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Attentäter von Las Vegas: Paddocks akribischer Plan
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Videokameras, fast zwei Dutzend Waffen, an der Tür das Nicht-Stören-Schild: Der Attentäter von Las Vegas hat seine Tat akribisch geplant. Doch was war sein Motiv? Und welche Rolle spielte seine Freundin ?

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crewmitglied27 04.10.2017, 11:54
40. Jimmy Kimmel

hat NICHT alles gesagt. Es sollte NIEMAND, der nicht mit einer staatlich-hoheitlichen Aufgabe betraut ist, überhaupt eine Schusswaffe haben und bei sich tragen dürfen. Nirgendwo auf der Welt. Wer eine Waffe hat, will sie auch benutzen ...irgendwann. Es gibt einfach zu viele durchgeknallte, die mal ein bisschen Macht über andere Menschen demonstrieren wollen. Keine Waffen! Für Niemand! Nirgendwo!

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Papazaca 04.10.2017, 11:57
41. Grenzenloser Hass

Es ist schwer, diese Tat zum jetzige Zeitpunkt genau einzuordnen. Sicher ist sie nur möglich, wenn man grenzenlos hasst, bis in den eigenen Tod. ich will jetzt nicht reflexhaft die Trump-Keule rausholen. Aber man muß einfach feststellen, das die USA sich in einer gefährlichen Spirale von Kriegen, Drohungen und Beleidigungen befinden. Permanente Aggressionen. Und das fängt ganz oben an. Das sollte uns in Europa und besonders in Deutschland eine Warnung sein. Und auch der Einwand, das der Grund nur die US-Waffengesetze sind, stimmt nicht. Der grenzenlose Hass ist ein Indiz für die Befindlichkeit einer Gesellschaft. Eine deutliche Warnung für uns alle.

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wauz 04.10.2017, 11:59
42. Psychopath?

Psychopathen, anderweitig auch Soziopathen, müssen nicht notwendigerweise auffallen. Die bloße Tatsache, dass es jemand an Empathie und "Gewissen" mangelt, muss alleine noch nicht dazu führen, dass jemand delinquent wird. Es gibt eine Menge gut angepasster Betroffener, die sich einfach so verhalten, wie man es von anderen Menschen erwartet, ohne dass sie dabei einen tieferen Sinn darin sehen. Insofern ist es also möglich, dass seine Familie davon nichts mitbekommen hat.
Was auch immer diesen Täter angetrieben hat, Konsequenzen muss die amerikanische Gesellschaft in anderer Hinsicht ziehen. Nämlich ihr Verhältnis zur Gewalt überdenken und den Zugang zu Waffen kontrollieren.
Das Second Amendment schließt ein zentrales Waffenregister nicht aus. Es verbietet auch nicht, die Gesamtmenge an Waffen, die ein Einzelner besitzen darf, zu beschränken und eine Magazinpflicht für bestimmte Waffentypen wäre auch möglich. Und ein Kriegswaffenkontrollgesetz nach deutschem Muster wäre auch verfassungsmäßig.
Man sollte davon aber nicht erwarten, dass das schon die Mordrate erheblich senkt. Die meisten Tötungsdelikte gibt es in prekären Umfeldern. Da hilft eine gute Sozialpolitik mehr...

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oidahund 04.10.2017, 12:01
43.

Zitat von crewmitglied27
hat NICHT alles gesagt. Es sollte NIEMAND, der nicht mit einer staatlich-hoheitlichen Aufgabe betraut ist, überhaupt eine Schusswaffe haben und bei sich tragen dürfen. Nirgendwo auf der Welt. Wer eine Waffe hat, will sie auch benutzen ...irgendwann. Es gibt einfach zu viele durchgeknallte, die mal ein bisschen Macht über andere Menschen demonstrieren wollen. Keine Waffen! Für Niemand! Nirgendwo!
Und wie sollte ein Jäger dann jagen? Ein Ski-Biathlet/Sportschütze seinem Sport nach gehen? - Bei einem Wildunfall ist der Revierjäger ggf. zur Nachsuche verpflichtet - wie soll er das Wild dann erlegen? Polizeiwaffen/-munition sind für die Jagd untauglich.

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DieHappy 04.10.2017, 12:02
44.

Zitat von butzibart13
Es bleiben Fragen: Wie konnte der Täter Videokameras auf dem Flur installieren und wie konnte er zehn Koffer für eine einzelne Person auf sein Zimmer schleppen. Auf alle Fälle hat er, aus welchen Gründen auch immer, alles sehr exakt durchgeführt.
Mit einer etwas breiteren Recherche können sie sich die Frage nach der Kamera auf dem Flur selber beantworten.
Er hat die natürlich nicht tagelang dort, sondern kurz vorher einen Servierwagen mit getarnter Kamera draußen vors Zimmer gestellt.
Und wenn man Tagelang in einem 4750 Zimmer Hotel ist und sich einen guten Grund einfallen lässt, fallen 10 Koffer nicht auf.

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St.Baphomet 04.10.2017, 12:07
45. An Alle vorher:

Um in einer großen dicht gedrängten Menschenansammlung möglichst Viele zu töten muss man definitiv nicht Zielen können.
Man trifft immer jemanden.
Man muss nur genug Waffen haben und gewissenlos sein.
Ich halte diese "Fachsimpelei" über Waffen hier für absolut unangemessen.

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marianne.weber 04.10.2017, 12:13
46.

Da hebt die Polizei die Schultern und sagt "Wir hatten keinerlei Informationen über diese Person. Ich weiß nicht, wie wir diese Tat hätten verhindern sollen".
Idee: mehr Kontrolle über den Kauf und Verkauf von Waffen. Dann wäre mit Sicherheit jemandem aufgefallen, dass da beim Kauf von 47 Waffen VIELLEICHT irgendwas nicht in Ordnung ist und die entsprechenden Informationen beschafft worden... Manchmal glaube ich, die einzigen die (was den Umgang mit Waffen betrifft) nie aus ihren Fehlern lernen wollen, die Amis sind.

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seppl5032 04.10.2017, 12:14
47. Waffengesetze lösen das Problem nicht

In amerikanischem Privatbesitz befinden sich über 200 Mio Handfeuerwaffen. Mehr als in allen Armeen der Welt zusammen.

Die können noch hunderte von Jahren feuern. Und wenn ihr Besitz verboten wird, geben viele ab, aber nicht die, die damit Verbrechen begehen wollen.

Und Deutschland mit seinen strengeren Gesetzen hilft auch nicht. Spiegel online: Brandenburg: Polizei findet Waffenarsenal in Privatwohnung. Glück gehabt.

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Attila2009 04.10.2017, 12:23
48.

Schon wieder zieht sich die Diskussion um "laxe Waffengesetzte " hoch als ob das das seeligmachende Rezept gegen Irre ist.

Die Amerikaner wollen das einfach nicht mehrheitlich und sie wählen dafür sogar so einen wie Trump.
Ein Gesetzt wenn es denn erlassen wird muss auch eine realistische Aussicht auf Erfolg haben den beabsichtigten Zweck zu erreichen oder es darf nicht erlassen werden.
Dazu müssen die Mittel zur Durchsetzung noch verhältnismäßig sein.
Die Amerikaner haben gelernt aus der Prohibition der 30 iger Jahre dass Verbote auch kontraproduktiv sind und sie haben alle Hände voll zu tun das Drogenverbot durchzusetzen.
Gesetzte und Freiheitseinschränkungen sind keine Spielwiese für Neurotiker und keine Experimentierobjekte.
...und dann nch etwas: Der war so irre, der wollte töten um jeden Preis. Es war wohl ein erweiterter Selbstmord denn wenn er lebend gefaßt worden wäre , hätte ihn die Giftspritze erwartet.
Wäre es den Waffengegnern lieber gewesen wenn er (mangels Waffe) sich einen LKW gemietet hätte und mit hoher Geschwindigkeit auf das Festivalgelände gerast wäre ?
Hauptsache keine Schußwaffe oder hat man Nizza mit 84 Tote schon vergessen ?

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Gerd Meel 04.10.2017, 12:24
49. Quatsch

Quatsch. Was soll denn in diesem Fall militärische Munition sein? Selbst wenn Sie damit black tip Munition meinen (die zwar z.T. illegal aber auch einfach zu kaufen ist) spielt das keine Rolle. Auf 400m ist es völlig egal womit man schießt. Am wahrscheinlichsten ist 5.56mm oder 7.62mm (da am meisten verbreitet) und beide hätten keinerlei Probleme auf die Entfernung selbst Stahlhelme zu durchschlagen. Im Zweifel reicht selbst ein Kleinkalibergewehr um auf die Distanz tödliche Verletzung zuzufügen. All das kann man ohne Beschränkung der Menge oder Art so z.T. sogar im Supermarkt kaufen.

Auch gibt es keinerlei Hindernisse so viele Waffen zu kaufen wie man sich leisten kann. Selbst vollautomatische Waffen sind je nach Staat frei zugänglich (nicht wie oft behauptet) aber einfach nur sehr teuer (da sie vor 1986 registriert werden mussten und sehr begehrte Sammlerstücke sind). Deswegen wurden eben technische Hilfsmittel erfunden, um dies zu Umgehen. Zum Beispiel Bump-Fire-Stocks. Rechtlich bleibt die Waffe in den USA ein legales semi-automatisches Gewehr (das man sogar ohne jegliche Registrierung selber bauen dürfte).

Auch in Deutschland darf der Schütze mit 600 Schuss pro Minute schießen, wenn sein Finger denn schnell genug ist.

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