Forum: Panorama
Attentäter von Halle: Den Wagen voller Waffen
Andreas Splett/ AFP

Er wollte eine Synagoge stürmen, schoss auf Passanten und Polizisten - und filmte sich dabei. Was über den antisemitischen Anschlag von Halle und den festgenommenen Stephan B. bekannt ist.

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claus7447 10.10.2019, 15:09
260.

Zitat von vormensch1
gibt auch seinen Senf dazu. Dann kann ja nichts mehr schiefgehen.
Das Wort passt nicht. Bei ihnen wäre wohl neonazi besser.

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Sotnik 10.10.2019, 15:09
261. "Danke!"

AfD und Pegida! Jahrelange Hetze zeigt Wirkung!

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Mentor 54 10.10.2019, 15:10
262. Die üblichen Relativierungen und Verharmlosungen

Es kann gar keine Zweifel geben, dass die AfD (und in anderen Ländern vergleichbare politische Parteien und Organisationen) geistiges Brandstiftertum betreibt und Leute wie den Halle-Attentäter animiert, sich als Vollstrecker des vermeintlichen "Volkswilles" zu fühlen und den verbalen Hetztiraden jetzt endlich auch konkrete Taten folgen zu lassen, auch wenn sich die Hundekrawatten tragenden Biedermänner wieder scheinheilig-heuchlerisch davon distanzieren.

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soldev 10.10.2019, 15:16
263.

Zitat von robin-masters
....und das hat nichts mit der AfD zu tun.
Die AfD hat eindeutig eine Mitschuld. Keine andere Partei hat bisher so gegen Andersdenkende und nicht Biodeutsche gehetzt und ist damit dann sogar in die Parlamente eingezogen. Das gibt dem kleingeistigen Rechten automatisch eine Legitimation. Lesen sie mal das Elaborat von Meuthen zu dem Thema - er schafft es sehr schnell sein Machwerk aus der Richtung geheucheltes Mitleid in Richtung Linksterror und Islamisten zu drehen und wird dafür vom braunen Bodensatz bejubelt.

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iris b. 10.10.2019, 15:19
264. hru /259

Zitat von hru
... am Ende relativ wahllos auf eine zufällig vorbeikommende Frau, eine Synagoge, einen Mann und einen Dönerimbiss schießt ist wohl vor allem durchgeknallt. Antisemitismus und Ausländerfeindlichkeit sind vermutlich gar nicht sein Motiv sondern die Rechtfertigung für sein Tun und darin liegt die Schuld derjenigen die so etwas promoten. Vielleicht hätte er die letzte Hemmschwelle ja nicht überwunden wenn er nicht das Gefühl gehabt hätte etwas Gutes zu tun.
Jemand, der andere Menschen erschießt, ob wahllos oder nicht wahllos, ist wohl immer "vor allem durchgeknallt".
Es ist auch nicht "besser" oder weniger "durchgeknallt", wenn man Menschen nicht wahllos erschießt, sondern gezielt Juden, Muslime, Ausländer oder im Falle von Islamisten "Ungläubige" erschießt.
Die Frage nach dem Motiv dient ja gerade nicht der Rechtfertigung, sondern dazu, die Hintergründe aufzudecken und die Tat letztlich rechtlich einordnen zu können. Ggfs. auch dazu, weitere Taten aus ähnlichen Motiven zu verhindern.
Diesbezüglich müssten gerade AfDler mal intensiv darüber nachdenken, inwieweit sie mit ihrem Verhalten und ihren Äußerungen dazu beitragen könnten, dass vergleichbare Taten künftig NICHT häufiger vorkommen. Eine Einordnung der Tat von Halle als Tat eines "durchgeknallten Einzeltäters" wird wohl kaum dazu beitragen, Vergleichbares zu verhindern.
Wie viele Taten scheinbar "durchgeknallter Einzeltäter" müssen passieren, bevor der Einfluss von Hass und Hetze schürenden Personen, Gruppen, Parteien weithin akzeptiert wird.

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Clemens Maria Haas 10.10.2019, 15:24
265. Das Gedankengut hinter den Mördern ist immer gleich...

und diejenigen, die dies verbreiten sitzen in Deutschland mittlerweile ganz offen und demokratisch gewählt in den Parlamenten und im Bundestag. Es ist die AFD, es ist Pegida und viele Millionen sogenannter "Wutbürger", Vor allem ist es auch die stillschweigenden bzw. auf facebook gegen Klimaschutz, gegen Grüne und "linksversiffte" Gutbürger hetzende Bürgerliche. Was für eine elende Schande.

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r20110107 10.10.2019, 15:28
266. Ein terroristischer Antixxx-Anschlag kann jeden treffen.

Letztlich zeigt dieser Anschlag, dass es nicht nur um Mitbürger jüdischen Glaubens sondern auch um die
vom Täter gehasste Gesellschaft ging. Er fühlte sich als Verlierer und bewies auch, dass er einer wohl auch bleiben wird, falls nicht entsprechende Hilfe kommt.
Wie kann man sich gegen solche Täter schützen? Wenn wir in einer freien Welt leben wollen, geht das wohl nicht. Den besten Schutz bietet eine intakte Gesellschaft und nicht z. B. der bewaffnete Polizist neben der Synagoge, der Moschee oder der Kirche .
Wir sollten aber lernen, dass das Hofieren von gewissen Randgruppen der Gesellschaft diese nur aufwertet und verstärkt. Wenn man keine klaren Linien aufzeigt, werde dies von anderen bestimmt.

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hansdampf01 10.10.2019, 15:34
267. Trauermarsch

AFD, PEGIDA und Co werden doch jetzt bestimmt einen Trauermarsch durch Halle organisieren?

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postman pat 10.10.2019, 15:45
268. Und Empathie für Nicht-Juden? Fehlanzeige

Da steht Angela Merkel andächtig in der Jüdischen Gemeinde, die Inszenierung ist eine Farce. Natürlich gehören unsere jüdischen Mitbürger gegenüber antisemitischen Angriffen geschützt, aber den gleichen Anspruch auf Schutz haben Deutsche, vor allem deutsche Frauen und Mädchen.
Frau Merkel steht nicht am Grab der getöteten Frauen durch Asylbewerber. Das Risiko für Frauen ist genauso gross, wenn nicht höher. Man sollte sich die Zahl der Opfer der begangenen Straftaten durch Ausländer und Flüchtlinge auf unsere Bevölkerung ansehen und dann nochmal abwägen, ob da nicht eine Schieflage ist! Bei Juden erfolgt immer gleich ein Aufschrei der politischen Klasse, doch die Anzahl der jüdischen Opfer im Vergleich zu den Opfern der von Ausländern begangenen Staftaten ist gravierender.

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klawitter16 10.10.2019, 15:47
269. Opferschutz

Zitat von tommybonn2000
Wer ist der Täter, ist die Frage wer sind die Opfer. Ich lese sehr viel über Antisemitismus, aber nichts darüber , dass die eigentlichen Betroffenen anscheinend Türken oder Araber waren. Über die scheint keiner reden zu wollen. Grossartig und in vielen Artikeln über den Antisemitismus oder den Täter zu parlieren, aber gleichzeitig über die eigentlichen Opfer kaum ein Wort zu verlieren, erscheint mit ganz schön bigott.
Über die Opfer wird zunächst wenig oder gar nicht berichtet, weil die Familien ein Recht auf Schutz vor der Öffentlichkeit haben. Wieso glauben Sie zu wissen, dass es sich bei den Opfern um Türken oder Araber handelt? Wegen des Döner-Imbiss? Soweit mir bekannt hieß der junge Mann, der dort verstarb, Kevin. Über seine Nationalität ist mir nichts bekannt, aber Kevin ist wahrscheinlich kein junger Türke oder Araber gewesen. Ebenso wenig ist mir die Nationalität oder Religionszugehörigkeit des weiblichen Opfers bekannt. Geht aber auch weder Sie, noch mich, noch die Allgemeinheit etwas an. Zunächst einmal haben die Angehörigen ein Anrecht vom Staat und den Behörden vor Neugierigen geschützt zu werden.

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