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Bevorstehende Hinrichtungen in Indonesien: Das letzte Bild
REUTERS

Trotz aller internationalen Proteste: Indonesien will in den nächsten Tagen zehn verurteilte Drogenschmuggler hinrichten - unter ihnen zwei Australier. Dabei sind die Männer ein Musterbeispiel für gelungene Resozialisation.

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spon-453-7coi 27.04.2015, 11:42
1. Ich bin nicht für die Todesstrafe,

allerdings handelt es sich wohl um die Köpfe einer wohlorganisierten kriminellen Drogenbande. Diese Bande hat viele zerstörte Leben auf dem Gewissen. Warum wird eigentlich nur Mitleid den Tätern gegeben, während die Opfer jedoch regelmäßig nicht einmal erwähnt werden? Sind diese Opfer nicht beklagenswert? Wäre ich ein Elternteil der Drogenopfer, könnte ich das Urteil eins zu eins nachvollziehen.

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agztse 27.04.2015, 11:43
2. Wir lernen

Für die einzige Frau unter den Angeklagten regt sich selbst in Indonesien Mitgefühl. Sollte sie von der Strafe verschont, ihre männlichen Mitangeklagten aber hingerichtet warden ware das nur ein weiterer Beweis für die Allmacht des Patriarchates.

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dachristoph 27.04.2015, 11:49
3. Es ist leicht sich zu empören...

dabei steht es uns gar nicht zu einem souveränen Land zu sagen, was dort Recht und Gesetz sein soll.

Die Mehrheit der Bevölkerung steht hinter dieser Haltung, damit ist es legitim.

Ob uns das passt oder nicht - Hier würden Drogenschmuggler ein paar Jahre bekommen - und wenn sie selber süchtig waren, dann sogar noch Therapie und frühzeitige Entlassung wegen Therapie...ob das jetzt eine abschreckende Wirkung hat?

Weiss jemand wieviele Drogentote es in Deutschland jährlich gibt?

Mehr als tausend Menschen - das sind im Schnitt 3 am Tag...in Indonesien sind es 50!!!!

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dborrmann 27.04.2015, 11:50
4. Wir sollten Bali meiden.

Hässliche Regime mit derart unmenschlichen Zügen dürfen nicht unterstützt werden.

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joG 27.04.2015, 11:51
5. Die haben die Legitimität ihres....

.....Rechtssystems im Auge. Sie sehen das halt so, dass man nicht bessere Menschen hat, die man milder bestraft als die Plebs. Das versteht man bei uns zwar nicht, wenn es um Bürger des Westens geht. Aber es wäre doch kein gutes Zeichen für den Rechtsstaat, wenn sie einknickten.

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Bueckstueck 27.04.2015, 11:58
6. Ein barbarischer Staat unter zu vielen

Indonesien ist eben auch nur ein barbarischer Staat unter viel zu vielen. Man muss und darf kein Verständnis für die staatliche Todesstrafe haben, ganz gleich was die Tat war.

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Max Super-Powers 27.04.2015, 11:59
7.

Punkt 1: Jeder Staat kann und sollte selbst entscheiden, wie er mit Straftätern umgeht. Das gilt auch für Indonesien

Punkt 2: Jeder Staat, den seine Bürger auch nur einen Funken interessieren, sollte allerdings auch sicherstellen, dass diese nicht in einem anderen Land hingerichtet werden.

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Yoroshii 27.04.2015, 11:59
8. Eins zu eins nachvollziehen!!!

Zitat von spon-453-7coi
allerdings handelt es sich wohl um die Köpfe einer wohlorganisierten kriminellen Drogenbande. Diese Bande hat viele zerstörte Leben auf dem Gewissen. Warum wird eigentlich nur Mitleid den Tätern gegeben, während die Opfer jedoch regelmäßig nicht einmal erwähnt werden? Sind diese Opfer nicht beklagenswert? Wäre ich ein Elternteil der Drogenopfer, könnte ich das Urteil eins zu eins nachvollziehen.
Man darf annehmen, Sie haben das bei vollem Bewusstsein geschrieben und sind der deutschen Sprache mächtig! Eins zu eins nachvollziehen: Vollkommene Identifikation! Sie sind für die Todesstrafe!
Der Künstler (das ist er neben seiner Drogenkarriere ja auch noch) hat einen großen Fehler begangen. Indonesien ist muslimisch dominiert. Er fand zum Christentum. No merci!

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oidahund 27.04.2015, 11:59
9. Brutale Konsequenz ....

wird diese Verurteilten wohl zum Henker führen. Es ist schlecht zu argumentieren, warum indonesische Verurteilte hingerichtet werden, Ausländer aber einen gewissen Diplomatiebonus genießen, der sie vor dem Tod bewahrt. Jeder weiß, dass Indonesien Rauschgifthändler hinrichtet - gnadenlos. Wer dennoch mit Drogen handelt, der spielt mit seinem Leben und weiß das. Es muss schon bei der Begehung der Tat bei den Drogenhändlern ziemliche Selbstüberschätzung im Spiel gewesen sein.

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