Forum: Panorama
Anti-Raucher-Kampagne: Qual kommt von Qualmen

Warnungen auf Zigarettenpackungen sind*weltweit Standard, doch*Raucher nehmen die uniformen*Aufdrucke kaum noch wahr. Das dürfte sich bald ändern, denn der Trend geht zu*Warnbildern von erschreckender Deutlichkeit.

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feuercaro1 22.06.2011, 16:41
530.

Wie unendlich dämlich ist doch so eine Kampagne!

Was Raucher eint, ist doch gerade dieses leichte Outlaw-Image, diese unterschwellige Widerborstigkeit gegenüber staatlicher Gewalt.
Man blicke zurück auf die 68er: das Rauchen war fast Pflicht unter Studenten, weil ihm etwas Unkorrektes, etwas Normenbrechendes anhaftet.

Je mehr man also staatlicherseits die Ächtung des Rauchens dokumentiert, desto "cooler" wird es leider.

Das jetzige Rauchverbot war überfällig und nötig - INHO ist es aber auch absolut ausreichend.

Alles Weitere wird das Rauchen gerade bei Jugendlichen eher fördern als verhindern.

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kugelsicher99 22.06.2011, 16:42
531. Behaupten sie

Zitat von Meckermann
Der Volkswirtschaftliche Schaden wird durch die Tabaksteuer kompensiert.
Etwas verrechnet.
Ca. 40 Mill. vs. 14,3 Mill.

http://www.faz.net/s/Rub61EAD5BEA1EE...ml?rss_aktuell

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PdBOF 22.06.2011, 16:47
532. Och nee

Zitat von DesTeufelsAnwalt
Sie sind ja mal ein ganz schlauer, nicht? Was Sie leider auch "vergessen" haben zu markieren ist . Nun, bei sieben Jahren geringerer Lebenserwartung mal der durchschittlichen monatlichen Rente von ca. 1200 Euro kommen also zu den 61.000 noch mal etwa 100.000 dazu, die Sie mir schulden. Ja, stimmt. Gehen Sie lieber auf Ihren Kreuzzug und suchen Sie sich jemanden zum "die Fresse polieren"...
Tja, lesen Sie meinen Post genau durch, und dann sehen Sie das ich auch das in meinem Kommentar stehen hatte. Aber vermutlich leiden Sie auch schon unter Rauchbeförderte Altersblindheit. Und zumals Arbeitsausfall durch vorzeitigen Tot oder viele Krankheitstage kosten wohl deutlich mehr Die paar Jahre mehr Rente, von bezahlten Rauchpausen mal völlig abgesehen.

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glen13 22.06.2011, 16:53
533. ...

Die verbissenen Diskussionen zeigen fast immer Null - Toleranz gegenüber Andersdenkenden. Was man selbst nicht mag, soll auch kein anderer machen/haben/genießen. Ob wohl alle intoleranten Foristen alkoholfrei sind, umweltfreundliche Elektroautos fahren, ihre Kinder zu freundlichen Menschen erziehen, sich mit den Nachbarn verstehen? Wahrscheinlich, denn sie sind ja bessere Menschen.
Bei der Art, wie das Rauchverbot in Gaststätten durchgesetzt wird und dieser Art der Diskussion hier im Forum, habe ich keine Angst, dass ich eine Passivraucherlunge bekomme, sondern dass die Demokratie wackelt.

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muhammaned 22.06.2011, 16:56
534. was soll das?

Zitat von feuercaro1
... Das jetzige Rauchverbot war überfällig und nötig - INHO ist es aber auch absolut ausreichend.
dem ist nichts mehr hinzuzufügen - außer der hier schon mehrfach gestellten Frage nach den anderen lebensgefährlichen Dinge. Da sehe ich von Deliriumvideos im Getränkemarkt bis zu Genickbruchbildern am Eingang zum Bungeejumping noch viele Möglichkeiten für die Missionare des risikofreien Lebens ...

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Lady Wanda 22.06.2011, 16:57
535. ich warte jetzt nur noch...

...auf die einschlägigen Bilder von Säuferlebern und abgerutschten Schnaps-Junkies auf den Flaschen von hochwertigen Spirituosen und auf die Bilder von drastischen Verkehrsunfällen in den Geschäften von Motorrad- und Autohändlern. Nicht zu vergessen die Bilder von HIV-Infizierten in den Sexshops...
Ja ja... es gibt Leute, die rauchen nicht, trinken keinen Alkohol, essen kein Fleisch und versagen sich auch sonst jeglichen Genuss. Zur Strafe werden sie dann hundert Jahre alt...(Ironie aus...)

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Christoph 22.06.2011, 16:57
536. .

Zitat von zursachet
Ob Rauchen sinnvoll ist oder nicht hängt längst nicht mehr von einem subjektiven Empfinden ab
Doch, genau davon hängt es ab und von nichts anderem.

Zitat von
Die Sinnhaftigkeit des Rauchverzicht kann man also nicht vorschreiben - sie ist gegeben. Und jemandem vom Rauchen abzubringen oder abzuhalten - und wenn es nur eine kleine Minderheit ist - ist ein Gewinn im Sinne der Gesundheit des Betroffenen.
Die Sinnhaftigkeit des Rauchverzichts ist nicht per se gegeben.

Es ist zwar ein Gewinn im Sinne der Gesundheit des Betroffenen, aber auch ich als Nichtraucher halte Gesundheit nicht für das erstrebenswerteste Gut in meinem Leben und gehe ganz bewusst gesundheitliche Risiken ein, weil ich aufgrund der von mir gefühlten Lebensqualität auf manches nicht verzichten möchte und ggf. zwar früher sterbe, aber dafür wenigstens vorher etwas mehr gelebt habe.

Da kann doch nicht einfach nach dem Motto "Ich weiß, was gut für Dich ist" mir jemand vorschreiben, dass Gesundheit und ein langes Leben objektiv wichtiger sind als meine Präferenzen und mich auf den "richtigen Weg" zwingen wollen. Was ist denn das für eine Hilfe, die mich zum Punkt A bringt, wenn mir Punkt B besser gefällt? Es kann doch niemand allgemeingültig, also für alle Menschen, festlegen, dass es an A schöner ist. Wenn es trotzdem jemand versucht, entspringt das meiner Ansicht nach einer totalitären Weltsicht. Mit mordenden nationalsozialistischen oder kommunistischen Systemen hat das natürlich trotzdem nichts zu tun.

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kugelsicher99 22.06.2011, 16:58
537. Echt sachlich

Zitat von tzünisch
Jammerlappen. Mir hilft ja auch niemand, wenn am Nebentisch jemand angebranntes Aas frißt. Und mich stört es nun mal erheblich, wenn in meiner Nähe Teile von Tierleichen verzehrt werden.
Stirnlappen. (einschalten)

Auf ein Schnitzel zu schauen ist, soweit mir bekannt, (aber korrigieren sie mich wenn sie anderen Informationen haben)
nicht gesundheitsschädlich.

Passivrauch sehr wohl.

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ACroonen 22.06.2011, 16:59
538. -

Herrlich enstpannend dieser Thread.

Ich fasse mal die PRO Raucher Argumente zusammen:

Ein Raucher nutzt durch seine von ihm selbst gewählte Lebenszeitverkürzung dem Staat durch ein besseres Kosten- Nutzen Verhältniss.

Diese Lebenszeitverkürzung kompensiert er indem er insgesamt gesehen geselliger als ein Nichtraucher seine verkürzte Lebenszeit mit anderen Rauchern in Gastronomiebetrieben teilt.

Der von ihm auf purer Freiwilligkeit gewählte Lebenzeitverkürzung berechtigt ihn ferner dazu wo immer er auftaucht seinem vollkommenen Genuss zu fröhnen. Personen die seine selbst gewählte Lebenzeitverkürzung nicht ausreichend würdigen findet er lästig. Er ist im Gegenzug aber genorös bereit auf seinen ihm zustehenden Genuss an gewissen Orten zu verzichten, um den sozialen Frieden mit den Genussfeinden nicht zu gefährden.

Dadurch beweist er eine höhere Sozialkompetenz und hilft obendrein noch der Wirtschaft indem er Arbeitsplätze rettet. Die von ihm an sich selbst vorgenommene Lebenszeitverkürzung ist ganz allein seine Sache, da irgendwelche Studien gezeigt haben, das Passivrauchen wundersamer weise im Gegensatz zu Aktivrauchen nicht gesundheitschädlich ist. Das gilt natürlich insbesondere für Kinder in der eigenen Wohnung.

Der Raucher ist aber insbesonders Opfer der Antiggnussmafia die ihm, dem Leidtragenden, ständig neue Auflagen im Bezug auf seine freiwillig gewählte Lebenszeitminderung machen will. Er ist für seinen Genuss gezwungen Steuerstraftaten zu begehen, da ein legaler Konsum seiner Genussware nicht mehr finanzierbar ist. Gleichzeitig muss der Staat aber froh sein, dass er mehr Steuern zahlt als ein Genussfeind. Irgendwann aber sollte Schluss sein mit der staatlichen Gängelung, da Fettleibige oder noch schlimmer Gesunde die eigentlichen Schamrotzer sind, indem sie sich dem Genuss verweigern......

Gehts noch?

Ein Raucher ist ein ganz normaler Süchtiger. Seine Argumente untscheiden sich nicht von einem Alkoholiker, Spielsüchtigem oder Junkie. Seht es ein und stellt den Makel ab. Ihr werdet sehen ihr verliert NICHTS und Gewinnt unendlich VIEL........

Ein EX-Raucher hat mir mal gesagt:

"Ich habe das Rauchen nicht Aufgegeben, den dass bedeutet auf etwas zu verzichten. Ich habe vielmehr angefangen mich zu befreien und heute kann ich sagen: Ja ich bin frei. Um nicht in der Welt möchte ich meine Freiheit tauschen!"

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vineland 22.06.2011, 17:02
539.

Zitat von sysop
Warnungen auf Zigarettenpackungen sind*weltweit Standard, doch*Raucher nehmen die uniformen*Aufdrucke kaum noch wahr. Das dürfte sich bald ändern, denn der Trend geht zu*Warnbildern von erschreckender Deutlichkeit.

Überflüssig... Solange gewährleistet ist, dass Niemand zum Passivrauchen genötigt wird, soll jeder ungestört seinem Nikotinkonsum nachgehen.
Wer sich sagt "Sterben muss ich ohnehin, von mir aus auch an Kehlkopf-, Speiseröhren-, Lungenkrebs oder Koronarer Herzkrankheit" ist absolut frei dies zu tun.

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