Forum: Panorama
Asylheim-Skandal und Hannelore Kraft: Sie hätte es wissen müssen
DPA

Schockierende Fotos aus einem Flüchtlingsheim in NRW alarmieren die Politik. Hannelore Kraft zeigt sich "fassungslos". Doch fassungslos macht vor allem, wie konsequent die Landesregierung das Problem bislang ignoriert hat.

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fredadrett 02.10.2014, 06:17
1. langzeitarbeitslose Schulabbrecher

sind alle böse, schlechte Menschen? Was für eine arrogante Haltung ist das denn?

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freespeech1 02.10.2014, 06:29
2.

Ein guter Artikel. Die Verantwortung liegt bei der Landesregierung, und die darf sich da nicht herausstehlen. Das Betroffenheitsgerede ist nur nervend, reiner Populismus

Für solche Brennpunktunterkünfte muss die Polizei zuständig werden. Die untersteht dem Innenminister.

Auch das Ablenkungsmanöver mit der Zuschiebung der Schuld auf irgendwelche "Rechte" ist durchsichtig. Nicht "Rechte" tragen die Verantwortung, sondern Frau Kraft. Unangemessen ist auch, wie hier über das Wachpersonal arrogant hergezogen wird. Ich denke, auch mit Universitätsdiplom wären die Wachleute überfordert. Im Artikel steht die Lösung: Geld, Geld, Geld. NRW ist pleite, die Kommunen sind pleite

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bronk 02.10.2014, 06:30
3. Laienspieltruppe

Wie bereits an anderer Stelle erwähnt tun sich Kraft und Jäger vor allem durch bodenlose Inkomepetenz hervor. Beide tragen die moralische und politische Verantwortung (oder gar mehr) für diesen Skandal.
Ein Rücktritt wäre das mindeste bei diesem Grad an Organisationsversagen.

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mariameiernrw 02.10.2014, 06:31
4. So ein Unsinn

Glaubt der Autor etwa, dass Hannelore Kraft jeden Bericht liest, der im Innenministerium verfasst wird? Sie wird vermutlich noch nicht mal 1 Prozent der Briefe oder Berichte lesen, die an ihre Staatskanzlei geschickt wird.
Außerdem muss das Land hier gar nicht ehrlich sein: Es war es schon. Innenminister Jäger hat bereits die Fehler eingestanden.
Natürlich ist es auch Unsinn, dass Asylbewerber keine Lobby haben.
Es gibt genug Asylvereine und ein Heer von Anwälten, welche von Asylbewerbern im Prozess gegen den Ablehnungsbescheid mandantiert werden.

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Sven 69 02.10.2014, 06:36
5. Soso

Auch wenn die Kritik der mangelnden Aufsicht gerechtfertigt ist, finde ich die pauschale Diffamierung einer Gesellschaftsgruppe höchst bedenklich. Langzeitarbeitslose Schulabbrecher unter den Grundsatzverdacht zu stellen andere Menschen zu missbrauchen finde ich beschämend und falsch in dieser Diskussion. Ich behaupte auch nicht, dass Spiegel-Redakteure potenziell kleine Kinder essen.

Das hilft nicht.

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dererzer 02.10.2014, 06:42
6. Ich frage mich...

wo die Artikel dazu bleiben, dass auch das Wachpersonal in manchen Einrichtungen von den Bewohnern angegriffen und krankenhausreif geschlagen wurde. Aber naja, ich schätze das hat in unserem vorbildlichen Nachkriegsdeutschland wohl nichts in den Medien zu suchen. Es müssen ja schließlich alle in das selbe Horn blasen, nicht?

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MBahmeier 02.10.2014, 06:50
7. Mit wenig Zeilen viel gesagt

In diesem Artikel wird es mit wenigen Zeilen sehr schön auf den Punkt gebracht. Der Staat und die Länder ziehen sich aus ihren hoheitlichen Aufgaben zurück und reiben sich hinterher verwundert die Augen, was in der Privatwirtschaft mit Gewinnmaximierung so alles möglich ist. Auf manchem Volksfest hat man ja mittlerweile mehr Angst vor der "Security" als vor den Besuchern.....

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haltetdendieb 02.10.2014, 06:53
8. Öptional: Die Verfolgung von Christen in Wohneheimen geht in Deutschland

ungebrochen weiter. Hat SpOn darüber schon mal informiert? Kein Wunder, dass die Wachmannschaften dann etwas ungehalten werden. Z. B.: "Kopten-Familie flieht vor muslimischen Angreifern" http://www.welt.de/politik/deutschland/article132791478/Kopten-Familie-flieht-vor-muslimischen-Angreifern.html und "Als sich Tschetschenen und Syrer in Berlin prügelten" http://www.welt.de/regionales/berlin/article132761249/Als-sich-Tschetschenen-und-Syrer-in-Berlin-pruegelten.html und das sind nur einige dieser "Einzelfälle". SpOn sollte endlich aufklären und nicht immer in diesem pädagogischen Duktus seine Leser hinters Licht führen.

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anderermeinung 02.10.2014, 07:02
9. Sozialdemokraten, Gutmenschen, Sozialromatiker/innen

können Probleme nicht lösen, allenfalls verdrängen. Und das Geld anderer Leute verteilen. Verantwortung, Eigenverantwortlichkeit sind ihnen fremd. Einige wenige Ausnahmen gab es schon in der SPD.

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