Forum: Panorama
Co-Pilot des Unglücksfliegers: Heimliches Leid
REUTERS

Andreas Lubitz litt offenbar unter einer psychischen Erkrankung. Ein Arzt schrieb ihn krank, trotzdem stieg der Co-Pilot ins Flugzeug. Die Ermittler versuchen, seine Gedankenwelt zu rekonstruieren.

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shoper34 27.03.2015, 17:27
1. Arzt

Vielleichjt sollte man mal den Arzt in Montabauer fragen, der ihn krank geschrieben hat....
Ist ja nur sone Idee für die Kripo.

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archback 27.03.2015, 17:31
2.

Schön, dass man hier kommentieren darf. Gestern hatten wir hier vor allem die Flugexperten, d.h. jeder, der schon mal in einem Flugzeug saß, heute werden wir die Gesundheitsexperten haben, d.h. jeder, der schon mal deprimiert war.

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spiegelfrauchen 27.03.2015, 17:32
3. Psychogramm

Ich habe gestern im Radio die Stellungnahme eines erfahrenen Psychologen zum Thema gehört. Er sieht den Täter nicht als Opfer einer Krankheit , sondern , wie er sich ausdrückte , als Sadist mit massiver krimineller Energie , gepaart mit Größenwahn .

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rickmarten 27.03.2015, 17:34
4. Nassforscher Stil unangemessen

Der Autor hat in dieser Sache einen schaurig-nassforschen Stil. Er dringt nicht zu den tieferen Fragen vor. Hatte der Pilot vielleicht Ängste, seine persönlichen Sorgen könne er im Unternehmen nicht vertrauensvoll ansprechen? Gab das Betriebsklima für solche Gespräche keinen Raum? Auch wenn der Autor sich selbst nicht vorstellen kann, dass es zurückhaltende Menschen mit hoher Kompetenz gibt; etwas Empathie und Anstand könnten nicht schaden.

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cyrill3000 27.03.2015, 17:37
5. Danke

Vielen Dank, dass Sie die Hinterbliebenen schonen.

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tpm.schilling 27.03.2015, 17:40
6. Das Ziel einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung

ist die Befreiung von der Erbringung der Arbeitsleistung, um wieder gesund zu werden.

Jetzt muss man mir mal folgendes erklären? Warum hat sich ein vermeintlicher Selbstmörder/eventueller Massenmörder überhaupt arbeitsunfähig schreiben lassen? Kein Arzt wird seinem Patienten dazu nötigen, eine AU anzunehmen. Erscheint mir ehlich gesagt unlogisch.

Seitens der Uniklinik wird eine mögliche Behandlung wegen Depressionen auch klar verneint.

Alternativ steht ja noch die Überlegung im Raum, ob seitens des Arbeitgebers auf die Annahme der AU verzichtet wurde, und der Co-Pilot (hier als Arbeitnehmer) eventuell sogar genötigt wurde, sich ins Flugzeug zu setzen...

Oh... wenn das so gewesen sein sollte, dann sehe ich schon die Anwälte in ihren schwarzen Roben im Verhandlungssaal stehen.

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uksubs 27.03.2015, 17:43
7. der name

sollte meiner meinung nach dennoch noch nicht bekannt gegeben werden, es sei denn, dass dessen angehörige dem zugestimmt haben. lubitz wird es in montabaur wohl nicht so viele geben, das haus hat man ja auch schon von außen gesehen. die angehörigen des täters haben schließlich auch ein recht auf diskretion, sittenhaft gibt es schon lange nicht mehr.

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all_about_eve 27.03.2015, 17:45
8. Tabuisierung

Die psychischen Erkrankungen müssen aus der Tabuisierung herausgeholt werden. Es gibt so viele Menschen, die daran leiden. Wenn Sie sich ohne Furcht vor Konsequenzen dazu äußern dürften, wäre schon viel gewonnen.

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waldorf71 27.03.2015, 17:47
9. Hobbypsychlogen und Flightsimulator

Jetzt kommen sie wieder alle aus ihren Löchern. Die Vorwerfer, Beschuldiger, Besserwisser.
Ihr wisst alle nicht, was im Kopf dieses Menschen vor sich ging. Also nervt nicht mit Halbwissen, Vermutungen und Behauptungen.

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