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Bertelsmann-Studie: Hälfte der Bevölkerung empfindet den Islam als Bedrohung
DPA

In Deutschland gibt es viele Vorbehalte gegen Muslime. Das hat eine Bertelsmann-Studie zu Demokratie und religiöser Toleranz ergeben. Die Forscher sehen aber auch viel Positives.

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wernerz 11.07.2019, 12:00
150. Überholt!

Zitat von only_the_truth
Leider ist es Fakt, dass wir diese Religion als Bedrohung empfinden. Meines Erachtens nach liegt dies auch unter anderem in der Berichterstattung der Medien und vor allem in der nicht vorhandenen Aufklärung. Wir sollten uns selber an unserer Nase packen. Wer hat damals Missionsarbeit geleistet und in dem Namen der Kirche Menschen weltweit bekehrt und die Wahl gelassen: "Bekenne dich zum Christentum, zu Jesus Christus oder stirb!"? Das waren leider wir.
Sie lassen leider als wesentlichen Faktor ausser Betracht, dass die von Ihnen erwähnte christliche "Missionsarbeit" bereits vor Jahrhunderten stattfand und vom heutigen Erkenntnisstand her, im Gegensatz zu dem heute noch propagierten Allmachtsanspruch des Islams, längst Geschichte ist. Nichtsdestotrotz bin ich der Meinung, dass sämtliche Religionen, als vielfältiger Verursacher von Auseinandersetzungen verschiedenster Art, einem inzwischen aufgeklärten Humanismus Platz machen sollten.

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wiper 11.07.2019, 12:00
151. Hm

Zitat von Farhad
In der globalen Ebene muss der Islam in Dreck gezogen werden, damit Gründe und Möglichkeiten für Durchsetzung der Expansionspolitik und Ausbeutung der Ressourcen der Völker in einem seit Jahrzehnten konfliktreichen Gebiet kreiert werden. Die mediale Manipulation, Organisation, Bewaffnung und Intelligenz werden aus den USA geliefert. Die Saudis stellen die Finanzierung des Terrorismus bereit. Und eine schlaue Verteidigungsministerin nennt Verbrecher "moderate Rebellen". Das Ergebnis ist, dass aus der Perspektive einiger Mitbürger die eigentliche Kriminalität und Korruption der Politik auf Teile der Gesellschaft oder auf eine Religion übertragen werden. Politik selbst verliert an Glaubwürdigkeit und Authentizität. Das Ergebnis dürfte mehr soziale Spaltung, Konflikte in der Gesellschaft, Radikalismus und schließlich eine Schwächung der sozialen Strukturen sein, für deren Entstehung eindeutig eine unbedachte und kurzsichtige Politik zum geringen Teil in Deutschland und viel mehr in der globalen Ebene allen voran in den USA verantwortlich ist. Der Aufstieg von Trump und ein möglicher Erfolg Boris Johnson deuten schon darauf hin, wie die Vorgänge gesteuert werden und wohin die Reise führt. Die Rolle der Medien bei der Aufklärung der Menschen ist essentiell. Die noch nicht infizierten Medien müssen sich unter den Nationen zusammenschließen und sich untereinander mehr austauschen. Es geht gar nicht um Interessen der jeweiligen Nationen. Sondern es geht um machtpolitische Interessen von korrupten Netzwerken allen voran in den USA und bei einigen Akteuren in Mittleren und Nahen Osten. London ist dabei, sich dieser Allianz anzuschließen.
Ideologien spalten Gesellschaft, Politik bedient sich Ideologie. soweit richtig. Ursache ist aber das Weltbild des Gläubigen, welches immer totalitär, rückwärtsgewandt und damit schädlich für eine offene tolerante und soziale Gesellschaft sind. Glauben ist privatsache und hat in der Öffentlichkeit nichts verloren, darf weder zum Maßstab des Handelns in einer zivilisierten und offenen Gesellschaft werden noch hat privater Glaube Anrecht auf eine Bevorzugung oder irgendwelche Rücksicht. Bzgl. des sultan Erdogan, hier ist ein durch Glaube in seinem Denken und Handeln deformierter totalitärer Geist am Werk, Sympathisanten dieses Menschen sind wohl von ebenso deformiertem Geist.

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Elrond 11.07.2019, 12:03
152. Man muss den Leuten die Möglichkeit geben, sich zu entwickeln

Zitat von CharlySmith
Jeder, der schonmal ein halbwegs streng islamisches Land bereist und mitbekommen hat, wie sehr das Leben dort von dieser Religion geprägt wird, kann sich sowas nicht ernsthaft hier in Westeuropa wünschen. In D gibt es Zuwanderer aus vielen Nationen, aber es ist nicht von der Hand zu weisen, dass es die größten Probleme mit muslimischen Zuwanderern gibt. Manche Kulturkreise passen halt nicht zusammen - und deshalb ist es ein Unding, sowas seitens der Politik und einiger Medien nicht wahrhaben und in vielen Fällen Übergriffe im wahrsten Sinne des Wortes auch noch verschleiern zu wollen.
ich gebe Ihnen ja vollkommen recht, dass die teilweise archaischen Weltbilder nicht zu einer modernen und aufgeklärten Gesellschaft passen. Vielle Gesellschaften sind aber auch noch nicht so weit. Die christlich religiöse Moral hat auch bei uns vieles kaputt gemacht und tut es heute noch. Mit streng religiöser Lebensweise habe ich insgesamt nichts am Hut, aber es gibt Menschen, die sich bewußt für ein solch strenges Leben entscheiden. Das finde ich in Ordnung und muss ich akzeptieren. Was ich inakzeptabel finde ist, aber zunächst enmal nicht ändern kann ist, wenn der Mann schlendernd hinter der Frau hergeht, die vollgepackt mit Tüten, Kinderwagen und Kindern vor ihm läuft. Diese Verhaltensweise widerstrebt mir zutiefst. Nur wie gesagt, Menschen entwickeln sich und sollten auch die Möglichkeit dazu bekommen. Manchen Menschen muss man dabei helfen, weil sie es alleine nicht können.

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wiper 11.07.2019, 12:04
153. Ich weis

Zitat von malte.krueger76
Fundamentale Christen richten sich nach der Bibel, neues Testament. Hierzu Römer 13, 1-7. Verse 1 +2 "Jeder soll sich den bestehenden staatlichen Gewalten unterordnen. Denn es gibt keine Autorität, die nicht von Gott kommt. Jede staatliche Autorität ist von Gott eingesetzt. 2 Wer sich also den Behörden widersetzt, handelt gegen die von Gott eingesetzte Ordnung und wird dafür von ihm bestraft werden. " Ist jetzt keine rethorische Frage, gibt es sowas ähnliches im Koran? Würde mich intressieren.
warum ich als Atheist zwangsläufig auch Anarchist bin.

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Little_Nemo 11.07.2019, 12:16
154. Die Mär vom einen Islam

Zitat von muunoy
Tja, vielleicht könnten Sie dabei helfen. Ich habe sehr viel über den Islam gelesen, viel in Ländern mit mehrheitlich muslimischer Bevölkerung gearbeitet und auch viele Freunde und Kollegen muslimischen Glaubens. Ich kann dennoch nicht den Unterschied zwischen Islamismus und Islam definieren. Da gebe ich Herrn Erdogan Recht, der auch sagt, es gibt nur den Islam und parallel dazu keinen Islamismus. Ach ja, ich habe nichts gegen Nachbarn oder Freunde muslimischen Glaubens, sehe den Islam aber als Gefahr an...
Jede Religion und Ideologie stellt eine potenzielle Gefahr dar. Trotzdem haben die bei weitem wenigsten der nicht eben wenigen Muslime, die ich kenne, in letzter Zeit irgendjemanden in die Luft gesprengt. Wenn Sie in Kairoer Zeitungen Kritik islamischer Gelehrter am Islam lesen können, ist das doch ein deutliches Anzeichen dafür, dass es den einen monomanen Islam, dem sich alle Muslime unterordnen, offenbar nicht gibt. Es ist doch auffällig, dass sich gerade islamistische Terroristen herzlich wenig an die Normen des Koran halten. Auffallend oft sind es Kleinkriminelle, die auch Drogen und Alkohol konsumieren. Was Sie da im Zusammenhang mit der Hierarchie der Relionen im Islam beschreiben erinnert übrigens sehr an die Rassenhierarchie, die die Nazis mal aufgestellt haben, in der die Arier an der Spitze standen, gefolgt von den slawischen Völkern, bis hin zu den semitischen und dunkelhäutigen Völkern. Diesen irrationalen Elitarismus finden Sie im Kern auch im Christentum, wo man auch davon ausgeht, dass alle Nicht-Christen dereinst auf ewig im Höllenfeuer schmoren werden. Dass auch bei weitem nicht alle Christen fortschrittlicher, humaner, sozialer und aufgeklärter denken und handeln als Muslime kann man recht gut etwa in manchen Regionen der USA und Brasilien beobachten, wo die Evangelikalen fröhliche Urstände feiern.

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taglöhner 11.07.2019, 12:16
155. Inshallah

Zitat von themistokles
So wie zum Beispiel amerikanische Präsidenten unter dem Spruch "In God we trust" stehend anderen Staaten den Krieg erklärt? https://media.gettyimages.com/photos/president-george-w-bush-delivers-his-state-of-the-union-address-to-a-picture-id525618432 Nur so als Einwand...
Welcher Krieg wurde erklärt, mit welcher religiösen Begründung?
Ich empfinde Ihren Versuch als antiaufklärerisch.

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Immanuel K. 11.07.2019, 12:17
156. Ach, ist das...

Zitat von wiper
ist ein rechter Thinktank, hier die Frage nach Demokratie zu stellen oder wie Demokratie definiert ist, ist schon problematisch. Bertelsmann als Rechte Organisation mit neoliberalem Einschlag ist ideologisch ebnso totalitär wie der Islam oder andere Religionen und Glaubensrichtungen.
...so? Seit wann gilt die Bertelsmann-Stftung als rechter Think-Tank? Springer und Burda - ja, aber Bertelsmann galt, zumindest früher als eher liberal (im Sinne von für Bürgerrechte zu sein) - seit wann soll sich das denn geändert haben - und wie wird das belegt?

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milpark 11.07.2019, 12:48
157. Bitte zwischen Islam und Muslimen unterscheiden

Es gibt diverse Beispiele, dass gerade ehemalige Muslime zu den schärfsten Kritikern des Islams wurden. Sie müssen es ja am besten wissen. Der Islam ist nicht mit dem Grundgesetz kompatible und gehört deshalb nicht nach Deutschland. Gut, dass es wenigstens eine Partei in Deutschland gibt, die dies in ihr Programm geschrieben hat.

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wiper 11.07.2019, 12:48
158. Seit Gründung durch Reinhard Mohn

Zitat von Immanuel K.
...so? Seit wann gilt die Bertelsmann-Stftung als rechter Think-Tank? Springer und Burda - ja, aber Bertelsmann galt, zumindest früher als eher liberal (im Sinne von für Bürgerrechte zu sein) - seit wann soll sich das denn geändert haben - und wie wird das belegt?
siehe Kritik an der Bertelsmann Stiftung in Wikipedia. Liberal, im Sinne der FDP Doktrin bedeutet doch Rechts, Neoliberalismus ist nur mit krechtskonservativer Ideologie vereinbar. Wie man an Luckes AFd, Alpha und am jetzigen AFD Programm sieht, auch die FDP baut auf konservativer Ideologie auf. Liberal im ursprünglichem Sinne von gleichwertiger Freiheit für Alle war noch nie Teil der Bertelsmann Stiftung.

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Immanuel K. 11.07.2019, 13:35
159. Na, im Gegensatz...

Zitat von wiper
siehe Kritik an der Bertelsmann Stiftung in Wikipedia. Liberal, im Sinne der FDP Doktrin bedeutet doch Rechts, Neoliberalismus ist nur mit krechtskonservativer Ideologie vereinbar. Wie man an Luckes AFd, Alpha und am jetzigen AFD Programm sieht, auch die FDP baut auf konservativer Ideologie auf. Liberal im ursprünglichem Sinne von gleichwertiger Freiheit für Alle war noch nie Teil der Bertelsmann Stiftung.
...zu Springer und Burda gehören zu Bertelsmann ja immerhin Zeitschriften, wie der Stern - und ich meine, am Spiegel sind sie auch beteiligt. Deshalb hatte ich ja extra geschrieben: liberal im Sinne von Bürgerrechte für ALLE Bürger... um die Trennung zum Neoliberalismus der FDP klar zu machen. Aber ich lese jetzt erst mal Wikipedia...

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