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BGH-Urteil: Samenspender darf Vaterschaft bei lesbischem Paar einklagen

Der BGH hat in einem komplizierten Fall die Rechte von leiblichen Vätern gestärkt: Ein homosexueller Kölner, der einem lesbischen Paar Sperma zur Befruchtung überlassen hatte, darf sich die Vaterschaft für das Kind erstreiten. Diese hatten die Frauen einem anderen Mann übertragen.

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susuki 15.05.2013, 17:12
1. revolutionärer Vorschlag

Wie wäre es wenn ein Kind ganz einfach bei den Eltern aufwächst?

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mrsa 15.05.2013, 17:14
2.

Zitat von susuki
Wie wäre es wenn ein Kind ganz einfach bei den Eltern aufwächst?
Welche Eltern meinen Sie konkret?

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widower+2 15.05.2013, 17:17
3. Skurril

Vater ist wer sich wie ein Vater verhält. Der biologische "Vater" ist oft nicht mehr als der "Erzeuger" und bei einer Samenspende nicht einmal das.

Womit sich Gerichte beschäftigen müssen, ist zuweilen wirklich absurd.

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wschwarz 15.05.2013, 17:28
4.

"die Anerkennung durch einen anderen Mann, der die "...Elternstellung nicht anstrebt,( stellt) einen Missbrauch des Elternrechts( dar)." Das arme Kind ist ein Opfer unserer Lifestyle, Patchwork, Kunterbunt-Mentalität und wird zwischen Erwachsenen Menschen hin-und hergeschoben.
Das ist beschämend.

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rasender87 15.05.2013, 17:30
5.

Dadurch, dass absurderweise Mütter von Samenspendern Unterhält einklagen konnten, ist das nur die logische Konsequenz. Manchmal frage ich mich wirklich, wo der letzte Funken Restverstand mancher Menschen geblieben ist. Moral ist heutzutage sowieso ein Fremdwort.

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Plasmabruzzler 15.05.2013, 17:32
6. Sehr gut!

Wenn es schon für Kinder möglich ist, den Namen eines Samenspenders zu erfahren und ggf. Unterhalt einklagen und Erbansprüche stellen können, muss auch der umgekehrte Weg möglich sein - mit dem Unterschied, dass der Erzeuger das Kind auch kennt.

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joki81 15.05.2013, 17:35
7. Bitte?

Zitat von susuki
Wie wäre es wenn ein Kind ganz einfach bei den Eltern aufwächst?
Wie darf man das verstehen? Die lesbische Mutter und der schwule Vater werden zwangsverheiratet und zum Zusammenleben verurteilt, bis das Kind 18 Jahre alt ist? Das ist in der Tat ein revolutionärer Vorschlag, man könnte auch hirnrissig dazu sagen.

Der leibliche Vater hat sich in diesem Fall lediglich als Erzeuger hervorgetan. Solange er nicht unterhaltspflichtig ist, sehe ich nicht, mit welchem Recht er hier Mitbestimmung fordert. Solche Urteile halten nur homosexuelle Paare davon ab, Kinder zu bekommen, weil der Staat ihnen offenbar keine Rechtssicherheit dafür bieten will.

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sayn 15.05.2013, 17:40
8. Verantwortung?

Denkt von denen eigentlich auch mal jemand an das Kind?
Es ist schon manchmal erschreckend, welche Früchte manche ideologischen Weltanschauungen treiben!

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vantast64 15.05.2013, 17:49
9. Meine Güte, der Anteil des Vaters ist vernachlässigbar gering,

diese Entscheidung widerspricht der Lebenswirklichkeit, wie man es von Juristen kennt. Mutter und Vater einfach als gleichwertig anzuerkennen ist, gelinde gesagt, armselig: der Versuch, juristisch die Quadratur des Kreises zu vollenden, weil die eu es so will.
Das ist für beide Elternteile meistens eine Kriegserklärung.

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