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Amoklauf in Texas: Polizeichef kritisiert Handlungsunwilligkeit der Politiker
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Nach dem Amoklauf an einer Schule in Houston folgt die Debatte zwischen Befürworten und Gegnern schärferer Waffengesetze den eingeübten Pfaden. Nur der Polizeichef der Metropole haut dazwischen.

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Koda 20.05.2018, 17:29
40. Nein ich denke, einfach...

Zitat von sekundo
dass Sie sich in den ersten beiden Sätzen deutlich selbst widersprechen, sind Ihre Erkenntnisse geradezu sensationell neu!
dass Ihr Vorredner der Meinung ist, dass andere Maßnahmen wirkungsvoller sind als restrikitivere Waffengesetze.

Vielleicht geschähe dasselbe wie bei der Prohibition: damals wurde heimlich Alkohol verkauft und die Mafia stieg auf; vielleicht würde dann der Waffenschmuggel erstarken und die wirklich Kriminellen bekommen ihre Waffen sowieso.
Ich glaube so würde ich argumentieren, wäre ich ein NRA-Lobbyist.

Tatsächlich glaube ich auch, dass es ein mentales Problem ist. Der Glaube, dass der Gute, der Einsame Wolf immer in der Lage sein muss, das Recht - bzw. nur aus seiner Sicht das Recht - auch mit der Waffe verteidigen muss.

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sekundo 20.05.2018, 17:37
41. Welche

Zitat von Koda
dass Ihr Vorredner der Meinung ist, dass andere Maßnahmen wirkungsvoller sind als restrikitivere Waffengesetze. Vielleicht geschähe dasselbe wie bei der Prohibition: damals wurde heimlich Alkohol verkauft und die Mafia stieg auf; vielleicht würde dann der Waffenschmuggel erstarken und die wirklich Kriminellen bekommen ihre Waffen sowieso. Ich glaube so würde ich argumentieren, wäre ich ein NRA-Lobbyist. Tatsächlich glaube ich auch, dass es ein mentales Problem ist. Der Glaube, dass der Gute, der Einsame Wolf immer in der Lage sein muss, das Recht - bzw. nur aus seiner Sicht das Recht - auch mit der Waffe verteidigen muss.
"anderen Massnahmen" sollen es
denn konkret sein?!?

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peter-mueller-68 20.05.2018, 17:39
42. Falsche Vorbilder

Zitat von Attila2009
Ich frage mich warum die meisten Foristen sich immer wieder mit Waffen beschäftigen und darauf herumreiten ? Haben sie sich nach Nizza und Berlin auch mit LKW beschäftigt oder nach China (vor drei Wochen 7 Schulkinder erstochen ) mit Messer ? Auch kein Wort davon dass der Täter auch noch Sprengstoff deponiert hat der nur nicht hoch ging ? Beschäftigen wir uns auch mal damit was in den Köpfen der Täter passiert so dass man sie von Waffen fernhalten muss ? Warum die Hemmschwelle immer niedriger wird ? Woran das liegt dass die Jugendlichen falsche Vorbilder sehen ?
Ich bin der selben Meinung. Es ist nicht das Werkzeug alleine. Natuerlich ist ein Sturmgewehr maechtiger als eine Axt und diese als ein Rasiermesser. Man kann aber mit jedem dieser Werkzeuge toeten, wenn man das unbedingt will. Die jugendlichen haben die falschen Vorbilder und trainieren jeden Tag im Cyberraum das Abschlachten von Menschen (s.a. 'Der virtuelle Massenmoerder', https://monstermaschine.wordpress.com/2012/12/23/der-virtuelle-massenmoerder/). Was erwarten wir da denn anderes, als dass sie eben hier und da auch mal junge Menschen in der Realitaet toeten? Beispiel: meine Tochter, 13 Jahre, sieht sich eben im Internet einen Film an. Er heisst 'Guardians of the Galaxy'. Ein Gegner ergibt sich den Helden. Was tun sie? Sie werfen ihn in einen Abgrund, er schreit noch und stirbt dann elend beim Aufprall. Meine Tochter lacht. Ich rufe wuetend: das sind doch keine Helden, das sind doch Moerder! Bin ich nur eine aeltere Generation, ober haben wir unsere Kinder mit dem Internet seelisch verkommen und verrohen lassen? Gibt es noch Filme und Spiele mit echten Helden, also gerechten Menschen, die Unschuldige und Wehrlose verschonen? Es waren immer die falschen Vorbilder, die den falschen Umgang mit den Werkzeugen lehrten, nie die Werkzeuge selbst.

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Attila2009 20.05.2018, 17:48
43.

Die Prohibition und die Lehren daraus sind ein guter Ansatz ! Die haben gelernt.

Auch heute schon sitzen viele Amerikaner hinter Schloß und Riegel wegen "illegalen Waffenbesitzt" - etwa weil sie schon vorbestraft waren.
In den USA ist es aber wirklich so dass viele sich nicht nur glauben sich selbst verteidigen zu müssen, sie haben sehr oft auch allen Grund dazu.
Die haben dort ein Drogenproblem (Beschaffungskriminalität) und leider Gottes auch Bandenkonflikte die wir zum Glück nicht haben.
Von daher können wir gar nicht mitreden.

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John.Moredread 20.05.2018, 18:17
44.

Zitat von Freddie-58
Und welches Gesetz genau hätte diese Tat verhindert? Der Vater als Besitzer der Waffen hat mutmasslich gegen eine ganze Reihe von Gesetzen verstossen, dass der Junge an die Waffen und Munition gekommen ist.
In der amerikanischen Presse ist zu lesen, das der Vater sich laut Polizei an die geltenden Bestimmungen gehalten hat.

Und was geholfen hätte? Ein völliges Verbot von Halb- und vollautomatischen Waffen, auch als reinen Privatbesitz. Dazu ein Gesetz, das Waffen in einen Waffenschrank gehören und Munition nur zentral an einem gut bewachten Ort gelagert werden darf - wo es keine Waffen gibt. Und wenn sie generell weniger Tote haben durch Schusswaffen haben wollen, würde ich ein vollkommenes Verbot für das Tragen von Waffen in der Öffentlichkeit vorschlagen. Transport auch nur in getrennten Behältnissen in einem nicht funktionsfähigen Zustand. Die Strafen bei Zuwiderhandlung könnten dann, ganz nach US-amerikanischen Geschmack, hohe Gefängnisstrafen sein. Nach ein paar Jahren hätte sich all das erledigt.

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Xiuhcoatl 20.05.2018, 18:26
45. Re: sapalot / eine Waffe ist zum töten da.

Zitat von sapalot
Denn ein Auto dient zur Fortbewegung, eine Waffe ist zum töten da.
Was Sie meinen, ist eine Jagdwaffe.

Ansonsten ist eine Waffe nicht vorrangig zum Töten da.

Sondern primär zum Abschrecken.
Wesentlich für diesen Zweck ist u. a., dass dem Gegenüber das (potenzielle) Vorhandensein einer Waffe (tendenziell vorschrittig) bekannt sein sollte.
Waffen sind deshalb vorzugsweise offen zu führen und befinden sich im freien Verkauf.

Funktioniert das primäre Abschrecken einmal nicht, ist die Waffe immer noch nicht zum Töten da, sondern zum Stoppen.

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aurichter 20.05.2018, 18:41
46. Auch hier wieder

eine vollkommen sinnlose Diskussion dazu, bei allem Respekt dem Herrn Acevedo gegenüber. Aber wenn schon nach drei oder vier Kommentaren der absolut schwachsinnige Vergleich mit Autos und Geschwindigkeitsbegrenzung in Deutschland herangezogen wird, dann sollte man sich gleich verabschieden. In regelmäßigen Abständen berichtet der Spiegel über ein Massaker in den USA mit vielen unschuldigen Opfern und etlichen Zeitgenossen fällt nichts besseres ein, als über Höchstgeschwindigkeiten etc zu debattieren? Diese Sorte Mensch stirbt also auch nicht aus, genauso wie die Waffennarren in den Staaten. Was sollen wir jetzt veranlassen in Deutschland, damit der Wahnsinn in den USA aufhört? Autos abschaffen, Geschwindigkeitsbegrenzung auf BABs auf 60-80 herabsetzen und den Autoverkehr in Städten generell verbieten damit wir den Amerikanern sagen können, sehr her, wir haben unseren Strassenverkehr im Griff, dann schafft Ihr dies mit euren Waffen auch? Hört doch endlich Mal auf mit diesem mehr als absurden Vergleich, kein Automobil wurde als Tötungsmaschine entworfen und gebaut. Es bringt sowieso nichts, dort als Aussenstehender mit Ratschlägen etwas ändern zu wollen, es ist brotlose Kunst. In Afrika werden Albinos geopfert, Frauen beschnitten etc pp da lässt sich auch von Aussen nichts ändern. Der Wille zur Änderung muss einzig und allein von Innen kommen, dies ist Fakt.

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erzengel1987 20.05.2018, 18:48
47. eine Waffe ist zum stoppen da?

Also falls ich eine Waffe auf einen Menschen richte habe ich die Absicht ihn zu erpressen und bin ansolut bereit ihn zu töten. Einzig ein Polizist kann tatsächlich eine andere Tätigkeit mit einer Waffe ausführen da dieser ein psychologisches Training und Übung hat.

Aber falls mich jemand damit bedrohen würde der nicht von der Polizei oder dem Militär stammt werde ich sobald ich könnte den Bedroher töten bevor dieser es mit mir macht.

Waffen sind Werkzeuge zum töten immer gewesen. Daher braucht ein Bürger auch keinen Zugang zu Waffen da wir keinen töten dürfen. Das Gewaltmonopol liegt bei uns zum glück beim Staat

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sekundo 20.05.2018, 18:56
48. Mit Verlaub!

Zitat von Xiuhcoatl
Was Sie meinen, ist eine Jagdwaffe. Ansonsten ist eine Waffe nicht vorrangig zum Töten da. Sondern primär zum Abschrecken. Wesentlich für diesen Zweck ist u. a., dass dem Gegenüber das (potenzielle) Vorhandensein einer Waffe (tendenziell vorschrittig) bekannt sein sollte. Waffen sind deshalb vorzugsweise offen zu führen und befinden sich im freien Verkauf. Funktioniert das primäre Abschrecken einmal nicht, ist die Waffe immer noch nicht zum Töten da, sondern zum Stoppen.
Eine haarsträubendere Theorie zum Thema
Waffen habe ich noch nie gehört!

Primäres Abschrecken. Wenn datt nicht
klappt, erstmal nicht töten sondern stoppen.

Ach, hätten doch die Opfer der Schiessereien
an US-Schulen Ihre verwackelten Weisheiten
beachtet und mit den Tätern diskutiert.

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geschneider 20.05.2018, 19:03
49. Null Problemo

Die Bürger der USA nehmen es in Kauf, dass ihre Kinder quasi regelmäßig in der Schule erscossen werden. Noch Fragen? Eigentlich nicht, oder? Ach ja, das sind die gleichen Leute, die Donald Trump zu ihrem Führer gewählt haben.

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