Forum: Panorama
Co-Pilot steuerte die Unglücksmaschine in den letzten Minuten
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clausbremen 26.03.2015, 14:23
370.

Zitat von frenchdiabolo
Sollte sich der Verdacht bestätigen wird es sehr ungemütlich für die Lufthansa werden. Die Marke Germanwings ist dann ab sofort tot. Und der Personalchef dürfte (wegen der Einstellung des Co-Piloten) sofort gehen müssen. Was die Allianz als Versicherung dazu sagt, bleibt dann gespannt abzuwarten. Das gilt auch für die Börse.
Für mich ist unfassbar, dass Sie davon ausgehen, Personalchefs könnten hellsehen und zusätzlich ihren Nachwuchspiloten hinter die Stirn schauen.
Wie deppert ist das denn ...

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veritas77 26.03.2015, 14:23
371. Germanwings

Wollt grad von meinem PC aus die Website von Germanwings aufrufen... ist aber leider abgestürzt. :)

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fritze28 26.03.2015, 14:24
372. wer schützt

eigentlich jetzt die Eltern und verwandte des co-piloten? die Medien zeigen im TV schon das Elternhaus! ist das nicht schändlich? die armen Menschen

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maxuli 26.03.2015, 14:24
373.

Wenn hier darüber nachgedacht wird, wie das System auch gegenüber selbstmörderischen Piloten sicher gemacht werden kann (z.B. durch Übernahme vom Tower), so muss dem entgegnet werden: Es gibt keine 100% sicheren Systeme. Die Unternehmen sollen sich vielmehr viel stärker um die menschliche Seite ihrer Mitarbeiter kümmern. Dass ein labiler Mensch in solch eine Situation gebracht werden kann, ist das eigentliche Risiko.
Im Übrigen: ein „remote control“ Flug (wie hier vorgeschlagen wurde) wäre ja auch eine ideale Schwachstelle für terroristische Hacker.
Nein, es gibt keine 100% Sicherheit. Es gibt nur Strategien, das Risiko zu verringern, die aber u.U. sehr kompliziert sind oder sehr teuer.

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xees-s 26.03.2015, 14:25
374.

Zitat von ichsachmaso
Offensichtlich müssen laut dieser Version selbst Passagiere mitbekommen haben, was vor sich geht. Keiner, weder Pilot, Crew noch Passagier hat per Handy in den 8 Minuten Sinkflug einen Notruf abgesetzt. Warum nicht?
Weil ein Sinkflug erst mal nichts ungewöhnliches ist. Und wenn man die Bäume oder Berge aus dem Fenster sieht bleiben nur noch Sekunden. Wer mal im Gebirge war, weis dass die Wolckendecke meist unterhalb 1500 Meter ist bzw. mit den Gipfeln auf gleicher Höhe ist.
Vermutlich haben die ersten Minuten nach erreichen der Flughöhe die Stewardessen begonnen die Trollys mit den Getränken in die Gänge zu fahren, da ist man genug abgelenkt. Dann Gurtet man sich ab der macht allerlei, nur nicht daran denken dass was passieren könnte.
Und Handy Empfang in der Höhe und in diesem Gebiet, eher unwahrscheinlich.

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ks750@aol.com 26.03.2015, 14:25
375. emotionaler Gau

im Straßenverkehr längst bekannt ( in den Gegenverkehr), in Flugzeugen vermutet ( mh390 oder egyptair), Schutz gibt es keinen. nun erstmals voice recorder Bestätigung. eine Bewertung sinnlos.

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firehorse67 26.03.2015, 14:25
376. wie kann man

sich bei etwas 100% sicher sein, von dem es nichts als eine tonaufnahme gibt?
ich finde es unwürdig hier einem menschen schuld zuzuschieben, der sich nicht verteidigen kann.
in dubio pro reo!!

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mimi_kry 26.03.2015, 14:25
377. Wie kommen Sie denn darauf?

Zitat von teilzeitmutti
für Germanwings und die Lufthansa, wenn sich die These des beabsichtigten Absturzes bestätigen sollte.
Weil ein womöglich lebensmüder Co-Pilot, der definitiv keine Anzeichen für diese Lebensmüdigkeit zeigte, einen Selbstmord verübt, soll nun die Fluggesellschaft pleite gehen? Das ist eine tolle Sicht der Dinge. Denn das würde heißen, völlige Durchleuchtung der Angestellten mit Zugriff auf medizinische Daten, die weit über den Gesundheitscheck hinausgehen. Dazu kommt dann - folgt man Ihrer Intention - ein komplettes Einstellungsverbot für z.B. Muslime, denn es könnte sich immer ein Terrorist dahinter verbergen. Wer garantiert Ihnen übrigens, dass bei Air Arabia nicht auch dann und wann ein Lebensmüder hinter dem Steuer sitzt? Also, wie kommen Sie darauf?

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uzsjgb 26.03.2015, 14:26
378.

Zitat von urmedanwalt
aber hier flog nur noch einer. Deshalb muss in USA auch -wenn einer der Piloten rausmuss- jemand anders von der Crew ins Cockpit rein, damit da nicht einer allein rummachen kann, jedenfalls nicht ohne Widerstand. Dass es so was bei uns nicht gibt, halte ich schon für ein Organisationsverschulden.
Aber auch zwei Personen, z.B. ein unglückliches Liebespaar, könnten gemeinsam Selbstmord begehen wollen. Also besser drei Personen immer im Cockpit. Und wenn es eine unglückliche Dreiecksbeziehung war? Dann lieber doch vier.

Oder wir lassen den ganzen Unfug und gehen das absolut geringe Risiko ein, dass solche Dinge eben passieren.

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dreandas 26.03.2015, 14:26
379.

Zitat von adrenalin1
Ich wundere mich ein wenig über die Äußerungen "Vorsatz" des Staatsanwalts in Marseille. Sicher scheint - es war nur ein Pilot in der Kabine - der Pilot in Control hat bewusst das Flight Monitoring System geändert. Grund dafür unklar. -es waren "reguläre Atemgeräusche" hörbar bis zum Impact Komplettausfall der Bordelektronik sollte ausgeschlossen sein. Der Autopilot scheint ja bestens den eingeleiteten Sinkflug kursgenau vollzogen zu haben.Ohne Bordelektronik wäre die Maschine nicht mit Autopilot so kursgenau 8 Min. weitergeflogen. Spannend zu wissen wäre wie die Türelektronik eingebunden ist. Es wäre wichtig zu wissen ob die Elektronik der Türverriegelung separat funktioniert und ob sie redundant angelegt ist falls sie ausfällt. Diese Sicherung wurde in diesem A320 nachträglich eingebaut. Spekulativ, wie alles hier aber aus der Erfahrung ist es häufig eine Kombination von Ursachen die das Desaster komplett macht: Nach verlassen des Cockpits von Pilot 1 tritt ein Scheibenriss im Cockpit auf (passiert immer wieder mal), jedoch (noch) kein Druckabfall (also auch keine Audiowarnung auf dem CVR). Der Pilot in Control (PIC) leitet zur Sicherheit die Prozedur "sofortiger Sinkflug auf ca. 9000 Fuß" ein (um das Risiko eines Druckabfalls in der Kabine auszuschließen, für den Fall dass die gerissene Cockpitscheibe raus fliegt) Dann Probleme mit der Türelektronik. Pilot 1 kommt weder mit Standard noch Emergency Prozedur zurück ins Cockpit. PIC erleidet (stressbedingt?) einen Kreislaufkollaps (Kein Audio auf dem CVR) und kann deshalb auch nicht antworten oder sogar die im Cockpit für Notfälle vorhandene Axt zur gewaltsamen Türöffnung einsetzen und auch nicht den eingeleiteten schnellen Sinkflug ändern und das unvermeidliche Ende steht bevor. Mit einer "bewusst manuell herbeigeführten Situation" ist für mich erst mal nur die Einleitung des Sinkfluges aus uns unbekanntem Grund. Dass nicht vor Einleitung des Sinkflugs mit dem Boden kommuniziert wurde vom PIC lässt sich auch mit dem fliegerischen Grundsatz 1) Fly 2) Navigate 3) Communicate erklären. Es gab allerdings auch schon Piloten mit suizidaler Absicht…. Trotzdem wundert mich weshalb die Staatsanwaltschaft einen Defekt der Türelektronik bei zeitgleicher Bewusstlosigkeit des PIC ausgeschlossen hat.
Der Riss in der Cockpitscheibe erfolgt unhörbar? Der CVR sollte sowas aufzeichnen. Wie lebensbedrohlich ist ein Cockpitscheibenriss, als dass hier zwangsläufig "AVIATE! NAVIGATE! COMMUNICATE!" zum tragen gekommen wäre?

Die Spekulation um die kaputte Cockpittüre allerdings ist spannend! Weiß jemand von Präzedenzfällen?

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