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Benno Ohnesorg: Manipulation auf dem OP-Tisch

Der makaberste Teil der Vertuschung im Fall des*1967 getöteten*Studenten Benno Ohnesorg fand nach seiner Einlieferung ins Krankenhaus statt: Die Einschussstelle wurde manipuliert, Knochenstücke verschwanden -*und in der Berliner Gerichtsmedizin lagern offenbar noch heute Teile der Leiche.

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gugugy 25.01.2012, 15:14
1. Bahre / Trage

Zitat von sysop
Der makaberste Teil der Vertuschung im Fall des*1967 getöteten*Studenten Benno Ohnesorg fand nach seiner Einlieferung ins Krankenhaus statt: Die Einschussstelle wurde manipuliert, Knochenstücke verschwanden -*und in der Berliner Gerichtsmedizin lagern offenbar noch heute Teile der Leiche.
Sanitäter verwenden keine Bahren, sondern Tragen. Wenn es sich aber um eine Bahre gehandelt haben soll, so werden es keine Sanitäter, sondern Bestatter gewesen sein.

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emden09 25.01.2012, 15:21
2. "faschistische Schweinesystem"

Zitat von sysop
Der makaberste Teil der Vertuschung im Fall des*1967 getöteten*Studenten Benno Ohnesorg fand nach seiner Einlieferung ins Krankenhaus statt: Die Einschussstelle wurde manipuliert, Knochenstücke verschwanden -*und in der Berliner Gerichtsmedizin lagern offenbar noch heute Teile der Leiche.
Diese Verhältnisse waren es, welche die RAF als "faschistisches Schweinesystem" bezeichnete. Meiner Ansicht nach damals und nach solchen Geschichten heute umso mehr MIT RECHT.

Menschen, die behaupten die RAF habe keine vernünftigen Motive gehabt oder gar "nichts bewirkt", müssen sich spätestens nach der Lektüre dieses Artikels klarmachen, dass offenbar Ulrike Meinhof eine der wenigen, klardenkenden Personen in der Bundesrepublik dieser Zeit war. Ihr Paradigma "natürlich darf geschossen werden" ist für jeden Leser dieses Artikels klar, schlüssig und alternativlos nachvollziehbar.
Alle Kritiker der RAF müssen sich klarmachen, dass jene Polizisten und Leibwächter, die von der RAF erschossen und von der ganzen Republik mit Krokodilstränen betrauert wurden, dem selben unmenschlichen faschistoiden Schweinesystem dienten, das in diesem Artikel so treffend charakterisiert wird.

Dass man Benno Ohnesorg erschoss damit ein faschistoides System einen faschistischen Potentaten wie Pahlevi vor dem unerfreulichen Anblick von Demonstrationen gegen seine Anwesenheit schützen konnte, macht klar in welchem Land wir damals lebten und warum die Berliner Mauer zu Recht als „antifaschistischer Schutzwall“ bezeichnet wurde. Dass Schröder, Merkel und Co. Meinhof, Bader, Ensslin und alle anderen Mitglieder der RAF bis heute nicht nachträglich rehabilitierten macht klar, in was für einem Land wir immer noch leben.

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Dauthendey 25.01.2012, 15:32
3. Ah ja...

Ah, ja, der Sohn des Wirtschaftsministers... Zufälle gibt´s, kaum auszudenken.

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amidelis 25.01.2012, 15:39
4. Hüte sich

wer kann. Wer nicht, den fressen die da oben als Aperitif. Schau schau unsere Republik... blinde Verfassungsschützer und taube Rechtshüter. Ja ja. Da trägt der Blinde den Lahmen heim.

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sven17 25.01.2012, 15:45
5. kein titel

Zitat von emden09
Diese Verhältnisse waren es, welche die RAF als "faschistisches Schweinesystem" bezeichnete. Meiner Ansicht nach damals und nach solchen Geschichten heute umso mehr MIT RECHT. Menschen, die behaupten die RAF habe keine vernünftigen Motive gehabt oder gar "nichts bewirkt", müssen sich spätestens nach der Lektüre dieses Artikels klarmachen, dass offenbar Ulrike Meinhof eine der wenigen, klardenkenden Personen in der Bundesrepublik dieser .....
Motive wofür? Um Leute hinterrücks niederzuschiessen und was von Freiheitskampf zu faseln?
Würden sie auch so einen Schwaschsinn schreiben, wenn bei einem der Bombenattentate ein Kind, das zur falschen Zeit am falschen Ort gwesen wäre, gestorben wäre? Aber das wäre dann auch ein Diener des Systems gewesen oder wie ?


Aber wenn linke Fanatiker töten ist das dann wohl Freiheitskampf, bei rechten aber ein Schweinesystem.

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metz_chen 25.01.2012, 15:46
6.

Zitat von emden09
Diese Verhältnisse waren es, welche die RAF als "faschistisches Schweinesystem" bezeichnete. Meiner Ansicht nach damals und nach solchen Geschichten heute umso mehr MIT RECHT. Menschen, die behaupten die RAF habe keine vernünftigen Motive gehabt oder gar "nichts bewirkt", müssen sich spätestens nach der Lektüre dieses Artikels klarmachen, dass offenbar Ulrike Meinhof eine der wenigen, klardenkenden Personen in der Bundesrepublik dieser Zeit war. Ihr Paradigma "natürlich darf geschossen werden" ist für jeden Leser dieses Artikels klar, schlüssig und alternativlos nachvollziehbar.
für mich nicht. für mich sind weder die schüsse auf demonstranten, raf-mitglieder noch auf politiker oder deren mitarbeiter nachvollziehbar. wer gewalt mit anderer gewalt rechtfertigt, nach dem motto "der hat aber angefangen", sollte seine sozialisation dort wieder anfangen, wo man solche sätze am häufigsten hört: im kindergarten.

und zu ihrer aussage die raf hätte etwas bewirkt in dieser unserer brd: ja, das hat sie. zwar sehe ich das nicht so monokausal wie es vielleicht hier klingen mag, allerdings hat die raf einen guten teil dazu beigetragen dass zb der verfassungsschutz, wie man in letzter zeit erfreulicherweise immer öfter auch in "mainstreammedien" liest, auf dem rechten auge blind ist.

sie hat immer als argumentationskrücke hergehalten, wenn es darum ging, wer in diesem land als verfassungsfeindlich gilt. und damit hauptsächlich denen einen gefallen getan, die von ihr bekämpft werden sollten.

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Guitas 25.01.2012, 15:51
7. Kuras, der Täter, ...

Zitat von sysop
Der makaberste Teil der Vertuschung im Fall des*1967 getöteten*Studenten Benno Ohnesorg fand nach seiner Einlieferung ins Krankenhaus statt: Die Einschussstelle wurde manipuliert, Knochenstücke verschwanden -*und in der Berliner Gerichtsmedizin lagern offenbar noch heute Teile der Leiche.
... der jetzt seit 42 Jahren ohne Sorg(en) lebt, sollte genauso auf offener Straße so verprügelt werden, dass er im Gefängnis "lange was davon hat". Diese Frechheit und Unverschämtheit von ihm sucht Seinesgleichen! Es war glatter MORD, der nie verjährt"!!!

Nachdem seine Adresse bekannt ist: Verhaften! In Handschellen schnellen Schrittes bis zur Inhaftierung gehen, gleich ist er außer Atem oder klagt! Solange er lebt "piesacken" (wie bei der Stasi), was anderes käme für ihn nicht infrage! Vielleicht bereut er seine Tat noch vor seinem "elenden" Tod!

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ancarion 25.01.2012, 15:52
8. Wen wundert´s?

Zitat von sysop
Der makaberste Teil der Vertuschung im Fall des*1967 getöteten*Studenten Benno Ohnesorg fand nach seiner Einlieferung ins Krankenhaus statt: Die Einschussstelle wurde manipuliert, Knochenstücke verschwanden -*und in der Berliner Gerichtsmedizin lagern offenbar noch heute Teile der Leiche.
Zu dieser Zeit war ein großer Teil des deutschen System auf dem Papier entnazifiziert, aber viele der alten Kader waren immernoch in Rang und "Würde".... Somit ist der antifaschistischen Terror ja auch kein Wunder, der Nährboden dafür war vorhanden und die alten Seilschaften funktionierten immernoch - teilweise funktionieren sie bis heute....
Siehe Nazis in der CDU:
Nazis in der CDU - YouTube
Hmm - wen überwacht der Verfassungsschutz nochmal?

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freund-der-worte 25.01.2012, 16:01
9.

Zitat von emden09
Diese Verhältnisse waren es, welche die RAF als "faschistisches Schweinesystem" bezeichnete. Meiner Ansicht nach damals und nach solchen Geschichten heute umso mehr MIT RECHT.
Es ist nachvollziehbar, solch ein System als "Schweinesystem" zu bezeichnen. Vor allem auch angesichts solcher Leute wie Alt-Nazi Filbinger etc.

Zitat von emden09
Menschen, die behaupten die RAF habe keine vernünftigen Motive gehabt oder gar "nichts bewirkt", müssen sich spätestens nach der Lektüre dieses Artikels klarmachen, dass offenbar Ulrike Meinhof eine der wenigen, klardenkenden Personen in der Bundesrepublik dieser Zeit war. Ihr Paradigma "natürlich darf geschossen werden" ist für jeden Leser dieses Artikels klar, schlüssig und alternativlos nachvollziehbar.
Nein, das ist eben NICHT alternativlos. Es gibt immer auch die Möglichkeit gewaltfreien Protestes und Widerstandes.

Zitat von emden09
Alle Kritiker der RAF müssen sich klarmachen, dass jene Polizisten und Leibwächter, die von der RAF erschossen und von der ganzen Republik mit Krokodilstränen betrauert wurden, dem selben unmenschlichen faschistoiden Schweinesystem dienten, das in diesem Artikel so treffend charakterisiert wird.
Sicher hat das eine oder andere Opfer der RAF auch irgendwie "Dreck am Stecken" gehabt, jemanden dafür umzubringen ist für mich allerdings unter keinen Umständen außer direkter Notwehr tragbar. Außerdem wurden auch Unschuldige umgebracht und das skrupellos. Ein Unrecht kann nicht ein anderes rechtfertigen.

Zitat von emden09
Dass man Benno Ohnesorg erschoss damit ein faschistoides System einen faschistischen Potentaten wie Pahlevi vor dem unerfreulichen Anblick von Demonstrationen gegen seine Anwesenheit schützen konnte, macht klar in welchem Land wir damals lebten
Hier wieder Zustimmung.

Zitat von emden09
und warum die Berliner Mauer zu Recht als „antifaschistischer Schutzwall“ bezeichnet wurde.
Na ja, na ja... nun mal langsam...
Was auf der östlichen Seite der Mauer geschah, war denn mal doch einiges "faschistischer" als das auf der Westseite. Zumindest konnte jeder, dem es im Westen nicht passte, das Land freien Willens verlassen, ohne Gefahr zu laufen, an der Grenze erschossen zu werden. Schon alleine dieser einzige Punkt würde aus meiner Sicht für den Westen sprechen (in dem auch nicht alles Gold war...)


Zitat von emden09
Dass Schröder, Merkel und Co. Meinhof, Bader, Ensslin und alle anderen Mitglieder der RAF bis heute nicht nachträglich rehabilitierten macht klar, in was für einem Land wir immer noch leben.
Mörder müssen nicht rehabilitiert werden. Der Zweck heiligt nicht alle Mittel, soweit kommt's noch! Wer anderen vorsätzlich, aus welchem Motiv auch immer, nach dem Leben trachtet, hat meines Erachtens allerhöchstens etwas Verständnis für hehre Motive, aber nie im Leben ernsthafte Hochachtung oder Rehabilitierung verdient.

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