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Bertelsmann-Umfrage: Deutschland braucht Einwanderung, will sie aber nicht
Alexander Koerner/ Getty Images

Eine Umfrage zeigt: Eine leichte Mehrheit der Deutschen sagen, es gebe zu viel Einwanderung - und doch sei sie aus wirtschaftlicher Sicht nötig. Ein Widerspruch? Der Vorstand der Bertelsmann-Stiftung spricht lieber von Pragmatismus.

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vothka 29.08.2019, 08:08
1.

Die gute Bertelsmannstiftung, da weiss man direkt wie es mit neutralität steht.
Wollten sie den angeblichen Fachkräftemangel mal wieder zur Diskussion bringen.
Warum dazu 14jährige befragt werden muss man auch nicht verstehen oder? Ihre Einsicht in irgendeinen Betriebsablauf ist nun wirklich nicht von Praxis gezeichnet

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The Restless 29.08.2019, 08:14
2. Einwanderung ist notwendig

Allerdings sollte man bevorzugt solche Menschen aufnehmen, die man wirklich braucht. Ein Punktesystem, wie es Australien hat, wäre die Lösung. Deutschland braucht junge Ärzte, Ingenieure, Wissenschaftler.

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vicbrother 29.08.2019, 08:25
3. Notwendig

Wir brauchen Einwanderung, insb aus zwei Gründen: 1. Kann sich jeder eine Demographieskala ansehen und die Striche oben wegnehmen und sehen wie lang die Striche unten sind. Die Diskrepanz ist erschreckend und stellt den Fachkräftemangel dar. 2. Benötigen wir viele Menschen für die schlechten Jobs, denn heute macht hier jeder Zweite Abitur und will studieren. Wir brauchen aber auch Menschen, die am Band stehen und produzieren. Wir müssen aber auch darauf achten, wer einwandert. Es sollte schon keine ablehnende Einstellung/Kultur vorliegen. Denn die zeichnet den Menschen aus: Nicht seine Existenz, sondern seine Vorstellung des Daseins und Miteinanders.

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K-Mann 29.08.2019, 08:28
4. Auflösung des Widerspruchs

Ich versuche mal, den Widerspruch aufzulösen: vielleicht meinen viele meiner Landsleute dasselbe wie ich. Ich glaube durchaus, dass uns Zuwanderung gut täte, aber ich würde diese lieber so handhaben wie z.B. Länder wie Neuseeland oder Kanada. Lieber Zuwanderer, sei herzlich willkommen, aber vergiss bitte nicht, ein paar Dinge mitzubringen: Sprachkenntnisse, berufliche Qualifikation und Erfahrung in Jobs, die hier zurzeit einen echten Mangel an Fachkräften haben, gerne auch Kapital und einen Plan, was du damit auf die Beine stellen möchtest. All das klar und transparent bewertet nach einem Punktesystem, auf das sich der Bewerber einstellen kann und muss.
Was wir zurzeit hier in Deutschland haben, ist leider eher das Gegenteil davon.
Und ich möchte nochmal daran erinnern, dass klar zu unterscheiden ist zwischen Asylbewerbern auf der einen Seite und Einwanderern auf der anderen. Ein Einwanderer kommt, um zu bleiben, und sollte deshalb ein paar Voraussetzungen mitbringen (wie ein Bewerber auf eine offene Stelle). Ein Asylbewerber sucht hingegen Schutz vor Verfolgung in seiner Heimat, will diese aber eigentlich nicht verlassen, sondern wird durch äußere Umstände dazu gezwungen. An den kann ich nicht die gleichen Erwartungen stellen wie an einen Einwanderer, allerdings kann er auch nur so lange bleiben, wie die Fluchtursachen existieren. Wenn sie denn tatsächlich existieren, denn ein Leben in prekären wirtschaftlichen Verhältnissen ist keine politische Verfolgung, was ja die Wurzel unseres Asylrechts darstellt.
Aber in der ganzen öffentlichen Diskussion ist diese Unterscheidung zwischen Asyl und Einwanderung komplett unter die Räder gekommen, und so mischt sich das alles auch in der öffentlichen Wahrnehmung, und das führt zu solch scheinbar widersprüchlichen Umfrageergebnissen.

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fritzberg1 29.08.2019, 08:28
5.

Es ist kein Wunder dass die Meinung der Bevölkerung da gespalten ist.
Wird doch von Seiten der Politik und auch der Medien gerne die offiziell erwünschte Einwanderung von Arbeitskräften (absichtlich) vermischt mit der Flüchtlingspolitik und der Migration von Menschen die eher weniger geeignet sind am Arbeitsmarkt teilzunehmen.
Das dieses absichtlich herbeigeführte Durcheinander eher dazu führt extreme politische Meinungsbildung zu fördern ist den Verantwortlichen leider immer noch nicht klar geworden..

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jkbremen 29.08.2019, 08:37
6. Nicht Deutschland

braucht Einwanderung - es jetzt schon überall zu voll - sondern die Wirtschaft will das um ihr andauerndes exponentielles Wachstum bekommen zu können.

Es muss ein anderes System her, welches nicht auf ständiges Drehen an der Schraube angewiesen ist.

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derhugokommt 29.08.2019, 08:37
7.

Fachkräftemangel? Bei Mc Donalds und Burger King?
Man kann das ganze auch als steuersubventioniertes Wirtschaftsprogramm sehen.

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fluxus08 29.08.2019, 08:38
8. "Deutschland braucht Einwanderung, will sie aber nicht"

Wenn man die richtigen Fragen stellen würde, käme auch eine differenzierte Antwort dabei heraus - sofern die Medien das überhaupt wünschen, da man keine reisserischen Schlagzeilen mehr produzieren könnte.

Es kommt auf die Qualität der Einwanderung an: Menschen, die zu dieser offenen, demokratischen Gesellschaft stehen, die Sprache lernen, sich einbringen, produktiv und fleißig sind und diese Gesellschaft voran bringen, sind jederzeit erwünscht.

Worauf die Deutschen bestimmt keine Lust mehr haben sind kriminelle Clans, Islamisten, Sozialhilfebetrüger und all diejenigen, die Demokratie als Schwäche verstehen, was sich darin äußert, keinen Respekt gegenüber Polizisten, Frauen und Andersdenkenden zu zeigen.

Ich bin schon gespannt auf solch eine Umfrage, die sich natürlich nicht so gut vermarkten lassen würde.

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furorteutonikus 29.08.2019, 08:39
9. Dank

Dank jahrzehntelanger falscher Familienpolitik wurde seitens der Politik immer wieder eine Einwanderung favorisiert, um kurzfristig Arbeitskräfte zu generieren und die Wünsche der Wirtschaft zu befriedigen.
Nicht zuletzt aber auch aus dem Grund um Deutschland zu einem Billiglohnland zu machen. Das ging natürlich nur mit einem Überangebot an Arbeitskräften damit immer ein gewisser Teil arbeitslos ist. Schließlich sollten Arbeiter um einen Arbeitsplatz konkurrieren, um so von der Seite der Wirtschaft den Billigsten zu bekommen.
Die aktuelle Situation ist ähnlich. Zusätzlich kommt noch der Umstieg von Verbrennerfahrzeugen zu E-Fahrzeugen hinzu, einhergehend mit dem Minderbedarf an Arbeitskräften, weil für diese Produktion weniger Personal erforderlich ist.

Da frage ich mich warum wir noch mehr Einwanderung brauchen? Soll jetzt der Umsatz der Discounter gesteigert werden, weil 1 Mio. Einwanderer gleichzeitig 1 Mio. Aldi oder Lidl - Kunden sind?

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