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Bertelsmann-Studie: Hälfte der Bevölkerung empfindet den Islam als Bedrohung
DPA

In Deutschland gibt es viele Vorbehalte gegen Muslime. Das hat eine Bertelsmann-Studie zu Demokratie und religiöser Toleranz ergeben. Die Forscher sehen aber auch viel Positives.

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Dokoqueen 11.07.2019, 11:19
130. Stimme Ihnen weitgehend zu

Zitat von rheinschwimmer
...... Daher bin ich immer wieder aufs neue darin bestärkt, dass jedwede Religion nichts, aber auch garnichts im öffentlichen Leben zu suchen hat. Sobald jemand anfängt Regeln zu predigen, gehört dieser freundlich nach Hause eskortiert... Soooo, jetzt dürfen alle draufhauen ;o)
Waum sollte man draufhauen?
Wenn Sie sagen, dass Religion Privatsache ist, dann haben Sie doch recht.
Bloß gilt das nicht nur für den Islam.
Es ist egal, ob es sich um Christentum, Islam, Judentum, Buddhismus oder Veganismus (bei manchen artet der tatsächlich in Religion aus) handelt.
So lange man die Religion für sich persönlich praktiziert, ist doch alles OK, schlimm wird es erst, wenn Gläubige ihre Überzeugung als absolute Wahrheit sehen und versuchen mit unsanften Methoden andere zu ihrem Glauben zu bekehren.
Das tun aber nicht nur Muslime, sondern auch überzeugte Christen. Hier seien vor allem die Evangelikalen zu nennen. Oder sehen Sie sich mal in extrem katholsich geprägten Gegenden hier in Deutschland um - als bekennender Atheist hat man da auch heute noch keinen guten Stand.
Maxime unseres Handelns sollte für alle Menschen die UN-Menschenrechtscharta sein - und für uns Deutsche natürlich auch das Grundgesetz. Mit diesen Richtlinien ausgestattet kann jeder ein gutes Leben führen, egal, ob man an Allah, Jahwe, Jesus, Buddha oder niemanden glaubt

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Farhad 11.07.2019, 11:19
131. I) Politik spaltet Gesellschaften und nicht die Religion.

War der Islam aus der Sicht der Bürger in der Zeit von Brandt, Schmidt und Kohl auch eine Bedrohung gewesen? Kann es sein, dass es sich bei der Politik in der nationalen und globalen Ebene etwas geändert hat und nicht bei den Religionen? Wie viel Hass und Zorn über den Islam gibt es in den Texten von Goethe, Kant oder sogar Nietzsche, der den Gott als tot erklärt hat? Kann es sein, dass der Deutsche, Europäische und Britische Michael von der Politik und einem Teil der Medien manipuliert wird? Geht die eigentliche Bedrohung aus einer falschen Politik heraus oder aus Religionen, welche keinen Einfluss auf der Politik haben? Welche kritische und ultimative Rolle spielen die US-Administrationen seit G.W. Bush bei der Vorbereitung und Initiierung/Fortsetzung der Prozesse? Viele Fragen und eine eindeutige Antwort, was nicht Religion aber womöglich Politik lautet. Einige Teile der Vorgänge erfolgt durch eine nicht ausreichend bedachte Politik sind die Hauptgründe für die soziale Spaltung. Einige Beispiele aus den letzten Jahren können die Lage transparenter machen. Bei der Auseinandersetzung und dem Interessenkonflikt mit Erdogan startet man eine übermäßige Hetze in der Politik und in den Medien gegen Erdogan und eigentlich gegen die Türkei. Man denkt zwar in der Politik, dass man Erdogan als eine Person schikaniert und unter Druck setzt. Das eigentliche Ergebnis ist aber, dass sich ein Teil der Gesellschaft unter Druck fühlt und ein anderer Teil der Gesellschaft aus dem politischen Druck auf die Politik in der Türkei eine soziale Verallgemeinerung auf einen Teil der Gesellschaft in Deutschland ableitet. Ein deutscher Staatsbürger mit türkischer Abstammung und einem türkischen Namen hat bei weitem nicht dieselbe Chance, eine Wohnung zu mieten oder eine Arbeitsstelle zu besitzen. In Deutschland gibt es offenbar kaum Mängel und Probleme außer Kopftuch. Teile der Politik versuchen Protestwähler zurückzugewinnen, indem diese ein wenig rechte Politik spielen möchten und aus einem banalen trivialen Thema einen großen Elefanten machen. Die Schlappe in Bayern hat erwiesen, dass diese Taktik nicht funktioniert. Um politische Interessen durchzusetzen, welche mit den nationalen Interessen der BRD zum Teil gar nichts zu tun haben, beheimatet man in Deutschland seit Jahren Kurden, ohne sich an deren Integration und Ausbildung zu interessieren. Denn diese müssen schließlich nur Dreckarbeiten für die Politik erledigen. Das hat zur Folge, dass Teile der Gesellschaft durch geschwächte Perspektiven zunehmend isoliert werden. Demzufolge konstruieren sich Parallelgesellschaften und die Kriminalität erhöht sich. Hier wird ein Teil der Gesellschaft durch eine falsche unbedachte Politik kriminalisiert.

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Farhad 11.07.2019, 11:20
132. II) Politik spaltet Gesellschaften und nicht die Religion.

In der globalen Ebene muss der Islam in Dreck gezogen werden, damit Gründe und Möglichkeiten für Durchsetzung der Expansionspolitik und Ausbeutung der Ressourcen der Völker in einem seit Jahrzehnten konfliktreichen Gebiet kreiert werden. Die mediale Manipulation, Organisation, Bewaffnung und Intelligenz werden aus den USA geliefert. Die Saudis stellen die Finanzierung des Terrorismus bereit. Und eine schlaue Verteidigungsministerin nennt Verbrecher "moderate Rebellen". Das Ergebnis ist, dass aus der Perspektive einiger Mitbürger die eigentliche Kriminalität und Korruption der Politik auf Teile der Gesellschaft oder auf eine Religion übertragen werden. Politik selbst verliert an Glaubwürdigkeit und Authentizität. Das Ergebnis dürfte mehr soziale Spaltung, Konflikte in der Gesellschaft, Radikalismus und schließlich eine Schwächung der sozialen Strukturen sein, für deren Entstehung eindeutig eine unbedachte und kurzsichtige Politik zum geringen Teil in Deutschland und viel mehr in der globalen Ebene allen voran in den USA verantwortlich ist. Der Aufstieg von Trump und ein möglicher Erfolg Boris Johnson deuten schon darauf hin, wie die Vorgänge gesteuert werden und wohin die Reise führt. Die Rolle der Medien bei der Aufklärung der Menschen ist essentiell. Die noch nicht infizierten Medien müssen sich unter den Nationen zusammenschließen und sich untereinander mehr austauschen. Es geht gar nicht um Interessen der jeweiligen Nationen. Sondern es geht um machtpolitische Interessen von korrupten Netzwerken allen voran in den USA und bei einigen Akteuren in Mittleren und Nahen Osten. London ist dabei, sich dieser Allianz anzuschließen.

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Elrond 11.07.2019, 11:21
133. Wer jemals eine Zeremonie in einer Moschee miterlebt hat

wird feststellen, wie friedlich und zugleich inspirierend diese Religionsausübung sein kann. Man läuft nicht Gefahr, seine eigenen Werte an der Pforte abzugeben oder sogar zu verlieren. Im Gegenteil, man kann die eigene Sichtweise reflektieren und Vorurteile abbauen. Wie so oft im Leben ist die Begegnung mit dem Unbekannten die Lösung des Problems und auch eine Befreiung für einen selbst. Was ich mir nicht vorstellen kann ist, den Muezzinruf in Deutschland zu hören. Das wäre mir zu viel und könnte ich nicht wirklich akzeptieren. Dafür bin ich zu sehr westlich und christlich geprägt. Ansonsten halte ich die Ausübung der islamischen Religion für eine sehr friedliche. Ich bin fest davon überzeugt, dass die große Mehrheit ihre Religion freidlich ausüben und das Bild über diese Religion wie so oft von einigen wenigen Scharfmachern geprägt wird. Ich gehe bewußt nicht auf Extreme ein, da in diesen "Ecken" wenig differenziert diskutieren kann. Schnell sind Ansichten festgefahren und nicht mehr übereinander zu bringen.

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CharlySmith 11.07.2019, 11:24
134. M. E. sind die Vorbehalte völlig gerechtfertigt

Jeder, der schonmal ein halbwegs streng islamisches Land bereist und mitbekommen hat, wie sehr das Leben dort von dieser Religion geprägt wird, kann sich sowas nicht ernsthaft hier in Westeuropa wünschen. In D gibt es Zuwanderer aus vielen Nationen, aber es ist nicht von der Hand zu weisen, dass es die größten Probleme mit muslimischen Zuwanderern gibt. Manche Kulturkreise passen halt nicht zusammen - und deshalb ist es ein Unding, sowas seitens der Politik und einiger Medien nicht wahrhaben und in vielen Fällen Übergriffe im wahrsten Sinne des Wortes auch noch verschleiern zu wollen.

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dgbmdss 11.07.2019, 11:25
135. alle monotheistischen Religionen sind intolerant

da sie einen Alleinvertretungsanspruch haben, allein die humanitäre Reife einer Gesellschaft verhindert Exzesse durch diesen Anspruch.
Das Christentum hat zum Glück seine dunkelsten Zeiten überwunden, bis auf das Massenphänomen Pädophilie bei der katholischen Kirche. Der Islam, vorherrschend in undemokratischen Stammesgesellschaften, hat sich seit 1000 Jahren nicht weiterentwickelt und nichts für seine Anhänger getan. Radikale islamistische Formen, wie sie durch den IS oder die saudische Regierung praktiziert werden, werden bestehen bleiben, solange diesen Menschen Bildung und Aufklärung vorenthalten wird. Motto: Selig sind, die da geistig arm sind.

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taglöhner 11.07.2019, 11:28
136. IPhone im Gottesstaat

Zitat von Havel Pavel
Wenn man sich die extrem muslimisch geprägten Länder so ansieht kann man keineswegs bestädigen, dass sie sich dem Fortschritt entgegenstemmen. Eher das Gegenteil ist der Fall wenn man sich mal so die Emirate, Dubai, Katar, usw. ansieht, sie stehen den Errungenschaften der modernen Technik sehr offen gegenüber und versuchen sich gegenseitig zu übertrumpfen! Auf den Strassen die teuersten und modernsten Autos die der Weltmarkt hergibt und überall wo man hinsieht neueste Technik vom allerfeinsten. Natürlich suchen die die Menschen/Machthaber dort sehr genau aus was sie haben möchten und gebrauchen können und was nicht. Aber sollte dies nicht jedes Land so handhaben nur solche Dinge einzuführen die man haben will?
Sich aus leistungsfreiem Erbvermögen Technik kaufen zu können hat doch ganz offenbar nichts mit Bildung, Humanismus Fähigkeit zur Innovation oder freier, aufgeklärter Gesellschaft zu tun.

Ganz schlechtes Beispiel auch deshalb, weil die Feudalherrn am Golf sich nur mit ihrer (vogegaukelten) Religiosität die Islamistische Revolution vom Leib halten können.

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freekmason 11.07.2019, 11:30
137.

"Bertelsmann-Studie: Hälfte der Bevölkerung empfindet den Islam als Bedrohung"
oh nein! wie kann das nur sein?
https://lowerclassmag.com/wp-content/uploads/2019/03/islamophob-bilder-1200x532.jpg

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Schraubverschluss 11.07.2019, 11:32
138. Bedrohung?

Die offizielle manipulierende Lesart ist: "Steht dem Islam skeptisch gegenüber."

Mir persönlich fehlt neben der Aufklärung jedweder positive Aspekt am Islam, der Menschen mit seinen Regeln jenseits der allg. gültigen Freiheit zu dominieren sucht und ein unterirdisches Frauenbild pflegt. Dass sich ibs. Deutschland damit nicht auseinanderzusetzen zu wagt, passt natürlich zu seiner Vergangenheit, hilft aber in keiner Weise weiter. Irgendwann wird es heißen, die oder wir, denn ich sehe bislang Null Annährung zwischen den Kulturen und bei den übrigen 50% lediglich ein Wegschauen oder Verdrängen.

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malte.krueger76 11.07.2019, 11:33
139. Nicht so ganz

Zitat von Immanuel K.
...Sie diese Umfrage mal unter amerikanischen Evangelikalen... Da reichen dann aber keine 50%...
Fundamentale Christen richten sich nach der Bibel, neues Testament.
Hierzu Römer 13, 1-7.

Verse 1 +2
"Jeder soll sich den bestehenden staatlichen Gewalten unterordnen. Denn es gibt keine Autorität, die nicht von Gott kommt. Jede staatliche Autorität ist von Gott eingesetzt. 2 Wer sich also den Behörden widersetzt, handelt gegen die von Gott eingesetzte Ordnung und wird dafür von ihm bestraft werden. "

Ist jetzt keine rethorische Frage, gibt es sowas ähnliches im Koran? Würde mich intressieren.

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