Forum: Panorama
Benedikts Ökumene-Absage: Herde hofft, Hirte bockt

Die Hoffnungen der Protestanten werden enttäuscht: Benedikt XVI. hat ihre Forderungen nach Zugeständnissen bei der*Annäherung der Kirchen als "Missverständnis" abgekanzelt. Der christliche Glaube sei keine Verhandlungssache.

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Bernd Kuck 23.09.2011, 15:30
40. Titel ohne Mittel

Zitat von Gehirnsplitter
..und da kann auch der Mann mit der lustigen Mütze nicht viel dran ändern! Wie steht es doch in der aktuellen Spiegelausgabe? Rückgang der Katholiken um 12,7 % 42,5% weniger Gottesdienstbesucher 58,3% weniger Trauungen 43,1% weniger Taufen und 61,1% weniger Priesterkandidaten (Quelle: Sekrt. d. deu. Bischofskonferenz für die Zeit 1990 - 2010) Merke: Die Beständigkeit ist oft nur eine Form der Ohnmacht. Aber wie pflegte Sophokles schon zu sagen: Wen Gott verderben will, den schlägt er mit Blindheit.
Als Gott merkte das er die Menschheit mit Pest, Cholera und Sintflut nicht strafen konnte, schickte er Ratzinger.

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white eagle 23.09.2011, 15:30
41. Wachsen im Glauben

Menschen, die ihren Glauben vertiefen und so in ihm wachsen möchten, finden bei "Glaube und Erkenntnis" eine Fülle von Anregungen und Erkenntnissen.

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paulvanheineken 23.09.2011, 15:30
42. Blanke Selbstverständlichkeiten

Der Papst (und, bitte schön, ich bin evangelisch) hat Selbstverständliches ausgesprochen. Wer (das tun nicht viele hier, ich weiß) die verschiedenen Konfessionen auch nur respektiert (er muss die Lehrinhalte ja nicht teilen), muss konstatieren, dass Differenzen nicht einfach deshalb erledigt sind, weil sie halt jetzt gerade nicht mehr so recht bequem sind...

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emden09 23.09.2011, 15:31
43. belustigend

Zitat von sysop
Die Hoffnungen der Protestanten werden enttäuscht: Benedikt XVI. hat ihre Forderungen nach Zugeständnissen bei der*Annäherung der Kirchen als "Missverständnis" abgekanzelt. Der christliche Glaube sei keine Verhandlungssache.
belustigend ist es schon zu sehen, wie Menschen außerhalb der Minderheit der römisch katholischen Kirche (29,4% der Deutschen) Hoffnungen in jemanden setzen, der schon qua Definition nur innerhalb der katholischen Kirche ein Papst ist und außerhalb immer Herr Ratzinger sein und bleiben wird. Für alle außer den römischen Katholiken ist Herr Ratzinger ohne Funktion und ohne Bedeutung. Es sei denn, man ist so dumm wie Deutschland gerade und schmeißt Millionen an Steuergeldern aus dem Fenster, um diese nicht vorhandene Bedeutung auch noch zu überhöhen. Dann bekommt Herr Ratzinger wenigstens die Bedeutung des Objektes von Steuergeldverschwendung. Mehr war er meinen Augen nie und wir er für mich – und viel viele andere, eine überwiegende Mehrheit eben nicht werden.

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freivolk 23.09.2011, 15:35
44. Vorschlag zur Ökomene

Wenn der EKD soviel an der Ökomene leigt, warum werden sie nicht einfach katholischer. Ich meíne, an Luthers "Sola Scripture" glauben sie doch schon lange nicht mehr, sonst müssten sie ja wie die Evangelikalen in den USA drauf bestehen, dass die Erde 4000 Jahre alt ist und in 7 Tagen geshcaffen wurde.

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yanasa 23.09.2011, 15:35
45. tja....

"Ein selbstgemachter Glaube ist wertlos. Der Glaube ist nicht etwas, was wir ausdenken und aushandeln."
Mit diesem Ausspruch führt sich Herr Ratzinger selbst ad absurdum.
Denn das, was die Katholische Kirche seit Jahrhunderten praktiziert, ist ausschließlich selbst gemacht. Mit dem christlichen Glauben hat das Meiste jedenfalls nichts mehr zu tun.
Jesus, würde er heute leben, wäre in diesem 'Verein' bestimmt kein Mitglied.

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Rockker 23.09.2011, 15:37
46. Utopie

Mann Mann, ...ich bin immer wieder erstaunt wie groß die Abwesenheit der Realität in Deutschland, wie man weltfremd ist und wie man in seiner kleinen authistischen deutschen Welt lebt, was die Ökumene angeht..

Also die Ökumene ist sowieso eine Utopie.
Es wird nie eine einheitliche kristliche Kirche geben, besonders wird es nie eine "Wiedervereinigung" der KK und den Protestanten geben..

Die Deutschen in ihren Authismus, sehen nur sich, bzw. Deutschland, bzw. die KK Deutschlands und die EK Deutschlands...
Und nur eine kleine kuschelige deutsche Ökumene, bzw. Wiedervereinigung, kann es nicht geben.
Also, die KK ist ein riesiger Weltverein mit Hunderten unterschiedlichen Nationen und Kulturen und protestantischen Kirchen gibt es Hunderte verschiedene.

Die Deutschen sehnen sich vielleicht nach der Ökumene, was verständlich ist, weil sie die einzige Nation in Europa ist, die so quasi durch die Mitte durch, religiös geteilt ist. Vielleicht auch Holland noch. Sonst sind alle andere Nationen und Länder von nur einer Konfesion geprägt, katholischen, oder protestantischen, oder orthodoxen, bzw. jedes andere Land, vielleicht von den Mix-Staaten Schweiz und Belgien abgesehen, hat eine Konfesion der die Mehrheit der Bevökerung gehört.
Der Italiener, der Pole, der Brasilianer, der Mexikaner...er schert sich dagegen nicht so um Ökumene, ist nicht scharf darauf.
Genauso, der Engländer, der Schwede, der Däne...
Genauso ist die Ökumene, für Russen, Bulgaren, Griechen und andere mehrheilich orthodoxe Nationen, egal.
Genauso sind die zahlreichen protestantischen Kirchen in USA, die Baptisten, Adventisten, Methodisten, Mormonen und und...gar nicht scharf darauf, sich mit Katholiken zu vereinen. Ganz im Gegenteil. Die mögen die Katholiken nicht und daraus machen sie öfter auch keinen Hehl. Eine Vereinigung mit der KK? No way! Never ever!
Ausserdem gibt es selbst in Eurpa zwischen evangelisch-lutheranischen Kirchen Unterschiede. Zum Beispiel, in baltischen Ländern, Estland und Lettland, ist EK zum Teil noch mehr gegen Homosexuelle als die KK..

Also, machen wir uns nichts vor. Die Ökumene-Bewegung in Deutschland so wie sie aussieht, ist de facto Bewegung für die Abschaffung der KK in Deutschland und die volle Protestantisierung Deutschlands.
Denn, alles was da verlangt wird, wird von der KK verlangt, von der EKD nix.
Wenn es darum geht sich zu vereinen, egal ob in der Religion, der Politik, oder wo auch immer, dann müssen die beiden Seiten aufeinander zugehen, jede Seite muß Kompromisse eingehen, also jede müßte was eigenes aufgeben und etwas von der anderen Seite akzeptieren. So sieht ein Kompromiss aus. Aber da wird nur von der KK verlangt etwas aufzugeben, von der EKD nix. So kann nie was werden. Aber sonst ist es, die Bewegung, wie gesagt, eine Utopie.

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white eagle 23.09.2011, 15:37
47. Einheit der Christen

Ein Grundsatzpapier für alle Christen könnte das hier sein:
Theologisieren heute

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Rockker 23.09.2011, 15:39
48. Utopie II

Der Papst, A) will gar nicht welche Zugeständnisse an Protestanten machen und B)- wenn er es sogar wollte, kann er dies alleine nicht entscheiden.

Warum vergisst man in der kleinen deutschen Welt, immer, dass die KK ein riesiger Weltverein ist und daß der Papst, Rücksicht auf all die anderen vielen Natonen nehmen muß und nicht nur auf das selbstverliebte Deutschland, da bin ich immer erstaunt. Der Papst ist nicht nur der Chef der deutschen Katholiken, er ist der Chef eines riesigen Vereins in dem die deutschen Katholiken ca. 2 % stellen. Abgesehen davon, auch nicht alle deutsche Katholiken wollen eine Wiedervereinigung mit EKD, nur man sagt uns in den Medien nie, wieviele dagegen wieviele dafür sind, bzw. die Gegner werden ja nie gefragt. Es wird immer der Eindruck erweckt als sehnen sich alle deutschen Katholiken 100%, nach einer Wiedervereinigung mit EKD, aber der böse Papst hindert sie. Dem ist es gar nicht so.

Spielen wir also die beiden Szenarien durch, was wäre wenn...

1)die deutsche KK, oder eine Mehrheit davon, oder wie auch immer, erklärt seine Wiedervereinigung auf eigene Hand, mit der EKD.
die Folge: sie wurde aus der gesamten KK, vom Vatikan sofort ausgeschlossen und in dem Moment, würde sie aufhören als KK Deutschlands zu existieren, sondern wurde sie authomatisch protestantisch werden. Man würde sie aus Vatikan und von dem Rest der katholischen Welt, ab dem Moment, als proestantisch betrachten.

2)der Papst von alleine, erklärt die Wiedervereinigung der KKD und EKD.
die Folge: der Bendedikt könnte dann schön nach Bayern zurück...er würde vom Vatikan suspendiert, bzw, ausgeschlossen und es würde eine neuer Papst gewählt. Die KKD würde auch in dem Fall, aus der gesamten KK ausgechlossen.

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Jack19 23.09.2011, 15:41
49. Glauben heißt nicht Wissen

Zitat von freqnasty
Seine Position ist durchaus nachvollziehbar, und aus katholischer Sicht heraus verständlich und nicht zu kritisieren. Das Himmelreich ist selbstverständlich *NUR* über die Mitgliedschaft bei der RKK e.V. zu erreichen. Wäre ........
Es tut mir Leid das ich Ihnen widersprechen muss. Es ist auf keinen Fall selbstverständlich ins Himmelreich zu kommen nur wenn man der Römisch Katholischen Kirche angehört. Das Paradies oder Himmelreich wie Sie es nennen, wird auch von anderen Religionen für sich beansprucht. Das Judentum hätte zum Beispiel einen viel älteren Anspruch.
Warum man ansonsten Katholik sein sollte haben Sie gefragt. Darauf gibt es viele Antworten. Man sollte es nich davon abhängig machen ob man den Eintritt ins Himmelreich gepachtet hat. Was vielleicht noch nicht mal wahr sein muss. Vielleicht existiert es auch gar nicht. Sie können mich jetzt auch einen verblendeten Häretriker nennen, aber ich denke dass keine der bestehenden Religionen die Wahrheit allein für sich gepachtet hat. Es ist zwar schön das den Menschen Hoffnung durch die Kirche geschenkt wird. Aber es gibt auch immer die andere Seite, die leider auch jedem bekannt sein sollte.

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