Forum: Panorama
Amoklauf in Texas: Polizeichef kritisiert Handlungsunwilligkeit der Politiker
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Nach dem Amoklauf an einer Schule in Houston folgt die Debatte zwischen Befürworten und Gegnern schärferer Waffengesetze den eingeübten Pfaden. Nur der Polizeichef der Metropole haut dazwischen.

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merrath 20.05.2018, 16:21
30. Wo sind die Terrororisten?

Präsident Donald Trump sollte sich im Rahmen der Terror Abwehr weniger um die illegale Einwanderung aus lateinamerikanischen, oder moslemischen Staaten sorgen, als vielmehr um seine einheimische, weiße, bewaffnete Bevölkerung.

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yvowald@freenet.de 20.05.2018, 16:22
31. waffenlobby sponsert die verantwortlichen Politiker

Wie kommt die Handlungsunwilligkeit der verantwortlichen Politiker zustande?
Die Lobby der Waffenindustrie "sponsert" diejenigen, die über schärfere Waffengesetze entscheiden.
Und die menschliche Gier ist bekanntlich stärker als alles andere. Also werden in den USA weitere Amokläufe stattfinden. Und Donald Trump hält zusätzlich die Hand über die Riffle-Lobby. Gute Nacht, Amerika!

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Freddie-58 20.05.2018, 16:29
32. Gesetz

Und welches Gesetz genau hätte diese Tat verhindert?
Der Vater als Besitzer der Waffen hat mutmasslich gegen eine ganze Reihe von Gesetzen verstossen, dass der Junge an die Waffen und Munition gekommen ist.

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Actionscript 20.05.2018, 16:54
33. Was mich wundert, dass....

...in Texas, wo doch jeder bis zu den Zähnen bewaffnet ist, der Täter noch so viel Unheil anrichten konnte. Auch wurde die Schule bewacht. Das heisst, dass die Bewachung und Bewaffnung alleine nichts verhindern kann.

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Attila2009 20.05.2018, 17:04
34.

Ich frage mich warum die meisten Foristen sich immer wieder mit Waffen beschäftigen und darauf herumreiten ? Haben sie sich nach Nizza und Berlin auch mit LKW beschäftigt oder nach China (vor drei Wochen 7 Schulkinder erstochen ) mit Messer ?
Auch kein Wort davon dass der Täter auch noch Sprengstoff deponiert hat der nur nicht hoch ging ?
Beschäftigen wir uns auch mal damit was in den Köpfen der Täter passiert so dass man sie von Waffen fernhalten muss ?
Warum die Hemmschwelle immer niedriger wird ? Woran das liegt dass die Jugendlichen falsche Vorbilder sehen ?

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frenchie3 20.05.2018, 17:09
35. Vielleicht sollte man mal

eine CD mit dem "best of..." beknackter Bekenntnisse und Gebetswünschen von Politikern herausgeben. Dann brauchen die nicht mehr so betroffen tun und spielen sie ab wenn das wieder mal passiert. Dann wäre das ganze Getue wenigstens die Dollar wert die die CD gekostet hat

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sekundo 20.05.2018, 17:15
36. Einmal davon abgesehen,

Zitat von M. Michaelis
Ich halte was die USA betrifft nichts von sehr restriktiven Waffengesetzen aber eines ist klar. Die USA haben massives Gewaltproblem und da kann man die Waffengesetze nicht unangetastet lassen denn es gibt in den USA eindeutig zu viel zu viele Schusswaffenopfer.
dass Sie sich in den ersten beiden Sätzen
deutlich selbst widersprechen, sind Ihre
Erkenntnisse geradezu sensationell neu!

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sekundo 20.05.2018, 17:22
37. Was bleibt

ist die Hoffnung, dass sich im Herbst
möglichst viele junge Wähler registrieren
lassen und ihre Stimme abgeben.

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Koda 20.05.2018, 17:23
38. Lobby ist Lobby? Äpfel sind Birnen, denn beide sind Kernobst

Sehr oft ist in den Kommentaren zu lesen, dass WIR unsere Auto-Lobby haben und die Amerikaner ihre Waffenlobby. daraus folgern sie, dass Lobby eben gleich Lobby sei.
Nun, das ist aber sehr stark vereinfachend.
Äpfen und Birnen sind beide Kernobst-Arten.
So gesehen sind beide gleich.
Aber:
An Äpfeln könnte ich mir einen dicken Wanst anfrinseln.
An Birnen dagegen mir einen Ekel.
Leider ist das mein persönlicher Geschmacksinn.

Zurück zur Auto-Lobby:
- diese sperrt sich gegen Tempolimnits und hat auch den Diesel für den KFZ verbockt. Bei Zügen und Schiffen dagegen plärrt niemand nach einer Änderung, obwohl gerde DIESE mehr Schadstoffe emittieren sollen wie die Diesel-KFZ.
ABER: 1970 starben auf westdeutschen Straßen noch 20.000 Menschen, davon 2000 Kinder. Dank der Übernahme neuer gesetzlich vorgeschriebener Schutztechniken wie Seitenaufprallschutz, Sicherheitsgurt etc. sowie besserer Ausbildung der Fahrschüler und sogar der Verkehrserziehung sterben (gesetzlich verpflichtend) heutzutage so um die 3000 Menschen pro Jahr im Straßenverkehr, davon immer noch 100 Kinder - dieser aber meistens als unverschuldet als Mitfahrer. Relativ selten noch wird ein Kind tot gefahren (im Vergleich zu 1970). Auch haben sich die Rettungsysteme verbessert.

Nun die 1 Million-$-Frage: was hat sich bei der Waffenindustrei bezgl. Handfeuerwaffen getan, um diese sicherer zu machen?
Gibt es bessere Schulungen? Werden Waffeninhaber dazu angehalten, einen Führerschein für das Führen von Waffen zu machen? Müssen Waffen freigeschaltet werden, damit niemand unbedacht sie einsetzen kann?
Was hat sich dort getan?

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paxromana 20.05.2018, 17:29
39. Es gibt genügend andere Meinungen in der Polizei

Zu Waffenrechtsverschärfungen gibt es genügend ablehnende Meinungen in der US-Polizei. Prominent ist zum Beispiel Sheriff David A. Clarke. Es gibt auch überlebende Schüler aus Parkland, die sich im Waffenrecht klar hinter Trump stellen, z.B. Kyle Kashuv. Der erhielt auf der großen Demo, die (angeblich) von den Schülern aus Parkland organisiert wurde, allerdings Redeverbot. Selbst in Deutschland hat schon vor längerem ein Polizeipräsident in Süddeutschland zum Waffengesetz gesagt, dass dies eine Regelung zum Schutz der Bürger sei, die diese aber eben gerade schutzlos stellen würde.
Es gibt eben nicht nur die eine Seite, sondern auch die andere. Stellt sich die Frage, wieso man davon in unserer Medienlandschaft nichts mitbekommt?
Die unausgesprochene Wahrheit ist nämlich recht einfach: 1.) Wenn Sekunden zählen ist die Polizei nur Minuten entfernt. Selbst in Texas hat es eine halbe Stunde gedauert, bis das SWAT in die Schule ist. 2.) Nahezu alle Waffenbesitzer gehen mit ihren Waffen sehr verantwortungsvoll um. Auch in den USA gehen die meisten Tote auf Bandenkriminalität zurück, deren Waffenbesitz auch in den USA illegal ist. Und wenn sich die Banden in der Nähe einer Schule bekriegen, wird damit juristisch ein School-Shooting, was uns dann in Deutschland als horrende Anzahl von Schulschießereien verkauft wird, aber in dem hier verstandenen Sinn eben keine sind. Unabhängig davon gibt es natürlich zu viele davon. Kurz nach Parkland konnte eine in Maryland von einem anwesenden bewaffneten verhindert werden, bevor es Tote gab. Wenn sich sowas rum spricht, ist die Zeit der (echten) School-Shootings vorbei. Ziel erreicht.

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