Forum: Panorama
Amazonas-Synode in Rom: Franziskus' dicke Brocken
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Die Länder Süd- und Mittelamerikas sind Herzland der katholischen Kirche - doch die Probleme sind gewaltig. Bei einer Synode im Vatikan suchen der Papst und mehr als hundert Bischöfe nach Lösungen. Und überall lauern Fallen.

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Skakesbier 05.10.2019, 19:31
10. 'Amazonien'

ist was? Ein Staat? NÖÖ! Eine Region? Ja. Und diese Region gehört geographisch zu ca. 80% (oder noch mehr) zu Brasilien!

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tatsache2011 05.10.2019, 19:59
11.

Zitat von kkschiemert
Ich finde es fast normal wenn die RKK über "Schöpfung" redet, aber es ist gar nicht normal, wenn die Reporterin der SPON das gleiche sagt. Die Evolution ist eine Tatsache, vergessen wir die "Schöpfung", wenn wir ernst genommen werden wollen.
Evolution ist ein Teil der Schöpfung.
Wer ist der Schöpfer der Evolution
oder wer hat deren gesetzmäßigen Abläufe geschaffen?

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frank_gerke 05.10.2019, 22:47
12. Der Pabst stirbt

Der Pabst stirbt, den haben sie kaputt gemacht. Man vergleiche doch einfach die zwei Fotos im Artikel. Den beseitigt die Kurie einfach. Waren doch eh schon alles Moerder und Menschenverachter. Glueckwunsch!

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imri.rapaport 06.10.2019, 23:54
13. Papst oder nicht Papst ist hier die Frage

Der Papa di Roma soll ja angeblich der Chef aller kirchlichen Würdenträger und Jesus Vertreter aus Erden sein.so wurde mir vermittelt. Was hindert den Papst eine deutliches Machtwort zu sprechen? Niemand kann den Papst abwählen, gegen ihn meutern. Man kann ihn nur umbringen. Macht man das u-U. Heute auch noch? In den ISA macht man das (Kennedys z.B) auch in Rom? Johannes der 23. soll ja nicht so einfach zufällig gestorben seien, während er an einer modernen neue Enzyklika schrieb

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yvowald@freenet.de 06.10.2019, 08:45
14. Päpste leben gefährlich

Zitat von frank_gerke
Der Pabst stirbt, den haben sie kaputt gemacht. Man vergleiche doch einfach die zwei Fotos im Artikel. Den beseitigt die Kurie einfach. Waren doch eh schon alles Moerder und Menschenverachter. Glueckwunsch!
Würde sich ein neuer Papst revolutionär gebärden und beispielsweise die katholische Sexualmoral neu gestalten, wäre er wohl nicht lange Papst, sondern nur ein Kurzzeitpapst wie der 38-Tage-Papst, Vorgänger von Papst Wojtyla. Päpste leben gefährlich...

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yvowald@freenet.de 06.10.2019, 16:52
15. Konsequenzen ziehen

Der Antrag auf Kirchenaustritt, ob nun beim Standesamt oder beim zuständigen Amtsgericht, war für mich keineswegs schmerzhaft, sondern ein Befreiungsschlag.
Der frühere, inzwischen leider verstorbene Theologieprofessor Horst Herrmann (Universität Münster), der in den 1980er Jahren die katholisch Kirche verlassen hat und seine Lehrtätigkeit auf die Religionssoziologie verlagerte, schrieb ein Buch mit dem Titel "Kirchenaustritt jetzt!".
Ein solcher Schritt ist die einzig richtige Konsequenz aus den Erkenntnissen, die inzwischen jede und jeder erlangt hat, wenn er über den Katholizismus nachdenkt.
Da stets alte Männer die Ausrichtung der Catholica bestimmen, wird sich in dieser Institution nichts ändern, es sei denn, die "denkenden" Kirchenmitglieder kehren dieser Organisation den Rücken und versuchen die Gründung einer "liberalen" katholischen Kirche, wobei dann allerdings auch der Schritt in Richtung Protestantismus in Erwägung gezogen werden könnte (falls jemand ohne Kirche von oben nicht zu leben vermag).
Nach allem, was wir heute sehen und verspüren, ist ein Zusammenbruch der katholischen Kirche nahe. Was bleiben könnte ist eine Sekte im Universum der Bedeutungslosigkeit.
Viel zu lange haben die Alten Herren das Kirchenvolk inzwischen kujoniert und bevormundet, damit sollte "in Gottes Namen" endlich Schluß sein.

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volker w. rieble 06.10.2019, 17:36
16. Synode

Alles schön und gut. Eine längst überfällige Lösung wäre die Anerkennung der Gebietsansprüche indigener Völker. Soll heissen, das Gebiet, in dem sie leben, muss ihnen als Eigentum unter dem Schutz der UNO übertragen werden. Gilt auch für die Indianer in Kanada, deren Wälder gerade "im Interesse des Fortschrittes" abgeholzt werden sollen. Wie im Amazonasgebiet haben diese Indigenen das Recht zu leben, zu jagen, zu fischen usw. Aber Eigentümer sind sie nicht. Findet "man" dort etwas Verwertbares wie Gold, Wasserkraft, Holz usw. sind die o.a. Rechte Makulatur. Die Geschichte der Reservatsverträge der US-Regierung mit den entsprechenden Indianervölkern spricht eine deutliche und leider immer noch andauernde Sprache. Nur wenn die indigenen Völker ihr Land als Eigentum erhalten, hört die Ausplünderung auf. Leider sind das Träume. Wie die Gewinnung von Lithium in Chile ( ? ) zeigt, interessiert das Lebens-und Überlebensgebiet indigener Völker niemanden. Diese Synode könnte einen moralischen Anfang machen. Was immer er auch wert ist. Sic.

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Elfsilbler 07.10.2019, 14:14
17.

Zitat von frank_gerke
Der Pabst stirbt, den haben sie kaputt gemacht. Man vergleiche doch einfach die zwei Fotos im Artikel. Den beseitigt die Kurie einfach. Waren doch eh schon alles Moerder und Menschenverachter. Glueckwunsch!
Nun ja, daß Leute, die 82 sind und einen extrem anspruchsvollen Job haben, davon gezeichnet sind, ist ja nun nicht so ungewöhnlich. Da muß man nicht gleich von Mord faseln.

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mundi 07.10.2019, 16:19
18.

Zitat von yvowald@freenet.de
Der Antrag auf Kirchenaustritt, ob nun beim Standesamt oder beim zuständigen Amtsgericht, war für mich keineswegs schmerzhaft, sondern ein Befreiungsschlag. Der frühere, inzwischen leider verstorbene Theologieprofessor Horst Herrmann (Universität Münster), der in den 1980er Jahren die katholisch Kirche verlassen hat und seine Lehrtätigkeit auf die Religionssoziologie verlagerte, schrieb ein Buch mit dem Titel "Kirchenaustritt jetzt!". Ein solcher Schritt ist die einzig richtige Konsequenz aus den Erkenntnissen, die inzwischen jede und jeder erlangt hat, wenn er über den Katholizismus nachdenkt. Da stets alte Männer die Ausrichtung der Catholica bestimmen, wird sich in dieser Institution nichts ändern, es sei denn, die "denkenden" Kirchenmitglieder kehren dieser Organisation den Rücken und versuchen die Gründung einer "liberalen" katholischen Kirche, wobei dann allerdings auch der Schritt in Richtung Protestantismus in Erwägung gezogen werden könnte (falls jemand ohne Kirche von oben nicht zu leben vermag). Nach allem, was wir heute sehen und verspüren, ist ein Zusammenbruch der katholischen Kirche nahe. Was bleiben könnte ist eine Sekte im Universum der Bedeutungslosigkeit. Viel zu lange haben die Alten Herren das Kirchenvolk inzwischen kujoniert und bevormundet, damit sollte "in Gottes Namen" endlich Schluß sein.
Richtung Protestantismus? Ein abwegigerer Gedanke, denn zum Beispiel in Deutschland laufen den Protestanten gerade wegen Beliebigkeit die Mitglieder massenhaft davon.

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tatsache2011 07.10.2019, 18:31
19.

Zitat von mundi
Richtung Protestantismus? Ein abwegigerer Gedanke, denn zum Beispiel in Deutschland laufen den Protestanten gerade wegen Beliebigkeit die Mitglieder massenhaft davon.
Haben Sie einen Beleg zu Ihrer Behauptung, "in Deutschland laufen den Protestanten gerade wegen Beliebigkeit die Mitglieder ... davon."?

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