Forum: Panorama
Angriff auf Promi-Computer: Der Hacker im Kinderzimmer

Deniz A. brachte die weltgrößten Plattenfirmen in Bedrängnis. Er hackte die Rechner berühmter Stars wie Lady Gaga*und Shakira, bot unveröffentlichte Lieder im Internet an. Jetzt muss er sich vor Gericht verantworten - und hat "Schiss".

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Hagbard 20.06.2011, 19:15
80. .

Zitat von Mononatriumglutamat
Das wäre noch seriös zu belegen. Wenn ich zum Beispiel ein MP3 von einem n Monate alten Song ziehe, dann behalte ich niemandem was vor. Weil der Rechteinhaber den Song selbst ja gar nicht mehr anbietet.
Zunächst unterstellen Sie ein bestimmtes Szenario. Ich nicht. Ich gehe mal davon aus, dass Künstler - wie jeder andere auch - für Ihre Arbeit/ihre Produkte bezahlt werden wollen - außer sie verschenken ausdrücklich, z.B. zu Werbezwecken, Lieder -

Zitat von Mononatriumglutamat
Nö, ich entwickle nur Ihre hinkenden Vergleiche fort.
Echt meine Vergleiche?
Im Ernst: glauben Sie, dass so ein Gedankengang irgendwie zielführend ist?

Zitat von Mononatriumglutamat
Darüber ließe sich trefflich streiten, aber das ist hier sicherlich OT.
Vermutlich. Trotzdem: Denken Sie mal darüber nach, welche Idee Gesetzte als Regeln des Zusammenlebens verfolgen.

Zitat von Mononatriumglutamat
Reden wir denn jetzt noch von den Künstlern oder schon von der Musikindustrie? Außerdem stelle ich nicht in Frage, daß Kreative von ihrer Arbeit leben können und müssen, sondern ich hinterfrage die bestehende gesetzliche Regelung, dieses Problem zu lösen.
So weit es mich betrifft, rede ich von den Künstlern. Ob ein Künstler zur Vermarktung seiner Produkte einen Verwerter bemüht, oder sich in die Hände eines solchen begibt, ist ja nicht das Problem des Urheberrechts. Höchstens eine Frage nach der Durchsetzung.

Zitat von Mononatriumglutamat
Da entnahm ich den Medien einige unlustige Geschichten.
Was ich den Medien entnahm waren Geschichten zwischen "X bietet 10.000 Lieder öffentlich zum Download an und bekommt eine aufs Dach" und "Y betreibt schwungvolle Geschäfte mit einer Website auf der er gegen Bezahlung kopierte Programme anbietet."


Zitat von Mononatriumglutamat
Ach so, und deswegen wollen Sie gleich mit der ganz großen Strafrechtskeule draufhauen? Das ist genauso absurd, wie Falschparken zu einer Straftat zu erklären.
Ähem. Eigentlich nicht. Anscheinend haben Sie da etwas missverstanden.

Zitat von Mononatriumglutamat
Nee, da haben Sie Recht. Aber darum ging es in diesem Teil der Diskussion ja nicht mehr. Wir sind uns hier wohl alle einig, daß Einbrüche in fremde Rechner, das Entwenden von privaten Daten, gewerbsmäßige Urheberrechtsverletzungen und Erpressung strafrechtlich relevant sind.
Kann sein. Solche Diskussionen landen ja meist relativ bald auf einem Nebengleis.

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