Forum: Panorama
Brief an Veranstalter: "Rock-am-Ring"-Besucher fordern Geld zurück
DPA

Das vorzeitige Ende des Festivals "Rock am Ring" hat ein juristisches Nachspiel: Mindestens 21 Teilnehmer verlangen, dass Veranstalter Marek Lieberberg ihnen Geld zurückzahlt.

Seite 1 von 3
antares56 09.06.2016, 12:29
1. Das ist doch wohl das mindeste!

Natürlich sollten die Zuschauer und Fans einen grossteil ihres Eintrittsgeldes zurück bekommen! Denn die bezahlten Leistungen wurden vom Veranstalter NICHT erbracht!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ekel-alfred 09.06.2016, 12:35
2. Freiluftveranstaltung!

Der Lieberberg kann das Wetter beeinflussen? Echt?

Mal im Ernst, wer eine Freiluftveranstaltung besucht, kann doch nicht allen Ernstes vom Veranstalter besseres Wetter einklagen?

Außerdem lag es ja nicht am Veranstalter selbst, sondern an der Gemeinde, die eine Fortführung des Festivals untersagt hatte.

Manchmal muss man Menschen offenbar vor sich selbst schützen. Wären sie vom Blitz getroffen worden, wäre das Geschrei groß.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Thorkh@n 09.06.2016, 12:39
3. So ein Quatsch ...

... wer ein Open-Air-Festival besucht, sollte wirklich wissen, dass es wegen höherer Gewalt wie unliebsamen Naturereignissen zum vorzeitigen Abbruch kommen kann. Wenn man das nicht zu akzeptieren bereit ist, sollte man einer solchen Veranstaltung besser fern bleiben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
freigeist1964 09.06.2016, 13:00
4. Höhere Gewalt

der Veranstalter muss ja trotzdem die Artists bezahlen, auch wenn sie auf Grund des Wetterverhälnisse nicht spielen durften. Sollte der Veranstalter gerichtlich dazu verdammt werden, die Kosten zu erstatten, dann wird dies das letzte mal gewesen sein, dass dieses Festival stattgefunden hat und 10000nde werden sich dann bei den paar Egoisten bedanken können, die eine Erstattung der Eintrittspreise erzwungen haben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Bürger Icks 09.06.2016, 13:01
5. War mal...

...auf einem kleinem HipHop-Festival im tiefsten Osten Deutschlands, kurz nach der Wende.
Am letzten Tag durfte die Bühne wegen Orkanwarnungen, der Orkan kam dann auch, nicht mehr benutzt werden.
Sofort kamen Lautsprecherdurchsagen, ein Kassenwagen und die Besucher haben sofort für den ganzen Sonntag ihr Geld zurückbekommen.
Noch bevor sich jemand hätte beschweren können, was aber vermutlich niemand getan hätte, wer kann denn was fürs Wetter?
Wir hatten dann zusammen mit DJ Tommek in seinem Tourbus den ganzen Tag aufgelegt und Party gemacht, womit dieser Sonntag zum besten Tag des Festivals wurde, auch für die anderen Besucher vor dem Bus, die sich wohl nie beschwert hätten, wegen höherer Gewalt wie Wetter.
Anderes Publikum?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
geotie 09.06.2016, 13:07
6.

Was steht den in der AGB drinne, muss das überhaupt da drinne stehen? Ansonsten die Preise rauf setzen und die AGB ändern. Eine GmbH wäre in diesem Fall, greift das Privatvermögen nicht an. Rechtliche Beratung von einem Anwalt kostet was, aber beruhigt die Nerven und hielft auch die Kosten zu senken.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
nureintyp 09.06.2016, 13:09
7. Rock 'n' Roller oder Pauschaltourist?

Natürlich ist das für jeden Besucher ärgerlich, aber die teils absurden Ausmaße, die allgemein der vermeintliche Verbraucherschutz mittlerweile angenommen hat, wird mittlerweile grotesk.

Wann übernehmen Verbraucher eigentlich wieder Verantwortung für ihr Handeln und begreifen, dass nicht jedes Lebensrisiko auf finanziell andere abzuwälzen ist?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
piep00 09.06.2016, 13:28
8. @ Bürger Icks, Nr.: 5

Handelt Ihr Beitrag vom Splash-Festival in Chemnitz?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
bernd.stromberg 09.06.2016, 13:29
9.

Zitat von antares56
Natürlich sollten die Zuschauer und Fans einen grossteil ihres Eintrittsgeldes zurück bekommen! Denn die bezahlten Leistungen wurden vom Veranstalter NICHT erbracht!
Die Veranstaltung wurde aufgrund "höherer Gewalt" wie man es im juristischen und versicherungstechnischen Jargon nennt von übergeordneten Behörden abgesagt - ENTGEGEN des ausdrücklichen Wunsches des Veranstalters.

Es ist vor allem eine Sache der AGB der Veranstaltung, was in solch einem Fall passiert.

Moralisch und juristisch sehe ich hier kein Verschulden des Veranstalters [in Bezug auf die Absage] - der Veranstalter hat die Veranstaltung entgegen seiner eigenen Einschätzung auf Anordnung der zuständigen Behörde absagen müssen.

Andererseits wäre, wenn etwas passiert wäre (und immerhin war zuvor ja bereits ein Blitz eingeschlagen mit dutzenden Verletzten!), das Gejaule auch wieder groß gewesen. Typisch deutsch halt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 3