Forum: Panorama
Christmette von Papst Franziskus : "Die Welt braucht mehr Zärtlichkeit"
REUTERS

Er fordert mehr Zuneigung, Milde und Zärtlichkeit - vor Tausenden Gläubigen hat Papst Franziskus die Christmette gehalten. Zuvor hatte der Pontifex mit verfolgten Christen im Nordirak telefoniert, um ihnen Mut zu machen.

Seite 2 von 4
ozoli 25.12.2014, 06:08
10. Na ja,

Ich finde der Papst sollte gar nichts mehr fordern, vor allem nicht politisch. Die katholische Religion hat, so wie jede andere Religion auch, schon genug rumfantasiert.

Beitrag melden
ludovicosettembrini 25.12.2014, 06:56
11. Ich ziehe die

Das Konzept der "zärtlichen Lösungen" scheint mir doch auf eine ziemliche Willkür hinauszulaufen. Da gewinnen dann doch am Ende wieder diejenigen, die ohnehin an der Macht sind.

Auch diese "Glut der Evangelien" scheint mir ein etwas schwer durchschaubares Konzept zu sein. Es gibt so viele davon. Die von der katholischen Kirche ausgewählten sind ja nur ein kleiner Ausschnitt. Es spricht leider nichts dafür, dass die ausgewählten Evangelien mehr mit dem historischen Jesus zu tun haben als die nicht ausgewählten. Wendet man die Methoden der historisch-kritischen Textanalyse an, spricht viel dafür, dass der historische Jesus gar nicht wusste, dass er der Sohn Gottes war oder sein sollte. Wahrscheinlich war er einfach nur ein richtig sympathischer Mensch und als solcher den religiösen Machthabern seiner Zeit ein Ärgernis.

Beitrag melden
gitterkopp 25.12.2014, 07:04
12. Nachtrag

Liebe Spiegel-Online-Redaktion, wenn ich Spiegelabonnent wäre, würde ich das Blättchen sofort abbestellen. Warum soll ich die Kopie lesen, dann lese ich direkt die Propaganda des Vatikans.
Wäre ich Kurienkardinal dann würde ich in Anlehnung an Herrn Fischer sagen: "Mit Verlaub, Heiliger Vater, Sie sind ein Aeschloch!" Frohe Ostern - ach, scheisse Alzheimer!

Beitrag melden
Tafelkreide 25.12.2014, 07:08
13. Apokryphe Glut

Leider muss ich einräumen, dass ich eher sachliche Lösungen suche, weil mir besseres gar nicht möglich ist. Aber ich weiß den Hinweis des Papstes zu schätzen, was von Wutanfällen zu halten ist. Mit weitaus geringerem Anspruch - und ganz und gar unzärtlich - weise ich cholerische Chefs zurück. Besteht nicht die Gefahr, dass ich sie zu mehr Falschheit erziehe, zu mehr Niedertracht und zur Scheinfreundlichkeit? Sic, das Leben ist keineswegs einfacher, Syre...

Beitrag melden
goere70 25.12.2014, 07:31
14. Wie......

.....wohltuend die Worte dieses Papstes doch sein können.
So ganz anders wie das vorhersehbare Geschwafel von unserem protestantischen Bundesprediger aus dem Schloss Bellevue.
Nein Herr Gauck, ich fürchte mich nicht vor dem was in der Welt passiert, sondern wie darauf reagiert wird.
Ich fürchte mich vor dem Aktionismus und der planlosen, egozentrischen Phantasien unserer Regenten.
Und vor dem was der Papst anprangert.
Den "unpersönliche Lösungen, die vielleicht effizient sind, aber denen die Wärme des Evangeliums fehlt?“
Frohes Fest

Beitrag melden
RDetzer 25.12.2014, 07:32
15. Danke! Danke! Danke!

Interessant ist, daß der Papst im schmutzigen Gewand nicht aufzutreten vermag. Er wirft nur Schmutz nach anderen - Christen halt.

Beitrag melden
nsmith 25.12.2014, 07:33
16.

Mehr Zaertlichkeit?..Ja. Bitte...und Merry Christmas Welt!

Beitrag melden
2bing 25.12.2014, 07:55
17. Genau so ist es!

Unbedingt lesenswert ist auch das dazu passend:

http://www.geolitico.de/2014/12/23/nutzen-wir-die-krise-als-chance/

Beitrag melden
h-i-2224 25.12.2014, 08:42
18. Wenn der Papst anderen Menschen die Logik und ihr Menschsein

abspricht, weil Ihnen das Evangelium entbehrt und nicht geläufig ist, dann sprechen wir hier von Rassismus höchster Prägung. Und ein Papst weiß, wenn er diese Worte spricht, was er damit bezwecken will. Man denke nur an die Worte des Papstes 2010 in England, als seitens der Katholischen Kirche die Atheisten für alles Ungemach und alle Verfehlungen dieser Welt im letzten Jahrhundert verantwortlich gemacht wurden.

Beitrag melden
bernd25647 25.12.2014, 08:42
19. Dieser Papst imponiert mir!

Nach vielen Jahrhunderten des Ehrgeizes und der Machtpolitik gibt es einen, der wirklich an die ursprüngliche Botschaft des Christentums appelliert! Respekt!

Beitrag melden
Seite 2 von 4
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!