Forum: Panorama
BGH-Entscheid zu Kuckuckskindern: Mütter müssen Namen des Vaters preisgeben

Der Bundesgerichtshof hat die Rechte von Männern gestärkt, denen ein*Kind untergeschoben wurde: Eine Frau*darf*den Namen des wahren Erzeugers nicht verschweigen. Geklagt hatte ein 49-Jähriger, der Unterhalt für ein Baby zahlte, das nicht seines ist.

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chrima 10.11.2011, 04:33
330. .

Zitat von mamsar
In D kann niemand ohne Verdacht gezwungen werden einen solchen Test zu machen, diese sind, für alle zum test aufgerufenen Männer, freiwillig.
Aber klar: Freiwillige vor! Wer sich nicht freiwillig meldet kommt in den Genuss einer Spezialbehandlung als dringend Tatverdächtiger.

Warum werden solche Massen-DNA-Tests eigentlich nicht veranstaltet wenn mal wieder ein totes Kind in einer Plastiktüte im Park gefunden wird?

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chrima 10.11.2011, 04:44
331. .

Zitat von DanielaMund
Und die kosten dafür liegen so bei 200 € - pro Geburt. Und das für alle 700.000 Geburten in D, sind ja nur 140 Mio jedes jahr, die umsonst ausgegeben werden, weil ein paar Mädels ihre beine nicht zusammenhalten können. Irgendwie habe ich da was dagegen so viel Geld zum Fenster rauszuschmeißen...
Ein "paar Mädels"? Seriöse Untersuchungen gehen von >10% Kuckuckskindern aus.
Da wären schon mal 14 Mios nicht umsonst ausgegeben.

Dann noch an einigem unnötigen Schnickschnack gespart (Wassergeburten, PDAs, geklanter Kaiserschitt, ...) und schon sind die restlichen 126 Mio auch schon finanziert.

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chrima 10.11.2011, 04:57
332. .

Zitat von MacOlli
Die 10% ( oder bis zu 15% wie auch geschätzt wird ) Kukuckskinder schleppt die Menschheit schon immmer mit sich herum. Das ist eine Verhaltensweise von Weibchen/Frauen dasaus der Evolution erklärt werden kann.
Evolutionär lässt sich auch begründen, dass Väter sich in keiner Weise um ihre Kinder kümmern.
Warum wird da krampfhaft gegen angearbeitet wenn ein Mann seiner evolutionären Prägung folgt?

In einigen Untersuchungen wurden übrigens 30% Kuckuckskinder festgestellt.

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SasX 10.11.2011, 06:54
333. -

Zitat von mamsar
Da viele Menschen nicht gut im verheimlichen sind kommt der heimliche Test irgendwann raus, und auch wenn sie der leibliche Vater sind und alle glücklich waren kommt dann das Beziehungsende. Völlig zu Recht.
Schon seltsam. Auf der anderen Seite wird gefordert (auch hier im Forum schon zu lesen), dass im Falle des negativen Vaterschaftstests doch der soziale Vater hoffentlich so vernünftig ist, einfach mit der Situation zu leben. Geht ja schließlich um das Kind.

Mehr zweierlei Maß geht kaum.

Ich habe das für mich selbst einfacher gelöst. Ich sagte meiner Frau schon am Anfang der Beziehung (als es klar war, dass es ernster ist), dass ich gerne einen Vaterschaftstest hätte. Sie hat das übrigens nicht als Vertrauensbruch gesehen, wie andere hier, sondern deutlich sachlicher. Sie hatte damit kein Problem, weil ihr klar war, dass Männer nur dann die gleiche Sicherheit haben, die Frauen sowieso haben.

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Methados 10.11.2011, 09:06
334. .

Zitat von chrima
Solange der Staat dem Vater das Geld aus der Tasche zieht offiziell ja. Bilden Mutter und Kind eine Hartz IV Bedarfsgemeinschaft zählt das sogenannte .....
das verstehe ich nicht. der vater zahlt also seinen anteil - er kann doch nichts dafür, wenn die ex nicht arbeiten will und so mutwillig in hartz abrutscht.

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Olaf 10.11.2011, 09:07
335. .

Zitat von hdwinkel
Wissen Sie es denn? Sie erzählen das ja öfter in diversen 'Frauen'-Foren. Die polizeiliche Kriminalstatistik führt doch gar keine nach Geschlecht getrennte Statistik. Und selbst wenn es stimmen sollte, was wollen Sie damit eigentlich sagen? Daß Frauen nicht mit Kindern umgehen können?
Ein Zitat aus Wikipedia Zitat von
Zwischen zwei Drittel und drei Viertel der Kindstötungen werden durch die leiblichen Mütter verübt
http://de.wikipedia.org/wiki/Kindst%C3%B6tung

Dies passiert seltener in Familien, in denen Vater und Mutter vorhanden sind. Kinder aus den klassischen Familien werden weniger kriminell, sind sozial angepasster und liefern die besseren Ergebnisse im PISA Vergleich.

Daher sind sie bei der deutschen Pädagogik heiß begehrt. Um das eigene Versagen besser kaschieren zu können, möchte man ja endlich an diese Kinder heran und sie mit den Problemfällen zu mischen. (Was man aber natürlich nie offen zugeben würde. Schließlich ist die klassische Familie der Erzfeind der 68er Pädagogik)

Auf magische Weise lösen sich dann alle Probleme von selbst. So oder so ähnlich lautet jedenfalls das Konzept.

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gestandeneFrau 10.11.2011, 09:19
336. Tja

Zitat von Jinen
Ist doch ganz einfach: Bevor jegliche Unterhaltszahlungen angeordnet oder begonnen werden, ist ein DNA-Vaterschaftstest zwingend. Die Frau kann gern verzichten, damit der (wirkliche) Vater nicht bekannt wird, aber verzichtet gleichzeitig auf Unterhalt vom (wahrscheinlich) Betrogenen. Was zu begruessen waere.
Die Mutter darf nicht auf Unterhalt verzichten. Das Wohl des Kindes geht vor. Leider schlecht für den Vater, aber der kann sich ja jetzt das Geld vom Richtigen holen. Wenn dieser denn bekannt ist.

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lemaca09 10.11.2011, 09:29
337. Einen Nachteil...

[QUOTE=max_copernicus;9099034

Aber so wie es heutzutage ist (günstige Tests über Internet) könnte es für uns Männer nicht einfacher / besser laufen.[/QUOTE]

hat die Entscheidung für die Herren der Schöpfung trotzdem. Sollten sie nämlich selbst aussereheliche sexuelle Beziehungen führen und diese ein Kind zur Folge haben, dann ist die Wahrscheinlichkeit extrem hoch, auch zur Verantwortung gezogen zu werden. Bisher konnte man dies ja stillschweigend dem gehörten Ehegatten der Liebschaft überlassen und die eigene Ehefrau musste von nix wissen. Die Wahrscheinlichkeit, dass Affären mit Folgen in Zukunft häufiger auffliegen werden, ist nun viel höher. Vorteil für die Ehefrauen der männlichen Fremdgeher, schlecht für die Herren selber. Vielleicht überlegt es sich der ein oder andere jetzt ein bischen früher, oder sorgt wenigsten für Verhütung....

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Besquare 10.11.2011, 09:33
338. Vaterschaftstestpflicht

Um eine rechtsstaatliche Ordnung zu garantieren und um emotionalen Hick-Hack zu vermeiden, wäre es sinnvoll, wenn gleich bei der Geburt von Amtswegen die Vaterschaft gerichtsfest überprüft würde.
Zum einen ersparen wir den Männern und vor allem den Kindern ein emotionales Desaster, wenn herauskommt, dass die Mutter moralisch nicht alle Tassen im Schrank hatte/hat.

Zum andern müssten die involvierten Bürger nicht erst mit Anwälten nach sich werfen, um ihr Recht nicht nur zugesprochen sondern auch durchgesetzt zu bekommen.
Darüber hinaus wäre ein standardisierter Vaterschaftstest auf Grund des großtechnischen Maßstabes bedeutend billiger als zur Zeit. ließe sich u.U. in den zweistelligen Euro-Bereich drücken.
BASF und Beyer und wie sie alle heißen sind dazu technisch mehr als nur in der Lage das zu realisieren.

Und als Mann, der momentan bestensfalls der Frau einfach glauben kann, aber die irrsinnigen Zahlen bzgl. sogenannter Kuckuckskinder kennt, kann ich nur sagen: "Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser!"

Und hier gehts um das Kind, und das Kind hat ein Recht darauf zu wissen, wer die biologischen Erzeuger sind, und dieses Rechtsgut ist schlichtweg wichtiger, als eine Momentaufnahme aus der Privatsphäre der Mutter.

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!!!Fovea!!! 10.11.2011, 09:42
339. Auf gehts!

Zitat von lionosys
Das ganze Unterhaltssystem ist unrecht (so z.B. die Koppelung an die Lohnverhältnisse).
Dann lasst uns dagegen angehen!
Gründen wir eine Initiative. Nicht nur reden. Taten müssen folgen.
Ich bin sofort dabei.

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