Forum: Panorama
Bruchlandung in Berlin-Schönefeld: Regierungs-Jet verfehlte die Landebahn
Marcel Russ/ DPA

Die Bruchlandung eines Regierungsflugzeugs war gefährlicher als bisher bekannt: Nach SPIEGEL-Informationen setzte der Jet neben der Landebahn auf. Ein Protokoll des Flugs zuvor liest sich dramatisch.

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intercooler61 19.04.2019, 22:55
90. Die arme BW

UvdL ist zwar nicht die erste und einzige Architektin der Misere, aber sie beschreitet offenbar unverdrossen weiter ihren Weg.

Meines Erachtens wird die BW zerrieben zwischen (zu?) hochgesteckten Ambitionen und unzureichenden Mitteln. Wie wäre es denn, eine Aufstockung des Budgets zuvörderst auf die Instandsetzung und -haltung dessen zu verwenden, was man hat? Darauf, unseren Soldatinnen und Soldaten vernünftige Arbeits- und Trainings- und Einsatzbedingungen mit funktionsfähigem Material zu gewährleisten?
Und zwar, _bevor_ man eine etwaige Erweiterung der Ansprüche & Fähigkeiten in Angriff nimmt, die ja auch niemandem nutzen, solange sie nur auf dem Papier (bzw. den Powerpoints der Berater) einsatzbereit sind?

Ja, das kostet. Unser Geld. Aber soviel sollten wir nach Jahrzehnten der Friedensdividende eigentlich übrig haben.

(Schon schräg, dass ich als alter KDVer sowas schreiben muss.)

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roby1111 20.04.2019, 23:04
91. woher sollen denn die Landtruppen plötzlich kommen?

Zitat von iq4u
Für 40 Großstädte (ab 100k) gibts derzeit je 6 Leos (II), also auch Hamburg, München, Berlin. Jeweils ganze 6 Kampfpanzer zur Großstadtverteidigung, realistisch 3.
Interessante Idee, Panzer zur Städteverteidigung und das in Zeiten von Interkontinentalraketen und satellitenbasierter Aufklärung sowie teils auch Kriegführung!

Zudem frage ich mich, woher kämen denn plötzlich Bodentruppen, glauben Sie an einen Überfall Österreichs oder der Schweiz oder kommen die "Bösen" Russen und alle Nato-Partner im Osten lassen die "heimlich" durch?

Eine Verteidigung einer Stadt -und hier stellt sich schon die Frage, warum und WIE eine einzelne Stadt wohl angegriffen werden könnte, militärisch, nicht terroristisch, versteht sich- funktioniert immer noch mit Heckenschützen lokal und der Zurhilfenahme der Luftwaffe, um die "Belagerer" ihrerseits unter Druck zu setzen!

Also insofern kompletter Quatsch!

Den Piloten kann man nur gratulieren, den Flieger ohne Personenschäden zu Boden gebracht zu haben, war auch etwas Glück dabei, oder aber -wahrscheinlicher!- die Fluglotsen am Flughafen haben auch ihren Teil des Lobs verdient für ein vorausschauendes Freihalten von Flächen für die Notlandung!

Den Flieger wird man verschrotten resp. als Ersatzteilträger für die 3 restlichen dieses Typs verwenden müssen, aber was solls?

Das Thema Sabotage sollte man genauestens prüfen, schon im Interesse all derer, die entlang der Flugrouten leben und nicht als Kollateralschaden enden wollen!

Outsourcing ist seit min. 30 Jahren bekannt dafür, zu mehr Kosten, mehr Bürokratie und WENIGER Qualität zu führen, nur führen die in Firmen und wohl auch beim Bund gelebten Organisationseinheiten und Budgets scheinbar dazu, dass man durch Outsourcing kurzfristig Erfolge "generieren" kann, die man aber lang- und mittelfristig TEUER bezahlt, nicht nur finanziell, sondern auch vom Image her!

Und Unternehmens"berater" sollten bei staatlichen Stellen sowieso Hausverbot haben, der Staat hat über seine Hochschulen und Institute genügend potentielle und dem Staat verpflichtete (verbeamtete!) Berater! Diese sollte man nutzen!

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bananen_republikaner 20.04.2019, 23:05
92. Habe auch kein Verständnis für das Bashing!

Zitat von brandy2019
Weil bei einer externen Wartung Fehler gemacht wurden, kann man auf systemische Fehler bei der Bundeswehr schließen? Steile Theorie - aber Bundeswehrbashing ist ja gerade hip.
Es läuft doch alles vorzüglich bei der Bundeswehr.
Bei den Beratergebühren kann man ja nichts anderes erwarten.
Nachdem die Chefin dank ihrer gewaltigen militärischen Erfahrung diese Institution wieder auf Vordermann gebracht hat, könnte sie vielleicht mal im Familienmisterium nach dem Rechten sehen. Sie hat ja wohl eine Familie, also sollte es an Erfahrung nicht hapern. ;)

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tbline67 20.04.2019, 23:05
93. Wenn man hier die unsäglichen Kommentare liest

Könnte man nur noch die Hand vor den Kopf schlagen .... Erstens : Der externe Dienstleister heißt Lufthansa Technik, zweitens: Jeder der von Lohndumping schwadroniert, zeigt nur sein völligen Unverstand für Fakten. Drittens: an alle Forums Trolle... Weder die Ministerin, noch der Rüstet, noch die Bundeswehr kann etwas dafür... was sich hier auf 18 Seiten an völliger Unkenntnis zeigt ist bezeichnend. Hauptsache mal was geschwallert....

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ein-berliner 20.04.2019, 23:46
94. Exzellenter Ruf?

Zitat von GNUFZ
...die hier über die Zuverlässigkeit der 'Bundeswehr-' Wartung lamentieren, ist dass die großen Wartungsereignisse der gesamten Flotte bei der Lufthansa Technik durchgeführt werden. Die Airbus- Flotte in einem eigens dafür gebauten Hangar in Hamburg, die Global-5000 Flotte bei LBAS, oder Lufthansa Bombardier Aviation Services, einem LHT-Bombardier Joint Venture in Schönefeld. Warum das auserechnet bei Bundeswehr-Flugzeugen offenbar nicht so funktioniert, darüber sollte man sich Gedanken machen, denn die LHT hat ansonsten einen exzellenten Ruf!
Alles was mit dem BER zu tun hat ist wohl fragwürdig.
Die "Never Come Back" - Fluglinien des Bundes sollte endlich abgewickelt werden. Entweder sind die Fluggeräte in Wartung oder werden gerade wieder zu Wartungsarbeiten geflogen.
Geliefert wird jedenfalls zur Geldverschwendung.

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DorianH 20.04.2019, 23:49
95.

Zitat von loncaros
Wenn grundlegende Wartungsarbeiten jetzt schon an irgendwelche Mindestlohn-Dienstleister ausgelagert werden, weil McKinsey oder Accenture das für 11 tsd Euro Tagessatz empfohlen haben, dann ist das ein systematischer Fehler bei der Bundeswehr. Es wird oben geprasst und unten peinlichst geizig gespart.
Sie halten also LBAS für einen Mindestlohn-Dienstleister?
Na gut, ich frag besser gar nicht weiter....

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verbal_akrobat 20.04.2019, 00:05
96. Ganz einfach

das Ganze an eine kommerzielle private Fluggesellschaft abgeben welche in verpflichtend in Frankfurt wahrten lässt und kein Flugzeug darf älter als fünf Jahre sein.
Im Rahmen eines leasing Modells für einen Grundstock an Flugzeugen und eine darüber hinaus gehende reine Flugkilometer Abrechnung z.B.
(Die deutschen Streitkräfte haben mit ihrem restlichen militischen Spezialfluggerät genug arbeit und im Notfall geht die Kanzlerin auch mal in die TransAll;)

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elmer_fudd 20.04.2019, 00:12
97. @ heinrich.busch

Zitat von heinrich.busch
Das passt zu den rot-grünen Schwätzern. Die wenigen Experten werden weniger, weil in Rente oder ins Ausland , die Politik ist ein Versager auf der ganzen Linie und UvL ist in der Spitzengruppe. Dafür haben genau diese Fachkräfte zu 100000enden ins Land gelassen. Das Einzige was fkt. ist der Bürokratismus, nämlich täglich mehr und inzwischen schon mit Erzwingungshaftandrohung wegen nicht bezahlen von Ordnungswiedrigkeiten von 5 ?
Und welchen Bezug hat Ihr Beitrag zu der Bruchlandung des Regierungsfliegers ?. Wenn Sie weiter so fabulieren, kommt der Osterhase zu Ihnen schon mal nicht.

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muekno 20.04.2019, 00:16
98. Vermutlich weil die BW nichts d.h. zu wenig zahlt

Zitat von GNUFZ
...die hier über die Zuverlässigkeit der 'Bundeswehr-' Wartung lamentieren, ist dass die großen Wartungsereignisse der gesamten Flotte bei der Lufthansa Technik durchgeführt werden. Die Airbus- Flotte in einem eigens dafür gebauten Hangar in Hamburg, die Global-5000 Flotte bei LBAS, oder Lufthansa Bombardier Aviation Services, einem LHT-Bombardier Joint Venture in Schönefeld. Warum das auserechnet bei Bundeswehr-Flugzeugen offenbar nicht so funktioniert, darüber sollte man sich Gedanken machen, denn die LHT hat ansonsten einen exzellenten Ruf!
nur das absolut nötigste in Auftrag gibt. Darum dauert es auch so lang, da wird halt gearbeitet wenn die Lehrlinge mal etwas zeit übrig haben.

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lrtnick 20.04.2019, 00:52
99. Halbgares Halbwissen....

"So reagierte das Flugzeug nicht auf Steuereingaben der beiden Piloten, es kam zum Strömungsabriss."
Nur weil es nicht auf Steuereingaben reagiert kommt es nicht automatisch zum Strömungsabriss. Diesen gibt es nur bei zu hohen Anstellwinkeln, an und für sich müssen Flugzeuge so ausgelegt sein, dass diese sich selbst fangen bei höherem Anstellwinkel und keiner Steuereingaben.

Falls es jedoch wirklich im Flug bei niedrigem Anstellwinkel einen Strömungsabriss gegeben hat, dann aufgrund von ausgefahrenen Spoilern (ist das normal überhaupt möglich?!), die nicht wie im Text Beschrieben als Lenkhilfe dienen! (Weil sie eben die Strömung Komplett stören und zu einem Abriss führen)

Da stellt sich einem aber die Frage, wieso die Spoiler sich selbstständig machen? Würde dann eher nach nem elektrischen oder hydraulischen/akktuator Problem hinweisen....

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