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Bertelsmann-Studie: Hälfte der Bevölkerung empfindet den Islam als Bedrohung
DPA

In Deutschland gibt es viele Vorbehalte gegen Muslime. Das hat eine Bertelsmann-Studie zu Demokratie und religiöser Toleranz ergeben. Die Forscher sehen aber auch viel Positives.

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JoachimZ. 11.07.2019, 09:05
40.

Also, ich habe eher Angst vor den sog. "Christen"!
Sog. "Christen" überfallen andere Länder, führen Krieg, missbrauchen Frauen und Kinder und bitten dann auch noch um "Vergebung" oder tun so, als ob Gewalt etwas völlig normales sei.
Komisch, am wenigsten hört man hier von den Buddhisten, aber sicherlich habe ich auch nur eine gestörte Wahrnehmung.

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uezegei 11.07.2019, 09:06
41.

Zitat von only_the_truth
Leider ist es Fakt, dass wir diese Religion als Bedrohung empfinden. Meines Erachtens nach liegt dies auch unter anderem in der Berichterstattung der Medien und vor allem in der nicht vorhandenen Aufklärung. Wir sollten uns selber an unserer Nase packen. Wer hat damals Missionsarbeit geleistet und in dem Namen der Kirche Menschen weltweit bekehrt und die Wahl gelassen: "Bekenne dich zum Christentum, zu Jesus Christus oder stirb!"? Das waren leider wir.
Religiös motivierte Diskriminierung wird bei uns sogar noch staatlich legitimiert.. versuchen Sie mal als Geschiedene/r, Lesbe oder Schwuler in der katholischen Kirche zu arbeiten.. Das wird staatlicherseits sogar toleriert...

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wizzard74 11.07.2019, 09:07
42.

Zitat von burlei
28% der deutschen Bevölkerung sind Christen, 6% Muslime, 66% sind Konfessionslos. Man glaubt an nichts, man lehnt Religionen ab, aber man ist sich sicher, das der Islam die "christlichen Werte" bedroht. Werte, die man selber missachtet. Man glaubt fest daran, dass eine kleine Minderheit von etwa 6 Millionen Menschen den Rest von 76 Millionen "islamisieren" können. Ist die Gefahr der "Christianisierung des Abendlandes" nicht viel größer? Immerhin gibt es in Deutschland 4,5 mal so viele Christen wie Muslime. Die Gefahr, dass man die "Ketzer" notfalls mit Gewalt zur Taufe zwingt ist also viel höher. Das, liebe Ungläubige, ist für euch eine viel größere Gefahr als die "Islamisierung".
Man kann christliche Werte leben, ohne religiös zu sein. Man sollte da aber genau auswählen, in der Bibel steht auch genug Übles drin. Aber die "guten" Werte, nämlich die, die noch zur Aufklärung passen, kann man ja auch leben, ohne an einen Typen im Himmel mit weißem Bart zu glauben oder an irgendwelchen Riten teilzunehmen.

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Mohr 11.07.2019, 09:07
43. Wie reagiere ich auf den Islam

Ich selber habe den Koran mir zu 3. mal durchgelesen. Es war immer sehr schwer. Ich kam dabei zu den Ergebnis ,daß diese Religion wie sie heute praktiziert wird, nich mit unserem Grundgesetz ubereinstimmt.
Hier ein paar Auszüge.
Man soll Taubstumme und Behinderte töten, denn sie können nicht Allas Worte weiter verkündigen. Aufrufen zu töten von nicht Gläubigen. Frauenfeindlichkeit. Siehe Erbrecht, Sex in der Ehe, geht bis zur Vergewaltigung, kein Moslem darf einen Ungläuging als Freund haben geschwe denn heiraten. Züchtigung Recht der Ehefrau usw.
Zwar steht änliche Stellen auch im alten Testamen, aber dies ist nicht mehr unsere Rechtsprechung. Es ist mir egal welchen Glauben ein anderer Mensch hat, solange er mich in Ruhe lässt. Dies ist leider bei unseren Mitbürgern diese Glaubens nicht der Fall. Habe schon mehrere Koran geschenkt gekommen, um zu beweisen wie gut der Islam ist. Welches Gesetz in unserem Grundgesetz bricht ein anderes. Ist die Freiheit des Glaubens höher zu bewerten als die Anstiftung zum Mort? Meine Anschuldigungen kann ich mit den genauen Suren des Korans belegen. Dies würde hier aber Seiten füllen.

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rainer-rau 11.07.2019, 09:09
44. Probleme,

Zitat von michemar
es wird von den Menschen zuviel erwartet. Wir sind ja Herdentiere, jeder Merkmal der uns von einer Gruppe unterscheidet stellt ein Abgrenzungspotenzial dar. Das merkt man bei Migrantengruppen oder sogar für die verschiedene Nationalitäten in Urlaubsländer. Man bleibt lieber unter sich. Ich persönlich fülle mich nicht wohl in Gesellschaft von Muslimen. Ich halte mich nicht für Rassist, empfinde sie aber einfach als nicht dazugehörend.
die aus Mobilität und Vermischung von Kulturen entstehen, hat Laotse schon vor mehr als 2000 Jahren im Taoteking vorhergesehen. Verschiedenheit in Kulturen ist meist unproblematisch - von extremen Auswüchsen abgesehen - , schwierig wird's erst, wenn Religion ins Spielkommt.

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Omegatrust 11.07.2019, 09:11
45. Eurochristentum / Euroislam

Wir benötigen dringend in der Breite den aufgeklärten Islam, der bereits von vielen Menschen gelebt wird. Wir könnten auch Hunderttausende Hinterwäldler aus USA einfliegen dann hätten wir die gleiche Radikalisierung auf der christlichen Seite.

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trolland_dump 11.07.2019, 09:13
46. Traurig

genug dass im Informationszeitalter es immer noch zahlreiche Menschen gibt die dem jeweiligen großen imaginären Umpilumpi oder ähnlichem huldigen und sich vom jeweiligen Bodenpersonal recht skurrile bis gefährliche,auf jeden Fall nicht mit dem Humanismus vereinbare Verhaltensregeln einreden lassen.Könnte meiner Meinung nach mit Bildung kuriert werden,aber doof ist leichter lenkbar,darum glaubt mal schön weiter!

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wizzard74 11.07.2019, 09:14
47.

Zitat von e.ric
Ich empfinde den Islam auch persönlich als Bedrohung. Wie jede andere Religion auch! Seit 1968 hatten wir hierzulande die Wende zu Humanismus, Individualismus und sukzessive Abkehr vom früher dominanten Christentum. Ich muss mir nur die Weltgeschichte anschauen um zu sehen, dass Religion gefährlich sein kann. Insbesondere für Minderheiten wie mich, Homosexuelle.
Der Punkt ist halt, dass hierzulande die paar übrig gebliebenen Christen ihren Glauben weniger offensiv ausleben als z. B. Muslime. Es gibt ein bisschen Symbolismus, der herumschwirrt, aber in den Köpfen der Menschen und vor allem *in deren Handeln* macht das keinen praktischen Unterschied.
Sie werden hier z. B. kaum einen Christen finden, der Homosexualität wieder kriminalisieren möchte (wie gesagt, hierzulande, Amerikas Bible Belt lassen wir mal außen vor, da gibt es bestimmt noch genug... seltsame... Menschen). In Großbritannien sind es 52% der Muslime (Studie aus 2016).
Von daher ist Stand heute der Islam eine stärkere Bedrohung für beispielsweise Homosexuelle. Weltgeschichtlich kann man das Thema natürlich auch betrachten, das hat aber keine praktische Relevanz mehr für das Hier und Jetzt, mehr für eine theoretische Diskussion.

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rheinschwimmer 11.07.2019, 09:17
48. leider....nicht unbegründet

Wenn ich sehe, wie hier bei uns (damit meine ich meine Heimatstadt) regelmäßig "Kulturvereine" und auch die Moscheen in den Medien auftauchen, weil dort wieder der Prediger xyz vorspricht, der einen radikalen oder zumindest sehr zweifelhaften Background hat und keiner (!?) sich daran stört in ebendiesen Religionsgemeinschaften - dann empfinde ich das auch als Bedrohung. Klares "Ja"!
Daher bin ich immer wieder aufs neue darin bestärkt, dass jedwede Religion nichts, aber auch garnichts im öffentlichen Leben zu suchen hat.
Sobald jemand anfängt Regeln zu predigen, gehört dieser freundlich nach Hause eskortiert...
Soooo, jetzt dürfen alle draufhauen ;o)

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rainer-rau 11.07.2019, 09:17
49. Ich stimme ihrer Schlussfolgerung

Zitat von andreas.vogt
Nein, nicht dem Islam sondern Menschen die eine Religion für ihre Zwecke nutzen. Und das ist ein gewaltiger Unterschied. Ist im Islam ein Krieg vorgesehen? Absolut. Das heißt aber nicht, dass er als gut und wünschenswert angesehen wird. Ist im Christentum und Judentum ein Krieg vorgesehen? Im alten Testament absolut. Das heißt aber nicht, dass er als gut und wünschenswert angesehen wird. Der Islam hat wie das Christentum viele Regeln die man so oder so auslegen kann. In der Menge der mir bekannten Regeln würde ich den Islam auch als "noch idiotischer" als das Christentum einstufen. Aber das ist rein subjektiv. Gezählt habe ich beides nicht. Aber genauso wie ich von anderen verlange, dass sie mich aufgrund meiner Taten bewerten und nicht aufgrund meiner geerbten Religion, genauso dürfen das Moslems auf erwarten. Anders gesagt: Asoziales Pack, dass in Berlin Menschen terrorisiert sind nicht asoziale Moslems, sondern asoziale mit Glauben XY.
mit einem kleinen Zusatz zu: Bei uns haben manche Bevölkerungsgruppen anscheinend einen Geschichte-unserer-Vergangenheitsbonus.

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