Forum: Panorama
Block 1 in Fukushima: Arbeiter betreten erstmals Katastrophenreaktor

Sie sollen die Luftfilter reparieren und dann am Kühlsystem arbeiten: Erstmals nach der Havarie des japanischen Atomkraftwerks Fukushima haben Arbeiter ein Reaktorgebäude*betreten. Die Radioaktivität in Block 1 ist zwar gesunken - doch jeder Einsatz darf nur zehn Minuten dauern.

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Tachy 05.05.2011, 08:44
1. Liquidatoren

Aha, jetzt sind also schon die Liquidatoren unterwegs.

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firem 05.05.2011, 08:48
2. Super-Luus-Gau

Jetzt bringen die Arbeiter also die Anlage wieder soweit in Ordnung, dass sie abgebrochen werden kann.

Was wird denn nun aus dem Super-GAU der deutschen Apokalytiker und der gewöhnlich schlecht informierten Presse geworden?

Um noch einnmal darauf hinzuweise: es gab eine ungewöhnlich verheerende Naturkatastrophe in Japan, die auch das Kernkraftwerk betraf und außer Betrieb setzte. Es ist offenkundig, dass selbst bei dieser schlimmen Ausgangslage noch ein Kontrolle vor Ort möglich war.

Der GAU hat überhaupt nicht stattgefunden. Nur in den Köpfen der Apokalyptiker. Es gibt keinen einzigen Toten. Aber 20.000 Tote durch die Naturkatastrophe. Es ist schon erstaunlich, wie schnell die Presse (ohne Alkohol) einen Tunnelblick bekommt und darüber hinaus nur noch sieht, was ihre eigenen Gedanken sind. Selbst bei Naturkatastrophen wird nur noch in Ideologie gemacht und nicht mehr berichtet. Den Luxus erlaubt sich dieses Land.

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Hannovergenuss 05.05.2011, 08:59
3. ........

Zitat von Tachy
Aha, jetzt sind also schon die Liquidatoren unterwegs.
Da wird repariert nicht liquidiert.....

18 mSv/h im Reaktorgebäude ist erstaunlich wenig, da könnte sogar nach deutschem Recht jemand 70 min. arbeiten...

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Hannovergenuss 05.05.2011, 09:01
4. .....

"Japans Premierminister Naoto Kan plant derzeit, im Januar 2012 darüber zu entscheiden, ob Menschen in die Sperrzone rund um das havarierte AKW zurückkehren können"

War das vor ein paar Tagen nicht noch die "Todeszone", für Jahrtausende unbewohnbar?

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chaosclubwestend 05.05.2011, 09:06
5. Was zeigt mir dieser Satz??

"Dazu müssen die Männer zunächst mehrere Kabelkanäle mit Ventilatoren verbinden, die die Radioaktivität aus der Luft filtern können."

Wie verbindet man Kabelkanäle mit Ventilatoren??
Wie Filtern Ventilatoren Radioaktivität aus der Luft??

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lalito 05.05.2011, 09:07
6. Ten Minutes

Okay, zehn Minuten pro Mann. Das ganze mal vier Einsatzstellen, kommt einiges zusammen beim Liquidieren.

Dabei ist doch eigentlich Nachrichtensperre, will doch keiner wirklich rechnen und denken. Und dazu weicht man den Stresstess in Welltest auf. Was für eine lausige Technik.

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clancy688 05.05.2011, 09:09
7. Gau

Zitat von firem
Der GAU hat überhaupt nicht stattgefunden. Nur in den Köpfen der Apokalyptiker. Es gibt keinen einzigen Toten.
Für einen Super-GAU sind mitnichten Tote erforderlich.
GAU = Auslegungsstörfall = größter anzunehmender Unfall, welcher noch in der Anlage beherrscht werden kann (keine Radioaktivität tritt aus)

In Fukushima wurde 10% der Radioaktivität von Tschernobyl frei. Was sagt uns das?

Schlagen Sie GAU am besten noch einmal bei der Wikipedia nach. Super-GAUs sind ab INES-Stufe 5/6 einzuordnen. Fukushima ist ein Ereignis der Stufe 7.

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hitori 05.05.2011, 09:11
8. Nochmal Glück gehabt

Zitat von firem
Der GAU hat überhaupt nicht stattgefunden. Nur in den Köpfen der Apokalyptiker.
Na da haben wir ja noch mal Glück gehabt.

Und die drastisch erhöhten Messwerte, die Sie hier sehen können...

http://japan.failedrobot.com/

...stammen sicher von importiertem Wildschweinfilet aus Bayern.

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chaosclubwestend 05.05.2011, 09:11
9. Pseudonym

Zitat von firem
Jetzt bringen die Arbeiter also die Anlage wieder soweit in Ordnung, dass sie abgebrochen werden kann. Was wird denn nun aus dem Super-GAU der deutschen Apokalytiker und der gewöhnlich schlecht informierten Presse geworden? Um noch einnmal darauf hinzuweise: es gab eine ungewöhnlich verheerende Naturkatastrophe in Japan, die auch das Kernkraftwerk betraf und außer Betrieb setzte. Es ist offenkundig, dass selbst bei dieser schlimmen Ausgangslage noch ein Kontrolle vor Ort möglich war. Der GAU hat überhaupt nicht stattgefunden. Nur in den Köpfen der Apokalyptiker. Es gibt keinen einzigen Toten. Aber 20.000 Tote durch die Naturkatastrophe. Es ist schon erstaunlich, wie schnell die Presse (ohne Alkohol) einen Tunnelblick bekommt und darüber hinaus nur noch sieht, was ihre eigenen Gedanken sind. Selbst bei Naturkatastrophen wird nur noch in Ideologie gemacht und nicht mehr berichtet. Den Luxus erlaubt sich dieses Land.


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