Forum: Panorama
Christlicher Fundamentalismus: Kirche der Extreme

Sie hetzen gegen Juden, hängen ihren Jüngern schwere Holzkreuze um, glauben an Engel und Katzen-Dämonen - in den großen Kirchen finden viele Sektierer eine Heimat, deren Ideen mindestens genauso krude sind wie die der Piusbrüder. SPIEGEL ONLINE stellt die bizarren Lehren der Abweichler vor.

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hansstefanpeters 05.02.2009, 16:43
50. Infam

Die Gleichmacherei, Vereinfachung, Pauschalisierung und Diffamierung von Christen, die in der letzten Zeit immer mehr um sich greift, ist unerträglich. Leider hauen momentan viele deutsche Medien in dieselbe Kerbe. Christlich konservativ gleich fundamentalistisch gleich potenziell gewaltbereit und gefährlich. Und rechtsradikal und antisemitisch natürlich auch. Wie würden die atheistischen Vertreter in diesem Forum wohl reagieren, wenn sie fast täglich Artikel lesen müssten, in denen ein lockerer Bogen vom Atheismus über den Marxismus/Leninismus zu Stalin geschlagen würde?

Die in dem aktuellen Artikel genannten Gruppierungen haben miteinander so viel gemeinsam wie Richard Williamson mit Mutter Teresa. Und viele Menschen in den genannten Bewegungen sind so rechtsradikal wie Pfarrer Paul Schneider, der von den Nazis im KZ Buchenwald ermodet wurde.

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Deadliner 05.02.2009, 16:51
51. Korrektur

Zitat von Mort
Hä? Warum? Das AT ist komplett jüdischen Ursprungs (von ein paar sinnentstellenden Kürzungen und Übersetzungsfehlern abgesehen), und im NT geht es hauptsächlich um einen Juden (vermutlich sogar Rabbi), der sich für mehr Toleranz eingesetzt hat. Wenn "Juden" im Unrecht sind, ist es auch Jesus, ergo auch seine Anhänger...
Arrgh. Sorry. Zu schnell dahingetippt. Ich meinte natürlich:

"Gemäß katholischer Interpretation der Bibel sind Juden im Unrecht..."

Das ist ja das eigenartige an diesem Buch. Man kann einfach alles darin finden, wenn man glaubt...

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Deadliner 05.02.2009, 16:56
52. Teresa

Zitat von hansstefanpeters
Die in dem aktuellen Artikel genannten Gruppierungen haben miteinander so viel gemeinsam wie Richard Williamson mit Mutter Teresa.
Ja, exakt das:

http://www.mutter-teresa.info/

http://members.lycos.co.uk/bajuu/

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Modalverb 05.02.2009, 17:09
53. Muss die Aufklärung scheitern? Teil 1

Zitat von PML
Dann lassen Sie uns doch mal alle den Stand der Dinge festhalten: - Es gibt keine Objektivität. Jeder hat zwangsläufig ein Weltbild.
Das sind ja für SpOn-Verhältnisse ungewohnt weise Worte!

Zitat von
- Wir leben in einer ökonomischen Krisensituation (Paradigmen-Wechsel?). In ökonomischen Krisensituationen besteht eine Gefahr, dass Sündenböcke gesucht, formuliert und gefunden werden.
Wichtiger Aspekt! Es ist m.E. schon beinahe eine Kulturkonstante, Identität in der Ausgrenzung anders lebender/denkender/aussehender Menschen zu suchen. Die Probleme die sich hieraus ergaben sind (nicht zuletzt dank Torah und anderer religionsinspirierter Überlieferungen) auch hinreichend bekannt und sollte uns als Lernvorlage dienen, nicht zur Resignation.

Zitat von
Ich denke, sowohl Islam also auch Christentum sind fanatisch genug, dem Vorwurf / Verdacht des "Sektierertums" (Sicher, wertendes Labeling) im Zweifel auch militant zu begegnen.
Sie sagen also: Wenn sie entsprechend lange eine bestimmte Gruppe stigmatisieren, dann entsteht Gewalt? Das ist spannend, und ich glaube auch nichts allzu neues, etliche "ethnische" oder "religiöse" Konflikte zeigen das auf.

Die Frage hierbei ist nur: Müssen Sie oder die Spiegel-Redakteure dazu beitragen, dass es zu dieser Eskalation kommt, indem man bestimmte Menschen kategorisiert, einordnet und ihren Überzeugungen weniger Stellenwert beimisst als den eigenen?

[/QUOTE]Man sollte nicht die Geschichte dieser "Religionen" vergessen, [QUOTE]

Ja, in der Tat! (z.B. "Lob der Inquisition" - Zander: hilft auch Spiegel-Lesern Vorurteile zu überwinden)

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Modalverb 05.02.2009, 17:11
54. Muss die Aufklärung scheitern? Teil 2

Zitat von PML
wenn man sie [die Religionen] - nachdem Kritik geäußert wird - bereits als Opfer darstellt - oder ihnen die eingenommene Opferrolle zubilligt.
Sicher, zu einem Streit gehören immer zwei Seiten. Ich habe bisher aber auch wenig von davon mitbekommen, dass hier jemand auf seiner Opferrolle beharrt hat solange es um inhaltliche Differenzen geht.

Wenn es jedoch um strukturelle Fragen geht, also Einschränkung der Religionsfreiheit, dann sind die Leute die - Großteils historisch - einer Religion angehören tatsächlich Opfer einer sprachlichen Deformation geworden. Die Aufhebung des Pluralismus zugunsten einer neuen weltanschaulichen Mainstreamauffassung, die mit Staatsmacht vermischt nur eine andere Art dessen wäre, was der Vatikanisch-Militärische Komplex zu einer bestimmten Zeit hier in Süd/Mitteleuropa war, würde die Früchte der Aufklärung vernichten.
Zitat von
Bisher haben immer noch Muslims Schwule erhangen, Christen "Hexen" verbrannt, Abtreibungsärzte erschossen, psychologischen Gruppendruck auf gewähnte Abweichler ausgeübt.
Diese Vereinfachungen sind schon deshalb keine Vereinfachungen mehr, weil sie Artefakte in der Diskussion schaffen.

Kernfrage ist doch die: Was ist das Christentum insb. dessen ideengeschichtlicher Gehalt, und was ist zeitgeschichtliche Politik, Prozesse, die jenseits einer Idee stattfanden.

Wer so argumentiert wie Sie hier der kann auch gleich die ganz großen Linien heranziehen, à la "Emotion hat Leute zu diesem und jenem Krieg verleitet" usw. Wenn es historische Positionen zur Toleranz gibt dann ist das neben sehr wenigen griechisch/römischen Wurzeln und ein paar asiatischen Lehrsätzen eben das neue Testament, nicht zuletzt sind Pazifismus und Kommunismus direkte Ausgeburten des Christentums.


Zitat von
CHRISTEN haben Adolf Hitler GEWÄHLT (Zentrumspartei -> Franz von Papen -> 1946 in allen Anklagepunkten freigesprochen, 1969 verstorben).
Das ist aber ganz präzise: Christen wurden auch von Hitler ins KZ gesteckt, analog kann man auch sagen: "Männer" haben Hitler gewählt und "Männer" wurden vergast - Was ich sagen will: Wer eine Grundgesamtheit so willkürlich wählt, dass sie alles oder nichts aussagt, der hätte auch diese Kategorisierung sein lassen können.
Wenn Sie sich einmal mit konkret dieser Thematik befassen wollen empfehle ich Ihnen das Buch "Hitlers Religion". Einzelne Akteure der Kirche(n) haben sicherlich zeitweise mit Hitler paktiert, allerdings ist es nicht nur historisch falsch sondern auch tendenziös, das Christentum in die Nähe des NS zu rücken.
Zitat von
Vorsicht also bitte!
Vor Diskussionsfehlern? Irgendwas erinnert mich hier an "Godwins Gesetz"...

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Ludwig Schmidt 05.02.2009, 17:12
55. @ Barbara Hens und Christian Wiesel

Sorry Frau Barbara Hans und Herr Christian Wiesel,
aber seriöser und Qualitätsjournalismus ist das nicht.

1. Keine Stimme der gemäßigten Christen zur Problematik christliche Fundamentalisten, stattdessen ein unterschwelliges zuordnen. Okay, Sie mögen Christen nicht: geschenkt.
aber:
Zitat von con anima
Aus dem Artikel: "...in den großen Kirchen finden Sektierer eine Heimat.............Nach Einschätzung von KSA-Referent Baer sind die erzkonservativen Strömungen . Weltweit gibt es rund 1,1 Milliarden .....
2. Wer hat was wo womit und warum getan und was ist dann passiert als Reaktion. DAS wird man doch wohl erwarten dürfen von einem Spiegel - Beitrag, stattdessen sprechen Sie nebulös von Gruppen. Mit Verlaub, Sie haben nichts aber auch gar nichts neues berichtet.

3. Sollte man wenigstens ansatzweise erläutern, dass diese Gruppen gegen die FDGO der Bundesrepublik verstoßen und insofern auch nicht akzeptiert werden-von niemanden, außer von sich selbst. Daß diese Gruppen von den Landes- und dem Bundesverfassungsschutz geführt und beobachtet werden: kein Wort. Dass die Bundesrepublik und ihre Gesellschaft sich tagtäglich in Debatten, in Gerichtsverfahren usw. mit diesen Organisationen demokratisch auseinandersetzt: kein Wort. War zu wenig Platz?

4. In dem Thema steckt soviel Potential , und was machen Sie draus? Ein bischen unterschwelliges RKK und EKD-bashing in Verbindung mit wagen Informationen.

5. Wenn es ein Kommentar gewesen sein sollte, dann ist es wohl nicht zuviel verlangt, dass Sie Ihrer Meinung nach gerechtfertigte Gegenmaßnahmen der Zivilgesellschaft und der politischen Institutionen aufzeigen. Haben Sie nicht gedurft, sich nicht getraut oder wissen Sie es schlichtweg nicht? Alles drei sollte Ihnen zu denken geben.

Also, das Thema ist wichtig und richtig. Der Zusammenhang zum Papst zumindest fragwürdig. Der Inhalt einfach nur arm.

Denn das war Ihr Anspruch: SPIEGEL ONLINE stellt die bizarren Lehren der Abweichler vor-gar nichts stellen Sie vor außer, die Ablehnung von Homosexuellen und der Ablehnung von "Mädchen in Hosen" -was zweifelsohne schlimm genug ist- plus ein paar antiquierte, die wahre Dimension der Gefährlichkeit dieser Antidemokraten nicht mal zu 10% erfassende, zusmmengeschusterte Informationen.

Ich kann nur hoffen, dass bei Ihnen wieder Journalismus einkehrt, denn diese Feinde der Demokratie müssen regelmäßig und immer wieder journalistisch aufgearbeitet werden, um die Gesellschaft, die politischen Institutionen,die RKK und EKD und alle gemäßigten Christen quasi zu zwingen sich dieser Verantwortung tagtäglich zu stellen, weil sie immer und immer wieder an die Verantwortung erinnert werden. Mit Ihrem oportunistischen Feigenblatt ist Ihnen das leider nicht gelungen. Schade!

P.S.: Sollten Sie damit schlichtweg einen Thread hier mit einer Diskussion füllen wollen: Das scheint Ihnen wenigstens gelungen. Und viele Informationen und Meinungen regen um Längen mehr an zum Nachrecherchieren und nachdenken. Und das sollte Ihnen wiederum zu denken geben.

Und denken Sie nur über eine Frage nach, bevor Sie solche Artikel unter dem Bild B 16 posten: Was bedeutet es, dass die RKK eine "Rückkehr" bzw. Verbleib abhängig macht, daß von diesen das II. Vatikanische Konzil anerkannt wird?

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Auswahlaxiom 05.02.2009, 17:13
56. Mann, Mann, Mann

Zitat von Modalverb
Ich kann mir nicht helfen, aber Kommentare, die ernsthaft eine "weltanschauliche Neutralität" von irgendwem fordern oder Leute, die sich "nicht religiös" nennen kann ich nur bedingt erst nehmen.
Mit solchen Äußerungen würgen Sie jede Diskussion ab. Schade. Man kann sich nämlich auch innerhalb eines Gedankensystems mit den Aussagen befassen, die ein anderes liefert.

Wenn Sie religiös sind, werden Sie Ihr weltanschauliches Gebäude haben, das Ihnen innerhalb dessen die Welt erklärt, andere Menschen machen das anders.

Zitat von
Soziologisch lässt sich das erklären, Bildungsmangel, Nähe zur Ex-DDR-Strukturen oder adolseszenzbedingtes Oppositionsverhalten (das manchmal ein ganzes Leben währen kann) kann ein Auslöser für diese Postulat sein.
Das ist eine Frechheit, mit Verlaub. Jemanden nicht ernst nehmen zu können, mag Ausdruck eines wie auch immer gearteten Mangels an Verständnis sein; fehlende Bildung zu unterstellen ist hingegen ein Affront. Die Anspielung auf die DDR will ich mal überlesen, weil sie einfach nur unsachlich ist.

Wenn Sie übrigens Pubertät meinen, warum schreiben Sie's dann nicht? Weil "adolseszenzbedingt" besser zu Ihrer immensen Bildung passt?

Zitat von
Dass ein ganzes Land wie z.B. Frankreich tatsächlich diesen Sprachgebrauch in bewusster Vernachlässigung der einfachsten empirischen Befunde zur Sinnkonstruktion beim Menschen beibehält lässt sich eben wieder mit der dort herrschenden Kultur erklären.
Aua. Vergessen Sie beim Nachschlagen von Fremdwörtern bitte nicht, auf die Interpunktion zu achten.

Aber egal: Um was für einfache empirische Befunde handelt es sich denn? Und was bitte lassen die Befunde erkennen?

Wenn Sie tatsächlich meinen, dass Sinnkonstruktion empririsch (a posteriori?) befunden (erkannt?) werden kann, dann lassen Sie doch einfach auch die Erkenntnis a priori gelten, dass Menschenrechte unantastbar sind. Das ist keine Sinnkonstruktion, aber eines jener Postulate, die Sie mit Bildungsmangel in Verbindung bringen. Tun Sie nicht? Doch, weil die Aufklärung diese Erkenntnis hervorgebracht hat, also doch die Philosophie derjenigen, die Sie nicht ernst nehmen können.

Und bitte, hören Sie auf, die französische Kultur zu reduzieren auf:

Zitat von
Die ist im Punkt des Laizismus extrem festgefahren und auch nicht diskursiv operationalisierbar.
Nö, nur aus Ihrer Sicht ist sie festgefahren, denn damit eine Kultur operationalisierbar werde, gehört auch, dass der Operierende (Sie?) sich dieser Kultur erst einmal nähert, lies: sich selbst bewegt. Dazu sind Sie nicht bereit, lies: Sie sind festgefahren.

Zitat von
Und dies ist und war doch schon immer das Gattungskriterium von Religion, oder?
Festgefahren zu sein? Allerdings.

Zitat von
Der Zirkel schlägt erbarmungslos zu...
Kommen Sie mir bloß nicht Mathematik. Da kenne ich Bildungsferner mich sicherlich besser aus als Sie hochgebilderter Soziologe.

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redfox1234 05.02.2009, 17:19
57. Alles Sekten!

Ich kann den unterschwelligen Tenor des Berichtes nur unterstützen!
a) Glaube ist Privatsache und sollte daher nicht öffentlich geäußert werden dürfen. Mission ist eine Gefahr und sollte verboten werden. Wer eine Überzeugung hat, sollte nicht öffentlich für sie eintreten, geschweige denn, andere zu überzeugen versuchen.

b) Welche Glaubensüberzeugungen legitim sind, darüber sollte die Öffentlichkeit bestimmen, nicht die Gläubigen selbst, schon gar nicht Grundlage irgendwelcher religiöser Literatur. Im Zweifel sind Spiegel-Redakteure zu Rate zu ziehen. Sich gegen Abtreibung oder Homosexualität auszusprechen, sollte mindestens als Ordnungswidrigkeit geahndet werden.

c) Weltbilder und Theorien, welche versuchen, die Komplexität der Welt zu reduzieren und damit lebbar zu machen, gehören verboten. Ausnahmen werden lediglich zugelassen bei Ansichten über Wirtschaft, Steuern, Recht, Sport, Politik im allgemeinen, Mode, Kultur, internationale Beziehungen, Philosophie u.ä.

d) "Bizzare Abweichler" müssen öffentlich an den Pranger gestellt werden. Was nicht in den beiden deutschen Landeskirchen ist, kann ja gar nicht wirklich christlich sein. In Ländern, in denen es keine Landeskirchen gibt (also so ziemlich in allen) sollte das organisierte Ausüben von religiösen Überzeugungen per se untersagt werden, gegebenenfalls mit UN-Mandat.

Desweiteren biete ich Spiegel meine Zusammenarbeit bei der Aufdeckung weiterer fundamentalistischen Gruppierungen an. Mir sind persönlich Gruppen bekannt, in denen die Mitglieder genötigt werden, mehrmals in der Woche kilometerweite Märsche zu Fuß zurückzulegen. Auch bei Wind und Wetter, oft nur in kurzer Kleidung. Trotz qualvoll verzerrter Gesichter haben die "Trainer" genannten Gurus kein Erbarmen, peitschen die Kinder und Jugendlichen immer weiter voran. Diese müssen darüber hinaus monatlich eine Teil ihres Taschengeldes an die dahinter stehende Organisation überweisen. Das Ergebnis ihrer Leiden wird regelmäßig vor einer johlenden Anhängerschaft zur Schau gestellt. Wer aussteigen will, muss sich vor ehemaligen Kameraden rechtfertigen, ich weiß sogar von einem Fall, da hat ein Trainer bei einem Jugendlichen zu Hause angerufen, um sich zu erkundigen, warum dieser nicht mehr zu den wöchentlichen Treffen erscheint.
Diese Gruppen gehören definitiv ausgemerzt - ein Skandal, dass etiche von ihnen sogar staatliche Unterstüzung genießen! Jeder weiß, dass gerade die Top-Mitglieder oft Drogen nehmen (sog. Doping) und einen manipulativen Einfluß auf Politiker und Medien ausüben.

Jeder, der endlich ein überzeugungsfreies Land möchte, sollte dem Spiegel seine bedingungslose und rücksichtslose Unterstützung andiennen!

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werner51 05.02.2009, 17:24
58. -

Zitat von sysop
Sie hetzen gegen Juden, hängen ihren Jüngern schwere Holzkreuze um, glauben an Engel und Katzen-Dämonen - in den großen Kirchen finden viele Sektierer eine Heimat, deren Ideen mindestens genauso krude sind wie die der Piusbrüder. SPIEGEL ONLINE stellt die bizarren Lehren der Abweichler vor.
Extremisten gibt es in jeder Religion - Christen jeglicher Ausrichtung, Mohammedaner, Juden ...; nur bei den Buddhisten bin ich mir nicht ganz sicher.

Meinetwegen können die auch alles machen, was Sie wollen, unter (mindestens) unter der Voraussetzung, daß sie die weltlichen Gesetze beachten und einhalten.
Zu diesen weltlichen Gesetzen gehört dann auch im überwiegenden Teil der Welt die Trennung zwischen Religion und Staat.

Und wenn sich einzelne Angehörigen solcher Gruppen nicht an die Gesetze halten, dann müssen sie (strafrechtlich) verfolgt werden, wie jeder andere Normalbürger auch.
Wenn sich die gesamte Gruppe gegen die Gesetze stellt, dann ist diese Gruppe eine terroristische Vereinigung und sollte in Deutschland auch als solche verfolgt werden. Die Wirklichkeit sieht leider anders aus - nicht nur in Deutschland, aber auch dort.

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Ludwig Schmidt 05.02.2009, 17:30
59. @ redfox

Zitat von redfox1234
Ich kann den unterschwelligen Tenor des Berichtes nur unterstützen! a) Glaube ist Privatsache und sollte daher nicht öffentlich geäußert werden dürfen. Mission ist eine Gefahr und sollte verboten werden. Wer eine Überzeugung hat, sollte nicht öffentlich für sie eintreten, geschweige denn, andere zu überzeugen .....
Danke!

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