Forum: Panorama
Baustopp für Flüchtlingsheim : Ohne Augenmaß ins Villenviertel
DPA

Die Einrichtung eines Flüchtlingsheims in einem wohlhabenden Stadtteil Hamburgs ist vorerst an einem Gerichtsurteil gescheitert. Das kann man beklagen - für die Förderer des Heims sollte es aber auch Anlass zur Selbstkritik sein.

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rigorosum 24.01.2015, 09:57
100. Empfehlenswert ist es:

Zitat von Sueme
Empfehlenswert ist es: A: den Artikel aufmerksam zu lesen. B: wenn man das Wort Karree nicht kennt, googlen hilft. C: Nicht immer so deutlich sagen das man nichts versteht :-)
sich die Gegend (Terrassenufer, Kreiswehrersatzamt) in google-maps anzusehen.

Das "Karree" ist wunderschön an der Außenalster in Nähe zur Rothenbaumarena gelegen - ist aber ein integraler Bestandteil von Harvestehude. Natürliche Hindernisse sind nicht zu erkennen.

Nur 180 Anlieger kann man immer zusammenbekommen, wenn man die Grenzen nur willkürlich/eng genug zieht.

Mich würde es schon reizen, die weltoffenen Menschen in der Praxis zu erleben.

Übrigens: Morgen gehe ich hier in DD wieder für Pegida demonstrieren - das macht nach solch einem Artikel noch viel mehr Spaß!

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maximilianhoffahrt 24.01.2015, 09:58
101. ????

Zitat von Ihr5spieltjetzt4gegen2
Hm. Wo wohnt denn eigentlich der Richter? ;-) Ok, wenn er dort wohnen würde, dann könnte er aus Befangenheitsgründen wohl kaum eine solche Verhandlung führen. Aber wer weiß, vielleicht hat sein Schwiegersohn dort eine Eigentumswohnung vermietet? ;-) Der im letzten Teil des letzten Satzes des Artikels erhobenen Forderung widerspreche ich vehement. "Notwendig ist aber auch Augenmaß. Konzentration auf möglichst kleinere Einheiten, Werben um das Verständnis der Anwohner von Anfang an, Rücksicht auf die Besonderheiten der jeweiligen Hilfesuchenden, keine Zusammenballung von Menschen unterschiedlichster Nationalitäten und Religionen." Augenmaß: Ja, unbedingt. Konzentration auf möglichst kleinere Einheiten: Auf jeden Fall. Werben um das Verständnis der Anwohner von Anfang an: Minimum, eigentlich zu wenig; Mitsprache, Einbindung, Mitgestaltung sind notwendig; Möglichkeiten für Betreuungsprojekte durch die Anwohner ausloten und anbieten. Rücksicht auf die Besonderheiten der jeweiligen Hilfesuchenden: Skepsis; was bedeutet dies?; alle Menschen sind gleich. Keine Zusammenballung von Menschen unterschiedlichster Nationalitäten und Religionen: Zusammenballung ist grundsätzöich nicht gut; ansonsten ein klares Nein; wer hier Hilfe vor Verfolgung sucht muss wissen, dass er Toleranz zu üben hat; im Flüchtlingsaufnahmelager des Saarlandes in Lebach kam es wiederholt zu Beschimpfungen, Beleidigungen und massiven Drohungen seitens muslimischer Flüchtlinge gegen assyrische Christen. Weil sie z.B. Bier getrunken haben in den gemeinsamen Räumlichkeiten, in denen die Muslime auch ihre Gebete verrichteten. Der Hinweis auf die Lagerordnung, die das gestattet und das Grundgesetz wurde mit 'Ich sch... auf das Grundgesetz' kommentiert. Wer verfolgt wird, genießt Asylrecht in Deutschland. Mitgebrachte Ressentiments haben allerdings in Deutschland nichts verloren. Wer hier Schutz sucht muss wissen, dass er sich den hiesigen Gepflogenheiten anpassen muss. Die Leitung des Lagers wäre gut beraten gewesen, entsprechende Regeln zu kommunizieren und auf einhaltng zu drängen. Und hätte sie den Angehörigen der verschiedenen Religionen zur Ausbüng ihrer religiösen Riten (die Privatsache sind) separate Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt, wäre der eine oder andere Konflikt vielleicht nicht entstanden.
Wissen Sie, ob die Entscheidung von einem Einzelrichter gefallt wurde ?

Ihre Sprüche können Sie in der Pfeife rauchen! Oder wollen Sie behaupten, Ihr jur. Sachverstand ist besser als der der/des Richter(s)?

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wrdlmpfd 24.01.2015, 09:58
102.

Zitat von isolde.duschen
Den Eindruck kann man durchaus gewinnen. Man stelle sich vor, die Klage hätten Bauarbeiter, Putzfrauen, Arbeitslose und ALGII-Berechtigte angestrengt. Die wären umgehend als Rassisten und Nazis diffamiert worden.
Da wäre sofort die SAntifa gekommen und hätte mit ihrer betont friedlichen und toleranten Art, die jener ihrer geistigen Väter in nichts nachsteht , mit den Betroffenen “diskutiert“. Aber die Typen springen nur, wenn ihr Herrchen es ihnen befiehlt. Und hier ist dieser Befehl wohl ausgeblieben

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oecher 24.01.2015, 09:59
103. Nichts Neues aus Hamburg,

bei Kindergärten und Schulen wird in den sogenannten "besseren" Vierteln genau so vorgegangen - Klagen, klagen, damit die kleine, vom schnöden Mammon beherrschte engstirnige Welt nicht gestört wird.

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schokomuffin 24.01.2015, 10:00
104. @surffreak

Indem Fall von dem toten Asylanten wurde der Mitbewohner, also ebenfalls ein Asylbewerber, verhaftet. Er war wohl der Mörder. Und keine bösen Bürger...

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maximilianhoffahrt 24.01.2015, 10:00
105. Mann-oh-Mann

Zitat von siegertoni
Da haben Sie absolut recht. Jedoch ist das betreffende Viertel so snobby, dass es kaum zu ertragen ist. Kids bekommen mit 18 ihren Porsche, alle sind im Segelclub a.d. Alster - und was immer auch passiert, Daddys Bankkonto wird's schon richten. Nach gesundem Menschenverstand ist das die völlig falsche Gegend... null gemischt; es steht zu erwarten dass Asylanten dort nicht mit offenen Armen empfangen werden. Wenn sie dann ihre Unterkunft verlassen, stehen sie zwischen exklusiven Boutiquen in einer der allerteuersten Gegenden Hamburgs. Garantiert keine Integration zu erwarten. :(
Ihre Neidkomplexe sind echt pathologisch ! Suchen Sie professionelle Hilfe !

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korbburg 24.01.2015, 10:05
106. Noch Platz

Zitat von maximilianhoffahrt
Olaf Scholz glaubte, er könne entscheiden was er will und den Reichen ein Ei ins Nest legen. dass die reich und zu bequem sind, auf die Strasse zu gehen, war Kalkül. Dass die aber reich sind und sich gute Anwälte leisten können, das hat König Olaf nicht kalkuliert. Vielleicht sollten sich die reichen Ernährer einfach aus Hamburg abmelden und die Kasse bluten lassen ?
Im Süden nehmen wir sie sehr gerne auf. Wenn die Leute Hamburg verlassen haben, wird Scholz bei einem Kassensturz sicher trauig schauen!

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stoffi 24.01.2015, 10:12
107.

Zitat von dwg
Anstatt Flüchtlinge in Mengen zu kasernieren, sollte man sich das Mannheimer Beispiel mal anschauen. Dort werden seit längerem hauptsächlich einzelne Wohnungen angemietet. Wenn es nämlich nicht um einen Klotz mit 220 Flüchtlingen geht, sondern um die nette Familie mit den zwei kleinen Kindern nebenan, klappt das auch besser mit der Integration - bestimmt auch in Harvestehude.
Die nette Familie mit zwei Kindern ist aber selten. Meist bringt das Zusmmenleben arge Probleme mit, denn die Leute benehmen sich nicht so wies sein sollte, oft nicht. Ich stimme zwar zu, das es in grossen Heimen mehr Probleme gibt, aber ob es auf Dauer mit Mietwohnungen klappt, wage ich zu bezweifeln. In Gelsenkirchen hat man das vor dreissig Jahren auch versucht, mit dem Resultat, das ein paar Jahre später die Altbewohner weggezogen waren und dort nur noch ganze Siedlungen ,,klein Anatolien" genannt werden. Ich habe das damals miterlebt.

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marcw 24.01.2015, 10:12
108.

Zitat von oecher
bei Kindergärten und Schulen wird in den sogenannten "besseren" Vierteln genau so vorgegangen - Klagen, klagen, damit die kleine, vom schnöden Mammon beherrschte engstirnige Welt nicht gestört wird.
Gefragte Lage heißt auch immer hohe Grundstückspreise, entweder noch zu zahlen oder potenziell. Warum sollte man Millionen an Mehrausgaben oder Mindereinnahmen hinnehmen, um einen Kindergarten in eine Bonzengegen zu setzen? Zumal es in solchen Gegenden in der Regel wenige Kinder gibt und sie für Kinder nicht attraktiv sind. Es gibt keinen Vorteil, außer vielleicht der Schadenfreude von meist unbeteiligten Neidern.

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Kimmerier 24.01.2015, 10:13
109. Wer ist das auf wenn neidisch oder - wer mutet wem mehr zu

Zitat von korbburg
... während sich Menschen durch den Bau oder Kauf eines Hauses auch ein Stück Lebensperspektive erwerben und gestalten, das auf Dauer angelegt ist, sollen Asylantenheime lediglich einer vorübergehenden Unterkunft dienen. Alleine aus diesem Grund ist es nicht erforderlich, so stark in die gewachsene Strukturen eines Stadtviertels einzugreifen. Diese nicht auf Dauer ausgerichteten Unterkünfte können auch anderen Ortes errichtet werden, wo nicht so intensiv in die vorhandene Infrakstruktur eingegriffen wird ...
Offensichtlich sollte man beim Erwerb eines Grundstückes oder eines Hauses unbedingt darauf achten, dass etwa die durchschnittliche Zahl bewohnter Quadratmeter pro Einwohner in dem angedachten Wohngebiet möglichst hoch ist. Oder das möglichst keine öffentlichen Einrichtungen in der Nähe angesiedelt sind, welche auch von Asylbewerbern genutzt werden könnten. Wenn man das beachtet, gerät man nicht in die Gefahr, seine Lebensperspektive zu verlieren (oder zumindest nicht, dass der Wert des Wohneigentums sinkt). Denn dann werden Flüchtlingsheim mit relativer Dichte der untergebrachten Personen und der durch sie verursachten Störungen immer "gebietsuntypisch" sein. Mich würde es nicht wundern, wenn der Großteil der uns vertretenden Politiker hier alles richtig gemacht haben!

Es ist zudem illusorisch zu glauben, diese Einrichtungen seien "nicht auf Dauer ausgerichtet" - der Zustrom an Flüchtlingen wird noch lange ungebremst sein, und gerade gehen ja Abertausende auf die Straßen, um für diesen Zustrom zu demonstrieren. Es würde mich interessieren, wie viele auch dann noch demonstrieren würden, wenn man sie zugleich verpflichten würden, je einen oder zwei Flüchtlinge auf eigene Kosten bei sich zuhause unterzubringen ...

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