Forum: Panorama
Anschläge in Norwegen: Die Grenzen der Freiheit

Der Attentäter*von Oslo*hat die norwegische Gesellschaft an ihrem wunden Punkt getroffen, der Offenheit. Nun hält die Polizei Details über Vermisste und Opfer zurück, Kritik an Pannen will sie nicht hören. Ein Land sucht nach der Balance zwischen Sicherheit und Freiheit.

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mandelkern 25.07.2011, 13:21
1. Mit welchen staatlichen Interventionen sollte es

möglich sein, eine Gesellschaft zu schützen vor geistig gestörten, die sich für Nachfahren der Tempelritter halten und ihre kollektive Bedeutungslosigkeit und soziale Erfolglosigkeit als unträglich empfinden?
so unerträglich, dass sie sich eine krude Ideologie zusammenstricken, mit der sie vor sich selbst ihr wahres Motiv rechtferigen könnnen:
der übersteigerte Wunsch nach sozialer Macht und Bedeutsamkeit, für den dann die schrecklichsten Mittel recht sind, wenn das Ziel auf andere Weise nicht erreichbar ist.

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Baikal 25.07.2011, 13:24
2. Balance zwischen Sicherheit und Freiheit,

Zitat von sysop
Der Attentäter*von Oslo*hat die norwegische Gesellschaft an ihrem wunden Punkt getroffen, der Offenheit. Nun hält die Polizei Details über Vermisste und Opfer zurück, Kritik an Pannen will sie nicht hören. Ein Land sucht nach der Balance zwischen Sicherheit und Freiheit.
die auch in anderen Ländern gefährdet werden könnte, etwa dann, wenn die Freiheit für bestimmte Gruppen gilt, nur leider dann auf Kosten der Sicherheit der Mehrheit.

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uwe17033 25.07.2011, 13:26
3. Terrorismus

Es ist zu beachten, daß sich die Zahl islamistischer Terror-Anschläge von 2009 bis 2010 verdreifacht hat, von 1 auf 3:
http://www.citynet-mv.de/content/isl...anschl%C3%A4ge

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akkronym 25.07.2011, 13:28
4. Blödsinn

Zitat von sysop
Der Attentäter*von Oslo*hat die norwegische Gesellschaft an ihrem wunden Punkt getroffen, der Offenheit. Nun hält die Polizei Details über Vermisste und Opfer zurück, Kritik an Pannen will sie nicht hören. Ein Land sucht nach der Balance zwischen Sicherheit und Freiheit.


...nicht die Offenheit der Norweger ist hier der wunde Punkt, denn gerade das ist ihre Stärke.
Das Problem ist ein ,wie auch in Deutschland, erstarkender Terror von rechts, dem manche Bidermänner-Brandstifter auch noch das Wort führen.

Was für ein Unfug, es wäre die Offenheit der wunde Punkt. Der wunde Punktist ein auflammender radikaliserter -ender Nationalismus.

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stubborn 25.07.2011, 13:30
5. Was ein Nonsens!

Terrorismus in jeder Form greift in Gesellschaften ohne Ansehen von Sicherheitsstandard - siehe z.B. Russland. "Offene" Gesellschaften nun als mehr terror-gefährdet zu desavourieren ist nicht nur falsch sondern auch wenig hilfreich in der Aufarbeitung des wachsenden Faschismus in Europa.
Xenophobie und Abwertung Andersdenkender beginnt nicht zuletzt in der Programmatik etablierter Parteien.
Nichts ist wichtiger in diesem Moment als dieAnkündigung Stoltenbergs: Der Terror wird Norwegen verändern - hinzu mehr Offenheit und Demokratie.

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cosmo72 25.07.2011, 13:31
6. Eine freie Gesellschaft wird gerne von Irren angegriffen!

Eine freie Gesellschaft wird gerne von Irren angegriffen!


http://www.youtube.com/watch?v=8fFNsTgauCE&NR

http://www.youtube.com/watch?v=w9HQBaiIChk

http://www.youtube.com/watch?v=HtUoPRERbXk


Aber Hitler, Ulbricht und Benjamin Franklin sind sich einig - „Wer die Freiheit aufgibt um Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren.“

Franklin hat es gesagt, die Irren Hitler und Ulbricht die Schlüsse daraus gezogen - die nun wieder einige Irre gezogen haben wollen! Die werden meist vom Staat bezahlt und sitzen in Amt, Behörden und Geheimdiensten.

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Blautopas 25.07.2011, 13:35
7. @mandelkern

Gefährlich sind auch die, die nach der Lektüre eines Artikels und dem Sehen der Tagesschau alles ganz genau wissen und erklären können.

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Trouby 25.07.2011, 13:35
8. .

Zitat von mandelkern
möglich sein, eine Gesellschaft zu schützen vor geistig gestörten, die sich für Nachfahren der Tempelritter halten und ihre kollektive Bedeutungslosigkeit und soziale Erfolglosigkeit als unträglich empfinden? so unerträglich, dass sie sich eine krude Ideologie zusammenstricken, mit der sie vor sich selbst ihr wahres Motiv rechtferigen könnnen: der übersteigerte Wunsch nach sozialer Macht und Bedeutsamkeit, für den dann die schrecklichsten Mittel recht sind, wenn das Ziel auf andere Weise nicht erreichbar ist.
Endgültigen Schutz wird es nicht geben. Die freie, demokratische Gesellschaft ist der beste Schutz, in Diktaturen wäre es mit Sicherheit nicht besser, zumal dort dann noch die staatlichen Repressionen hinzukommen.

Wir können nur versuchen, alle Bürger so gut wie möglich "mitzunehmen", wobei dies aber auch nicht vor Psychopathen schützt. Und die wird es immer und überall geben. Vielleicht kann man diese Menschen irgendwann einmal im Vorfeld erkennen, denn bestimmte Hirnmuster sind eindeutig psychopathisch. Nur darf man jemanden nur deswegen im Vorfeld therapieren? Schwierig!

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National-Oekonom 25.07.2011, 13:36
9. Bild Nr 3 zeigt schwedische Polizei

In Norwegen ist es "Politi" und nicht "Polis".

Im Übrigen: Wären die Ministerien abgesperrt gewesen, so wäre der Täter auf einen belebten Platz ausgewichen, mit (viel) mehr Toten. So besehen muss Oslo die fehlenden Absperrungen noch dankbar in Erinnerung behalten. Den Anschlag auf Utøya hätte man mit nichts verhindern können, da der Täter den Angriff in Oslo strategisch plante, um die Polizeikräfte zu binden. Das Hauptziel war Utøya.

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