Forum: Panorama
Autofahrer vs. Radfahrer - ein scheinbar unlösbarer Konflikt?

Wenn es um das Vorrecht auf der Straße geht, kennt so mancher Fahrradfahrer kein Pardon. Wie sehen Ihre Erfahrungen aus - können Automobilisten und Radfahrer wirklich nicht miteinander auskommen?

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Ingmar E. 15.11.2011, 07:41
500.

Zitat von
Wenn man ein Liegerad mit einem Rennrad oder Mountain-Bike vergleicht schneidet dieses, in Bezug auf die Bequemlichkeit, in Teildisziplinien (Ebene) besser ab. Verglichen mit einem angepassen Crosstrekker mit orthopädischem Sattel (SQ-Lab) und Komforteinstellung sieht das schon anders aus.
Ich konnte auch mit meinen Randonneusen dank Brooks-Sattel und nur geringer Sattelüberhöhung >250km am Stück fahren, bevor es richtig unangenehm wurde, bis 200km war alles blande. Mehr geht aber nicht bei Aufrecht-Rädern an Komfort. Will man längere Strecken ohne Schmerzen fahren, brauchts ne Liege.
Meine Reiseliege (HP Velotechnik Speedmachine) schlägt mit Gepäck, solange es humane Höhenmeter sind, sogar meine reinen Aufrecht-Rennräder ohne Reise-Anbauten.
Zitat von
Und mal ehrlich: Bei aller Liebe-die Räder und die Haltung sehen richtig scheiße aus!
Form follows function.

Ich bin gleich schnell und schneller unterwegs, bei wesentlich mehr Komfort, mehr Panorama-Blick. Ich kann trotz 28mm-Slickbereifung auch mit meiner Liege im leichten Gelände unterwegs sein, und jederzeit mit 30km/h über ne x-beliebe Wiese düsen. Die Federung schluckt alles weg, viel besser als aufm Rennrad/der Randonneuse ausm Sattel zu gehen. Das Gepäck konnte halt auf Aufrecht-Rädern nie ausm Sattel gehen, und war immer ungefedert. Den Unterschied merkt man deutlich sobald es mal etwas ruppiger wird.

Und da kommt dann auch noch eine höhere Geschwindigkeit raus, weil ich z.B. auf Kopfsteinpflasterstrassen jetzt wesentlich schneller fahren kann, weil ich nicht die ganze Zeit in den Pedalen stehen muss.

Wie gesagt, man kann natürlich Hollandräder testen, und dann sagen: alle Aufrecht-Räder sind Mist.
Aber bei Liegerädern gibts genauso viele verschiedene Radgattungen wie bei Aufrecht-Rädern. Von >20kg vollgefederten Treckingpanzern mit 50mm-Stollenbereifung, bis zu 6,8kg super-steifen reinen CFK-Rennliegerädern für >5kEUR, bis hin zu vollverkleideten Liegerädern aus CFK mit 18kg Gewicht für fünfstellige Preise.

Man muss sich halt das passende Rad für seinen Anwendungsbereich suchen. Eine eierlegende Wollmilchsau gibts nicht. Ich hab alleine drei, Liege-rennrad, Liege-Randonneuse/klassisches Reiserad; Liege-Stadtschlampe.

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pittiken 15.11.2011, 08:30
501.

[QUOTE=karl-felix;9131726] Zitat von phryso
Rüpel würde es eh nicht tun. So würde ich mich verhalten, da es mich nichts kostet und den Tag verschönt. Ich gehe davon aus, dass kein Mensch mit einem Fahrrad absichtlich einen anderen Menschen anfährt und sich verletzt.
Nur weil es auf Ihrem Dorf nicht passiert, wer will schon selber beim nächsten Tratsch die Hauptperson sein, es gibt diese Fahrradrüpel, die auch Fußgänger bewusst anfahren, weil diese nicht schnell genug den Fußgängerweg räumen, nur damit dieser Fahrradrüpel Platz zum schnellen Fahren hat, wohlgemerkt auf dem Fußgängerweg, wo Fahrradfahrer über 10 nichts zu suchen haben.

Zitat von karl-felix
Jede Frau weiss, dass Sie stürzt, wenn Sie mit einem Fahrrad gegen einen Mann fährt. Also tut Sie es auch nicht. Die Behauptung des Rüpels, die Frau habe ihn absichtlich angefahren und sei dabei zufällig gestürzt ist mehr als unglaubwürdig, wenn man seine Aussage hinsichtlich seiner Schadensfreude und seinem verkniffenen Wunsch liest,die Frau vom Fahrrad zu holen.
Frauen sind doch keine Engel, sie Klugscheißer. Es gibt sogar hier in meiner Stadt fahrradfahrende Mütter, die jeden Tag mehrmals das Leben ihrer Kinder aufs Spiel setzen, weil sie ganz bewusst die Ampelregelung nicht beachten.


Zitat von karl-felix
Aber jeder Mensch ist anders gestrickt. Sie unterstellen, ebenso wie der Rüpel, der Frau eine böse Absicht und glauben, sie sei klingelnder Weise minutenlang hinter dem Rüpel hergefahren und der habe nicht ausweichen können. Das habe die Frau gesehen und wäre dann durch den hindurchgefahren. Das ist nach meiner Erfahrung unmöglich, wenn es dem Rüpel nicht möglich war auszuweichen, war es für die Frau auch nicht möglich mit dem Fahrrad durchzukommen, in der Autoschlange versuchen Sie auch nicht, über Ihren Vordermann hinwegzufahren, ergo: Die Geschichte ist erfunden und hat mit dem Konflikt Autofahrer vs. Radfahrer nicht das geringste zu tun. Sie offenbart nur, nach der Aussage des Rüpels, seine latente Gewaltbereitschaft, mühsam musste er sich verkneifen , die Frau vom Fahrrad zu holen. So seine Aussage. Der hätte alles getan, aber nie der Frau geholfen.

Was fantasieren Sie sich da zusammen?

Zitat von karl-felix
Wie machen Sie das, wenn Sie von einer Frau angestossen werden? der normale Mensch sagt doch wohl " Entschuldigung" und begrenzt den Schaden.
Wenn ich als Frau jemanden anderen anstoße im ganz normalen Gedränge in Bus, Bahn, beim Einkaufen, dann entschuldige ich mich beim ANGESTOSSENEN und erwarte nicht, dass der sich bei mir entschuldigt, weil ich ihm angestoßen habe.

Ihre Gedanken werden immer verwirrter.


Zitat von karl-felix
Unser Rüpel allerdings nicht. Der hat sich noch nicht einmal erkundigt, ob die Frau sich schwer verletzt hat. Im Strassenverkehr würde der wegen Unfallflucht verfolgt. Sie fragen doch nicht,wenn Sie mit einer Frau zusammenstossen, wer ist hier im Recht und muss mir Platz machen? Ich jedenfalls nicht, und Sie auch nicht.

Hören sie auf, sich Ihre Geschichte selber zurecht zu biegen.

Und hören Sie auf einen Geschlechterkampf lostreten zu wollen.

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Das Auge des Betrachters 15.11.2011, 09:17
502. Sie sind ein...

Zitat von Ingmar E.
1.tens kennen sie offensichtlich nichtmal die Definition eines Fahrrads. Darunter fallen nämlich sogar dreirädrige Liegeräder mit Karosserie. Und 2.tens, richtig, das hab ich gern. :D
...notorischer Gefahrensucher, deshalb werden Sie auch finden was Sie suchen. Als Gesprächspartner für einen Thread über Verkehrssicherheit, dienen Sie also nur als schlechtes Beispiel.
Bevor Sie jetzt wieder Ihre kruden Thesen über mich hineinprasseln lassen, ich fuhr 16 Jahre Radrennen, mit durchschnittlich 22.000 Trainingskilometern und die, niemals auf Radwegen.

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rennflosse 15.11.2011, 09:38
503. Radwege!

Zitat von Ingmar E.
Solange paar Minuten der Zeit eines KFZlers mehr Wert sind als mein Gesundheit und mein Leben als Radfahrer, und es ständig erwartet wird, dass ich für die freie Fahrt des KFZlers von der Fahrbahn auf die Todesfallen Radwege ausweiche, dann kann ich das noch nicht so sehen.
Ich habe schon von einer anderen Foristin gelernt, dass die Liegeradfahrer die ganz Harten sind. Die Superradikalen sozusagen.
Ich sehe ein, dass auf Radwegen ein spezielles Risiko herrscht. Fußgänger laufen drüber, bei Ausfahrten und an Kreuzungen könnte man übersehen werden. Von der "Todesfalle" Radweg zu sprechen, ist allerdings reine Propaganda von interessierten Kreisen, die das Fahrrad generell als politisches Manifest auf der Fahrbahn zwischen den Autos sehen sollen (wo es ja sooo ungefährlich ist).

Fahrradwege sind nicht für hohe Geschwindigkeiten gebaut. Und manche sind schlecht. Da kann man was ändern. Ich wäre angesichts derartiger Sprüche für eine generelle Benutungspflicht. Bei uns dürfen Räder auch Busspuren benutzen. Ein absolutes Ärgernis für die Busfahrer, die sich ja auch noch mit parkendem Lieferverkehr herumschlagen müssen und die engen Fahrpläne einhalten sollen.

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KPunkt 15.11.2011, 10:20
504.

Zitat von rennflosse
Ich sehe ein, dass auf Radwegen ein spezielles Risiko herrscht. Fußgänger laufen drüber, bei Ausfahrten und an Kreuzungen könnte man übersehen werden. Von der "Todesfalle" Radweg zu sprechen, ist allerdings reine
Ich freue mich immer über Radfahrer, die sich an die STVO halten, und, falls sich einmal Fußgänger auf dem Radweg aufhalten sollten (*1), nicht etwa verbotenerweise auf den Gehweg ausweichen, sondern regelkonform kurzfristig die Straße benutzen.

Daß solche gesetzestreuen Radfahrer wiederum keine Hemmungen haben, andererseit durch Fußgängerzonen, Einkaufszentren(*2), Bahnhöfe zu fahren ist natürlich ein Gerücht, welches von boshaften Autofahrern ausgestreut wurde.

(*1) Das kommt natürlich extrem häufig vor. Mindestens genauso häufig wie - ach was, denkt euch selbst was aus.
Was ich nicht kapiere: Wieso wird dann nicht mal kurz die (hoffentlich vorhandene ) Klingel benutzt?
Es geht doch auch in Fußgängerzonen, wenn man so dicht wie möglich hinter ältere Herrschaften ranfährt, dann heftig klingelt, und still vor sich hingrinst, wenn die Oma aus dem Stand 0,5m zur Seite springt?
(Früher wurde dazu gerne die Radlaufklingel genutzt - gibt es sowas noch?

(*2) Hier natürlich nur kurz, Sicherheitspersonal in den Einkaufszentren und Bundespolizei in den Bahnhöfen haben irgendwie mehr Interesse daran, ein Fehlverhalten der Radfahrer zu unterbinden, als Ordnungsbeamte und Polizisten in den Fußgängerzonen.

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karl-felix 15.11.2011, 11:01
505. Deshalb

[QUOTE=phryso;9132107] Zitat von karl-felix
Na auf jeden fall entschuldige ICH mich in der Situation nicht, denn sie hat mich angerempelt und ich nicht sie. Und natürlich entschuldige ich mich wenn ich jemandem aus versehen mit meinen kanadischen Waldbrandaustretern auf die ......
sage ich ja, Die Menschen sind unterschiedlich gestrickt. Ich sass dieser Tage in der Sonne an einem gemischt genutzten Weg. Das Szenario : Eine Frau mit einem Dackel, ein Fahrradfahrer kommt ihr entgegen, dem folgt eine Frau auf einem Faltrad. Der Dackel kreuzt den Weg, der Fahrradfahrer bremst, die Frau reagierte zu spät( sah den Dackel offenbar nicht), fuhr auf und stürzte. Tat sich weh und schimpfte den Radfahrer," weshalb fahren Sie nicht über den blöden Köter drüber ".
Die Hundebesitzerin und der Radfahrer rechteten nicht, sondern halfen der Frau auf, fragten ob Sie sich verletzt habe und setzten sie auf meine Bank. Ich richtete derweil ihr Fahrrad( Lenker verbogen, Kette ab, Schutzblech streift).
Nach 5 Minuten hatte die Frau sich beruhigt, der Schmerz nachgelassen, das Rad repariert, der Dackel neugierig und die Sonne schien immer noch. Wir haben uns dann verabschiedet, jeder ging seines Weges und ich habe das Gefühll drei nette neue Bekannte zu haben. Ich brauche solche Rüpel nicht, die einfach Unfallflucht begehen und noch nicht einmal sich nach dem Befinden des Gestürzten erkundigen sondern voller Schadenfreude bedauern, dass der sich nicht gebrochen hat. Hat zwar auch nichts mit Autofahrer vs. Radfahrer zu tun, aber jeder Mensch ist halt ander gestrickt. Wie wir sagen: Ferkels Wilhelm bleibt Wilhelm Ferkel, egal ob zu Fuss , auf dem Rad oder mit dem Auto.
Die Aussage, dass die Frau sich unbefugt auf dem Weg befand, halte ich für eine reine Schutzbehauptung des Rüpels.Jeder Richter der Welt hätte den wegen Unfallflucht verurteilt.
Meine Lebenserfahrung lehrt mich, dass eine Frau, die verbotenerweise auf einem Gehweg fährt und sieht, dass der Weg unpassierbar ist, nicht absichtlich in einen erwachsenen Mann hineinfährt nur um sich zu verletzen. Denn nach Aussage des Foristen sah sie ja, dass ein Durchkommen unmöglich war.
Das sind in meinen Augen nur Gewaltfantasien einer bestimmten Klientel.
Deshalb: In meiner Gegenwart nicht. Es decouvriert, dass solche Gelüste wie " vom Rad holen " oder " Brille zertreten " nur gegenüber Frauen und Kindern aufkommen, bei durchtrainierten Erwachsenen halten sich unsere Rüpel vornehm zurück.Beschweren sich nur lauthals über die Gewaltbereitschaft der anderen." Mama, der Starke dahinten wollte mich hauen "

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spiegel-hai 15.11.2011, 11:09
506. Macho's Auslegung der Straßenverkehrsordnung

Zitat von karl-felix
Rüpel würde es eh nicht tun. So würde ich mich verhalten, da es mich nichts kostet und den Tag verschönt.
ich glaube viel eher, Sie sind ein Macho, der "den Frauen" beweisen muß, was er für ein toller Hecht ist... wenigstens virtuell.
Zitat von
Ich gehe davon aus, dass kein Mensch mit einem Fahrrad absichtlich einen anderen Menschen anfährt
tja, das ist einfach mal ein Irrglaube.
Zitat von
und sich verletzt.
dumm gelaufen.
Zitat von
Jede Frau weiss, dass Sie stürzt, wenn Sie mit einem Fahrrad gegen einen Mann fährt. Also tut Sie es auch nicht.
Sie scheinen ja ein intimer Kenner des Wesens der "Frau an und für sich" zu sein. Völliger Schmarrn. Aggressive Radfahrerinnen gibt es hier in der Stadt zu Hunderten. Sie ist außerdem nicht gestürzt, weil sie mich anfuhr, sondern weil sie dabei in einem Geländer hängenblieb. Aber warum wiederhole ich das, Sie können es ja nicht lesen.
Zitat von
Die Behauptung des Rüpels, die Frau habe ihn absichtlich angefahren und sei dabei zufällig gestürzt ist mehr als unglaubwürdig, ...
Wenn Sie meinen, ich habe das Geländer in dem Moment dort hingestellt, damit die Fahrradrüpeline stürzt, dürfen Sie das gerne schreiben.
Zitat von
...Sie unterstellen, ebenso wie der Rüpel, der Frau eine böse Absicht und glauben, sie sei klingelnder Weise minutenlang hinter dem Rüpel hergefahren und der habe nicht ausweichen können.
"unterstellen"?
Zitat von
Das habe die Frau gesehen und wäre dann durch den hindurchgefahren.
tja, wer weiß was sie gesehen hatte. Ich denke aber, sie hat in etwa reagiert wie Sie, nämlich nach "Faustrecht".
Zitat von
Das ist nach meiner Erfahrung unmöglich, wenn es dem Rüpel nicht möglich war auszuweichen, war es für die Frau auch nicht möglich mit dem Fahrrad durchzukommen, in der Autoschlange versuchen Sie auch nicht, über Ihren Vordermann hinwegzufahren, ergo: ...
Ach was, das war ordinäres Dränglerverhalten, wie wenn bei dichtem Verkehr auf der Autobahn ein Raser auf der linken Spur seinen Vordermann mit Auffahren und Lichthupe bedrängt - erfüllt übrigens den Straftatbestand der Nötigung. Hätte die Radfahrrüpeline sich ca. 30 m geduldet, hätte sie ohne Probleme an mir vorbeifahren können. Aber ich habe bei all Ihrem Geschreibsel ohnehin den Verdacht, Ihnen geht es gar nicht um den Vorfall und das Fehlverhalten der Radfahrerin, sondern darum, sich als Freund und Retter der zarten schutzbedürftigen Weiblichkeit in Szene zu setzen. Ich wette, Sie sind nicht verheiratet, denn das hält eine Frau auf Dauer vermutlich nicht aus...
Zitat von
Wie machen Sie das, wenn Sie von einer Frau angestossen werden? der normale Mensch sagt doch wohl " Entschuldigung" und begrenzt den Schaden.
Ganz der "Gemtleman", wie?
Zitat von
Unser Rüpel allerdings nicht. Der hat sich noch nicht einmal erkundigt, ob die Frau sich schwer verletzt hat.
warum auch, Sie Held. Sie war es nicht und schickte mir einen Satz sehr "unweiblicher" Flüche hinterher. Vielleicht war ihr Rad hinterher ein wenig verzogen. Keine Ahnung. Recht geschah's ihr.
Zitat von
Im Strassenverkehr würde der wegen Unfallflucht verfolgt.
soso.
Zitat von
Sie fragen doch nicht,wenn Sie mit einer Frau zusammenstossen, wer ist hier im Recht und muss mir Platz machen? Ich jedenfalls nicht, und Sie auch nicht.
warum einen Unterschied zwischen Männer und Frauen machen? Gilt für die Frauen die StVO nicht? Oder anders?

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karl-felix 15.11.2011, 11:23
507. Ich bewundere

[QUOTE=pittiken;9132496] Zitat von karl-felix
Nur weil es auf Ihrem Dorf nicht passiert, wer will schon selber beim nächsten Tratsch die Hauptperson sein, es gibt diese Fahrradrüpel, die auch Fußgänger bewusst anfahren, weil diese nicht schnell genug den Fußgängerweg räumen.....
die Brillianz Ihrer Argumentation. Chapeau. Aber ich verdamme Ihren Takt. Wenn Sie sich als Frau daneben benehmen wollen , bitte sehr. Jeder Mensch ist anders gestrickt. Wenn Sie bewusst andere Menschen anfahren, ich kenne niemanden. Ihr Statement in allen Ehren, dass ich fantasiere und meine Gedanken immer verwirrter werden, höre ich gerne, aber ein direkter Zusammenhang mit dem Thema Autofahrer vs. Radfahrer erschliesst sich mir , ähnlich wie bei der gesamten gewalttätigen Pädagogenfraktion ( mit Ausnahme des Ohrfeigenverteilers, das war ein Autofahrer der einen Radfahrer schlug und dem Kopfnusser, das war ein Autofahrer der einem Radfahrer die Stirn ins Gesicht stieß ) nicht.
Ich Ihnen schon einmal aufgefallen, wie gewählt Sie sich ausdrücken? Ob man das schon pöbeln nennen kann, oder können Sie es noch ein bisschen gröber? Senkt das Niveau hier ungemein, Ihr Beitrag.
P.S. Wieso will ich einen Geschlechterkampf lostreten, nur weil ich andere Konfliktlösungsstrategien bevorzuge, als Frauen und Kindern Gewalt anzutun nur um Interessen durchzusetzen?
Dass es zu Zusammenstössen zwischen Radfahrern und Fussgängern kommt ist eine Binse, können Sie sich an den Hut stecken, aber doch nicht in einem Forum Autofahrer vs. Radfahrer. Es gibt sogar in einer Kneipe schon einmal eine Schlägerei, hat aber mit dem Thema hier genausowenig zu tun wie Ihr Beitrag. Vielen Dank für Ihre Wortmeldung.

Ach, ich sehe jetzt erst, Klugscheisser haben Sie mich genannt? Das finde ich einen eleganten Auftakt im ersten Forumsbeitrag. So schafft man sich Freunde fürs Leben.
Sie sind also auch für die vorgeschlagenen gewalttätigen Lösungen im Konflikt Erwachsene: Kinder,Männer:Frauen,Radfahrer:Fussgänger,Autofahr er:Radfahrer,Motorradfahrer:LKW-Fahrer usw. Schöne verderbte Verkehrswelt. Ich bin für die Einhaltung der geltenden Gesetze, für Idiotentest und Gesundheitscheck. Sonst wird das nie etwas, wie man an Ihrem Statement sieht.

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schnuppe 15.11.2011, 11:27
508. Stvo...

Zitat von KPunkt
Ich freue mich immer über Radfahrer, die sich an die STVO halten, und, falls sich einmal Fußgänger auf dem Radweg aufhalten sollten (*1), nicht etwa verbotenerweise auf den Gehweg ausweichen, sondern regelkonform kurzfristig die Straße benutzen.
Was für alle Beteiligten sicherer und sinnvoller ist, ist wirklich situationsabhängig. Und es ist völlig unmöglich zu erwarten, dass der Gesetzgeber das komplett durchreguliert.

Während für Autofahrer immerhin immer eine Lösung, egal wie gut, angeboten werden muss, müssen Fahrradfahrer ja ständig improvisieren. Trotz allem Gerede zu zu hohem Krankenstand, übergewichtiger Bevölkerung und Verringerung des CO2-Ausstoßes, sind Fahrradfahrer Verkehrsteilnehmer 2. Klasse. Für Leute, deren Hauptverkehrsmittel das Fahrrad ist, ist das ein inakzeptabler Zustand. Ich habe auch das Beispiel Hafencity gebracht um zu zeigen, dass das immer noch und auch bei ziemlicher Planungsfreiheit so ist.

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rennflosse 15.11.2011, 11:51
509. Rücksicht

[QUOTE=karl-felix;9133410] Zitat von phryso
...Die Aussage, dass die Frau sich unbefugt auf dem Weg befand, halte ich für eine reine Schutzbehauptung des Rüpels.Jeder Richter der Welt hätte den wegen Unfallflucht verurteilt. Meine Lebenserfahrung lehrt mich, ......
Ihre eigenen Fantasien werden immer dreister. Bei dem beschriebenen Vorgang ging es darum, dass eine Radfahrerin sich rücksichtslos gegen einen Fußgänger verhielt und dabei selbst stürzte.

Was Sie sich daraus zusammen klempnern, ist Humbug. Das Konstrukt, der Fußgänger habe danach Verkehrsunfallflucht begangen, würde vor keinem Gericht haltbar sein.

Die nette Geschichte mit dem Dackel zeigt sicher, dass es in der Praxis viele Möglichkeiten gibt, miteinander umzugehen. Es zeigt aber leider auch, dass die Forderung zur Rücksichtnahme auf andere Verkehrsteilnehmer nicht nur an Autofahrer zu richten ist, sondern auch und sehr eindringlich an Radfahrer und -innen.

Diese haben sich nämlich mehrheitlich nicht entschieden, ob sie nun bereifte Fußgänger sein wollen (und deren Wege nutzen), oder ob sie ein Fahrzeug führen (und die Rechte und Pflichten aller Fahrzeugführer wahrnehmen).

Und so greifen sie sich von allen das Beste heraus, missachten jegliche Verkehrsregeln im Sinne bestmöglichen Fortkommens. So geht das nicht.

Solange Radfahren als rechtsfreies Tun betrachtet wird, kann das mit der Partnerschaft nichts werden.

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