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Bestechungsaffäre: Wulff-Freund Groenewold lehnt Deal mit Justiz ab
dpa

Die Wulff-Affäre ist noch nicht ausgestanden: Der Freund des Ex-Präsidenten, David Groenewold, will sich den Bestechungsvorwürfen in einem Prozess stellen. Seine Anwälte hoffen auf einen Freispruch. Doch dem Filmunternehmer geht es um viel mehr.

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karl-felix 01.04.2013, 10:27
70. Wollen

Zitat von snobody2
...von der Hand weisen. Mehr wissen dürften der Rechtsanwalt Götz-Werner v. Fromberg und seine rechte Hand, "Boxer-Frank" Hanebuth, bekannt auch als Hannoverscher Puff-Nachtportier und Hartz Angel's Präsident, der zu den anwaltlichen "Sommergesprächen" allerdings erst um 23 Uhr hinzutreten durfte, wenn es schon dunkel war. Im Dunkeln ist gut munkeln.
Sie nicht mal bei der Staatsanwaltschaft vorbeischauen? Die warten auf solche Knallzeugen wie Sie. Irgendwie muss doch die Heerschar derAnkläger die Zeit vertrieben werden, auch wenn es mit solchen Dönekens ist. Was nun wissen Sie genau, hat Boxer-Frank mit dem es-Bundespräsidenten zu tun ? Sind Sie auch bereit, jede Latrinenparole zu beeiden wenn Sie aus dem Ohrensessel aufstehen müssen?
Also, bei solch starken Sprüchen, Zivilcourage zeigen, die Bürgerpflicht ruft, nicht anonym hetzen - Gesicht zeigen, Arsch hu .

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tapsitoertel 01.04.2013, 11:50
71.

Die Staatsanwaltschaft hat nur auf Anweisung gehandelt. Das eigentliche Ziel war Wulf wegen seiner Euro-Kritik. Genau wie vorher Köhler. Nur hat dieser das Spiel des Euroblocks durchschaut und hat sich rechtzeitig zurückgezogen.

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leopoldy 01.04.2013, 13:19
72. Irrtum

Zitat von karl-felix
und deshalb versuchen nun Jahrelang 24 Staatsanwälte auf Ihre und meine Kosten nachzuweisen, dass 400 Euro , von einem Herrn Groenewold gezahlt anstatt vom Steuerzahler, ausreichten einen Herrn Wulff zu bestechen. Ich würde mich da auch nicht auf so eine faule Nummer einlassen. Wenn am Schluss von diesen 400 Euro noch fünfzig strittig bleiben, hat sich der Millionenprozess für alle Beteiligten gelohnt. Nur nicht für den Steuerzahler. Wie ich Herrn Wulff einschätze, war das dem völlig egal, ob nun die Staatskanzlei zahlt oder Herr Groenewold. Bestechung geht mit Sicherheit anders, so nicht.
....ich finde, hier geht es nicht um 400€, sondern um unser höchstes Amt im Staate......und das gehört aufgeklärt. Unter Umständen ist er rechtlich auf der sicheren Seite des Rubikon, aber letztendlich fand ich sein Wirken wenig präsidial, irgendwie war das auch ein lavieren durch Graubereiche. Im Gegensatz dazu, hat Wulff an Andere hohe moraliche Ansprüche gestellt. Es war doch letztendlich ein Befreiungsschlag als Herr Wulff endlich verschwand und die gesamte anhängige Mischpoke.

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karl-felix 02.04.2013, 00:12
73. Vollkommen

Zitat von leopoldy
....ich finde, hier geht es nicht um 400€, sondern um unser höchstes Amt im Staate......und das gehört aufgeklärt. Unter Umständen ist er rechtlich auf der sicheren Seite des Rubikon, aber letztendlich fand ich sein Wirken wenig präsidial, irgendwie war das auch ein lavieren durch Graubereiche. Im Gegensatz dazu, hat Wulff an Andere hohe moraliche Ansprüche gestellt. Es war doch letztendlich ein Befreiungsschlag als Herr Wulff endlich verschwand und die gesamte anhängige Mischpoke.
einverstande. Und das kann nicht ein Oberstaatsanwalt mit einer Sekretärin, einem Chauffeur, einem Büro erledigen ? Dem stehen als Hilfsbeamte tausende deutscher Polizisten und Ermittler zur Verfügung.

Und das höchste Amt ist ja momentan nicht vakant und Herr Wulff äussert ja auch nicht den Wunsch zurückzukehren. Ich würde Ihnen völlig zustimmen, wenn Herr Wulff sein Amt hätte ruhen lassen um nach der Aufklärung der Vorwürfe weiter seinen Amtspflichten nachzukommen. Aber dem ist nicht so. Jetzt haben wir ausser einem blutjungen Expräsidenten noch dessen Nachfolger mit ( falls die beiden heiraten ) blutjunger Witwe, 24 Staatsanwälte, Sekretärrinnen Büros und weiss der Teufel noch was zu bezahlen. Das kostet und hundert Millionen Euro , aber wir haben es ja. Da kassieren Anwälte Millionen und das Ding wird dann eingestellt zu Lasten des Steuerzahlers.

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karl-felix 02.04.2013, 00:19
74. Vollkommen

Zitat von leopoldy
....ich finde, hier geht es nicht um 400€, sondern um unser höchstes Amt im Staate......und das gehört aufgeklärt. Unter Umständen ist er rechtlich auf der sicheren Seite des Rubikon, aber letztendlich fand ich sein Wirken wenig präsidial, irgendwie war das auch ein lavieren durch Graubereiche. Im Gegensatz dazu, hat Wulff an Andere hohe moraliche Ansprüche gestellt. Es war doch letztendlich ein Befreiungsschlag als Herr Wulff endlich verschwand und die gesamte anhängige Mischpoke.
einverstanden. Und das kann nicht ein Oberstaatsanwalt mit einer Sekretärin, einem Chauffeur, einem Büro erledigen ? Dem stehen als Hilfsbeamte tausende deutscher Polizisten und Ermittler zur Verfügung.

Und das höchste Amt ist ja momentan nicht vakant und Herr Wulff äussert ja auch nicht den Wunsch zurückzukehren. Ich würde Ihnen völlig zustimmen, wenn Herr Wulff sein Amt hätte ruhen lassen um nach der Aufklärung der Vorwürfe weiter seinen Amtspflichten nachzukommen. Aber dem ist nicht so. Jetzt haben wir ausser einem blutjungen Expräsidenten noch dessen Nachfolger mit ( falls die beiden heiraten ) blutjunger Witwe, 24 Staatsanwälte, Sekretärinnen Büros und weiss der Teufel noch was zu bezahlen. Das kostet uns hundert Millionen Euro , aber wir haben es ja. Da kassieren Anwälte Millionen und das Ding wird dann eingestellt zu Lasten des Steuerzahlers.
Nicht dass ich ein Pfennigfuchser wäre, aber die Demission hätte genügt. Es geht nicht um das höchste Staatsamt wenn ich das richtig sehe, sondern nur um die Person. Denn da sind sich ja wohl alle einig, als Bundespräsident hat der Mann seine Arbeit getan wie jeder andere vor ihm auch. So mit zündender Rede und allem. Das war nur einigen unangenehm.
Alles um was sich die Staatsanwaltschaft in voller Mannschaftstärke kümmert, sind Vorwürfe aus seiner Zeit als Landesvater in Nieder-Sachsen.

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lackehe 03.04.2013, 00:40
75. Ich lache nur noch

Zitat von sysop
Die Wulff-Affäre ist noch nicht ausgestanden: Der Freund des Ex-Präsidenten, David Groenewold, will sich den Bestechungsvorwürfen in einem Prozess stellen. Seine Anwälte hoffen auf einen Freispruch. Doch dem Filmunternehmer geht es um viel mehr.
Egal was Wulff jetzt tut, es gibt keine Ende der Geschichte. Zahlt Wulff und Groenewold nicht, kommt es zur Verhandlung gegen Groenewold. Erreicht Grönewold einen Freispruch, ist auch Wulff freigesprochen. Somit hätte der Doepfner sein Spiel verloren, welches er zusammen mit Diekmann so elegant und wie man dann herausfindet, verlogen, zusammengezimmert hätte.
Zum einen brauchen dann jene, die den Schaden haben, für den Spott nicht zu sorgen. Mal sehen, ob dann von dem 70 Millionen Geschenk auch etwas für Wulff Groenewold und andere etwas abfällt und womit dann Diekmann zahlen will?
Den Schaden, den die Presse (freiheitlich) angerichtet hätte, wird die Welt erschüttern.
Womit wir dann auch erreichen würden, dass in den Blättern endlich einmal das Volk, ohne Unterstellungen, wahrheitsgemäß, unterrichtet würde.

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leopoldy 03.04.2013, 17:22
76. Ohne

[QUOTE=karl-felix;12405885]einverstanden. die Demission hätte genügt. Es geht nicht um das höchste Staatsamt wenn ich das richtig sehe, sondern nur um die Person. Denn da sind sich ja wohl alle einig, als Bundespräsident hat der Mann seine Arbeit getan wie jeder andere vor ihm auch. So mit zündender Rede und allem. Das war nur einigen unangenehm.

Das sehe ich anders. Wulff hat das Amt beschädigt. Herr Gauck ist dabei, das mit Integrität wieder gut zumachen. Die Reden von Wulff waren doch eher dünn und farb-und kraftlos, ich würde sagen, das war nie mehr wie schwurbeln. Einzig der Islamsatz ist hängen geblieben. Wobei man darüber durchaus geteilter Meinung sein kann. Historisch gesehen hat der Islam nie eine Rolle gespielt in Deutschland, hatte nie einen Einfluß auf irgendwelche Entwicklungen. Dazu ist Religion Privatsache und gehört nicht auf eine Veranstaltung wie den Tag der deutschen Einheit. Ich würde mal sagen, dieser Tag kam auch ohne Islam zustande.

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