Forum: Panorama
Co-Pilot des Unglücksfliegers: Heimliches Leid
REUTERS

Andreas Lubitz litt offenbar unter einer psychischen Erkrankung. Ein Arzt schrieb ihn krank, trotzdem stieg der Co-Pilot ins Flugzeug. Die Ermittler versuchen, seine Gedankenwelt zu rekonstruieren.

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alabama110 27.03.2015, 22:02
360.

Liebes SPON-Team, hat es journalistischen Mehrwert, wenn man den Namen des Co-Piloten voll benennt? Ich finde nicht.

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m0rff3us 27.03.2015, 22:04
361. Beweise zur Verfügung stellen!

Schon um dem unendlichen Leid der betroffenen Menschen, die Ihre Lieben verloren haben, zumindestens Respekt zu zollen, müssen die Daten, die als Beweise vorgebracht werden, von unabhängigen, hochrangigen Forensikern überprüft werden können.

Das heißt, unter anderem zur Verfügung stellen der Beweismittel, z.B.: der Aufnahmen aus dem Cockpit zur unabhängigen, Analyse.

Was wir bis jetzt alle erfahren haben, könnte genauso reine Propaganda sein, dies haben weder die Opfer noch deren Angehörigen verdient.

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kugelsicher 27.03.2015, 22:04
362.

Zitat von Dette
Fuer einen Massenmoerder? Wollen wir jetzt wieder die schwere Kindheit bemuehen?
Ich kann es nicht mehr hören.

SO ist Mord definiert:

"Mörder ist, wer
aus Mordlust, zur Befriedigung des Geschlechtstriebs, aus Habgier oder sonst aus niedrigen Beweggründen,
heimtückisch oder grausam oder mit gemeingefährlichen Mitteln oder
um eine andere Straftat zu ermöglichen oder zu verdecken,
einen Menschen tötet."

Das einzige was hier greifen könnte, wäre die Heimtücke und die Gemeingefährlichkeit.

Aber beides könnte vor Gericht
bei z.B. massiven Stehen unter Medikamenten oder Traumata bzw. Krankheit oder Wahnvorstellungen "kassiert" werden.

Und wir darüber noch nichts genaues wissen, ist der Begriff Mord noch nicht angebracht.
Das alles macht die Tat natürlich nicht weniger schrecklich.
Es geht mir nur um die korrekte jur. Definition.

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Katahrina 27.03.2015, 22:06
363.

Woher wissen Sie denn, dass der Co-Pilot eine chronische Depression hatte? Zumal dieses doch von der Uniklinik dementiert wird?

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pia24858 27.03.2015, 22:06
364. germanwings

ich finde diese Anschuldigungen nicht fair da bis jetzt nicht 100% erwiesen ist dass der copilot die Schuld am Unglück hat ....

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kugelsicher 27.03.2015, 22:07
365.

Zitat von scareheart
Die Meßlatte für eine von ihnen angedeutete Unzurechnungsfähigkeit liegt sehr hoch.Ein Trauma oder z.B. eine Persönlichkeitsstörung erspart einem vor Gericht noch lange nicht den Knast.Wenn kontrolliertes und logisch Handeln vorliegt -wenn auch mit dem furchtbaren Ergebnis, dass wir alle kennen- hätte sich Herr L. im Falle seines Überlebens mit Sicherheit hinter schwedische Gardinen begeben.
Natürlich kann man auch ohne das Urteil Mord (zu Recht) für sehr lange, evtl. für immer hinter gitter kommen.

Der Begriff Mord ist aber sehr eng definiert. Deshalb Vorsicht mit dem inflationären Gebrauch dieses Begriffes.

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comptur 27.03.2015, 22:08
366.

Zitat von hwy2001
Erkrankungen des Gehirns - seelische wie organische - führen häufig dazu, dass es keine Einsicht in das Verhalten des Betroffnen gibt, weil das Organ selbst für diese Einsicht nicht mehr funktioniert. Deshalb müssen unbedingt ausreichend genaue psychologische Untersuchungen durchgeführt werden, damit Fachleute das Risiko beurteilen. Jeder Arzt darf sein Statement über körperliche Leistungsfähigkeit abgeben, aber Psychologen misstraut man. Zu viele haben Angst, dass man auch bei ihnen was feststellen könnte.
Da ist mir schon lieber, daß meine Telefonverbindungen überprüft werden dürfen.
Eine staatlich verordnete Gehirnwäsche ist das größte Übel. Da sind die Schauspieler klar im Vorteil.

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Lady Hesketh-Fortescue 27.03.2015, 22:09
367.

Zitat von rickmarten
Der Autor hat in dieser Sache einen schaurig-nassforschen Stil. Er dringt nicht zu den tieferen Fragen vor. Hatte der Pilot vielleicht Ängste, seine persönlichen Sorgen könne er im Unternehmen nicht vertrauensvoll ansprechen? Gab das Betriebsklima für solche Gespräche keinen Raum? Auch wenn der Autor sich selbst nicht vorstellen kann, dass es zurückhaltende Menschen mit hoher Kompetenz gibt; etwas Empathie und Anstand könnten nicht schaden.
Der Mann war in der Lage, seinen Job anzutreten, zu fliegen, also planvoll zu handeln. Der Todessturz hat sich acht Minuten hingezogen. Das war kein Affekt wie Jähzorn, wo man kurz die Steuerungsfähigkeit verliert. Mit Sicherheit har er realisiert, dass er gerade etwas ganz Fürchterliches anrichtet. Er war ein Selbstmordattentäter, ein Massenmörder.

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realitätssprecher 27.03.2015, 22:10
368.

Zitat von spiegelfrauchen
Ich habe gestern im Radio die Stellungnahme eines erfahrenen Psychologen zum Thema gehört. Er sieht den Täter nicht als Opfer einer Krankheit , sondern , wie er sich ausdrückte , als Sadist mit massiver krimineller Energie , gepaart mit Größenwahn .
Diese Fernsehpsychologen sind eine Schande, die Sender rufen genug von den Typen an bis sie einen finden der für ein paar Kröten was reißerisches zu dem Copilot sagen will, damit der Pöbel was zum geifern und der Sender Einschaltquoten hat. Wer glaubt das diese Typen tatsächlich was produktives zu der Psyche eines Menschen mit dem sie nie Kontakt hatten beitragen könnten tut mir leid...

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schriftsetzer 27.03.2015, 22:10
369.

Ist es eigentlich nötig und von Belang, den Namen des Co-Piloten öffentlich zu nennen? Bei allem Leid, was er durch seine Tat anderen zugefügt hat, gehört seine Familie geschützt. Montabaur ist nicht groß, und ich möchte nicht wissen, was da demnächst abgeht.
Bei jeder noch so undeutenden Lappalie, die durch die Presse breit getreten wird, liest man: "Name ist der Redaktion bekannt". Aber in diesem Fall wird der volle Name veröffentlicht. Schämt Euch!

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