Forum: Panorama
BGH-Entscheid zu Kuckuckskindern: Mütter müssen Namen des Vaters preisgeben

Der Bundesgerichtshof hat die Rechte von Männern gestärkt, denen ein*Kind untergeschoben wurde: Eine Frau*darf*den Namen des wahren Erzeugers nicht verschweigen. Geklagt hatte ein 49-Jähriger, der Unterhalt für ein Baby zahlte, das nicht seines ist.

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kleinzack 09.11.2011, 23:29
320. Österreichische Sprichwort: ein Beamter hat nix, aber was er hat, das hat er fix

Zitat von mark anton
was in der Hysterie der weibl. Emanzipation, angefacht u.a. von Schwarzer, sich in Deutschland ausgebreitet hat, ist schandbar - bes. wenn man an die Rechte der Maenner denkt, die von skrupellosen Frauen missbraucht wurden - mit gerichtlicher Rueckendeckung - sich von ihren Maennern aushalten zu lassen und fuer ein fremdes Kind zu zahlen.
Vielleicht war der Gedanke der nicht ganz so treuen Mutter der, dass es dem verdonnerten Zahlvater von allen Kanditaten am wenigsten schadet, weil der Papa Staat ja die Alimente bezahlt?

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underdog 09.11.2011, 23:40
321. ...

Zitat von mamsar
juhu und jede Frau ist erstmal als Betrügerin zu werten. Ich verurteile das Verhalten solcher Frauen auch, aber ich weiger mich mit ihnen in einen Topf geworfen zu werden.
Dann sollten Sie den Test als für Sie harmlose Formalie sehen, die im Sinne des Kindeswohls zu verschmerzen ist.

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indiantiger 09.11.2011, 23:43
322. *

Zitat von marsupilama
Diese Entscheidung müsste dazu führen, dass jede Frau verpflichtet wird eine ordentliche Buchführung über ihr Sexualleben anzulegen. Da bin ich ja mal gespannt, wie Mann das von Seiten des hohen Gerichtes aus durchsetzten möchte.
Frau muss nur wissen, wer sie in einem relativ begrenzten Zeitraum mit seinem Samen beglückt hat.

Eine Buchführung ist erst notwendig, wenn sich die Damen im relevanten Zeitraum von mehreren Direkt-Samenspendern erfreuen liessen.

Es wäre gut, wenn für weibliche Amnesie bei Geschlechtsverkehr endlich eine Lösung gefunden würde und der Arbeitnehmer über seine Steuern nicht mehr zahlungspflichtig ist, wenn die Benennung des Vaters verweigert wird.

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MacOlli 10.11.2011, 00:09
323. T'schuldigung...

Zitat von Dampflok
Diese Frau hat im Grunde drei Menschen betrogen und geschädigt; den Vater, den Scheinvater und das Kind. Der echte Vater wird jahrelang um die Beziehung zu seinem eigenen Kind bestohlen und erhält - zum "Ausgleich" - eine plötzliche Forderung über Zigtausend Euro! Zum Vergleich: Was ist in Deutschland los, wenn eine Mutter nur einem Tag von ihrem Kind getrennt wird? Als vor einiger Zeit in einem Krankenhaus die Neugeborenen vertauscht wurden, gab es Riesen-Panik und sofort Gentests. Die Allmacht der Frau über das Kind in jeder Beziehung, die in den letzten 40 feministischen Jahren aufgebaut wurde, hat zu all diesen Menschenrechtsverletzungen geführt. Jedes Kind hat das Recht auf BEIDE Eltern. Die Lösung kann nur in grundsätzlichen Gentests bei jeder Geburt und Unterhalt auf liegen. Erst wenn Vater und Mutter gleiche Rechte an ihrem Kind haben, wird in dieser Gesellschaft eine vernünftige Basis für in richtigen Familienstrukturen aufwachsende Kinder geschaffen werden: Eine Frau die weiß daß der Name des Vaters in jedem Fall herauskommt, und die bestraft wird (auch mit Verlust des Sorgerechts) wenn sie die Vater-Kind-Beziehung zu unterbinden/zerstören versucht, die wird sich gesellschaftlichen Normen des Zusammenlebens anpassen und ihr Ego nicht mehr über die Rechte des Kindes und des Vaters stellen. Es steht ihr ja ohnehin jederzeit frei, zu verhüten, abzutreiben oder enthaltsam zu bleiben. Es ist jedenfalls keine Lösung, auf angefangenem Wege stehenzubleiben und lediglich die zu Unrecht gezahlten Alimente jetzt von einem anderen Mann einzufordern und so zu tun, als ob die Schuld- also Bezahlfrage zwischen zwei Männern zu klären sei. Die Alleinschuld trägt die Frau; sie hatte alle Fäden in der Hand in Bezug auf Verhütung, Treue, Ehrlichkeit, sie hat die Vater-Kind-Beziehung zerstört, sie hat sich vom Besserverdienenden aushalten lassen. Auf Betrugsdelikte steht Gefängnis.
Wenn ich mir einen Einwurf erlauben dürfte:

"Allmacht der Frau" hat "Menschenrechtsverletzungen" verursacht -
"Grundsätzlicher Gentest" - "Unterhalt auf Null" - "Bei Unterbindung der Vater/Kind-Beziehung Bestrafung" - "Ego über das Recht von Vater und Kind stellen" - "verhüten, abtreiben, enthaltsam bleiben" - "Alleinschuld" - "Alle Fäden in der Hand für Treue, Ehrlichkeit" - "Betrugsdelikt, Gefängnis"

Was tummeln sich heute für Ansichten in SPON?
Grob würde ich diese Äußerungen in Kabul verorten!
Oder holt uns eine bestimmte Vergangenheit nochmal ein?

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underdog 10.11.2011, 00:11
324. ...

Zitat von GetulioV
Nun, auch wenn sich herausstellt, dass ER der Vater ist, ist viel Vertrauen kaputt, dann eben auf Seiten der zu Unrecht bezichtigten Frau. Bei etwas älteren Kindern ist oftmals durch so einen Test auch das Vater-Kind-Verhältnis ge- oder zerstört, das Kind kann Urvertrauen verlieren usw. Es treten schon reichlich seelische Komplikationen auf nach sowas, von daher ist es schon richtig, dass es Tests nur auf Antrag gibt und nicht automatisch.
Deswegen Vaterschaftstests obligatorisch nach der Geburt, immer und ohne Verdacht. Eine Frau WEISS, dass sie die Mutter ihres Kindes ist, dem Vater ist dieses Recht ebenfalls zuzubilligen - wissen Sie, wie man das nennt? Gleichberechtigung.
Alle unbescholtenen Frauen sollten in dieser Hinsicht mal ihr vielgepriesenes Einfühlungsvermögen zum Einsatz bringen und drüber stehen.

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chrima 10.11.2011, 00:14
325. .

Zitat von tomymind
Warum muss deswegen geklagt werden? Das ist doch logisch und klar.
Sie hatten noch nie mit dem zu tun was sich in Deutschland Familien"recht" nennt!
Da ist es einmalig, dass etwas logisch und klar ist.

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hdwinkel 10.11.2011, 00:17
326. Vaterschaftstests

Zitat von lionosys
Nein, sie muss nicht Buch führen. Wenn sie durch alle Betten turnt, sollte sie ihr Kind nur nicht demjenigen umhängen, der ihr am Besten in den Kram passt. Sie kann für Klarheit sorgen, gibt ja auch Tests (jetzt bitte kein falsches Herumgeheule, dass das ja eine intakte Familie zertören könnte, wenn ein Test Zweifel weckt).
Wie gut sind die Tests eigentlich? Wenn die Labore eine Wahrscheinlichkeit von 99,99% angeben, meinen sie daß es unwahrscheinlich ist, daß zwei Menschen dieselben DNA Eigenschaften haben und NICHT verwandt sind. Nur etwa alle 1,6 Mill. Menschen haben dieselben Eigenschaften. Also im Klartext, es ist ein Positivtest. Nur gilt das auch umgekehrt? Kann bei verschiedenen DNA-Merkmalen davon ausgegangen werden, daß KEIN Verwandtschaftsverhältnis besteht?
Mal abgesehen davon, daß es biologisch möglich ist unterschiedliche DNA-Merkmale zu haben (extrem selten, aber eben nicht ausgeschlossen) kann auch eine simple Verwechslung das Ergebnis dramatisch verändern, mit zum Teil katastrophalen Folgen:
http://www.stern.de/tv/sterntv/verta...pa-638715.html
Also Vorsicht mit dem Begriff 'Betrug'.

Ansonsten sind die Tests natürlich sinnvoll. So wird so manchem Mann bewußt gemacht vielleicht doch kein so toller Hecht zu sein.
Zitat von lionosys
Es ist schier unglaublich, dass a) Selbstverständlichkeiten eingeklagt werden müssen b) Frauen straffrei ausgehen, die sich "nicht die Mühe gemacht haben", den richtigen Vater zu benennen c) der geprellte Mann das Geld vom richtigen Vater wiederholen muss (und nicht von der BETRÜGERIN - soll sie doch sehen, dass sie das Geld vom richtigen Vater bekommt). Das ganze Unterhaltssystem ist unrecht (so z.B. die Koppelung an die Lohnverhältnisse).
Ja ja, lassen Sie am besten die Frauen verbieten, dann haben Sie Ihre Ruhe...

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kleinzack 10.11.2011, 00:18
327. Rechtsordnung wieder korrigiert

[QUOTE=Runzelrocker;9100326] Zitat von Janedoe
Ich für meinen Teil habe meinen Mann noch nie betrogen, nciht weil es an Möglichkeiten mangelt sondern weil wir uns LIEBEN. Echte Liebe scheint den meisten hier bereits fremd zu sein. Oh Gott, wenn ich das lese. "Liebe" ist lediglich eine Vorstellung. Gefühle wie, Haß, Neid, Eifersucht, Trauer etc., sind auch nur Vorstellungen.......
Mit der Liebe ist es i.d.R. wie mit dem Sozialismus. Da gibt es einerseits einen Romatischen/utopischen Sozialismus und daneben noch den real existierenden Sozialismus ....

Im raelen Leben soll es nicht nur die romantische Liebe mit dem Ausschluß Dritter geben, sondern durchwegs auch entromantisierte Beziehungen (Abnutzung durch Zeitablauf, Störungen durch Dritte, u.ä.), deren gelegendliches Ergebnis Kuckuckskinder sind.

Die Frage ist, wie damit umgehen. Daß die Negativfolgen alleine und für immer der unschuldige und betrogene Kuckucksvater zu tragen hat, verletzt das Rechtsempfinden aller gerecht- und billig Denkenden. Und insofern war es höchste Zeit, daß mit diesem Urteil ein Systemfehler korrigiert wurde.

Schließlich beruht unser gesamtes Zivilrecht auf dem Grundsatz, daß wenn jemand einen Schaden verursacht hat, er dann auch zum Schadensersatz verpflichet ist und nicht irgendein unbeteiligter Dritter.

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chrima 10.11.2011, 00:20
328. .

Zitat von everhard
Ist die Hahne etwa tot umgefallen?
Die soll doch hochgelobt werden. Da muss sie doch wenigstens auf ein Urteil verweisen können, das nicht vor Hass auf Männer trieft.

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chrima 10.11.2011, 03:53
329. .

Zitat von mamsar
Wenn es der leibliche Vater ist und es um Kindsunterhalt (nicht um Ehefrauenunterhalt) geht: Dann ist das zum Wohle des Kindes, ja.
Solange der Staat dem Vater das Geld aus der Tasche zieht offiziell ja.

Bilden Mutter und Kind eine Hartz IV Bedarfsgemeinschaft zählt das sogenannte Kindeswohl nichts mehr.
Der sogenannte Kindesunterhalt wird der Bedarfsgemeinschaft voll vom HIV-Satz abgezogen.
Der Vater hat eine Vaterschaftssteuer gezahlt aber keinen Kindesunterhalt.

Nur ein Beispiel wie verlogen der Begriff "Kindeswohl" im Familien"recht" mißbraucht wird.

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