Forum: Panorama
Bischofskonferenz: Zollitsch nennt Papst-Besuch "historisch"

Vier Tage besuchte der Papst Deutschland und gab den Bischöfen im Land*mahnende Worte mit auf den Weg. Zum Abschluss ihrer Herbstversammlung sprachen sie dennoch von "wertvollen Impulsen"*für ihre Arbeit*- und von einem "wahrhaft historischen" Besuch.

Seite 3 von 14
Joachim Baum 08.10.2011, 11:34
20. ...

Zitat von neeanders
„Die Wahrscheinlichkeit, dass sich aus unbelebter Materie Leben entwickelt hat, beträgt eins zu einer Zahl mit 40.000 Nullen… Diese ist groß genug um Darwin und die ganze Evolutionstheorie unter sich zu begraben.“ (Fred Hoyle)
Was will uns Fred Hoyle denn damit sagen? Dass die RKK auch auf dem "falschen Dampfer" ist, weil sie mit der Evolutionstheorie schließlich doch ihren Frieden gemacht hat? :-)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Brand-Redner 08.10.2011, 11:38
21. Lektüre

Zitat von swabawath
Wer über Bibelfälschungen und die (Kriminal)Geschichte der Kirche genaueres erfahren möchte, kann ich Karlheinz Deschner empfehlen, diese gute Mann hat sein Leben damit verbracht der Bibel und die Geschichte der Kirche zu studieren und hat einige Bücher darüber geschrieben.
Und wer dieses Nützliche (Aufschlüsse über die Kehrseite der RKK) mit dem Angenehmen (Unterhaltung, ästhetischer Genuss) verbinden möchte, dem empfehle ich immer wieder Umberto Eco: "Der Name der Rose" spielt zwar vor rd. 700 Jahren, aber bezüglich der Kurie hat sich erstaunlich wenig geändert.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Brand-Redner 08.10.2011, 11:46
22. Die Zahl der Nullen macht's

Zitat von Joachim Baum
Was will uns Fred Hoyle denn damit sagen?
Für ihn ist offenbar die Zahl der Nullen ausschlaggebendes Kriterium. Und da muss man einfach zugeben: Während der Darwinismus eben nur 40 000 Nullen aufzuweisen hat, sind's beim Katholizismus immerhin 1 200 000 000. Schwer zu widerlegen! ;-)))

Beitrag melden Antworten / Zitieren
udo46 08.10.2011, 12:16
23. xxx

Zitat von Brand-Redner
Für ihn ist offenbar die Zahl der Nullen ausschlaggebendes Kriterium. Und da muss man einfach zugeben: Während der Darwinismus eben nur 40 000 Nullen aufzuweisen hat, sind's beim Katholizismus immerhin 1 200 000 000. Schwer zu widerlegen! ;-)))
Wenn wir von der Ewigkeit und Endlosigkeit des Unisversums ausgehen, ist der Übergang von anorganischen Strukturen in organische überhaupt kein Zufall mehr, sondern Gewissheit - ungewiss ist nur der zeitliche Ablauf -, während Gott nur eine Definition des Menschen ist, ein Wort, weiter nichts, erfunden, um die Ewigkeit in Worte zu fassen.
Wenn der Mensch vergeht, vergeht auch Gott. So einfach ist das.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
neeanders 08.10.2011, 13:28
24. Nee

Zitat von Meskiagkasher
Freilich ist das alles völlig wurscht, alldieweil Gott erfunden ist. Da ist die Authentizität irgendwelcher Texte über einen erfundenen Gott und erfundene Geschichte allenfalls für Literaturkritiker interessant. Viele Grüße, Cush
Na klar doch. Menschen haben völlig unabhängig voneinander zu unterschiedlichsten Epochen rund um die Welt genau dieselbe "Erfindung" gemacht, nur weil sie damit ihre Zeitgenossen hereinlegen wollten. Und niemand hat es gemerkt, bis endlich die Atheisten kamen.
Klingt gut, nur mit der Logik und der Wahrscheinlichkeit haut es auch bei diesem Athe-Glaubenssatz nicht so wirklich hin. Mit der Beweisbarkeit schon mal garnicht, aber auch das hat tiefgläubige Atheisten-Fundis noch nie gestört, gell?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Joachim Baum 08.10.2011, 13:49
25. ...

Zitat von neeanders
Na klar doch. Menschen haben völlig unabhängig voneinander zu unterschiedlichsten Epochen rund um die Welt genau dieselbe "Erfindung" [Gott] gemacht, nur weil sie damit ihre Zeitgenossen hereinlegen wollten. Und niemand hat es gemerkt, bis endlich die Atheisten kamen.
Und "historisch" betrachtet hat die "dieselbe Erfindung" in den unterschiedlichsten Epochen zu zahllosen Streitereien geführt (bis zu hochnotpeinlichen), welche der "dieselben Erfindungen" wohl die Richtige sei - bis heute :-)

Beitrag melden Antworten / Zitieren
neeanders 08.10.2011, 14:21
26. Nee

Zitat von Joachim Baum
Und "historisch" betrachtet hat die "dieselbe Erfindung" in den unterschiedlichsten Epochen zu zahllosen Streitereien geführt (bis zu hochnotpeinlichen), welche der "dieselben Erfindungen" wohl die Richtige sei - bis heute :-)
Sie reiben sich hier an unwesentlichen Details.
Denn es gibt eine unbestrittene Gemeinsamkeit zumindest aller großen Religionen, und die besteht darin, dass dort das gesamte Leben, wie es durch unser Bewußtsein erfahren wird, als Bestandteil und Produkt einer höheren Macht beschrieben wird, welche die höchste Macht ist, die überhaupt existiert.
Gegen diese Gemeinsamkeit sind die Unterschiede zwischen den Religionen eher nebensächlich, auch wenn das zweifellos zu Streitereien geführt hat und noch immer führt.
Ein Buddhist oder Hindu wird mit einem Katholiken deshalb mehr Gemeinsamkeiten finden als das mit einem Atheisten jemals der Fall sein wird.
Der ewige Streit untereinander, welche dieser Religionen für die Menschen der bessere Weg ist,belegt deshalb bestimmt nicht die platte Athe-These, dass alles falsch ist und deshalb jeder dieser Wege ins Leere führt.
Da müssten Sie sich schon um so etwas wie ein Argument bemühen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
dramaticmoments 08.10.2011, 14:29
27. .

Zitat von neeanders
... Die moderne Bibelforschung hat ergeben, dass die heutigen Texte der Bibel - insb. des NT - mit den in allen Teilen des römischen Weltreichs erhalten gebliebenen Texten des 1. Jahrhunderts bzw. der Originaltexten weitestgehend übereinstimmen. ...
Sind Sie doch so nett und gönnen Sie uns zwei bis drei Links, damit Ihre unbewiesene Behauptung mehr wird als nur eine frei erfundene Behauptung zu Propagandazwecken. Ganz unabhängig davon ergibt sich nun jedoch die Frage, weshalb der Papst in seinem Jesusbuch die vergangenen mehr als einhundert Jahre moderne Bibelforschung komplett ignoriert?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
neeanders 08.10.2011, 15:00
29. Nee

Zitat von dramaticmoments
Sind Sie doch so nett und gönnen Sie uns zwei bis drei Links, damit Ihre unbewiesene Behauptung mehr wird als nur eine frei erfundene Behauptung zu Propagandazwecken. Ganz unabhängig davon ergibt sich nun jedoch die Frage, weshalb der Papst in seinem Jesusbuch die vergangenen mehr als einhundert Jahre moderne Bibelforschung komplett ignoriert?
Da solche Darstellungen moderner Bibelforschungs-Erkenntnisse bestimmt nicht auf Athe-Seiten vorkommen, muss eine Zusammenfassung des aktuellen Forschungsstandes von religiöser Seite mit Quellenangaben genügen.
http://www.glauben-und-fragen.de/Pro...?id=D&Thema=11
Auch als Katholik nehme ich mir im Übrigen die selbstverständliche Freiheit, Bücher dieses oder anderer Päpste nicht lesen zu müssen. Als Glaubensliteratur reicht mir "Don Camillo und Peppone" und ich garantiere Ihnen, auch damit kommt man als Katholik später anstandslos in den Himmel :-)))

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 3 von 14