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Beziehung mit Kind: Toller Vater, mieser Freund
Illustration: Lina Moreno/ Foto: Getty Images

Liebespaar, next Level: Mit einem Kind führt man eine Beziehung unter Schlafmangel und Erwartungsdruck. In der neuen Folge von "Drei Väter - ein Podcast" geht es um Beziehungskiller, kalkulierten Streit und Sex.

GoranBaranac 28.05.2019, 20:01
1. Sicher Streit und Verzicht

Anders geht es auch nicht. In einer Beziehung reiben sich sowieso schon 2 Personen aneinander, dann kommt eine dritte (vierte,...) dazu die obendrein weder in der Lage ist sich zu artikulieren noch den Sinn von Geduld, Warten, oder Rücksicht kennt. Wer kleine Kinder hat lernt den Wert von Familie kennen. Unsere Eltern möchte ich nicht unter meinem Dach wohnen haben aber in der gleichen Stadt auf jeden Fall. Keinem Babysitter/Freund/Tagesmutter würde ich nachts um drei bei Brechdurchfall meine Kinder anvertrauen, Oma und Opa sind da unschlagbar. Ebenso steht es um die Zweisamkeit, wenn die Familie einem beisteht kann man sich auch hier (natürlich erst wenn die Kurzen aus dem gröbsten raus sind) mal Auszeiten gönnen - die naturgemäß nicht das Niveau der vor-Kinder-Ära erreichen aber immerhin auch schön sind. Verzicht gehört zum Leben dazu und eine gewisse Frusttoleranz ist Teil des Erwachsenendaseins. Aber das scheinen zu viele verlernt zu haben.

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forscher Forscher 28.05.2019, 21:37
2.

Erklärt mir mal eines: Wieso setzt ihr Kinder in die Welt? Ihr hättet Euer altes Leben ohne Probleme behalten können. Jetzt sitzt ihr im Podcast und erzählt davon, was für eine ultrakrasse Umstellung und wie unentspannt alles ist. Dass ihr keine Zeit mehr für Freunde habt und Euch dafür rechtfertigen müsst, wenn ihr mal raus wollt. Das hört sich für mich absolut nicht erstrebenswert an. Lohnt es sich denn? Würdet ihr es nochmal machen? Macht doch mal eine Episode darüber!

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sh.stefan.heitmann 03.06.2019, 14:01
3.

Zitat von GoranBaranac
Anders geht es auch nicht. In einer Beziehung reiben sich sowieso schon 2 Personen aneinander, dann kommt eine dritte (vierte,...) dazu die obendrein weder in der Lage ist sich zu artikulieren noch den Sinn von Geduld, Warten, oder Rücksicht kennt. Wer kleine Kinder hat lernt den Wert von Familie kennen. Unsere Eltern möchte ich nicht unter meinem Dach wohnen haben aber in der gleichen Stadt auf jeden Fall. Keinem Babysitter/Freund/Tagesmutter würde ich nachts um drei bei Brechdurchfall meine Kinder anvertrauen, Oma und Opa sind da unschlagbar. Ebenso steht es um die Zweisamkeit, wenn die Familie einem beisteht kann man sich auch hier (natürlich erst wenn die Kurzen aus dem gröbsten raus sind) mal Auszeiten gönnen - die naturgemäß nicht das Niveau der vor-Kinder-Ära erreichen aber immerhin auch schön sind. Verzicht gehört zum Leben dazu und eine gewisse Frusttoleranz ist Teil des Erwachsenendaseins. Aber das scheinen zu viele verlernt zu haben.
Wer gibt denn bitte sein Kind mit Brechdurchfall an irgendwen ab?

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