Forum: Panorama
BGH-Entscheid zu Kuckuckskindern: Mütter müssen Namen des Vaters preisgeben

Der Bundesgerichtshof hat die Rechte von Männern gestärkt, denen ein*Kind untergeschoben wurde: Eine Frau*darf*den Namen des wahren Erzeugers nicht verschweigen. Geklagt hatte ein 49-Jähriger, der Unterhalt für ein Baby zahlte, das nicht seines ist.

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grummeln 10.11.2011, 13:09
360. 1

Zitat von Kabe
Wer sagt Ihnen, dass der Nebenbuhler für den Bruch verantwortlich ist, und nicht der seine Ehefrau systematisch vernachlässigende Ehemann?
Den Quatsch könnte man ins Unendliche treiben.
Wer sagt Ihnen, dass der Ehemann nicht seine Frau deshalb vernachlässigt hat, weil sie in den letzten Jahren 50 Kilo zugenommen hat?
Also zahlt nun die Frau an den Mann?

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mamsar 10.11.2011, 13:38
361. ...

Zitat von SasX
Schon seltsam. Auf der anderen Seite wird gefordert (auch hier im Forum schon zu lesen), dass im Falle des negativen Vaterschaftstests doch der soziale Vater hoffentlich so vernünftig ist, einfach mit der Situation zu leben. Geht ja schließlich um das Kind. Mehr zweierlei Maß geht kaum. Ich habe das für mich selbst einfacher gelöst. Ich sagte meiner Frau schon am Anfang der Beziehung (als es klar war, dass es ernster ist), dass ich gerne einen Vaterschaftstest hätte. Sie hat das übrigens nicht als Vertrauensbruch gesehen, wie andere hier, sondern deutlich sachlicher. Sie hatte damit kein Problem, weil ihr klar war, dass Männer nur dann die gleiche Sicherheit haben, die Frauen sowieso haben.
Sie haben es ja auch angesprochen und ihre Frau wusste von beginn an Bescheid. So eine Absprache ist doch ein Zeichen einer guten Beziehung. Es ging mir um das verheimlichen, nicht um den Test an sich.

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mamsar 10.11.2011, 13:49
362. ...

Zitat von charly65
Durchaus möglich - nur: Wer trägt dann für das Beziehungsende die grundsätzliche Verantwortung? >>> Der "böse" Mann, der die Frechheit besitzt, den Test zu machen - oder die Frau, die fremdgegangen ist und ihm ein Kind untergejubelt hat (in das er übrigens viel Geld und Gefühle investiert hat)? Ein Mann kann zur Familie stehen, zum nicht eigenen Kind stehen - und trotzdem den echten Vater wissen wollen. Ohne Zweifel ist nach dem Test Vertrauen zerstört, nur trägt dann doch wohl die Frau als Grundursache die Verantwortung dafür.
Hallo, lesen sie meinen Beitrag bitte richtig. Es geht nicht um Fälle bei denen ein Kind untergeschoben wurde! (Dann trägt die Frau natürlich die Schuld)

Sondern es geht um Fälle in denen der Test heimlich gemacht wird, ohne das irgendwie jemals besprochen zu haben. Der Vater ist der Vater, nix untergeschoben, alles gut. Und dann kommt der heimliche Test raus und ist eben nicht mehr heimlich. Wer ist dann ihrer Meinung nach Schuld, immer noch die Frau (die soll sich mal nicht so haben, sind schließlich alle Frauen Sch**** ausser Mutti)?

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anin 10.11.2011, 13:51
363. Das Schuldprinzip ist abgeschafft!

Zitat von Michael Giertz
...Kurzum: wer eine Ehe ruiniert, sollte zahlen. Und nicht der Gehörnte. ...
Eine Trennung in heutiger Zeit impliziert immer die Beziehungsunfähigkeit beider Partner. Wenn der/die Partner/Partnerin fremd geht, dann ist meistens die Vernachlässigung durch die/den andere/n die Ursache. In seltenen Fällen kann auch ein übersteigerter Trieb dahinterstecken, der aber im Grunde ärztlich behandelt gehört. Dann bedarf er/sie aber auch der besonderen Fürsorge der/des angeblich "betrogenen" Partnerin/Partners erforderlich.

Sie merken schon, wir sind mit unserem/unserer Latein/Moral am Ende!

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MonaM 10.11.2011, 13:52
364. Den unbekannten Erzeuger gibt es nur sehr selten

Zitat von ratxi
Gehen wir davon aus, eine Frau weiss den Namen wirklich nicht:
Sie weiß ihn. Zumindest kennt sie den Kreis derjenigen, die in Frage kommen.
Als einzige denkbare Ausnahme käme die Vergewaltigung durch einen Unbekannten in Betracht. Ein solches Verbrechen, wenn es zu einer Schwangerschaft geführt haben sollte, wäre den Beteiligten aber bekannt.

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charly65 10.11.2011, 13:56
365. Ergänzung der Frage:

Zitat von Kabe
Wer sagt Ihnen, dass der Nebenbuhler für den Bruch verantwortlich ist, und nicht der seine Ehefrau systematisch vernachlässigende Ehemann?
Ist diese Verantwortlichkeit für einen Bruch der Ehe Rechtfertigung genug, damit der gehörnte Ehemann für ein Kind bezahlt, dass nicht seines ist?

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charly65 10.11.2011, 14:00
366. An mamsar

Zitat von mamsar
Hallo, lesen sie meinen Beitrag bitte richtig. Es geht nicht um Fälle bei denen ein Kind untergeschoben wurde! (Dann trägt die Frau natürlich die Schuld) Sondern es geht um Fälle in denen der Test heimlich gemacht wird, ohne das irgendwie jemals besprochen zu haben. Der Vater ist der Vater, nix untergeschoben, alles gut. Und dann kommt der heimliche Test raus und ist eben nicht mehr heimlich. Wer ist dann ihrer Meinung nach Schuld, immer noch die Frau (die soll sich mal nicht so haben, sind schließlich alle Frauen Sch**** ausser Mutti)?
Schuld ist das System, dass den Mann kriminalisiert, wenn er auf Grund eines Verdachtes einen Test machen will, seine Frau diesen aber verweigert.
Außerdem: Es sind ganz sicher nicht alle Frauen Sch**** - genausowenig wie alle Männer "Ehebrecher", "Zahlungsunwillige" oder dergleichen sind.

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mamsar 10.11.2011, 14:40
367. ...

Zitat von charly65
Schuld ist das System, dass den Mann kriminalisiert, wenn er auf Grund eines Verdachtes einen Test machen will, seine Frau diesen aber verweigert. Außerdem: Es sind ganz sicher nicht alle Frauen Sch**** - genausowenig wie alle Männer "Ehebrecher", "Zahlungsunwillige" oder dergleichen sind.
...sie reden über etwas ganz anderes als ich.

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kleinzack 10.11.2011, 15:22
368. Man muß ja Mitleid mit der Armen haben

Zitat von Kabe
Wer sagt Ihnen, dass der Nebenbuhler für den Bruch verantwortlich ist, und nicht der seine Ehefrau systematisch vernachlässigende Ehemann?
Wir leben nun mal nicht im Iran. Dort hat eine Frau nach der Scharia Anspruch auf Begattung (Kinder) und innerhalb von 6 Monaten auf 2x ehelichen Beischlaf.

Der muslimische Ehemann hat nicht nur einen dauernden Anspruch auf Exklusivnutzung der weiblichen Vagina, sondern auch die - nicht auf einen Dritten übertragbare Pflicht - zur Nutzung derselben. Erfüllt der brave Ehemann seine ehelichen Pflichten nicht, hat die Frau das Recht zur Scheidung.

Diese Regelung auf unseren Fall übertragen würde bedeuten, daß die vernachlässigte Ehefrau sich scheiden lassen und mit dem Nachbarn Kinder zeugen darf, aber wenn schon, dann bitte in der richtigen Reihenfolge.
















beiwohnung

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kb26919 10.11.2011, 15:37
369. Natuerlich ist es Betrug auf grossem Niveau

wenn Frauen den 'falschen' Maennern beschuldigen der Vater von Kindern zu sein wenn sie es nicht sind. Dafuer muss sie zur Verantwortung gezogen werden. Der echte Vater muss seine Kinder unterhalten,nicht jemand anders.
Genauso muesste es auch sein wenn Frauen zum Sozialamt gehen weil sie arbeislos und schwanger, sich dann aber weigern den Vater des Kindes dass sie erwarten um ihn nicht dazu zu verpflichten auch fuer das Kind aufzukommen ,dann die Gesellschaft dazu verdonnern Kindergeld an sie zu zahlen.....
Es gibt entschieden zu viele Faelle in denen Vaeter keinen mueden Euro fuer den Unterhalt ihrer Kinder zahlen weil sie Mutter sich weigert den Namen des Vaters zu erklaeren...

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