Forum: Panorama
Cesare Battisti: Früherer italienischer Linksterrorist in Bolivien gefasst
AFP/ HO / Bolivian Police

Zuletzt fehlte jede Spur von Cesare Battisti, der in Italien wegen vierfachen Mordes verurteilt ist. Nun wurde der frühere italienische Linksterrorist in Südamerika gefasst.

spmc-12355639674612 13.01.2019, 14:49
1. Leben am Strand?

An welchem Strand? In Bolivien?
Ich glaube, der gute Herr Salvini hat einige eklatante Bildungslücken ... bei ihm wundert mich das allerdings nicht.

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icke_floripa 13.01.2019, 15:21
2. Lula half linken Terrorismus?!

Nur eine kurze Anfrage. Wenn Lula zu seiner Amtszeit ein Dekret zum Schutz von linkem Terrorismus erlassen hat ist er doch zu mindest ein Sympathisant des Linksextremismus, oder sehe ich das falsch? Und hat somit seine Machtposition ziemlich ausgenutzt. Mir fehlt in der Berichterstattung des Spiegels ein bisschen die kritische Auseinandersetzung mit Lula als Machtmensch und seinem Agieren zu seiner Amtszeit, was Brasilien in die jetzige Situation gebracht hat, inklusive eines neuen Präsidenten, welcher als Reaktion auf Lulas, Dilmas und der PT-Politik gewählt wurde. Ich sehe leider keine kritische Auseinandersetzung. Ich hätte gern genauso viele kritische Berichte zu seiner und Dilmas Amtszeit und den Problemen Brasiliens gelesen. Hier ist sehr viel passiert in den letzten Jahren, doch die wenigen Sachen, die hier erschienen waren eher PT-sympathisierende Kommentare. Der Anschein ist, solange ein Präsident sich als links ausgibt kann er doch nur gut sein und die Anderen, die ihn kritisieren nur schlecht. D.h. desto lauter und radikaler man seine linke Position vorbringt umso gerechter ist man?! Zur Klarstellung, ich bin überhaupt kein Fan von Bolsonario, sondern eher im Gegenteil. Aber wenn man die aktuelle Situation und den Verlauf der letzten Jahrzehnte sieht, kann man zumindest verstehen warum Bolsonaro so haushoch die Wahlen gewonnen hat. Die PT konnte in keinster Weise beweisen, dass sie in der Lage ist das Land überlange Zeit zu einem sozial gerechten, und wohlständigen Staat zu machen, trotz guter Voraussetzungen. Sie hat Brasilien mit einer großen Krise übergeben, versetzt von idealistischen Lagerkämpfen, Machtausnutzung und Korruption. Irgendwann hat die Mehrheit keine Geduld mehr und versucht alles, um das zu ändern

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TontonTombi 13.01.2019, 16:45
3.

@ Beitrag Nr.1 - spmc-12355639674612

Wenn Sie den Beitrag noch einmal ganz Lesen, werden Sie feststellen, dass dieser erst bei der Linken Regierung in Frnkeich, und anschliessend bei der linken Regierung von Lula in Brasilien untergekommen ist. Beide Länder besitzen sehr viel Strand und erst kürzlich ist er nach Bolivien weitergezogen.
Gerne hätte ich allerdings zu diesem Artikel auch eine Stellungsnahme von Herrn Schulz,, welcher ja erst kürzlich den wegen Korruption verurteilten ex-Präsidenten Lula da Silva im Knast besuchte.
Warum respektieren/t-ten diese Politiker und Präsidenten nicht die italienische Justiz ? Sind diese noch im Klassenkampf und ihre Justicia auf einem Auge blind ? Dann sollten wir Bürger sie schnellstens von allen Ämtern entfernen und fernhalten, denn nur in Diktaturen kann sich die Herrschaftsclique derartig aufführen.

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archivdoktor 13.01.2019, 16:59
4. Ojehh.......

Zitat von spmc-12355639674612
An welchem Strand? In Bolivien? Ich glaube, der gute Herr Salvini hat einige eklatante Bildungslücken ... bei ihm wundert mich das allerdings nicht.
Salvini hat sich auf die Strände Brasiliens bezogen - nach Bolivien ist Battisti erst geflüchtet als Bolsanaro an die Macht kam!

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zeitgenosse99 13.01.2019, 20:44
5. Der war von 2007 bis 2011 im brasilianischen Knast

Zitat von icke_floripa
Nur eine kurze Anfrage. Wenn Lula zu seiner Amtszeit ein Dekret zum Schutz von linkem Terrorismus erlassen hat ist er doch zu mindest ein Sympathisant des Linksextremismus, oder sehe ich das falsch? Und hat somit seine Machtposition ziemlich ausgenutzt. Mir fehlt in der Berichterstattung des Spiegels ein bisschen die kritische Auseinandersetzung mit Lula als Machtmensch und seinem Agieren zu seiner Amtszeit, was Brasilien in die jetzige Situation gebracht hat, inklusive eines neuen Präsidenten, welcher als Reaktion auf Lulas, Dilmas und der PT-Politik gewählt wurde. Ich sehe leider keine kritische Auseinandersetzung. Ich hätte gern genauso viele kritische Berichte zu seiner und Dilmas Amtszeit und den Problemen Brasiliens gelesen. Hier ist sehr viel passiert in den letzten Jahren, doch die wenigen Sachen, die hier erschienen waren eher PT-sympathisierende Kommentare. Der Anschein ist, solange ein Präsident sich als links ausgibt kann er doch nur gut sein und die Anderen, die ihn kritisieren nur schlecht. D.h. desto lauter und radikaler man seine linke Position vorbringt umso gerechter ist man?! Zur Klarstellung, ich bin überhaupt kein Fan von Bolsonario, sondern eher im Gegenteil. Aber wenn man die aktuelle Situation und den Verlauf der letzten Jahrzehnte sieht, kann man zumindest verstehen warum Bolsonaro so haushoch die Wahlen gewonnen hat. Die PT konnte in keinster Weise beweisen, dass sie in der Lage ist das Land überlange Zeit zu einem sozial gerechten, und wohlständigen Staat zu machen, trotz guter Voraussetzungen. Sie hat Brasilien mit einer großen Krise übergeben, versetzt von idealistischen Lagerkämpfen, Machtausnutzung und Korruption. Irgendwann hat die Mehrheit keine Geduld mehr und versucht alles, um das zu ändern
Nun wenn Sie das Einsperren von Battisti für 4 Jahre in einen brasilianisches Gefängnis als "Hilfe" empfinden, dann haben Sie eine sehr eigenartige Vorstellung von Hilfe.
Und wie viele Präsidenten in vielen Ländern hat Lula am Ende seiner Amtszeit halt eine Amnestie gemacht und davon hat Battisti damals profitiert. Sowas gibt es halt auch...

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icke_floripa 14.01.2019, 11:12
6. Man kann sich die Sachen auch schön drehen

Battisti wurde ursprünglich zu 12 Jahren Haft in Italien verurteilt und floh erst nach Frankreich und dann nach Brasilien. Dort wurde er von brasilianischen und französischen Polizisten verhaftet und eingesperrt, aber erhielt kurz darauf den Status eines politischen Flüchtlings, was damals national und international starke Kontroversen auslöste. 2009 hatte das oberste brasilianische Gericht (STF) seinen Status als politischer Flüchtling wieder aberkannt, aber den Aufenthalt weiter gestattet da es das Recht des Präsidenten Lula war Ihnen per Dekret im Land zu behalten. Nach nur vier Jahren Haft wurde er dann entlassen und lebte weiter im São Paulo. Alles unter starken Protest der italienischen Regierung und der Anerkennung der Taten Battistis durch die Europäische Union.
Ich hätte gerne Ihre Reaktion gelesen, wenn es sich um einen geflüchteten Naziverbrecher oder Rechtsterroristen gehandelt hätte.
Und zum Spiegel noch mal. Schon lustig, dass der Spiegel diesen Beitrag gerade ein zweites Mal veröffentlicht hat, nur einige Stunden später, aber diesmal ohne die Erwähnung von Lula und ohne die Kommentarfunktion. Unparteiische und kritische Berichterstattung sieht für mich anders aus.

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