Forum: Panorama
Bischofskonferenz: Zollitsch nennt Papst-Besuch "historisch"

Vier Tage besuchte der Papst Deutschland und gab den Bischöfen im Land*mahnende Worte mit auf den Weg. Zum Abschluss ihrer Herbstversammlung sprachen sie dennoch von "wertvollen Impulsen"*für ihre Arbeit*- und von einem "wahrhaft historischen" Besuch.

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saul7 07.10.2011, 17:28
1. ++

Zitat von sysop
Vier Tage besuchte der Papst Deutschland und gab den Bischöfen im Land*mahnende Worte mit auf den Weg. Zum Abschluss ihrer Herbstversammlung sprachen sie dennoch von "wertvollen Impulsen"*für ihre Arbeit*- und von einem "wahrhaft historischen" Besuch.
Als ehemaliger Angehöriger der RKK fand ich den Besuch des Oberhirten nur noch peinlich. Ja, in dieser Hinsicht handelte es sich wahrhaftig um einen historischen Besuch: Außer Spesen nischt jewesen...

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ThumAndreas 07.10.2011, 17:36
2. .

Mich hat es schon immer gewundert, wie oft man auf Schlagzeilen wie diese trifft: "X bezeichnet Y als historisch". Liegt es an unserer "Sucht" nach "historischen Ereignissen"?
Zollitsch nennt Papst-Besuch "historisch".

Was genau soll das nun heißen? Kann mir das mal jemand erklären? Welche Definition von "historisch" legt Zollitsch seiner Behauptung zugrunde? Ist er nach dieser Definition überhaupt befugt, eine solche Aussage zu treffen?

Für einen reflektierteren, weniger inflationären oder wenigstens genauer erläuterten Umgang mit dem Wort "historisch"!

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Asirdahan 07.10.2011, 17:39
3. ohne

Historisch sollte man etwas nennen, das die Welt verändert. Das ist hier nicht geschehen. Mahnende Worte kann jedermann aussprechen. Weshalb sollte ich hinhören, wenn der Papst sie sagt? Sind sie dann wertvoller oder richtiger als wenn mein Nachbar sie spräche?

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thepunisher75 07.10.2011, 17:51
4. Ich nenne den Papst und Herrn Zollitsch "historisch"...

Zitat von sysop
Vier Tage besuchte der Papst Deutschland und gab den Bischöfen im Land*mahnende Worte mit auf den Weg. Zum Abschluss ihrer Herbstversammlung sprachen sie dennoch von "wertvollen Impulsen"*für ihre Arbeit*- und von einem "wahrhaft historischen" Besuch.
..im negativen Sinne ! Sie hinken der Zeit hinterher und merken es noch nichtmals. Wahrscheinlich wird die RKK und Herr Zollitsch merken wie total unwichtig sie wirklich sind, wenn ihre Mitgliederzahl in Deutschland noch weiter sinkt ! Im übrigen hat Herr Zollitsch ausser seinem polemischen, im Stile von Herrn Sarrazins, Gelaber, nichts zu sagen ! Genauso wenig wie seine ganze Kirche !

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udo46 07.10.2011, 17:58
5.

Zitat von saul7
Als ehemaliger Angehöriger der RKK fand ich den Besuch des Oberhirten nur noch peinlich. Ja, in dieser Hinsicht handelte es sich wahrhaftig um einen historischen Besuch: Außer Spesen nischt jewesen...
Sehe ich genauso.

Und das "Argument" von Herrn Zollitsch bzgl. der Frauenordination ist ja an Heuchelei und Dummdreistigkeit kaum zu überbieten.

Mit dem gleichen Argument könnte man die Frauen auch heutzutage noch zum Beispiel von einer akademischen Karriere fernhalten, weil das ja vor fünfhundert oder tausend oder zweitausend Jahren nicht üblich war, dass Frauen studierten.

Jesus hätte also in den gleichen Machokategorien gedacht und gehandelt wie seine unterbelichteten Zeitgenossen.
Also war er auch nur ein Mensch seiner Zeit, nichts weiter.

Dieses Festkrallen am Bibeltext, der ohnehin in grossen Teilen gefälscht bzw. gekürzt ist, dient im Grunde nur der Zementierung überkommener Herrschaftsstrukturen.

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jüttemann 07.10.2011, 20:05
6. Tja

Zitat von thepunisher75
..im negativen Sinne ! Sie hinken der Zeit hinterher und merken es noch nichtmals. Wahrscheinlich wird die RKK und Herr Zollitsch merken wie total unwichtig sie wirklich sind, wenn ihre Mitgliederzahl in Deutschland noch weiter sinkt ! Im übrigen hat Herr Zollitsch ausser seinem polemischen, im Stile von Herrn Sarrazins, Gelaber, nichts zu sagen ! Genauso wenig wie seine ganze Kirche !
Tja, in einer schnelllebigen Zeit sind die Letzten von Gestern fast immer auch die Ersten von morgen.
Dem Zeitgeist braucht man nicht hinterherzuhecheln, man holt ihn ohnehin nicht ein, es reicht völlig, lange genug zu warten, bis er einmal um den Block herumgelaufen ist und wieder vor einem steht.
Ist der RKK schon häufig passiert, da braucht sich also kein Papst und kein Bischof ´nen Kopf drum machen.

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Meskiagkasher 07.10.2011, 20:23
7. Ja aber.

Zitat von jüttemann
Tja, in einer schnelllebigen Zeit sind die Letzten von Gestern fast immer auch die Ersten von morgen. Dem Zeitgeist braucht man nicht hinterherzuhecheln, man holt ihn ohnehin nicht ein, es reicht völlig, lange genug zu warten, bis er einmal um den Block herumgelaufen ist und wieder vor einem steht. Ist der RKK schon häufig passiert, da braucht sich also kein Papst und kein Bischof ´nen Kopf drum machen.
Früher gabs aber kein Internet. Heute kann jeder rausfinden, dass Gott frei erfunden ist und damit die RKK und jede andere K überflüssig ist und immer war.

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swabawath 07.10.2011, 21:02
8. Kasperltheater

Zitat von sysop
Vier Tage besuchte der Papst Deutschland und gab den Bischöfen im Land*mahnende Worte mit auf den Weg. Zum Abschluss ihrer Herbstversammlung sprachen sie dennoch von "wertvollen Impulsen"*für ihre Arbeit*- und von einem "wahrhaft historischen" Besuch.
Der Pabst hat eine Ausstrahlung wie eine nasse Waschlappen und seine Äusserungen haben Missbrauchsopfer keine Hoffnungen gegeben dass sich in der (Schein)Heilige Kirche etwas verbessern wird, ganz im gegenteil wird dazu aufgerufen die Institution zu respektieren.
Hoffnungsloser Fall.

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neeanders 07.10.2011, 21:30
9. Nee

Zitat von udo46
...Dieses Festkrallen am Bibeltext, der ohnehin in grossen Teilen gefälscht bzw. gekürzt ist....
Auch durch gebetsmühlenartiges Wiederholen wird diese Athe-Glaubenssatz nicht wahrer.
Die moderne Bibelforschung hat ergeben, dass die heutigen Texte der Bibel - insb. des NT - mit den in allen Teilen des römischen Weltreichs erhalten gebliebenen Texten des 1. Jahrhunderts bzw. der Originaltexten weitestgehend übereinstimmen. Also nix mit der noch vor 150 Jahren behaupteten "Fälschung und Kürzung".
Wie üblich sind die Athes nicht mehr auf dem neuesten wissenschaftlichen Stand, aber das kennt man ja.

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