Forum: Panorama
Cannabis in den USA: Der neue Goldrausch
Fabian Reinbold

Ein Milliardenbusiness erwächst: Immer mehr US-Bundesstaaten legalisieren Marihuana, Unternehmer und Lokalpolitiker wittern ihre Chance. Dabei steht die Grasökonomie schon wieder auf der Kippe.

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frenchie3 04.12.2016, 09:08
1. Gibt es bereits Untersuchungen

in wie weit es die Mafia vergräzt daß man ihr einen lukrativen Bereich des Produktportfolios abgenommen hat? Mir unverständlich daß die das einfach so durchgehen läßt. Nicht genug Politiker geschmiert? Die Entwicklung der Krankheitsrate und Unfälle durch bekiffte Verkehrsteilnehmer werde ich mal verfolgen

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blackp 04.12.2016, 09:15
3. Polizei

Führt man das bei uns ein, wird die halbe Polizei arbeitslos bzw. muss sich neue Aufgaben suchen.

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ole#frosch 04.12.2016, 09:20
4. und Deutschland?

Die Niederlande gibt es auch noch und die Menschen dort scheinen mir auch nicht total verblödet und abhängig zu sein
daher legalisiert das Zeug endlich. 50% der Steuereinnahmen müssen dann in suchtprävention und Aufklärung gepackt werden.
Das oder Alkohol wird endlich genauso eingestuft wie aktuell canabis. Denn jede Begründung gegen canabis passt genauso zu Alkohol und jede Begründung für Alkohol genauso zu canabis.
Also los, entscheidet euch. Entweder beides verbieten oder beides legal verkaufen.

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naklar261 04.12.2016, 09:21
5. gute sache.

obwohl ich selbst eher keinen grund sehe gras zu rauchen, befuerworte ich eine legalisierung. die polizei hat wichtigeres zu tun als irgendwelche gras chiller zu noetigen und die mehreinnahmen sehe ich lieber in projekten wie BER und der Hamburger Oper versinken als in den Taschen von kriminellen.

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freudentanz 04.12.2016, 09:38
6. Eine ganz wichtige Tatsache wird bei allen Gras-Beiträgen vergessen ...

... daß wenn man einen Job mit Krankenversicherung und allem pipapo haben will muss man normalerweise ein aber spätestens alle 2 Jahre einen Urintest machen. Egal ob sie LKW-Fahrer oder IT-Nerd sind. Eine positiver Fund bedeutet meistens den pink-slip. Im Umkehrschluß heißt das wenn sie sich nicht im Griff haben nur 08/15 Jobs ohne Krankenversicherung ergattern können.

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hanfiey 04.12.2016, 09:47
7. Das stimmt bedenklich

Hanf ist kein "Lifestyle Produkt", sondern eine Droge und macht bei intensivem Dauerkonsum nicht schlauer. Der Vorteil gegenüber Alkohol liegt aber auf der Hand und lässt sich auch nicht leugnen. Eine Freigabe OK, eine intensive Vermarktung sehe dagegen kritisch. Ich hoffe die Bevölkerung lernt den Umgang damit schnell

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martinmde 04.12.2016, 09:51
8. der war on drugs

ist in der Tat gescheitert. Nach 40 Jahren sollte man das einsehen. "Gute Menschen rauchen kein Pot" Achja? Das halbe FBI kifft doch.

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MtSchiara 04.12.2016, 10:02
9. unbeteiligte Dritte müssen besser vor drogenartigen Substanzen geschützt werden

Jeder soll nach seiner Facon glücklich werden - also diejenigen, die Drogen konsumieren wollen, aber auch die, die keine Drogen konsumieren wollen. Das Verfahren der Inhalation von drogenähnlichen bzw. pharmazeutisch wirksamen Substanzen führt aber immer auch dazu, daß unbeteiligte Dritte ungefragt ebenfalls diesen Substanzen in pharmazeutisch relevanten Konzentrationen ausgesetzt werden, ob sie wollen oder nicht, denn was man über die Lunge inhaliert, exhaliert man in der darauffolgenden Stunde auch wieder.

Grunsätzlich bin ich für die Freigabe von Drogen, aber nur dann wenn gleichzeitig auch die Interessen derjenigen gestärkt werden, die mit diesen Drogen nicht in Kontakt geraten wollen. Auch deren Rechte müssen geschützt werden, so daß sie einen Kontakt mit Drogen vermeiden können. Daher sollten - wenn man Drogen freigibt - parallel auch folgende Gesetze angepaßt werden:

1) es muß ein Recht geben auf einen drogenfreien Arbeitsplatz, also einen Arbeitsplatz ausschließlich mit Kollegen, die nicht regelmäßig pharmazeutisch wirksame bzw. suchterzeugende Substanzen inhalieren
2) im Arbeitsvertrag muß der Arbeitgeber das Recht haben können, Inhalation von Drogen/pharmazeutisch wirksamen Substanzen ohne medizinische Indikation während der Arbeitszeit zu untersagen
3) In Mietverträgen muß das Recht auf Inhalationsdrogenkonsum in der Wohnung/im Haus/auf dem Grundstück verhandelbar sein.
4) Das Recht auf Schutz vor Drogen von Kindern muß gestärkt, die in Haushalten mit Personen leben, die drogenartige Substanzen inhalieren.

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