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Bertelsmann-Studie: Hälfte der Bevölkerung empfindet den Islam als Bedrohung
DPA

In Deutschland gibt es viele Vorbehalte gegen Muslime. Das hat eine Bertelsmann-Studie zu Demokratie und religiöser Toleranz ergeben. Die Forscher sehen aber auch viel Positives.

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Vhuebsch 11.07.2019, 07:35
1.

Ein feiner Anfang wäre es ja schon, wenn endlich einmal flächendeckend zwischen „Muslimen“ und „Islamisten“ unterschieden würde.

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skylarkin 11.07.2019, 07:43
2.

Zu der Problematik der Muslime in Europa gab es einen interessanten Beitrag in der NZZ. Tenor: der überwiegend noch in Europa gelebte und aus den Herkunftsgebieten tradierte Islam stellt tatsächlich eine Bedrohung der europäischen Werte und der Aufklärung dar. Erst ein reformierter, aufgeklärter Euroislam kann einen positiven Beitrag zur europäischen Kultur leisten. Dazu bedarf es einer Reform der im Islam angelegten Weltanschauung. Bis jetzt ist wenig Bereitschaft dazu zu erkennen, stattdessen findet zur Zeit eine Eroberung durch Identiutäts- und Minderheitenpolitik statt. https://www.nzz.ch/feuilleton/willkommenskultur-islam-und-muslime-in-europa-wie-weiter-ld.1493390?utm_source=pocket-newtab

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motoko_kusanagi 11.07.2019, 07:44
3. Wo

kann man diese Studie beziehen?

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so-long 11.07.2019, 07:46
4. Politischer Islam

wird -wohl aus der täglichen Erfahrung heraus- mit Islam gleichgesetzt. Kritischer Diskurs ist schwer möglich, siehe zB das „Kopftuchsymposium“ der Uni Frankfurt, Islamwissenschaftl. Fachbereich.
War eine christentum-/kirchekritische Debatte im MA möglich gewesen? Das hat danach noch ein paar Jahrhunderte gedauert.

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pr8kerl 11.07.2019, 07:46
5.

Leider erlebe ich Toleranz hier in Berlin nur einseitig. Viele muslimische junge Männer erwarten, dass sie hier tun können was sie wollen. Zu Regeln erzogen wurden viele nicht.

Junge Migranten liefern sich nachts Wettrennen am Kudamm, ziehen Polizistinnen an den Haaren, feuern aus Hochzeitsgesellschaften heraus in die Luft, leben abgeschottet in Parallelgesellschaften oder Clans und fahren weiße Luxusschlitten mit dem Stern vorn dran.

Ich erlebe natürlich auch viele Migranten, die sich an die Regeln hier halten: Meinen Lieblingsschneider, den Späti-Betreiber, den Gastwirt, den Bademeister in Kuzmanys Bad, die Brötchenverkäuferin. Das sind positive Beispiele, aber leider fallen die anderen mehr auf.

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Oceanus1997 11.07.2019, 07:52
6. Was ist denn das für eine Studie?

Ich hab in einer anderen Studie gelesen das etwa die Hälfte der Muslime den Koran über das GG stellen würde. Es wäre wesentlich aussagekräftiger wenn man die drei Religionen einzeln betrachten würde. Dann würde man ganz andere Ergebnisse sehen. Aber das wäre politisch nicht erwünscht. Deshalb lieber eine Studie für die Tonne. Richtiges Framing.

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only_the_truth 11.07.2019, 07:56
7. Dank den Medien

Leider ist es Fakt, dass wir diese Religion als Bedrohung empfinden. Meines Erachtens nach liegt dies auch unter anderem in der Berichterstattung der Medien und vor allem in der nicht vorhandenen Aufklärung.

Wir sollten uns selber an unserer Nase packen. Wer hat damals Missionsarbeit geleistet und in dem Namen der Kirche Menschen weltweit bekehrt und die Wahl gelassen: "Bekenne dich zum Christentum, zu Jesus Christus oder stirb!"? Das waren leider wir.

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Immanuel K. 11.07.2019, 08:05
8. Ich empfinde...

...jegliche Art von religiösen Fundamentalismus (z.B. amerikanische Evangelikale) als Risiko fürs menschliche Zusammenleben. Das Problem, das Menschen, die moderat religiös sind, m.E. haben/verursachen, ist dass jeglicher Religion an bestimmten Stellen (selbstauferlegte) Denkverbote innewohnen - mit den bekannten Folgen.

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Titanus 11.07.2019, 08:09
9. Islam differenziert sehen

Wieso ist denn eine Skepsis "bedenklich"? Dem ach so friedliebenden Islam verdanken wir fast alle Terroranschläge und (zumindest in der aktuellen Weltlage) so gut wie jeden Krieg. Wir müssen uns entscheiden als Gesellschaft, ob wir wirklich solche Tendenzen aktiv ins Land holen wollen.

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