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Beschwerde abgelehnt: Indonesische Richter bestätigen Todesurteil gegen Australier
AFP

Keine Gnade für zwei australische Drogenschmuggler: Indonesien will die Todeskandidaten wie geplant erschießen. Richter wiesen eine Beschwerde zurück.

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redwed11 24.02.2015, 07:48
1.

Pech für die Beiden. Täglich sterben Süchtige an den Drogen und dann kommen solche Typen und wollen mit dem Elend der Süchtigen das große Geld machen. Jedem der sich auf solch ein dreckiges Geschäft einlässt, kennt das Risiko, wenn er in Indonesien mit Drogen Geschäfte machen will. Die konsequente Haltung der indonesischen Regierung ist bekannt. Daher sollte sich das Mitleid in Grenzen halten, denn wer mit diesem endlosen Elend Geschäfte machen will, muss dann auch die Konsequenzen tragen. Pech gehabt.

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sitiwati 24.02.2015, 07:49
2. eine gute und richtige

Endscheidung haben wir in €uropa längts dn Drogenkrieg verloren greift diese Pest weltweit um sich hier handelt es sich um Professionelle Rauschgifthändler nicht umm Amateure die schenll mal ein paar Gramm verbrauchen mein Tip Videos der HInrichtungen täglich im TV zeigen und an allen Einreisestellen, vor Landungen usw

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ratxi 24.02.2015, 08:09
3. ...was soll er denn noch tun?

Auch als Gegner der Todesstrafe weiss ich, dass Drogen allergrösstes Unheil über die Menschen bringen.
Ich kann und mag also nicht für Drogenhändler sprechen.
Dazu kommt: Wer nach Indonesien reist, bekommt bei der Einreise Schilder zu sehen, die auf die Todesstrafe bei schweren Drogendelikten hinweisen.
Wenn der Staat das also schon klar ansagt, was soll er denn noch tun?
Nur weil plötzlich andere Länder ihre Drogenhändler besser behandelt wissen wollen, kann Indonesien nicht klein beigeben.
Eine Umwandlung in eine lebenslange Freiheitsstrafe als "Akt der Milde" zu bezeichnen, empfinde ich sowieso als obszön.

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agt69 24.02.2015, 08:10
4. Legalisieren!

"50 Tote durch Drogenmissbrauch und Drogenkriminalität pro Tag."
Es ist absolut sinnlos, diese Toten in einen Topf zu werfen, nur weil irgendwie das Wort Drogen darin vorkommt. Und es zeugt von völliger Unkenntnis, wenn man diese Zahl als Begründung für eine harte Anti-Drogen-Politik heranzieht.
Drogen lassen sich nicht verbieten, dass haben die Erfahrungen der letzten Jahrzehnte gezeigt. Je mehr versucht wird, gegen Drogen vorzugehen und je drastischer die Strafen sind, desto höher wird der Preis und desto mehr Menschen finden sich, die in diesem Bereich Geld verdienen wollen.
Bei den exorbitanten Gewinnen, die im Drogenhandel möglich sind, ist auch eine mögliche Todesstrafe keine wirksame Abschreckung, zumal das Risiko erwischt zu werden verschwindend gering ist.
Es wird Zeit für ein globales Umdenken in der Drogenpolitik, wie es übrigens der Großteil der internationalen schon seit längerem fordert.

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freidenker49 24.02.2015, 08:13
5. Strenge Strafen sind okay

Strenge Strafen und eine hohe Wahrscheinlichkeit erwischt zu werden, damit lassen sich Gesetze durchsetzen.
Und die Straftäter wissen, was ihnen droht.
Hier eben die Todesstrafe.
Und bei den hohen Kosten für Gefängnisinsassen ist die Todesstrafe auch volkswirtschaftlich sinnvoll.
In Singapur konnte die Drogenszene so praktisch ausgerottet werden.
Ein Segen besonders für die Jugend, die nun weniger von Sucht bedroht ist.

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elvezia 24.02.2015, 08:37
6. Köstlich!

' ... die Grössen des Showgeschäfts veranstalten (zu Gunsten der Drogenhändler) in Sydney ein Benefizkonzert!'
Das geht dann so: erst mal backstage ne Nase Koks reinziehen und dann ab auf die Bühne....zum Protest, dass man ihre Lieferanten aus dem Verkehr zieht.

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cave-canem 24.02.2015, 08:41
7. Sie kannten ...

... das Risiko. Kein vernünftiger Mensch steckt seinen Arm in einen laufenden Holzhäcksler, und kein geistig normaler Mensch schmuggelt Drogen, insbesondere nicht in und aus einem Land, in welchen der Drogenbesitz mit der Todesstrafe belegt ist.
So gesehen: Selber schuld! Mit Vorsatz!!

Trotz und alledem: Die Todesstrafe ist archaisch und folgt keinen schützenswerten Rechtsgütern, sondern dient alleine der Vollendung einer billigen Rache am Täter.
Ist aber auch immer eine Frage, ob das Rechtsverständniss er dort lebenden Menschen schon ausreichend humanistisch ausgerichtet ist, oder eben noch in den mittelalterlichen Rachevosrstellungen verhaftet ist.
Alles eine Frage der Entwicklung, manche sind halt geistig noch nicht so weit, siehe dazu auch die USA ...

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jws1 24.02.2015, 08:43
8. Ging nach hinten los

Tony Abbott, Australiens Präsident hat in diesem Zusammenhang an die Milliarde $ erinnert, die Australien bei der Tsunami-Katastrophe für Indonesien aufgewendet hatte. Daraufhin wird jetzt in Indonesien gesammelt, um Australien diese Milliarde zurückzugeben.

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errorinpersona 24.02.2015, 08:48
9. Drogendealer gehören hart bestraft

Wer Drogen verkauft schafft unendliches Leid. Wenn den beiden der Schmuggel tatsächlich zweifelsfrei nachgewiesen werden kann, habe ich kein Mitleid. Natürlich ist die Todesstrafe unmenschlich. Dennoch ist es genauso unmenschlich aus der Sucht anderer Menschen Profit zu schlagen. Außerdem dürfte den beiden die Gesetzeslage des Landes nicht unbekannt gewesen sein als sie sich auf das Geschäft einließen. Das einkalkulierte Risiko hat sich nun verwirklicht.

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