Forum: Panorama
BGH-Entscheid zu Kuckuckskindern: Mütter müssen Namen des Vaters preisgeben

Der Bundesgerichtshof hat die Rechte von Männern gestärkt, denen ein*Kind untergeschoben wurde: Eine Frau*darf*den Namen des wahren Erzeugers nicht verschweigen. Geklagt hatte ein 49-Jähriger, der Unterhalt für ein Baby zahlte, das nicht seines ist.

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Kabe 10.11.2011, 11:26
350. Verantwortlich?

Zitat von Michael Giertz
Wo bleibt das wegweisende Urteil, welches die Versorgungsverpflichtung des Ehegatten auf 0 reduziert, wenn es aufgrund von Ehebruch zu einer Scheidung führt, dafür der für den Bruch verantwortliche Nebenbuhler volle Versorgungszahlungen zu leisten hat? Kurzum: wer eine Ehe ruiniert, sollte zahlen. Und nicht der Gehörnte.
Wer sagt Ihnen, dass der Nebenbuhler für den Bruch verantwortlich ist, und nicht der seine Ehefrau systematisch vernachlässigende Ehemann?

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MonaM 10.11.2011, 11:37
351. selbstverständlich

Zitat von tomymind
Warum muss deswegen geklagt werden? Das ist doch logisch und klar.
Das denke ich auch. All die Debatten um den genetischen Vaterschaftstest und die Klärung von Unterhaltsansprüchen finde ich verwunderlich. Es ist doch selbstverständlich, dass jeder Mann einen Anspruch darauf hat, Klarheit über seine biologische Vaterschaft zu erhalten und ggf. darüber, wer der eigentlich Unterhaltsverpflichtete ist, ebenso wie jeder Mensch ein Recht hat zu erfahren, wer seine biologischen Eltern sind. Diese Rechtsansprüche sind in ihrer Bedeutung und ihrem Gewicht den Menschenrechten vergleichbar.
"Kuckuckskinder" wird es zwar leider auch zukünftig geben, die Zeiten, in denen es unmöglich war, dieses Verbrechen zweifelsfrei festzustellen, sind glücklicherweise vorbei.

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Parzival v. d. Dräuen 10.11.2011, 11:49
352. .

Zitat von MacOlli
... Was tummeln sich heute für Ansichten in SPON? Grob würde ich diese Äußerungen in Kabul verorten! Oder holt uns eine bestimmte Vergangenheit nochmal ein?
Was ist das für eine Nullaussage? Es ist Ihrer Ansicht nach also islamistisch und nazistisch, wenn Kinder über ihre Herkunft Bescheid wissen sollen, wenn das Unterhaltsrecht nach dem Verursacherprinzip geregelt wird und Mütter nicht mehr allein über das Damenschaftswissen in Sachen Zeugung verfügen?

Wissen Sie was? Hier mit der Extremata-Keule zu hantieren, ist nicht nur schlicht eine Unverschämtheit, sondern simpel vorsätzliche Rufschädigung und Herabwürdigung berechtigter Anliegen. Auch wenn Sie sich links verorten und einem wie auch immer gearteten Feminismus hinterherkriechen, heiligt der Zweck nicht jedes Mittel - sonst gäbe es im realen Leben nämlich genau dafür einen Satz warme Ohren.

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Jinen 10.11.2011, 11:52
353. check

Zitat von enni3
Ich sehe Sie gerade die Ohrfeige fangen, bei Ihrer Frau Freundin, wie sie noch während der Stillphase oder davor die Frage stellen.
Da haben Sie voellig recht. Die Frage nach DNA-Test ist sehr erschuetternd fuer jede Beziehung. Genau deshalb sollte es von Rechts-wegen fuer Unterhaltszahlungen vorgeschrieben sein...ohne wenn und aber. Dann braucht man naemlich diese Frage im Privat-Bereich gar nicht stellen, sondern erledigt das wie alle anderen Formalitaeten bei Geburt eines Kindes.
Verheiratete Paare kann man davon ausnehmen oder auf Freiwilligkeit beruhen lassen, aber spaetestens im Moment der Scheidung, also genau wieder bei Beginn von eventuellen Unterhaltszahlungen, wird die Vaterschaft via DNA-Test vorher abgeklaert. Koennte alles so einfach sein...

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charly65 10.11.2011, 11:53
354. Bravo Mona

Zitat von MonaM
Das denke ich auch. All die Debatten um den genetischen Vaterschaftstest und die Klärung von Unterhaltsansprüchen finde ich verwunderlich. Es ist doch selbstverständlich, dass jeder Mann einen Anspruch darauf hat, Klarheit über seine biologische Vaterschaft zu erhalten und ggf. darüber, wer .....
... und jetzt das Ganze noch sauber in Gesetze verpackt
und der ganze Wirbel kann sich legen.
Fragt sich nur, ob und wann unsere Politiker reagieren......

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Koda 10.11.2011, 12:16
355. Und wieso hat die Frau dann nicht verhütet?

Zitat von Kabe
Wer sagt Ihnen, dass der Nebenbuhler für den Bruch verantwortlich ist, und nicht der seine Ehefrau systematisch vernachlässigende Ehemann?
Oder wenigstens der Liebhaber?
Ausserdem ist Ihre Arugementation zweiseitig: nur weil der Ehemann keinen Bock hat, sene Frau zu besteigen, muss sich die Frau nicht das Recht herausnehmen, ihn zu betrügen und sich noch dazu schwängern zu lassen. Wir leben im 21. Jhdt. und seit 60 Jahren gibt es Beate Uhse und Konsorten, sprich die Möglichkeit, sich Plastikdildos zu bestellen.
__________
Wenn ein Hund sich in ein Kind verbeisst, wird sich der Hundebesitzer auch nicht damit rausreden können, dass der Junge durch sein Rumlaufen auf dem Rasen den Hund verleitet hat.

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MonaM 10.11.2011, 12:26
356. Das Leben richtet sich nicht nach edlen Idealen

Zitat von Janedoe
Ich betrüge meinen Mann nicht weil mich irgendwas dazu zwingt sondern weil ich ihn wirklich liebe und um die Verantwortung weiß. Umgekehrt vertraue ich ihm genauso blind und zwar weil er ein ganz besonderer Mensch ist.
Das ist ja schön, aber nicht das Thema. Natürlich wünschen wir uns alle liebe- und verantwortungsvolle und ehrliche Partner, aber bekanntlich erfüllt uns das Schicksal diesen Wunsch keineswegs immer. Die aktuelle Frage ist doch: Was ist zu tun, wenn mann Zweifel an seiner (biologischen) Vaterschaft bekommt bzw. durch einen Gentest erfahren hat, dass er nicht der Erzeuger des Kindes ist? Solche Fälle gibt es, wenn die Berichte stimmen, mehr als man(n) ahnt.

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gestandeneFrau 10.11.2011, 12:41
357. anderes Verfahren

Zitat von JohnDoe24
Warum hat sie eigentlich dem Vaterschaftstest zugestimmt??
Der Vater hat den Test in einem anderen Verfahren eingeklagt.

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nickelodeon 10.11.2011, 12:54
358. hier

Zitat von gestandeneFrau
Der Vater hat den Test in einem anderen Verfahren eingeklagt.
wird es etwas präziser beschrieben:http://www.vaeteraufbruch.de/index.php?id=42&tx_ttnews[tt_news]=15363

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gestandeneFrau 10.11.2011, 13:05
359. Da

Zitat von Jinen
Da haben Sie voellig recht. Die Frage nach DNA-Test ist sehr erschuetternd fuer jede Beziehung. Genau deshalb sollte es von Rechts-wegen fuer Unterhaltszahlungen vorgeschrieben......
schreit dann aber der Datenschutz auf.

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