Forum: Panorama
AKW-Katastrophe in Japan: Strahlenangst bremst Schiffsverkehr

In den Küstengewässern vor Fukushima steigt die radioaktive Verstrahlung, die Angst vor einem Super-Gau in Japan wächst. Inzwischen meiden Frachtschiffe den Hafen von Tokio. Für den Handelsverkehr könnte die AKW-Katastrophe enorme Einbußen bedeuten.

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Geziefer 26.03.2011, 14:13
1. Ahoi!

Zitat von sysop
In den Küstengewässern vor Fukushima steigt die radioaktive Verstrahlung, die Angst vor einem Super-Gau in Japan wächst. Inzwischen meiden Frachtschiffe den Hafen von Tokio. Für den Handelsverkehr könnte die AKW-Katastrophe enorme Einbußen bedeuten.
Die "christliche Seefahrt" tut gut daran, die verstrahlten Gewässer zu meiden, da Schiffsmotoren und Hilfsdiesel mit Seewasser gekühlt werden. Die würden sich die Strahlung in ihre Maschinenräume holen.

Andererseits wollen die US-Amerikaner nun "Süßwasser" per Tankschiff zur Atomanlage zwecks Wasserverspritzen bringen. Die bekommen natürlich mit dem Meerwasser für die Maschinenkühlung ihrer Schiffsdiesel auch Probleme.

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Walther Kempinski 26.03.2011, 14:21
2. Schon komisch

Schon komisch wie die Wahrscheinlichkeiten für eine Kernschmelze in Japan immer dann steigen, wenn die Wahlen näher kommen. Der grüne Reaktor muß am Köcheln gehalten werden.

Wer seine morgige Wahlentscheidung von Japan abhängig macht, der ist auch schon Teil der Hysteriemaschine.
Das Bild zeigt es recht deutlich:

http://f.666kb.com/i/bs3kj0p5kipo78pu7.jpg

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anon11 26.03.2011, 14:24
3. .

Zitat von sysop
In den Küstengewässern vor Fukushima steigt die radioaktive Verstrahlung, die Angst vor einem Super-Gau in Japan wächst. Inzwischen meiden Frachtschiffe den Hafen von Tokio. Für den Handelsverkehr könnte die AKW-Katastrophe enorme Einbußen bedeuten.
Enorme Einbußen nur für den ?andelsverkehr, oder läuft es nicht auf einen wirtschaftlichen Tod der ganzen Region um Tokio hinaus, wenn der Hafen nicht mehr angefahren wird und auch sonst keine Sicherheit besteht, das der Wind sich dreht und die Strahlenbelastung auch in Tokio weiter ansteigt?

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doc 123 26.03.2011, 14:25
4. Danke für die Info: Süßwasser

"Während kommerzielle Containerschiffe nun also ihre Routen ändern, nehmen große Frachtschiffe der US-Kriegsmarine Kurs auf Fukushima. Sie haben große Mengen Süßwasser geladen, die bei der Kühlung des Unglückskraftwerks helfen sollen."

Daher kommt also das Süßwasser. Danke für die Info zu einer meiner Fragen in den anderen Fukushima-Threads.

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winbug 26.03.2011, 14:28
5. Billiger Atomstrom?

Zitat von sysop
In den Küstengewässern vor Fukushima steigt die radioaktive Verstrahlung, die Angst vor einem Super-Gau in Japan wächst. Inzwischen meiden Frachtschiffe den Hafen von Tokio. Für den Handelsverkehr könnte die AKW-Katastrophe enorme Einbußen bedeuten.
Taucht natürlich in den Berechnungen wie teuer Atomstrom ist nicht auf - wie so vieles...

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hbblum 26.03.2011, 14:31
6. Strahlung ?

Wenn jetzt schon auf Frachtschiffen die in Japanischen gewässern unterwegs sind, erhöhte Strahlung gemessen wird, es von Japanischer Seite hierfür aber keinerleih Zahlen gibt, zeigt das doch erneut, das die Japanischen Behörden gar nicht daran interesiert sind das ganze Ausmaß der atomaren Katastrophe an das Tageslicht zu bringen.

Die umgehende Reaktion der Reeder zeigt aber auch, das sich Japans Behörden mit Ihrer Informationspolitik keinen Gefallen tun.

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VorwaertsImmer 26.03.2011, 14:32
7. Stahlenangst vermindert Denkvermögen....

Zitat von sysop
In den Küstengewässern vor Fukushima steigt die radioaktive Verstrahlung, die Angst vor einem Super-Gau in Japan wächst. Inzwischen meiden Frachtschiffe den Hafen von Tokio. Für den Handelsverkehr könnte die AKW-Katastrophe enorme Einbußen bedeuten.
...auch wenn hierzulande eher homäopathische Dosen ankommen: es wird geredet, geschrieben als ob es nichts anderes mehr gäbe...

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JaguarCat 26.03.2011, 14:32
8. Das Meerwasser läuft doch durch ...

Zitat von Geziefer
Die "christliche Seefahrt" tut gut daran, die verstrahlten Gewässer zu meiden, da Schiffsmotoren und Hilfsdiesel mit Seewasser gekühlt werden. Die würden sich die Strahlung in ihre Maschinenräume holen.
Das Wasser läuft doch durch: Vorne rein, hinten raus. Eine dauerhafte Kontamination ist daher nicht zu erwarten. Schlimmer ist es, wenn kontaminiertes Wasser per Gischt oder Regen auf das Schiff spritzt, und dann trocknet. Da wird man eine Zeit lang intensiv putzen müssen, bevor das ganze Cäsium wieder weg ist.


Jag

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mooringman 26.03.2011, 14:34
9. Seeleute

Ich frage mich,wieviel Seeleute schon verstrahlt wurden,weil ihre Schiffe durch die radioaktiven Gewässer und den Regen im Pazifik gefahren sind.Es ist die Hauptschiffahrtsroute von Amerika nach Japan,die von der Radioaktivität abgedeckt wurde.
Bei Tschernobyl war es genau so,die Schiffe in der nördlichen und östlichen Ostsee sind alle durch radioaktiven Regen gefahren,ohne das von dem Unglück etwas bekannt war.
Als wir im Kiel Kanal auf dem Weg nach England ankamen,hatten die deutschen Behörden das Abspülen der Schiffe mit Wasser gerade eingestellt,da die radioaktive Wolke sich abgeschwächt oder verzogen hatte und die Strahlenwerte gefallen waren.
Wir waren vorher 4 Tage durch den Fallout gefahren und hatten das Deck voll Holz aus Nordschweden!

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