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Debatte um Silvesterkontrollen: Kölner Polizeipräsident bedauert "Nafri"-Begriff
DPA

Nach dem Einsatz an Silvester gibt es Vorwürfe gegen die Kölner Polizei. Sie soll Nordafrikaner diskriminiert haben. Nun äußerte sich der Chef der Behörde.

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hubertkun 02.01.2017, 09:50
1.

Die Kölner Polizei muss überhaupt nichts bedauern. Sie hat hervorragende Arbeit geleistet und sollte auch die Begriffe beibehalten - auch wenn einige politisch Hyperkorrekte noch so laut aufschreien. Denn diese PC-Leute stellen die absolute Minderheit dar.

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Golden Gate 02.01.2017, 09:51
2. Nafri

ist nun wohl wirklich nicht diskriminierend. Oder sind die Ausdrücke Wessi und Ossi auch negativ?

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marsman 02.01.2017, 09:52
3. Volle Unterstützung für die Polizei!

Die Polizei hat ihren Job gut gemacht. Davon sollte man sich nicht durch so eine vielleicht etwas unglückliche Wortwahl ablenken lassen. Politische Überkorrektheit spielt nur den Populisten in die Arme. Wir leben nun einmal in Deutschland und nicht in Afrika und wenn aus Nordafrika bestimmte Problemgruppen kommen, kann man nie ganz ausschließen, dass darunter dann auch Unschuldige sind. Das ist aber weit entfernt von systematischer Diskriminierung, die Linksparteien machen sich hier lächerlich mit ihrer Haarspalterei, das dient nur der politischen Profilierung.

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bonobo2 02.01.2017, 09:53
4. Der SPD-Mann und frühere Piraten-Politiker Christopher Lauer etwa nannte den Begriff

... als sprachwissenschaftler kann ich dazu nur sagen: so einen blödsinn in die welt trompeten kann wirklich nur jemand, der völlig ahnungslos ist hinsicht der semantik und begriffsgeschichte des wortes entmenschlichung..

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PHein 02.01.2017, 09:53
5. Skandal

Was für ein Skandal, alles richtig gemacht, aber das falsche Wort verwendet.

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davornestehtneampel 02.01.2017, 09:54
6.

Egal, ob jetzt PC oder nicht - warum wird zu diesem Zeitpunkt ein Fass um den Begriff "Nafri" aufgemacht, nachdem er es bereits seit einem Jahr in die Alltagssprache (zumindest im Kölner Raum) geschafft hat? Da scheint's doch mehr um die schnelle Schlagzeile zu gehen als um eine etwaige Diskriminierung.

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Renner 02.01.2017, 09:55
7. Ist schon verstörend:

Letztes Jahr wurde die Kölner Polizei wegen ihres Verhaltens in Grund und Boden kritisiert, diese Jahr macht sie es richtig und wird wieder von den (G)Eiferern niedergemacht. Was wollen wir den eigentlich?

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horstvonork 02.01.2017, 09:55
8.

Mir entsteht der Eindruck, die Kölner Polizei kann machen was sie will, sie wird es aber falsch machen.

Das kann doch nicht Sinn der Geschichte sein. Im vergangenen Jahr waren es überwiegend Nordafrikaner die für einen Skandal gesorgt haben, in diesem Jahr wird massiv kontrolliert und die interne Kurzfassunf "Nafri" soll jetzt dafür herhalten, den nächsten Skandal zu inszenieren?

Es ist ruhig geblieben, scheinbar konnte sich sonst niemand beklagen - dann sollte man das auch so darstellen. Dass sich nun Leute beschweren, die scheinbar weder im vergangenen Jahr betroffen noch in diesem Jahr vor Ort gewesen sind ist doch absurd. Aber so konnte Köln im vergangenen Jahr von rechten Strömungen und nun in diesem Jahr von linken Strömungen ins passende Licht gerückt werden... Passt doch irgendwie, oder?

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Stephan-MichaelPatzke 02.01.2017, 09:55
9. Verlogenes Polizeibashing und ein Polizeipräsident ohne Rückgrat

Der Kölner Polizeipräsident sollte sich hinter seine Polizistinnen und Polizisten stellen, statt sich vor den "Richtigsprechern" zu rechtfertigen. Was ist an der Abkürzung "Nafri" mißverständlich - der Buchstabe "N" steht für "Nord" und die Buchstabengruppe "afri" für "Afrikaner". Es waren nun einmal weder Chinesen noch Westafrikaner, die in Jahr zuvor in aggressiven Gruppen auf Frauenjagd gegangen sind.
Und es sind auch nicht Marokkaner, Algerier oder Tunesier, die sich hier künstlich aufregen. Diese ziehen sich, sofern sie nicht selbst zu der aggressiven Szene gehören, die Jacke einfach nicht an.

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