Forum: Panorama
Chemieunfall in Ungarn: "Der Schlamm hat ihn bis auf die Knochen verbrannt"

Plötzlich donnerte die Giftwelle über die Häuser hinweg: Beim größten Chemieunfall in Ungarns Geschichte sind ganze Dörfer mit ätzendem Rotschlamm überschwemmt worden. Vier Tote, Dutzende Verletzte - die Natur dürfte sich von dem Desaster lange nicht erholen.*Gelangt das Gemisch auch in die Donau?

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sappelkopp 05.10.2010, 17:58
1. Unglaublich!

Das Aluminiumwerk spricht von "nicht vorsehbarer Naturkatastrophe", Kernig! Dann hat ja keiner Schuld. Eine Laune der Natur war es!

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Meckerliese 05.10.2010, 18:11
2. Ich fass es nicht

Sicherlich ist mal wieder keiner dafür verantwortlich. Der Mensch bringt den Planeten schon noch um die Ecke keine Sorge.

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brux 05.10.2010, 18:30
3. Dummes Zeug

Was der Hinweis auf eine EU-Verordnung soll, weiss wohl keiner.

Mit Sicherheit sehen die einschlägigen EU-Verordnungen nicht vor, dass Rückhaltebecken brechen.

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penille111 05.10.2010, 18:30
4. Sofortiger Ausstieg aus der Aluminiumproduktion

Ich finde es unverantwortlich, dass in Deutschland überhaupt noch Aluminium produziert wird. Ich bin für einen sofortigen Stopp der Aluminumproduktion. Stellen sie sich mal vor sowas würde hier passieren. Ich will nicht wissen, wie viele Pannenaluminiumwerke es hierzulande gibt. Es ist Zeit für eine Wende in der Aluminiumpolitik...

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paul sartre 05.10.2010, 18:50
5. Kosten...

Zitat von sysop
Plötzlich donnerte die Giftwelle über die Häuser hinweg: Beim größten Chemieunfall in Ungarns Geschichte sind ganze Dörfer mit ätzendem Rotschlamm überschwemmt worden. Vier Tote, Dutzende Verletzte - die Natur dürfte sich von dem Desaster lange nicht erholen.*Gelangt das Gemisch auch in die Donau?
Hoffentlich beteiligt sich der große Aluminium-Konzern, dem das Werk gehört, angemessen an den Kosten, die das Unglück verursachte.

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augu 05.10.2010, 18:55
6. ....

Zitat von penille111
Ich finde es unverantwortlich, dass in Deutschland überhaupt noch Aluminium produziert wird. Ich bin für einen sofortigen Stopp der Aluminumproduktion. Stellen sie sich mal vor sowas würde hier passieren.
Damit woanders die Dämme brechen können ! Wenn man sich den Damm vor der Katastrophe ansieht, dann bekommt man unwillkürlich das Gefühl, hier tickt eine Zeitbombe. Jetzt ist sie hochgegangen. Solche Rückhaltebecken für industrielle Schlämme mit Mio m3 Inhalt sind die wahren Gefahrenquellen, gegen die sich Bürgerproteste richten sollte. Wenn es derartige Rückhaltebecken (wie auf dem Foto) tatsächlich auch in Deutschland gibt und sie Umweltschützern bisher nur nicht aufgefallen sind, dann fehlt mir das Verständnis für ihre Proteste gegen Müllverbrennung, Hochspannungsmasten, Mobilfunkmasten etc. gänzlich.

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h.z 05.10.2010, 18:59
7. Vorbild Aserbaidschan

Aluminium dürfte nur noch in Laendern wie Aserbaidschan produziert werden. Dort gibt es solche Becken gar nicht (die Abwässer werden einfach ungefiltert ins kaspische Meer geleitet).

Dann kann solch eine Katastrophe auch nicht passieren.

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darkmaan 05.10.2010, 19:02
8. keine Sorge

Zitat von Meckerliese
Sicherlich ist mal wieder keiner dafür verantwortlich. Der Mensch bringt den Planeten schon noch um die Ecke keine Sorge.
Keine Sorge, der Planet wird den Menschen locker überstehen, genauso wie die Natur.

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J4cky 05.10.2010, 19:06
9. ...

Zitat von penille111
Ich finde es unverantwortlich, dass in Deutschland überhaupt noch Aluminium produziert wird. Ich bin für einen sofortigen Stopp der Aluminumproduktion. Stellen sie sich mal vor sowas würde hier passieren. Ich will nicht wissen, wie viele Pannenaluminiumwerke es hierzulande gibt. Es ist Zeit für eine Wende in der Aluminiumpolitik...
Aha ... und Aluminium benötigen wir auch gar nicht? Im übrigen bringt ein Umstieg auf andere Materialien recht wenig. Vielleicht CFK nehmen?

Solche Unfälle sind das Ergebnis unseres Wohlstandes. Es ist der ZOLL den wir dafür zahlen. Auslagern der Produktion bringt wenig, dann werden die Unfälle auch nur verlagert, aber treten dennoch auf.

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