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BGH-Entscheid zu Kuckuckskindern: Mütter müssen Namen des Vaters preisgeben

Der Bundesgerichtshof hat die Rechte von Männern gestärkt, denen ein*Kind untergeschoben wurde: Eine Frau*darf*den Namen des wahren Erzeugers nicht verschweigen. Geklagt hatte ein 49-Jähriger, der Unterhalt für ein Baby zahlte, das nicht seines ist.

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everhard 09.11.2011, 16:24
40. .

Zitat von nordschaf
Immerhin entgehen der Lebensgefährtin mit Kind ja Familieneinkünfte und es muss möglich sein, die jeweiligen Unterhaltsverpflichtungen überprüfen zu lassen.
Mal abgesehen vom auch ansonsten wilden gednaklichen Kosntrukt, irren Sie auch hier.

Die Unterhaltspflichten des Vaters sind seine Konsumausgaben, zählen also zum Familieneinkommen.

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ratxi 09.11.2011, 16:25
41. .

Zitat von marsupilama
Diese Entscheidung müsste dazu führen, dass jede Frau verpflichtet wird eine ordentliche Buchführung über ihr Sexualleben anzulegen. Da bin ich ja mal gespannt, wie Mann das von Seiten des hohen Gerichtes aus durchsetzten möchte.
Sie meinen, wie das Fahrtenbuch, dass ich führen muss, wenn ich mich nicht "erinnere", wer mit meinem Wagen über Rot gefahren ist?

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neoptolemos 09.11.2011, 16:25
42. *

Zitat von marsupilama
Diese Entscheidung müsste dazu führen, dass jede Frau verpflichtet wird eine ordentliche Buchführung über ihr Sexualleben anzulegen. Da bin ich ja mal gespannt, wie Mann das von Seiten des hohen Gerichtes aus durchsetzten möchte.
Keine schlechte Idee, wenn frau die Übersicht verliert. Es kann ja nicht angehen, dass das Jugendamt bei der Frage nach dem Vater des Kindes eine Antwort bekommt wie in England geschehen: "Wenn Sie eine Dose Bohnen gegessen haben, dann können Sie auch nicht genau sagen, welche Bohne welchen Furz verursacht hat."

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vincent1958 09.11.2011, 16:25
43. Die ..

Zitat von nordschaf
Witziges Urteil. Demnach müsste ein ähnliches Auskunftsrecht zukünftig auch in anderer Konstellation gelten: gesetzt den Fall, Mann und Frau haben eine Familie als Lebensgefährten, stünde der Frau wohl zukünftig auch das Recht zu, den Namen einer "Nebenbuhlerin" zu erfahren, mit ......
Ehe basiert immer auf Treu und Glauben"pacta sunt servanta"Was wir früher allerdings salopp mit "Pack schlägt sich,Pack verträgt sich"übersetzt haben!

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ratxi 09.11.2011, 16:27
44. Titel geht fremd

Zitat von gankuhr
Ich frag mich, warum der Mann sich sein Geld von dem wahren Vater zurückholen muss (und es damit quasi sein Problem wäre, wenn die Mutter diesen nicht kennt). Erstmal hat er doch IHR zuviel Geld gezahlt, warum kann er sich das Geld nicht dann auch von IHR zurückholen? Dann wäre es anschließend das Problem der Frau, den wahren Vater ausfindig zu machen und die ganze Frage nach Privatsphäre würde sich hier garnicht stellen. Und wetten, der Name fällt ihr dann plötzlich wieder ein wenns um ihr Geld geht?
Gehen wir davon aus, eine Frau weiss den Namen wirklich nicht:
Dann hätte das Kind den Schaden, weil es ja kein Geld gäbe.
Das will die Gesetzlage ja verhindern.

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JohnDoe24 09.11.2011, 16:27
45. Wo ich Probleme habe

Warum hat sie eigentlich dem Vaterschaftstest zugestimmt??

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vincent1958 09.11.2011, 16:27
46. Buchführung ...

Zitat von marsupilama
Diese Entscheidung müsste dazu führen, dass jede Frau verpflichtet wird eine ordentliche Buchführung über ihr Sexualleben anzulegen. Da bin ich ja mal gespannt, wie Mann das von Seiten des hohen Gerichtes aus durchsetzten möchte.
....ist in dem Fall nur angebracht,wenn ein "Überschuss"erziehlt wurde:-)

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TomRohwer 09.11.2011, 16:28
47. #1

Zitat von gankuhr
Ich frag mich, warum der Mann sich sein Geld von dem wahren Vater zurückholen muss (und es damit quasi sein Problem wäre, wenn die Mutter diesen nicht kennt). Erstmal hat er doch IHR zuviel Geld gezahlt, warum kann er sich das.....
Nicht vergessen werden sollte bei der ganzen Sache auch das Recht des Kindes, seinen leiblichen Vater zu kennen.

So makaber es im ersten Moment klingen mag - vor allem auch im Interesse des Kindes sollte man obligatorisch gleich nach der Geburt einen Vaterschaftstest von Amts wegen machen, so daß ggf. zumindest von vornherein klar ist, daß die Vaterschaft ungeklärt ist, da der Ehegatte oder vermeintliche Vater gar nicht der Vater ist.

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pasajo 09.11.2011, 16:28
48. .

Ich als Frau habe gar kein Verständnis für andere Frauen, die einem Mann ein Kind unterzuschieben versuchen. Da dies heute ja dank DNA-Analyse viel schwieriger ist werden diese Fälle vermutlich auch weniger werden.

Ich finde es völlig falsch, dass der Kuckucksvater lediglich versuchen kann sich das Geld von richtigen Kindsvater zurückzuholen. Ich meine das ist der falsche Weg, zuerst sollte mal die Kindsmutter zurückzahlen und dann selber versuchen den echten Erzeuger zum Zahlen zu bewegen. Ich finde es einen Skandal, dass hier Betrügerinnen noch geschützt werden, immer unter dem Vorwand, dass das Kind nicht leiden darf.

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ratxi 09.11.2011, 16:28
49. Was kostet ein Titel?

Zitat von Jinen
Ist doch ganz einfach: Bevor jegliche Unterhaltszahlungen angeordnet oder begonnen werden, ist ein DNA-Vaterschaftstest zwingend. Die Frau kann gern verzichten, damit der (wirkliche) Vater nicht bekannt wird, aber verzichtet gleichzeitig auf Unterhalt vom (wahrscheinlich) Betrogenen. Was zu begruessen waere.
Wissen Sie, was so ein Test kostet?

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