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Biografie über First Lady: Die Powerfrau Melania Trump
imago images/ ZUMA Press

Die First Lady, ein Mysterium? Eine neue Biografie über Melanie Trump erregt großes Aufsehen - auch, weil die Autorin darin das Bild einer äußerst einflussreichen Frau im Weißen Haus zeichnet.

quark4@mailinator.com 03.12.2019, 18:59
1.

Gewählt wird eine Person, also der Präsident, oder irgendwann eine Präsidentin. Der jeweilige Ehepartner hat keinerlei Legitimation, sich über das Amt seines Partners politisch zu profilieren und so eine Art eigenes politisches Amt zu erzeugen. Insofern habe ich die Auftritte der letzten Generationen First Ladies immer kritisch gesehen. Ich glaube, die letzte "normale" war Nancy Reagan. Worauf ich raus will: Es ist völlig legitim, wenn ein Präsidentenpartner eben privat bleiben will. Ich fand es immer ungehörig von der Presse, M. Trump irgendwie in etwas hineinziehen zu wollen. Sie kann versuchen, einfach weiter ihr Leben zu leben, ohne politische Ambitionen. Und niemand sollte ihr daraus einen Strick drehen. Meine Interpretation von "I really don't care, do you ?" war eigentlich immer "Es interessiert mich nicht, was Fremde von mir erwarten, interessiert es Dich ?".

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stefanschultze1 04.12.2019, 04:35
2. @quark4@mailinator.com

Ja Nancy Reagan war toll. Ihr lieber Mann hat die Steuer der Superreichen von 70% auf 28% gesenkt und seitdem gehen die USA den Bach runter und produzieren Präsidenten wie Trump. Und der liebe Reagan hat auch ordentlich viele nette Boembchen gebaut auf denen die USA heute noch rumsitzen.

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quark4@mailinator.com 04.12.2019, 18:25
3.

Zitat von stefanschultze1
Ja Nancy Reagan war toll. Ihr lieber Mann hat die Steuer der Superreichen von 70% auf 28% gesenkt und seitdem gehen die USA den Bach runter und produzieren Präsidenten wie Trump. Und der liebe Reagan hat auch ordentlich viele nette Boembchen gebaut auf denen die USA heute noch rumsitzen.
Reagan, sein SDI etc. können mir gestohlen bleiben. Aber genau das ist eben der Punkt - es war SEINE Politik, nicht die seiner Frau. Und die wäre gar nicht demokratisch legitimiert, über die persönliche Schiene in seine Arbeit reinzupfuschen. Das ist eben genau mein Punkt. Von mir aus können wir ja in Zukunft gern Ehepaare als Kanzler oder US-Präsidenten vereidigen, aber im Moment wird genau eine Person gewählt. Wäre mMn. gut, wenn diese dann den Job auch machen würde. Der Partner sollte die Chance haben, sein eigenes Leben weiterzuleben und eben nicht rumgeschleppt werden.

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zia-zaruba 05.12.2019, 06:59
4. wenn das stimmt, dass

sie so einen großen Einfluss auf ihren Mann hat, ist das eher ein Nachteil für sie als ein Pluspunkt. Ist sie womöglich die Ursache für seine Super Tätigkeiten ? Na dann.

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