Forum: Panorama
BGH-Entscheid zu Kuckuckskindern: Mütter müssen Namen des Vaters preisgeben

Der Bundesgerichtshof hat die Rechte von Männern gestärkt, denen ein*Kind untergeschoben wurde: Eine Frau*darf*den Namen des wahren Erzeugers nicht verschweigen. Geklagt hatte ein 49-Jähriger, der Unterhalt für ein Baby zahlte, das nicht seines ist.

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kalumeth 10.11.2011, 09:45
340. evolutionäre Prägung?

Zitat von chrima
Evolutionär lässt sich auch begründen, dass Väter sich in keiner Weise um ihre Kinder kümmern. Warum wird da krampfhaft gegen angearbeitet wenn ein Mann seiner evolutionären Prägung folgt?
Einige Jugendliche, die ich kenne, die zwar mit Mutter doch ohne sich kümmernden Vater aufwuchsen, wurden nicht selten Schulversager und haben erhebliche Suchtproblematiken. Scheint ja eher Rückschritt als Evolution, solch negatives Männerverhalten!

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charly65 10.11.2011, 09:47
341. Und dann?

Zitat von mamsar
Da viele Menschen nicht gut im verheimlichen sind kommt der heimliche Test irgendwann raus, und auch wenn sie der leibliche Vater sind und alle glücklich waren kommt dann das Beziehungsende. Völlig zu Recht.
Durchaus möglich - nur:
Wer trägt dann für das Beziehungsende die grundsätzliche Verantwortung? >>> Der "böse" Mann, der die Frechheit besitzt, den Test zu machen - oder die Frau, die fremdgegangen ist und ihm ein Kind untergejubelt hat (in das er übrigens viel Geld und Gefühle investiert hat)?

Ein Mann kann zur Familie stehen, zum nicht eigenen Kind stehen - und trotzdem den echten Vater wissen wollen. Ohne Zweifel ist nach dem Test Vertrauen zerstört, nur trägt dann doch wohl die Frau als Grundursache die Verantwortung dafür.

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S.T. Joker 10.11.2011, 09:58
342. Gegen Titelzwang

[QUOTE=Janedoe;9099709]Mal ehlich, in was für einer kranken Gesellschaft leben wir und was für kranke Männer sind hier im Forum unterwegs. Viele scheinen hier Begriffe wie Vertrauen, Liebe, Nähe fremd zu sein. Überall lauert das Böse.
QUOTE]

Schon mal auf die Idee gekommen, dass die Männer nicht krank sind, sonder aus leidvoller Erfahrung sprechen? Ich gönne ihnen ihre romantischen Hirngespinnste von Herzen und hoffe, dass sie nicht von der Realität eingeholt werden. Ich, der seine damals 2 Jährige Tochter verklagen durfte, weil das deutsche Rechtsystem einfach nur bigott ist, kann die Kommentare der Männer hier mehr als nachvollziehen.

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Dampflok 10.11.2011, 09:59
343. .

Zitat von hdwinkel
Wissen Sie es denn? Sie erzählen das ja öfter in diversen 'Frauen'-Foren. Die polizeiliche Kriminalstatistik führt doch gar keine nach Geschlecht getrennte Statistik.
Klar weiß ich es: Es gibt auch aus Deutschland wie aus der Schweiz eine Untersuchung der Tötungsdelikte an Kindern. In beiden Untersuchungen - also Auswertungen der tatsächlichen Fälle - ergibt sich daß meist die Mütter Kinder töten.
Übrigens entführen Mütter ihre Kinder auch öfter als Väter.
Zitat von
Und selbst wenn es stimmen sollte, was wollen Sie damit eigentlich sagen? Daß Frauen nicht mit Kindern umgehen können?
Natürlich nicht. Sondern daß es keinen Grund gibt, bei Trennungen das Kind automatisch der Mutter zuzusprechen. Das ist aber in 90% der Fälle leider so.

Zitat von
Und Sie meinen, daß Kinder alleinerziehender Väter keine Probleme machen?
Es ist erwiesen, daß die meisten Insassen von Jugendgefängnissen und die meisten Schwerverbrecher Kinder waren die ohne Vater aufwachsen mußten. Breivik wuchs bei einer lange alleinerziehenden Feministin auf.

Zitat von
Welche Gesetze sollen denn das Alleinerziehen verhindern, Zwangsehen?
Nein, sondern :
das Herunterfahren des Ehegattenunterhaltes auf Null,
der Gentest bei der Geburt,
die hälftige Kindesbetreuung nach Trennung
und Clintons Maßnahmen, die wirksam die negativen Folgen der Alleinerziehung (wie Kriminalität, soziale Probleme) eingedämpft haben.

Das Alleinerziehen ist nämlich heute oft keine Folge ungewollter Trennungen mehr, sondern entspricht immer stärker a) dem feministischen zeitgeist"Ich will ein Kind aber keinen Mann!" und b) der Tatsache, daß jede Entscheidung der Frau in Bezug auf Kinderwunsch komplett finanzielle hinterfüttert wird und somit leider auch Frauen Kinder bekommen, die diese gar nicht primär wollen, sondern die damit verbundenen Sozialleistungen. Das ich nachweisbar anhand der Tatsache, daß in den letzten 10 Jahren die Geburtenrate bei FGamilien mit arbeitenden Eltern zurückging, bei "alleinerziehenden" Hilfeempfängerinnen aber steigt, also bei jenen, die sich ein Kind aus eigener Arbeit gar nicht leisten könnten.

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richie 10.11.2011, 10:00
344. ...

Zitat von hdwinkel
Wie gut sind die Tests eigentlich? Wenn die Labore eine Wahrscheinlichkeit von 99,99% angeben, meinen sie daß es unwahrscheinlich ist, daß zwei Menschen dieselben DNA Eigenschaften haben und NICHT verwandt sind.
Ja. Man kann die Wahrscheinlichkeit übrigens beliebig steigern, je nachdem, wieviele Marker man für die Untersuchung verwendet.
Zitat von
Nur etwa alle 1,6 Mill. Menschen haben dieselben Eigenschaften. Also im Klartext, es ist ein Positivtest. Nur gilt das auch umgekehrt? Kann bei verschiedenen DNA-Merkmalen davon ausgegangen werden, daß KEIN Verwandtschaftsverhältnis besteht?
Ja. Das ist u.U. sogar noch eindeutiger. Während ein Nachweis der Vaterschaft immer noch einer gewissen Ungenauigkeit unterliegt (deshalb Nachweis nur zu 99,9...%), kann ein Ausschluss durchaus bei praktisch 100% liegen.
Zitat von
Mal abgesehen davon, daß es biologisch möglich ist unterschiedliche DNA-Merkmale zu haben (extrem selten, aber eben nicht ausgeschlossen)
Ihnen ist offensichtlich nicht bewußt, wie die Methode funktioniert. Statistisch gesehen liegt die Wahrscheinlichkeit, dass bei mehr als drei der untersuchten Marker durch spontane Mutationen Unterschiede zwischen Vater und Kind entstanden sind, praktisch bei Null.
Zitat von
kann auch eine simple Verwechslung das Ergebnis dramatisch verändern, mit zum Teil katastrophalen Folgen:
Verwechslungen sind immer möglich. Deswegen gibts eim Doping ja auch die B-Probe. Das hat jedoch nichts mit der Qualität der Methode zu tun.
Zitat von
Also Vorsicht mit dem Begriff 'Betrug'.
Wieso?

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richie 10.11.2011, 10:06
345. ...

Zitat von lemaca09
hat die Entscheidung für die Herren der Schöpfung trotzdem. Sollten sie nämlich selbst aussereheliche sexuelle Beziehungen führen und diese ein Kind zur Folge haben, dann ist die Wahrscheinlichkeit extrem hoch, auch zur Verantwortung gezogen zu werden.
Was bitte ist daran ein Nachteil?
Zitat von
Bisher konnte man dies ja stillschweigend dem gehörten Ehegatten der Liebschaft überlassen und die eigene Ehefrau musste von nix wissen.
Das ist sowohl gegenüber dem Kind als auch gegenüber dem gehörnten Ehegatten ungerecht.
Zitat von
Die Wahrscheinlichkeit, dass Affären mit Folgen in Zukunft häufiger auffliegen werden, ist nun viel höher. Vorteil für die Ehefrauen der männlichen Fremdgeher, schlecht für die Herren selber.
Unsinn. Es ist auch ein Vorteil für die gehörnten Herren, denen ein Kind untergeschoben werden sollte.

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S.T. Joker 10.11.2011, 10:14
346. Gegen Titelzwang

Zitat von mamsar
Ihr vertraut den Frauen doch sowieso nicht, und haltet jede für ne Betrügerin. Am besten nur noch in den Puff, kommt euch auch billiger, denn das Geld scheint hier das wichtigste.
Na, an deren Abschaffung arbeiten die Feministen/innen ja auch schon. ;-)

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Paul Panda 10.11.2011, 10:27
347. Richtig

Zitat von Dampflok
Diese Frau hat im Grunde drei Menschen betrogen und geschädigt; den Vater, den Scheinvater und das Kind. Der echte Vater wird jahrelang um die Beziehung zu seinem eigenen Kind bestohlen und erhält - zum "Ausgleich" - eine plötzliche Forderung über Zigtausend Euro! Zum Vergleich: Was ist in Deutschland los, wenn eine Mutter nur einem Tag von ihrem Kind getrennt wird? Als vor einiger Zeit in einem Krankenhaus die Neugeborenen vertauscht wurden, gab es Riesen-Panik und sofort Gentests. Die Allmacht der Frau über das Kind in jeder Beziehung, die in den letzten 40 feministischen Jahren aufgebaut wurde, hat zu all diesen Menschenrechtsverletzungen geführt. Jedes Kind hat das Recht auf BEIDE Eltern. Die Lösung kann nur in grundsätzlichen Gentests bei jeder Geburt und Unterhalt auf liegen. Erst wenn Vater und Mutter gleiche Rechte an ihrem Kind haben, wird in dieser Gesellschaft eine vernünftige Basis für in richtigen Familienstrukturen aufwachsende Kinder geschaffen werden: Eine Frau die weiß daß der Name des Vaters in jedem Fall herauskommt, und die bestraft wird (auch mit Verlust des Sorgerechts) wenn sie die Vater-Kind-Beziehung zu unterbinden/zerstören versucht, die wird sich gesellschaftlichen Normen des Zusammenlebens anpassen und ihr Ego nicht mehr über die Rechte des Kindes und des Vaters stellen. Es steht ihr ja ohnehin jederzeit frei, zu verhüten, abzutreiben oder enthaltsam zu bleiben. Es ist jedenfalls keine Lösung, auf angefangenem Wege stehenzubleiben und lediglich die zu Unrecht gezahlten Alimente jetzt von einem anderen Mann einzufordern und so zu tun, als ob die Schuld- also Bezahlfrage zwischen zwei Männern zu klären sei. Die Alleinschuld trägt die Frau; sie hatte alle Fäden in der Hand in Bezug auf Verhütung, Treue, Ehrlichkeit, sie hat die Vater-Kind-Beziehung zerstört, sie hat sich vom Besserverdienenden aushalten lassen. Auf Betrugsdelikte steht Gefängnis.
Gratuliere: Anhand von Beispielen aus meinem Umfeld kann ich nur bestätigen: Sie haben mit wenigen Sätzen die vorherrschenden Missstände im Familienrecht präzise beschrieben - mögen die Feministinnen hier auch noch so aufheulen.

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chrima 10.11.2011, 11:14
348. ,

Zitat von MacOlli
Wenn ich mir einen Einwurf erlauben dürfte: "Allmacht der Frau" hat "Menschenrechtsverletzungen" verursacht -
Ja und? Ist einfach so.
Die BRD ist schon mehrfach wegen Menschenrechtsverletzungen an Vätern und Kindern verurteilt worden.
Vor nun bald zwei Jahren wurde ins Straßburg sogar festgestellt, dass ein Deutsches Gesetz (Schandparagraph 1626a BGB, heute immer noch gültig) nicht mit den Menschenrechten vereinbar ist.

Zitat von MacOlli
"Grundsätzlicher Gentest" - "Unterhalt auf Null" - "Bei Unterbindung der Vater/Kind-Beziehung Bestrafung" -
Das wird im zivilisiertem (jenes welches sich kein menschenrechtsverletzendes "Recht" und kein Lebensbornjugendamt leistet) Ausland so gehandhabt. Wo ist ihr Problem?

Zitat von MacOlli
"Ego über das Recht von Vater und Kind stellen" - "verhüten, abtreiben, enthaltsam bleiben" - "Alleinschuld" - "Alle Fäden in der Hand für Treue, Ehrlichkeit" - "Betrugsdelikt, Gefängnis"
Soll eine Betrügerin nicht ins Gefängnis nur weil sie eine -in ist?

Zitat von MacOlli
Was tummeln sich heute für Ansichten in SPON? Grob würde ich diese Äußerungen in Kabul verorten! Oder holt uns eine bestimmte Vergangenheit nochmal ein?
Es tummeln sich vermehrt realistische Ansichten im SPON.
Und die bestimmte Vergangenheit holt uns nicht ein, sie ist mitten unter uns. Z.B. in Form eines Familien"rechts" und Jugendämtern.

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Bondurant 10.11.2011, 11:20
349. Es

Zitat von Olaf
Dies passiert seltener in Familien, in denen Vater und Mutter vorhanden sind. Kinder aus den klassischen Familien werden weniger kriminell, sind sozial angepasster und liefern die besseren Ergebnisse im PISA Vergleich.
besteht nirgends ein vernünftiger Zweifel, dass es für Kinder besser ist, mit zwei Eltern aufzuwachsen, die eine intakte Beziehung führen. Insbesondere Söhne alleinerziehender Mütter haben ein schweres Defizit, weil ihnen mit dem Vater auch die Instanz fehlt, die ihnen den (richtigen) Umgang von Männern untereinander vermittelt. Das können Frauen nicht.

Andererseits kann das kein Grund sein, eine Frau in einer unerträglichen Beziehung festzuhalten.

Das Problem ist also unlösbar.

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