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BGH-Urteil: Samenspender darf Vaterschaft bei lesbischem Paar einklagen

Der BGH hat in einem komplizierten Fall die Rechte von leiblichen Vätern gestärkt: Ein homosexueller Kölner, der einem lesbischen Paar Sperma zur Befruchtung überlassen hatte, darf sich die Vaterschaft für das Kind erstreiten. Diese hatten die Frauen einem anderen Mann übertragen.

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gerritinho 15.05.2013, 17:49
10. back to the roots

ich glaube, ich will doch lieber in der Steinzeit leben...was sind das für Zeiten, in denen lesbische Paare Kinder durch künstl. Befruchtung kriegen & dann der homosexuelle Samenspender die Vaterschaft einklagt. Nix gegen gleichgeschlechtliche Partnerschaften, aber wer würde ernsthaft gerne so ne Lebensgeschichte haben? "ich hab 2 Mamas, die lieben sich & dann hat die eine Mama Sperma von einem Schwulen bekommen, den kannten wir nicht, aber der ist jetzt mein Vater, neben dem anderen, der eigentl der beste Freund meiner Mama ist..."

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Narn 15.05.2013, 17:50
11.

Zitat von rasender87
Dadurch, dass absurderweise Mütter von Samenspendern Unterhält einklagen konnten, ist das nur die logische Konsequenz. Manchmal frage ich mich wirklich, wo der letzte Funken Restverstand mancher Menschen geblieben ist. Moral ist heutzutage sowieso ein Fremdwort.
Willkommen in Deutschland!!!

Da fällt der Gesunde Menschenverstand sofort über die Klippe, sobald irgendwo das Wort "Kinder" auftaucht.

Da gibt es Ehegattensplitting für kinderlose Ehepaare, aber keine ähnlich effektiven Vorteile für unverheiratete Eltern oder Alleinerziehende.
Da klagen renitente Rentner gegen Kinderlärm.
Da wird endlos am Bildungssystem rumgepfuscht.
Da führt Uschi "Bildungsgutscheine" ein, während die Bundesländer die Lehrmittelefreiheit abschaffen, und der Bayernsepp'l will Herdprämien.

Wenn dann noch irgendwo die Wörter "Mutter" oder "Vater" und "Sorgerecht" auftaucht, dann erhebt sich der soeben zu Tode gestürzte Gesunde Menschenverstand als Völlige Idiotie aus dem Grabe. Gerüchten zufolge nimmt diese dann oftmals die Gestalt von Alice Schwarzer an.

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japox 15.05.2013, 17:50
12. Das Ende

einer jeden Samenspende, falls dieses Urteil Schule macht. Keiner spendet mehr - er könnte ja unterhaltspflichtig werden; keine empfängt mehr - sie müßte die Elternschaft teilen.
Unschön für alle Beteiligten!

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tiefenrausch1968 15.05.2013, 17:51
13. Gezerre

Wenn ein Mann Samen spendet, sollte er eigentlich auf Ansprüche als Vater verzichten oder seine Ansprüche vor der Samenspende klar kommunizieren. Da hat wohl einer eine späte Erleuchtung gehabt, die jetzt auf Kosten der sozialen Familie geht. Unsere Gerichte scheinen mit dem Thema der homosexuellen Familie ziemlich überfordert zu sein. Zudem schwingen da eventuell auch einige Ressentiments mit.

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ChaosXL 15.05.2013, 17:52
14. Recht des Kindes

Zitat von joki81
Wie darf man das verstehen? Die lesbische Mutter und der schwule Vater werden zwangsverheiratet und zum Zusammenleben verurteilt, bis das Kind 18 Jahre alt ist? Das ist in der Tat ein revolutionärer Vorschlag, man könnte auch hirnrissig dazu sagen. Der leibliche Vater hat sich in diesem Fall lediglich als Erzeuger hervorgetan. Solange er nicht unterhaltspflichtig ist, sehe ich nicht, mit welchem Recht er hier Mitbestimmung fordert. Solche Urteile halten nur homosexuelle Paare davon ab, Kinder zu bekommen, weil der Staat ihnen offenbar keine Rechtssicherheit dafür bieten will.
Ganz einfach. Er ist der Vater des Kindes, auch wenn Sie es als Erzeuger abkanzeln. Vor allem hat aber auch das Kind ein Recht darauf, seinen leiblichen Vater zu kennen und mit diesem groß zu werden. Dieses Recht des Kindes darf nicht ausser acht gelassen werden. Daher ist diese Entscheidung nur richtig.

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chemnitz 15.05.2013, 17:52
15. das urteil ist die konsequenz

auf die anderen Urteile wo zugesicherte Anonymität usw ignoriert wird , damit ist eigentlich nur gewährleistet das das Thema immer weiter nach Absurdistan abwandert. Gewinner gibt es da nicht und die größten Verlierer sind die so gezeugten Kinder. Jemand hat den Wunsch und jemand hat die Mittel..... nur das Kind hat niemand gefragt(ging ja nicht ;-) )

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jiddhu 15.05.2013, 17:53
16. Tja

Zitat von joki81
Solche Urteile halten nur homosexuelle Paare davon ab, Kinder zu bekommen,
Davon werden sie eher von ihren ganz eigenen Befindlichkeiten abgehalten.

Zitat von
weil der Staat ihnen offenbar keine Rechtssicherheit dafür bieten will.
Willkommen im realen Leben, das will der Staat auch bei Heterosexuellen nicht. Zumindest im Fall eines der beiden Geschlechter.

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ursel.aga 15.05.2013, 17:58
17. Typischer Forums Hass

Ich kann's nicht hören, jetzt geht es shon wieder los.. Die blöden Homos.. Jetzt wollen sie auch noch Kinder.. Schlimm, schlimm. Regen sich die Homo Hasser hier auch darüber auf, wenn ein Kind unter einer Scheidung leidet und ggf. Mit einem neuen Elternteil Zusammenleben muss und den jeweilgen leiblichen Elternteil nur noch am WE sieht? Ist ja nun auch nicht gerade ideal, kommt aber oft genug vor. Die Partnerschaft der beiden Mütter besteht weiterhin, das ist schonmal wichtig und gut für das Kind.
Bitte auch Mitleid spenden für Scheidungskinder und für alle Kinder, die von Armut betroffen sind, und allen, deren leibliche Eltern überfordert sind durch verschiedene Gründe.. Und so weiter!

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kaaarl 15.05.2013, 18:07
18. naja

also meiner Meinung nach sollte man sich eine Samenspende gründlich überlegen. Und nicht nachher Rechte einfordern, die eigentlich einem anderen (z.B. Unfruchtbaren) zustehen, dadurch dass er eigentlich beschlossen hat das Kind groß zu ziehen. Vllt. sollte eine Samenspende anonym ablaufen, wobei das Kind aber (zumindest später) feststellen können sollte, wer der Vater ist. Alles nicht so einfach.

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Greyjoy 15.05.2013, 18:08
19.

Zitat von susuki
Wie wäre es wenn ein Kind ganz einfach bei den Eltern aufwächst?
Was denn?
Soll man die lesbische Frau die Mutter geworden ist mit dem biologischen Vater zwangsverheiraten damit alles seiner guten alten Ordnung zugeht?

Zitat von sayn
Denkt von denen eigentlich auch mal jemand an das Kind? Es ist schon manchmal erschreckend, welche Früchte manche ideologischen Weltanschauungen treiben!
Wo liegt ihr Problem?
Das Kind wächst doch bei seinen Eltern auf und das werden die beiden Frauen sein.
Der biologische Vater der hier geklagt hat, hat lediglich eine rechtliche Verantwortung eingeklagt. Es könnte sein, dass ihn das irgendwann auch zu finanzieller Verantwortung verpflichtet.
Der Mann wollte nicht, dass dies auf einen Fremden übertragen wird.
Natürlich sollte man das besser vorher klären aber wo ist das das Problem für das Kindeswohl?

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