Forum: Panorama
Chaos nach dem Taifun: Überlebende stürmen Flughafen von Tacloban
AP

Am Flughafen von Tacloban spielen sich nach dem verheerenden Taifun dramatische Szenen ab. Tausende Überlebende ringen um die wenigen Plätze in Hilfsflugzeugen, Eltern versuchen, zumindest ihre Kinder in Sicherheit zu bringen. Die US-Armee schickt einen Flugzeugträger in die Region.

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pragmat. 12.11.2013, 09:02
1. Zäh wie Wackelpudding

Empfimdungsgemäß geht die Rettung viel zu langsam mit viel zu wenig Einsatz von Material und Geld.
Das ist doch nicht die erste Katastrophe und schon gar nicht die Letzte.
Wo bleibt die Task Force bei Katastropen.
Wir müssen uns neu erfinden!
Es braucht einen Zirkel von UNO, Nato und den verbündeten Hilfsorganisationen mit einem Masterplan und einer schnellen Eingreiftruppe.

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joG 12.11.2013, 09:12
2. Wie ich vorhin im Radio hörte, hat die deutsche Regierung....

....seine Hilfe auf 1 Million Euro angehoben. Im Fernsehen sehe ich, dass die Hilfe der Amis alleine mit dem Flugzeugträger ohne berechnung der Kosten die Hubschrauber zur Unterstützung der Anlieferung von Lebensmittel und Arzeneien mehr kostet am Tag. Dazu hat eine einzige amerikanische staatsagentur $ 20.000.000 eingebracht zur Hilfe.

Deutschland benimmt sich hier wieder wie immer. Viel Wind um nichts, und spart sich sein Geld. Wird schon jemand anderer richten. Pfui Teufel!

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wiseguyno1 12.11.2013, 09:22
3. Haben Sie...

Zitat von andere Hobbys
schlecht oder haben die dort unten wirklich kein bisschen Eigeninitiative. Oder Ehrgefühl. Dieses Rumgejaule nach Hilfe nervt. Schreibt doch mach über die , die anpacken und selbst versuchen sich zu helfen. Denen sollte auch geholfen werden.
eigentlich keine 'anderen Hobbys' (sic!), als Leuten, die gerade eben mal mit dem nackten Leben davongekommen sind mangelnde Eigeninitiative oder Ehrgefühl zu unterstellen und das dann noch als 'Rumgejaule' zu bezeichnen?

Anderen Ehrgefühl absprechen, aber Jedem durch so einen Beitrag kundtun, selbiges nicht zu besitzen ... *facepalm*

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prisma-4d 12.11.2013, 09:27
4. ...wenig Zielführend

..."und mehr als 80 Flugzeuge und Helikopter an Bord."
aber trotzdem mehr als die 1Million die Deutschland zugesagt hat. Trinken, Essen, Planen, Decken und ärtzliche Versorgung, genau in der Reihenfolge, dass wissen die Hilfsorganisationen, dass brauchen die Menschen. Es wird Zeit dass sich Internationale Hilfe organisiert bevor die Katastrophe kommt, denn die nächste kommt bestimmt. Warum gibt es keine "automatischen" Abkommen was Hilfslieferungen betrifft. Warum muß dass alles so dermaßen Bürokratisch ablaufen? Überfluggenehmigungen, Landeerlaubnisse, Verteilungsstrukturen, Ansprechpartner, das alles ließe sich lange im Vorfeld klären. Aber offensichtlich geht jedes Land davon aus, "uns wird es nicht treffen". Es ist eben leider nicht so das "der Mensch" das Maß darstellt, sondern "die Mächtigen" Dann stellt sich noch die Frage: was machen die Nachbarnstaaten. Wird über deren Hilfe nur nicht berichtet?

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vrdeutschland 12.11.2013, 09:30
5. Und dann ?

Zitat von pragmat.
Empfimdungsgemäß geht die Rettung viel zu langsam mit viel zu wenig Einsatz von Material und Geld. Das ist doch nicht die erste Katastrophe und schon gar nicht die Letzte. Wo bleibt die Task Force bei Katastropen. Wir müssen uns neu erfinden! Es braucht einen Zirkel von UNO, Nato und den verbündeten Hilfsorganisationen mit einem Masterplan und einer schnellen Eingreiftruppe.
Wern hat denn dann die Oberhand ? Die Nato, die Uno oder die Hilforganisationen ? Dann funktioniert GAR NICHTS mehr.
Allein die EU weiß doch gar nicht, was sie machen soll. Vielleicht einfach ma ein paar Millionen bereitstellen. Ja, und dann ?
Tja und wieder einmal sind es ausschließlich die Amerikaner die einen Flugzeugträger schicken und was machen. Ok, die habe immer irgendeinen Flugzeugträger in der Nähe stehen.
Aber was ist denn mit den Chinesen ? Müssten doch eigentlich ein Interesse haben die sympathie der Philippinischen Bevölkerung zu gewinnen. Nein, es läuft mal wieder nichts ohne die Amerikaner. War schon in Haiti so und war auch beim Tsunami 2004 so. Und ich gehe mal davon aus, daß auf den Philippinen auch wieder Jahre nichts läuft. Allein schon die Tatsache "nichts wie raus hier". Klar Kinder und Frauen ausfliegen, die "stören" nur, aber die Waschlappen von Männern sollen bitte unter militärischer Aufsicht den Laden wieder aufbauen, dafür sind sie da.

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auweia 12.11.2013, 09:31
6. Sinnvolle Verwendung

[QUOTE=sysop;14209510]Die US-Armee schickt einen Flugzeugträger in die Region.

Ich wusste gar nicht, dass die US-Armee über Flugzeugträger verfügt. Bislang dachte ich da waäre die US-Marine zuständig. Aber seis drum - für schnelle Katastrophenhilfe sind die Träger als Plattformen gut zu gebrauchen. Deutschland könnte sich hier im humanitären Bereich profilieren. Wann kauft die Bw?

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Beat Adler 12.11.2013, 09:35
7. Richtig! Vorbeugen von Hilfsmassnahmen sind moeglich!

Zitat von pragmat.
Empfimdungsgemäß geht die Rettung viel zu langsam mit viel zu wenig Einsatz von Material und Geld. Das ist doch nicht die erste Katastrophe und schon gar nicht die Letzte. Wo bleibt die Task Force bei Katastropen. Wir müssen uns neu erfinden! Es braucht einen Zirkel von UNO, Nato und den verbündeten Hilfsorganisationen mit einem Masterplan und einer schnellen Eingreiftruppe.
Resourcen zur Vorbeugung der schlimmsten Auswirkungen von Naturkatastrophen sind vorhanden.
Bei jeder Naturkatastrophe, Erdbeben, Tsunami, Vulkanausbruch, Wirbelsturm, Ueberschwemmung, Erdrutsch, etc. sind die Betroffenen auf schnellste medizinische Hilfe, maximal 12 Stunden spaeter auf sauberes Trinkwasser und 24 bis 48 Stunden spaeter auf Nahrungsmittel angewiesen.

Der Ablauf ist immer in ungefaehr gleich: Flugplaetze in unmittelnarer Naehe unbrauchbar, die Strassen verschuettet, Zugang zu den Menschen in Not nur mit Helikoptern moeglich.

Was ist zu tun?
Helikopter koennen das noetige Personal, die medizinischen Geraete, Notspitaeler, Wasseraufereitungsanlagen und Nahrungsmittel in die Notgebiete fliegen. Grosse, zivile und militaerische Transportmaschinen koennen die Helikopter, Ausruestung und Personal auf unversehrte Flugplaetze in relativer Naehe der Katastrophe transportieren. Dann geht es weiter mit den Helikoptern.
Wenn also Militaerbasen, speziell solche in der Naehe von Orten, wo Erdbeben, Wirbelstuerme, etc. haeufig sind, entsprechend ausgeruestet und vorbereitet sind, kann Not effizient und schnell gelindert werden. Das Personal dieser Basen kann dementsprechend ausgebildet werden. Diese zusaetzliche Aufgabe des Militaers soll aufgebracht werden. Diese Extrakosten sind im Vergelich zu den Ausgaben fuer Verteidigung ein Klacks!

Eine gute Vorbereitung auf zukuenftige Naturkatastrophen lohnt sich in jedem Fall auch finanziell. Ausserdem schadet eine entsprechende Ausbildung keinem jungen Menschen!

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lores 12.11.2013, 09:38
8. Sind ja nur Menschen

Die internationale Hilfe funktioniert mal wieder nicht, aber Hauptsache spenden. Ein Land, das mit 500 Milliarden Euro Banken "rettet", wird doch mal ein paar Millionen für Katastrophenopfer zur Verfügung haben.

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nedstark 12.11.2013, 09:38
9.

sind Menschen die absolut alles verloren haben!Wir haben für das Dorf der Familie meiner Frau in Llorente Reis organisiert damit 20 Familien für weitere 10 Tage überleben können!Das Dorf wurde buchstäblich vom Erdboden gefegt. Meine Frau hat 2 Brüder, 13 und 19, in der Sturmflut verloren!Strassen und Brücken sind blockiert. Keine Hilfe kommt von Süden her durch. Keine Kommunikation ausser von Leuten die sich zu Fuss und per Motorrad nach Manila durchgeschlagen haben. Bisher wird hauptsächlich über Tacloban berichtet, was weiter nördlich los ist kann man nur ahnen.Wenn nicht bald Hilfe durchkommt werden noch tausende verhungern oder durch verseuchtes Wasser ums Leben kommen. Wenn man kein Wasser und nichts zu essen hat ist es sehr schwierig "anzupacken" oder Eigeninitiative zu entwickeln. Aber das scheint Ihnen in Ihrer Kaltschnäuzigkeit nicht einzuleuchten. Zeigen Sie doch bitte wenigstens ein bischen Respekt vor dem menschlichen Elend das hunderttausende ohne eigenes Verschulden getroffen hat!In den betroffenen Gebieten gibt es praktisch keine Familie die nicht Angehörige verloren hat. Danke an alle die mit Spenden oder auch nur Empathie und Trost geholfen haben und noch helfen!

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