Forum: Panorama
Attacken gegen Flüchtlinge: Terror in Deutschland
DPA

Die Zahl der Angriffe auf Asylunterkünfte steigt enorm an. Politiker und Journalisten sind mitverantwortlich für die Eskalation der Gewalt: Sie haben Ressentiments gegen Flüchtlinge allzu oft befeuert.

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Overseasreader 29.07.2015, 05:50
1. Es ist ein Unglaubliches

jener, die solche Untaten zu verantworten haben. Das ist nicht mehr menschenwuerdig und das Blut, dass diese Ganoven an den Fingern haben, wird ewig bleiben. Was ist das fuer eine Gesellschaft ist das, die so etwas hin nimmt, verharmlost und vom rechten Fluegel auch noch angeheizt wird. Beschaemend fuer die Deutsche Nation. Die Bevoelkerung sollte vereint dagegen vorgehen

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rainer_hohn 29.07.2015, 06:13
2. Remchingen - nutzung nicht öffentlich bekannt

Ein wenig mehr investigativer Journalismus und weniger Meinung würden dem Spiegel ganz gut zu Gesicht stehen. Über die Hintergründe, Täter etc. erfährt man so gut wie nichts. Beispiel Remchingen (siehe Bild des Artikels). Es sieht so aus, als wäre die geplante Nutzung des Gebäudes der Öffentlichkeit noch nicht bekannt gewesen. Es müßte daher schon ein Stadtrat dem Brandstifter den Tip gegeben haben. Wahrscheinlicher ist m.E. der Brandstifter eher im Umfeld der früheren Besitzer zu suchen. Laut Taz gehörte es bis vor kurzem einem "motorradclub". Wäre mal interessant zu erfahren, um welche Zeitgenossen es sich da handelt und ob der Verkauf freiwillig war.

"Der Stadtrat hatte bisher nicht öffentlich über die Nutzung des Hauses beraten. Nur hinter verschlossenen Türen wurde über Pläne gesprochen. „Entschieden war das nicht“, sagen zwei Stadträte gegenüber der taz. In der Stadtratssitzung am vergangenen Donnerstag hatte Bürgermeister Luca Prayon erstmals öffentlich darüber informiert, dass die Stadt künftig mehr Flüchtlinge aufnehmen muss. Über das Haus in der Meilwiesenstraße sprach er nicht."

aus http://www.taz.de/Anschlag-auf-Remchinger-Fluechtlingsasyl/!5214657/

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spiegelm2010 29.07.2015, 06:13
3. Solange

solche Vollhorsts wie der Seehofer gegen Flüchtlinge wettern und die größte deutsche Tageszeitung Flüchtlinge beschimpfen kann, schäme ich mich für dieses Land. Und nein, aus einer geschichtlichen Verantwortung heraus, die wir zweifelsohne haben (mein 80 Jahre alter Großvater würde sein Haus plus das halbe Dorf und das Nachbardorf den Flüchtlingen öffnen, weil er damals selbst auf der Flucht gewesen ist), sondern aus reiner Menschlichkeit. Die Menschen haben Angst um ihr Leben, haben unter furchtbarsten Bedingungen Verwandte verloren, haben vllt selbst Folter erlebt, sund unter Todesangst aus ihren Heimatländer geflohen und werden hier von Spitzhacken schwingenden Vollidioten begrüßt, die sich einen S*** um andere kümmern und nur Schiss um ihren eigenen Wohlstand haben. Schämen muss man sich für dieses überreiche und vollgefressene Deutschland und seine Politiker, die ernsthaft mit Typen reden wollen, die sich Hitlerbärtchen ankleben. Der Seehofer und all die anderen Wohlstandsheinis sollten einmal ein Flüchtlingsheim besuchen und mit deb Menschen reden, ihre Ängste und Sorgen kennenlernen, statt Lager zu fordern. Pfui Deivel, bei dem Gedanken wird mir schlecht.

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Hank Hill 29.07.2015, 06:14
4. Auf den Punkt gebracht

Wir Deutschen können dieses Thema nur in Talkshows zerreden, und da geht es immer nur um Schuldzuweisung. Gehandelt wird nicht. 1995 flammte im Süden der USA der Ku-Klux-Klan Terror gegen Kirchen der Schwarzen auf. Clinton stellt darauf vor jede Kirche einen Streifenwagen. Mangels Geld finanzierte die amerikanische Industrie diese Aktion. Nach ca. 6 Monaten war dann wieder Ruhe. Natürlich kann das nicht den Rassismus beenden, aber es hat keine Kirche danach mehr gebrannt. Auch wir können nicht mit einem Schlag die ewig Gestrigen belehren, aber warum stellt eigentlich unsere Polizei nicht vor jedes Flüchtlingsheim einen Streifenwagen ? Wir belehren immer gerne andere Länder. Aber wenn bei uns der Baum brennt tun wir nichts. Vielleicht eine Lichterkette, oder Betroffenheitsgeschwafel von Gauck. Beschämend.

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meinung2013 29.07.2015, 06:24
5. Ressentiments befeuert??

oder die Sorgen, Ängste und Nöte der eigenen Bevölkerung einfach ignoriert? Gehofft, diese könnten "weggeschrieben" werden.
Wann ist ein Volk überfordert? Diese Frage stellt niemand.

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harwin 29.07.2015, 06:36
6. Mangel an Emphatie

Die Brandstifter waren selbst noch nie in der Lage wie die Flüchtlinge. Aber irgendwann werden auch die Brandstifter in eine solche Lage kommen. Es ist nur eine Frage der Zeit.

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Gilia 29.07.2015, 06:37
7.

Eine Sache vorweg: ich finde die diversen Anschläge widerlich. Man kann sicherlich zur allgemeinen Flüchtlingsploitik unterschiedliche Ansichten haben, aber das darf nciht dazu führen, dass die Flüchtlinge hier Angst um ihr Leben haben.
Jetzt aber zum Kommentar, genauer zur Analogie am Anfang. Müsste im Sinne einer Analogie dann nicht die "deutsche" Antwort auf solche Anschläge lauten: "Das alles hat mit Deutschland nichts zu tun. Nur weil sich ein paar Idioten auf angebliche deutsche Werte beziehen, darf nicht der Rest der Deutschen unter Generalverdacht gestellt werden!"?

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jdirker 29.07.2015, 06:42
8. Entschärft die Situation!

Die Lösung des Problems ist einfach: Bringt die Flüchtlinge in den Speckgürteln der Städte und Gemeinden unter. Dort ist das Einkommen Niveau höher und es ist viel liberaler. Mit einem Schlag wird der Mob und Pöbel verstummen.

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achjott 29.07.2015, 06:45
9. Beschämend

Der Futterneid schlägt durch. Wenn der kleine Mann nahe genug am Existenzminimum lebt, wetzt er das Messer für die noch Schwächeren, weil ihm Glauben gemacht wurde, dieser würde das kriegen, was ihm zusteht. Doch er fragt sich nicht, wo ist mein ganzes Steuergeld wirklich? Ach ja: bei den Griechen. Für die hat Deutschland bisher nur gebürgt, (noch) nichts bezahlt. Na dann halt bei den Flüchtlingen. Klar, ein paar tausend Flüchtlinge in alten Kasernen oder Zelten kosten jährlich Milliarden Steuergelder. Aber es ist halt einfacher auf Schwächere einzuschlagen als sich zu erheben und den Stärkeren die Stirn zu bieten. War schon im Kindergarten so. Von der CDU/CSU erwarte ich keine Aufklärung. Die Angstmacherei und Hetze sichert ihnen Wählerstimmen. Aber von der SPD bin ich enttäuscht. Kamen von ihr in den 90er Jahren noch menschenwürdige Sätze. Aber dieser Tage?

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