Forum: Panorama
Autofahrer vs. Radfahrer - ein scheinbar unlösbarer Konflikt?

Wenn es um das Vorrecht auf der Straße geht, kennt so mancher Fahrradfahrer kein Pardon. Wie sehen Ihre Erfahrungen aus - können Automobilisten und Radfahrer wirklich nicht miteinander auskommen?

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Peter-Freimann 08.11.2011, 18:07
110. Natürliche Auslese

Zitat von sp-onlooker
Radeln Sie weiter, liebe/r Kampfbiker/in - die Ommas/Oppas beziehen hierzulande eh viiiel, zuviel Rente.
Denke auch immer, daß man seinen kurzfristigen Ärger über all die Folgen der antiautoritären Erziehung, des gender mainstreaming, der autonomen Selbstverwirklichung auf öffentlichen Verkehrswegen, erfolgloser Hilfsschulkarrieren und ähnlich gelagerter Plagen am besten übersteht, wenn man einfach der Evolution vertraut.
Die Natur ist letztendlich viel klüger als wir.

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Dieter 58 08.11.2011, 18:24
111.

Zitat von Radler2
Genau das hat der Forist ja zitiert. KEINE Vorfahrt für Radler auf dem Fussgängerüberweg. Der Radler hat den Fußgängerüberweg so zu nutzen, als ob der gar nicht da wäre - die Straße darf der Radler ja auch ansonsten überall überqueren, nur aufpassen (und warten) muß er halt. In der Praxis allerdings würde ich vermutlich einem Radler, sofern er sich erkennbar und aufmerksam dem Fussgängerüberweg nähert in klarer Absicht, den fahrend zu überqueren, durchaus Vorrang einräumen, immerhin ist er fahrend schneller drüber als wenn er schiebt :-). Einem Kampfradler a la Ingmar, der sich sein vermeintliches Vorrecht erstreiten will, würde ich allerdings weniger zuvorkommend begegnen...
In der Praxis ist es doch eher so, daß der Radfahrer - mit dem rechnet auf dem Bürgersteig natürlich niemand - plötzlich einen Haken schlägt und ohne zu zögern auf den Fußgängerüberweg fährt.
Dabei ist immer noch eine Hand frei um dem überraschten Autofahrer, der dem Hasardeur mit einer Vollbremsung das Leben rettet, den "Stinkefinger" zu zeigen.
Und ich ärgere mich über Foristen mit "Radfahrerbrille", die solches Verhalten beschönigen und mit erhobenem Zeigefinger salbadern: "Es hätte ja auch ein Kind sein können"...
Blödsinn!
Kinder machen nicht solchen "Scheiß" - meine Enkel zB. wissen genau wie sie sich verhalten müssen, das lernen die Kinder heute schon im Kindergarten.
Und selbt der Kleine mit seinen 5 Jahren passt im Kindersitz schon auf ob Opa am Steuer alles richtig macht!
Trotzdem lass' ich die Kinder nicht unbeaufsichtigt auf der Straße radfahren.
Das ist ja schon auf dem Radweg gefährlich!
Wegen den rücksichtslosen Radfahrern.
Im vergangenen Sommer bin ich mit den Kindern auf dem Ruhrtalradweg gefahren.
Also weit ab von allen Kraftfahrzeugen.
Da konnte man "die Radfahrer" so richtig kennenlernen.
Ich bin angepöbelt worden, weil ich "ausgerechnet samstagnachmittags mit den Blagen auf dem Radweg rumeiere", so was hält die dynamische Herrenriege auf ihrer sportlichen Radtour natürlich über Gebühr auf...
Immerhin habe ich denen mit meinen langsamen Enkeln "total den Schnitt versaut" - haben sie mir jedenfalls zugebrüllt....

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Dieter 58 08.11.2011, 18:26
112.

Zitat von oasis
Zugegeben - die ausmontierten Ketten waren wohl et-was übertrieben, dennoch erlebte ich den Großteil der Radfahrer in den Niederlanden geradezu als anarchistisch. Führe dies auf die schlichte Tatsache zurück, daß das Fahrrad in den Niederlanden nicht nur ein beliebtes, sondern sogar ein bedeutsames Fortbewegungsmittel ist. Bsp.: Nicht nur die Radwege sind weitaus breiter als in D, in Amsterdam gibt es sogar ein Fahrradparkhaus. Davon ab, haben die Radler eine nicht zu unterschätzende Lobby, da z. B. auch einflußreiche Personen radeln. Über die Rechtslage dort verfüge ich über keine detaillierten Kenntnisse, weiß aber, daß die Radfahrer dort mehr Rechte und einen hohen Schutz genießen.
Sie stehen also auf anarchistisches Verhalten im Verkehr...

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Radler2 08.11.2011, 18:30
113.

Zitat von karl-felix
bin dafür, alle 15 Jahre die Führerscheinprüfung zu wiederholen, mit Gesundheitscheck und ggf. Idiotentest und Nachschulung. Es geht um Leben und Gesundheit aller Verkehrsteilnehmer.
Ein guter Anfang wär dann wohl der Führerschein für Radler und eine Nummernschild...

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oasis 08.11.2011, 18:32
114.

Zitat von Dieter 58
Sie stehen also auf anarchistisches Verhalten im Verkehr...
Kommt auf den Verkehr an. ;D
N8

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oasis 08.11.2011, 18:39
115.

Zitat von Peter-Freimann
Die Natur ist letztendlich viel klüger als wir.
Yep -
und das Leben endet tödlich. Ob nun mit oder ohne Nummernschild.
Kleinen Absacker noch:
http://www.youtube.com/watch?v=YfsJ8...eature=related *g*

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Carl 08.11.2011, 18:43
116.

Zitat von karl-felix
Sie auf die groteske Idee, mir wäre es nicht bekannt, dass Erwachsene nicht mit dem Fahrrad auf dem Bürgersteig fahren dürfen?
Warum haben Sie mich dann gefragt, ob ich denn die Radler etwa auf die Fahrbahn verweisen wolle?

Zitat von karl-felix
Ich halte nur Ihre Einstellung irgendwie für asozial, ...
Soso. Auf einen groben Klotz gehört ein grober Keil. Es hat sich oft als am wirkungsvollsten erwiesen, wenn in bestimmten Situationen das Leben selbst unmittelbar und stante pede eine geeignete Antwort erteilt, die z.Bsp. darin bestehen kann, daß der Regelverletzer selbst die Folgen der von ihm intendierten Risikolage erfährt -- so, als prallte der Schuß auf einen anderen Menschen wie von einer unsichtbaren Wand ab und dränge in den Körper des Schützen.

Zitat von karl-felix
Ich halt das für unverhältnismässig
Ich nicht.

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karl-felix 08.11.2011, 18:44
117. So ist es, deshalb

Zitat von Radler2
Genau das hat der Forist ja zitiert. KEINE Vorfahrt für Radler auf dem Fussgängerüberweg. Der Radler hat den Fußgängerüberweg so zu nutzen, als ob der gar nicht da wäre - die Straße darf der Radler ja auch ansonsten überall überqueren, nur aufpassen (und warten) muß er halt. In der Praxis allerdings würde ich vermutlich einem Radler, sofern er sich erkennbar und aufmerksam dem Fussgängerüberweg nähert in klarer Absicht, den fahrend zu überqueren, durchaus Vorrang einräumen, immerhin ist er fahrend schneller drüber als wenn er schiebt :-). Einem Kampfradler a la Ingmar, der sich sein vermeintliches Vorrecht erstreiten will, würde ich allerdings weniger zuvorkommend begegnen...
sagte ich ja: Die Quelle lesen.
Er antwortet: Unfug. # 90

seine Quelle bestätigt aber genau freeds,anins und meine Aussage un Ihre Aussage. Verfolgen Sie den Strang zurück. Der Radfahrer darf den Zebrastreifen benutzen,hat aber keine Vorfahrt. So einfach ist das. Das Problem sind halt nur Autofahrer, die die StVO nicht akzeptieren wollen.
Ich gewähre Vorfahrt- genau wie Sie-, das ist das geringere Übel.

Dieter beharrt auf Absteigen #52, #72, # 102

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karl-felix 08.11.2011, 18:53
118. Aber

Zitat von Dieter 58
Sie sind entweder sehr jung - oder Sie haben gar keinen Führerschein. Wenn Sie solchen kostspieligen Unfug fordern, dann fordere ich im Gegenzug, daß am Straßenverkehr als Fahrzeugführer nur teilnehmen darf, wer mindestens einen PKW-Führerschein besitzt. Das gilt dann selbstverständlich auch für Radfahrer, das ist schließlich auch ein Fahrzeug. Und es ist erschreckend, wie viele Radfahrer von den Regeln der StVO offensichtlich noch nie etwas gehört zu haben scheinen. Alle anderen haben wenigstens irgendwann mal die Verkehrsregeln gelernt und eine Prüfung bestanden....
es gibt den einen oder anderen, der hat schon wieder mehr vergessen als er als Radfahrer wusste. Ich bin dagegen 8 jährige Kinder den PKW Führerschein machen zu lassen. Ich halte Ihren Vorschlag für närrisch.
Die Kinder machen ihre Fahrradprüfung und gut ist. Die wissen über die wichtigen Regeln wahrscheinlich besser Bescheid als Sie.
Was haben Sie denn dagegen, nach 15 Jahre Ihre Fahrprüfung
zu wiederholen? Hängen Sie wirklich so an den 30 Euro Prüfgebühr? Oder haben Sie Angst vor Nachschulung und Idiotentest? Gesundheitsprüfung? Ich habe meinen Klasse II Führerschein mit 55 Jahren zurückgegeben. Wo ist das Problem? Ich brauche ihn höchstens noch einmal im Notfall, dann fahre ich eben ohne.
Es ist doch kindisch, von einem der aus Altersgründen den Führerschein zurückgibt, zu verlangen er solle einen PKW Führerschein machen, um Fahrrad zu fahren. Ich zweifle langsam an Ihrer Eignung ein Kraftfahrzeug zu führen.

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karl-felix 08.11.2011, 18:56
119. Sie

Zitat von Dieter 58
In der Praxis ist es doch eher so, daß der Radfahrer - mit dem rechnet auf dem Bürgersteig natürlich niemand - plötzlich einen Haken schlägt und ohne zu zögern auf den Fußgängerüberweg fährt. Dabei ist immer noch eine Hand frei um dem überraschten Autofahrer, der dem Hasardeur mit einer Vollbremsung das Leben rettet, den "Stinkefinger" zu zeigen. Und ich ärgere mich über Foristen mit "Radfahrerbrille", die solches Verhalten beschönigen und mit erhobenem Zeigefinger salbadern: "Es hätte ja auch ein Kind sein können"... Blödsinn! Kinder machen nicht solchen "Scheiß" - meine Enkel zB. wissen genau wie sie sich verhalten müssen, das lernen die Kinder heute schon im Kindergarten. Und selbt der Kleine mit seinen 5 Jahren passt im Kindersitz schon auf ob Opa am Steuer alles richtig macht! Trotzdem lass' ich die Kinder nicht unbeaufsichtigt auf der Straße radfahren. Das ist ja schon auf dem Radweg gefährlich! Wegen den rücksichtslosen Radfahrern. Im vergangenen Sommer bin ich mit den Kindern auf dem Ruhrtalradweg gefahren. Also weit ab von allen Kraftfahrzeugen. Da konnte man "die Radfahrer" so richtig kennenlernen. Ich bin angepöbelt worden, weil ich "ausgerechnet samstagnachmittags mit den Blagen auf dem Radweg rumeiere", so was hält die dynamische Herrenriege auf ihrer sportlichen Radtour natürlich über Gebühr auf... Immerhin habe ich denen mit meinen langsamen Enkeln "total den Schnitt versaut" - haben sie mir jedenfalls zugebrüllt....
treffen aber auch immer Leute, waren Sie das nicht mit der 50jährigen Dame, die Sie Korinthenkacker nannte nachdem Sie halbwegs höflich waren? Und mit dem feschen Mittdreißiger, der auf die Fresse flog und sich leider zu wenig verletzte waren Sie auch? Warum habe ich nie so ein Glück?

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