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Bertelsmann-Studie: Hälfte der Bevölkerung empfindet den Islam als Bedrohung
DPA

In Deutschland gibt es viele Vorbehalte gegen Muslime. Das hat eine Bertelsmann-Studie zu Demokratie und religiöser Toleranz ergeben. Die Forscher sehen aber auch viel Positives.

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karlo1952 11.07.2019, 11:02
120. @ 102. touri - Wer mal das Alte Testament

gelesen hat wird zugeben müssen, dass ausser den 10 Geboten dort nicht viel friedliches zu lesen ist. Dort wird gemordet, vergewaltigt, beschnitten, Ungläubige umgebracht etc.. Es wäre schlimm, wenn wir als Christen heute noch nach dem AT Leben würden. Gott sei Dank gibt es noch das Neue Testament, aber ein Äquivalent hierzu hat der Koran leider versäumt.

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wiper 11.07.2019, 11:08
121. Doch, die Bedrohung gibts

Zitat von tallinn1960
Den haben Sie aber schon mit einigem Bias zusammengefasst. Der Artikel ist durchaus lesenswert. Allerdings sage ich aus Sicht eines Christen dazu: was meine persönlichen religiösen Überzeugungen sind, ist meine Sache, die muss ich an nichts "anpassen". Solange ich die "Hausordnung" im Umgang mit anderen Menschen beachte, die der Artikel schön zusammenfasst und die bisher mit Begriffen wie "Verfassungspatriotismus" bezeichnet wurde. Ich finde an dem Artikel auch gut, dass der dem Begriff "Leitkultur" eine andere, nämlich auf die Verfassungswerte bezogene, Bedeutung gibt. Dadurch wird aus der gemäß deutscher Kultur geprägten Leitkultur eine Leitkultur der Aufklärung, und damit eine europäische. Nicht mit rechtsextremer Deutschtümelei, sondern mit Bekenntnis zu der Freiheit und Gleichheit in Europa werden wir weiterkommen, und dieses Bekenntnis können wir auch von jedem verlangen, der hier lebt. Und da haben die Rechtsextremen deutlich mehr Probleme, mich davon zu überzeugen, dass sie sich dazu bekennen, als die, die in der Ecke als "Bedrohung" der eigenen Kultur empfunden wird. Und da in Deutschland schon seit den 60er Jahren viele Muslime leben, ohne das deswegen die Gesellschaft auseinander geflogen ist, denke ich, dass da keine Bedrohung ausgeht von "den Muslimen" in Deutschland. Es gibt da Extremisten, wie in der rechten und linken Ecke auch. So what?
es ist die Bedrohung durch rechtskonservative Weltbilder, die bei Muslimen, wie bei Christen, Juden, bei allen Gläubigen totalitärer Glaubensrichtungen verbreitet sind. Hier spielt die konkrete Konfession keine Rolle, es ist die auf tradierten Wertenbasierende Haltung, daraus resultierende Inakzeptanz der Aufklärung, der aufgeklärten Mitmenschen. Und diese sind mittlerweile in manchen bereichen schon mehrheitsfähig. Ich sehe da eine offensichtliche Bedrohung für den von Glauben freien Menschen.

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bätmän 11.07.2019, 11:08
122. Toleranzdefizit?

Jetzt mal abgesehen davon, dass ich Bertelsmann für eine Bedrohung der geistigen Gesundheit halte, finde ich es bemerkenswert, dass impliziert wird, ich hätte ein Toleranzdefizit, weil ich den Islam als Bedrohung sehe. Ich bin nun wirklich kein praktizierender Christ, aber als Fan der Nächstenliebe fühle ich mich beleidigt. Da werden reihenweise Menschen abgeschlachtet, aber ich habe ein Defizit, weil ich das als Bedrohung empfinde. Geht's noch?
Toleranz ist ja ganz toll, aber die ist irgendwann erschöpft. Um den Islam nicht als Bedrohung zu empfinden braucht man schon eine ordentliche Portion Ignoranz.
Es ist auch einfach nur pervers, wenn Juden in Deutschland auf offener Straße geschlagen und gedemütigt werden, weil sie Juden sind. Wir hatten sowas schon. Ich brauche das nicht noch einmal.

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wiper 11.07.2019, 11:11
123. Fortschritt

Zitat von Havel Pavel
Wenn man sich die extrem muslimisch geprägten Länder so ansieht kann man keineswegs bestädigen, dass sie sich dem Fortschritt entgegenstemmen. Eher das Gegenteil ist der Fall wenn man sich mal so die Emirate, Dubai, Katar, usw. ansieht, sie stehen den Errungenschaften der modernen Technik sehr offen gegenüber und versuchen sich gegenseitig zu übertrumpfen! Auf den Strassen die teuersten und modernsten Autos die der Weltmarkt hergibt und überall wo man hinsieht neueste Technik vom allerfeinsten. Natürlich suchen die die Menschen/Machthaber dort sehr genau aus was sie haben möchten und gebrauchen können und was nicht. Aber sollte dies nicht jedes Land so handhaben nur solche Dinge einzuführen die man haben will?
auf Technik und Autos zu reduzieren zeigt, dass sie den Begriff Fortschritt nicht nicht verstanden haben.

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antelatis 11.07.2019, 11:11
124. Selbst schuld

Wenn man Religionen im gesellschaftlichen Leben offizielle eine derartige Extrastellung einräumt, dann darf man sich nicht wundern, dass es immer wieder zu solchen Konflikten kommt. Einfach von Heute auf Morgen Kirchen/Religionen auf den Status von Vereinen herabstufen und man hätte sofort sämtliche Probleme mit ihnen gelöst!

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pauli96 11.07.2019, 11:13
125. Aha,

Zitat von Beat Adler
Im Koran sind Juden und Christen NICHT Unglaeubige, denn sie glauben an den gleichen Gott, ihre Leben sind geschuetzt. Der Koran gibt jedem glaeubigen Muslim die Aufgabe jeden Juden und jeden Christen davon zu ueberzeugen zum Islam ueberzutreten. Das ohne Gewalt, nur durch entsprechende Missionierung. Wer sich vom Islam lossagt, Blasphemie betreibt, Atheist ist, Heide, der Goetzen anbetet, ist, muss von jedem glauebigen Muslim dazu aufgefordert werden, das 3 Mal hintereinander, zum wahren Glauben zu finden. Wenn das 3 Mal hintereinander abgelehnt wird, muss ihn der glaeubige Muslim toeten. mfG Beat
...und deswegen sehe ich alle Religionen sehr kritisch und lehne den Islam im speziellen, ab.

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a.vollmer 11.07.2019, 11:13
126. Nur der Islam?

Wie sieht es mit Religion im Allgemeinen aus? Ich halte den Islam nicht für gefährlicher als jede Religion, und Fundamentalisten für extrem gefährlich egal welcher Religion sie angehören.

Wieso ist die Studie so selektiv und privilegiert damit Religionsgemeinschaften wie die Church of Scientology, christliche Sekten und andere Kulte.

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karlsiegfried 11.07.2019, 11:14
127. Es gibt solche und solche

Ich kenne Muslime, denen würde ich ohne Bedenken meine Tochter anvertrauen, bei einem Spaaziergang, beim Gang zum Abendessen ins Restaurant und so weiter. Ich kenne Muslime, denen würde ich noch nicht mal meine Socken oder 10 Cent leihen. Und das ist das Problem. Ich weiss nur, was sich mancher Muslim in Deutschland leistet, würde ihm in seinem Heimatland den Kopf kosten können oder eine grausame Tracht Prügel. Nicht durch die Justiz ausgeführt, sondern durch die aufgebrachten davon Betroffenen. Welche ihr tolerentes Ehrgefühl als hohes Gut zum Zusammenleben zwischen den Menschen betrachten. In Deutschland sollte die Spreu vom Weizen radikal getrennt und abgeschoben werden. Zum Wohl derjenigen Muslime, welche Deutschland als Gastland und als Hilfesteller für einen Lebensneubeginn achten. Nur dann kann sich die allgemeine Meinung über Muslime verbessern.

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BonTempi 11.07.2019, 11:16
128. Alle Religionen

Ehrlich gesagt ich habe Angst vor ALLEN Religionen, denn Religionen waren schon immer für Unterdrückung und der Feind des freien Willens.

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wallabi 11.07.2019, 11:17
129. Der Unterschied

Zitat von only_the_truth
Leider ist es Fakt, dass wir diese Religion als Bedrohung empfinden. Meines Erachtens nach liegt dies auch unter anderem in der Berichterstattung der Medien und vor allem in der nicht vorhandenen Aufklärung. Wir sollten uns selber an unserer Nase packen. Wer hat damals Missionsarbeit geleistet und in dem Namen der Kirche Menschen weltweit bekehrt und die Wahl gelassen: "Bekenne dich zum Christentum, zu Jesus Christus oder stirb!"? Das waren leider wir.
ist allerdings, dass die Christen dies schon Jahrhunderte zurückgelassen haben. Falls ihnen das noch nicht aufgefallen ist … WIR UNTERHALTEN UNS ABER ÜBER PROBLEME DER GEGENWART!

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